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Thema: Selen: Einfluss auf Hemmertherapie und Remission

  1. #11
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    Standard AW: Selen: Einfluss auf Hemmertherapie und Remission

    Zitat Zitat von candymilk Beitrag anzeigen
    Ich kann nur sagen, was Selen bei mir persönlich gemacht hat, anhand der Blutwerte und dem Befinden, die ich bei konstanter Dosis einmal mit und einmal ohne Selen.

    Es hat meine SD etwas zur Produktion angeregt und mir einen leicht höheren ft3 und ft4 gebracht (ft3 von 2,42 auf 2,58 und ft4 von 1,24 auf 1,28).
    Die Sache damit ist nur, dass das trotzdem kein Nachweis dafür ist, dass Selen diese Änderung bewirkt hat. Erstens sind die Unterschiede bei dir ganz normale und sehr kleine messbedingte Schwankungen - in diesem engen Rahmen hättest du fünf Minuten später wieder die leicht niedrigeren Werte haben können. Guckstu bei mir, ganz ohne Selen:

    09.2018 .......1,33...............2,49............0,98..
    11.2018 ...... 1,41...............2,82............1,76..
    02.2019 ...... 1,20...............2,40............1,85..

    Gleiche Dosis, gleiche Uhrzeit, gleiches Labor. fT4, fT3, TSH in dieser Reihenfolge horizontal. Und das ist eigentlich ziemlich normal, keiner hat die gleichen Werte bei zwei Messungen. Nicht einmal, wenn man die Messung am gleichen Tag vornimmt. Für einen zuverlässigen Nachweis einer solchen Wirkung müssen eben zuverlässige Studien her.

    Tauriel: Selen macht keine kalten Knoten weg. Und selbst wenn diese Selen-Sache wirklich bewiesen wäre, auch aus einer gut gemachten Studie lässt sich der individuelle Werdegang nicht direkt ableiten. Es ist hier aber keine gut gemachte Studie, keinerlei Durchbruch oder sowas.

    Ich habe tatsächlich länger überlegt, bevor ich den Beitrag hier eingestellt habe - genau deswegen, damit man nicht glaubt, man muss nur Selen schlucken und es wird gut. "Forschung" bedeutet normalerweise nur, dass dann am Ende des Artikels steht: "Unsere Studie hat zahlreiche Limitationen ....Es müssen daher groß angelegte, Placebo-kontrollierte, randomiserte etc.etc. Studien her, um zu sehen, ob diese Beobachtung tatsächlich regelmäßige Gültigkeit hat etcpp.".

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Selen: Einfluss auf Hemmertherapie und Remission

    Ich habe nochmal in meine Wertetabelle nachgeguckt, wie das nach meinem Seleneinstieg 3 Monate danach aussah. Ft3 und ft4 waren beide deutlich gestiegen, was aber auch i.O. war und sich ziemlich konstant über Jahre so gehalten hat. Die TRAK waren deutlich von 29,79 auf 13 gesunken. Da gab es aber danach auch immer mal wieder Ausreißer.
    Ich bin damals gleich mit 200 eingestiegen und hatte keine Probleme damit. Mein Endo nimmt regelmäßig Selen mit ab.
    Das mit der Erhöhung von ft4 und ft3 könnte ich mir schon vorstellen. Viele klagen ja, dass sie nach Seleneinnahme ÜF-Symptome ausbilden. Ist natürlich nur meine Schlussfolgerung.
    Und ich finde es gut dass panna das gepostet hat. Es gibt zumindest einen Denkanstoß, mal in eine andere Richtungzu gucken. Und klar kann man Selen überdosieren.

  3. #13
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    Standard AW: Selen: Einfluss auf Hemmertherapie und Remission

    (du könntest die Frage auch in deinem eigenen Fred stellen mit Hinweis/Link auf den Forschungsthread hier )

  4. #14
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    Standard AW: Selen: Einfluss auf Hemmertherapie und Remission

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Die Sache damit ist nur, dass das trotzdem kein Nachweis dafür ist, dass Selen diese Änderung bewirkt hat. Erstens sind die Unterschiede bei dir ganz normale und sehr kleine messbedingte Schwankungen - in diesem engen Rahmen hättest du fünf Minuten später wieder die leicht niedrigeren Werte haben können. Guckstu bei mir, ganz ohne Selen:

    09.2018 .......1,33...............2,49............0,98..
    11.2018 ...... 1,41...............2,82............1,76..
    02.2019 ...... 1,20...............2,40............1,85..

    Gleiche Dosis, gleiche Uhrzeit, gleiches Labor. fT4, fT3, TSH in dieser Reihenfolge horizontal. Und das ist eigentlich ziemlich normal, keiner hat die gleichen Werte bei zwei Messungen. Nicht einmal, wenn man die Messung am gleichen Tag vornimmt. Für einen zuverlässigen Nachweis einer solchen Wirkung müssen eben zuverlässige Studien her.

    Tauriel: Selen macht keine kalten Knoten weg. Und selbst wenn diese Selen-Sache wirklich bewiesen wäre, auch aus einer gut gemachten Studie lässt sich der individuelle Werdegang nicht direkt ableiten. Es ist hier aber keine gut gemachte Studie, keinerlei Durchbruch oder sowas.

    Ich habe tatsächlich länger überlegt, bevor ich den Beitrag hier eingestellt habe - genau deswegen, damit man nicht glaubt, man muss nur Selen schlucken und es wird gut. "Forschung" bedeutet normalerweise nur, dass dann am Ende des Artikels steht: "Unsere Studie hat zahlreiche Limitationen ....Es müssen daher groß angelegte, Placebo-kontrollierte, randomiserte etc.etc. Studien her, um zu sehen, ob diese Beobachtung tatsächlich regelmäßige Gültigkeit hat etcpp.".
    Wenn ich eine bestimmte Zeit Selen einnehme, ich mich damit während dieser Zeit anders (besser oder auch schlechter) fühle, unter Kontrolle die Werte anders sind als sie es die ganzen Jahre/Monate davor waren und dann nach Absetzen die Werte wieder auf das gleiche Niveau fallen und das Befinden ebenso, ist das kein Placebo-Effekt, sondern Tatsache, daß meine Schilddrüse bzw. mein Körper darauf reagiert. Ob es bei anderen nicht so ist, ist mir schnurz. Vieles kann sein, nichts muß. Wie es bei mir ist, weiß ich und das reicht mir.

  5. #15
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    Standard AW: Selen: Einfluss auf Hemmertherapie und Remission

    Zitat Zitat von candymilk Beitrag anzeigen
    Ob es bei anderen nicht so ist, ist mir schnurz. Vieles kann sein, nichts muß. Wie es bei mir ist, weiß ich und das reicht mir.
    Ja, ist ja auch OK, wenn es für dich so gilt und du das so präsentierst. Ich verneine deine Überzeugung nicht, noch will ich sie dir ausreden, bloß kann man bei so kleinen Werteunterschieden auch anderer Meinung sein und sie als normale messbedingte Schwankungen ansehen - und auch das ist in Ordnung.

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