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Thema: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

  1. #11
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Mit so wenig Informationen kann man deine SD-Einstellung nicht beurteilen. Daher macht es Sinn deinen Verlauf im Profil einzustellen. Am besten mit der jeweiligen Dosis dazu. Allein die Momentaufnahme, da bin ich raus. Zusätzlich wären die üblichen Nebenbaustellen wichtig (Eisendiagnostik, Vitamin D3, etc.)

  2. #12
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Ich würde auch dringend ‚Fettlogik überwinden‘ empfehlen. Das räumt mit diversen Mythen à la Hungerstoffwechsel und Co auf.

    Ansonsten hindert einen weder eine UF noch eine ÜF am Zu- bzw. Abnehmen. Schlicht und einfach weniger Kalorien essen als man verbraucht. 2300kcal bei deiner Größe und deinem Gewicht als Gesamtumsatz anzunehmen, scheint mir etwas hoch zu sein. Außer du machst sehr viel Sport...

    Wiegst du all dein Essen ab? Man verschätzt sich leicht, wenn es um einige Gramm Öl, Nüsse und Co geht. Da kommen oft mehr Kalorien zusammen als man so meint. Oder man unterschätzt die Kalorienmenge beim Auswärtsessen.

    Als Frau kommen dann noch zyklusbedingte Wassereinlagerungen dazu. Zusätzlich zu den Gewichtsschwankungen durch hohe Temperaturen, Darminhalt, Salzkonsum, Sport und Co.

    Für ein Kilo Fett mehr musst du rund 7000kcal über deinen (realistischen!) Gesamtumsatz essen. Tust du das nicht und nimmst zu, ist es kein Fett.

    All das steht wirklich super zusammengefasst im oben empfohlenen Buch. Ich selber habe nach der Lektüre rund 30kg abgenommen. Von 80 auf 50kg bei 1,61m und halte jetzt schon viele, viele Monate. Klappt also!

  3. #13
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    In UF konnte ich wirklich nicht abnehmen. Lediglich mein Gewicht halten.

    @SanBa: In den anderen Dingen stimme ich dir zu. Habe das mit der Abnahme ganz wissenschaftlich betrieben. So ein Fitnesstracker mit der passenden App ist da sehr nützlich. Da wird das Gewicht die Körpergröße und Geschlecht eingegeben, sowie die gewünschte Abnahme pro Monat, die App berechnet automatisch den Grundumsatz und obendrauf kommt dann der Leistungsumsatz. Ich fand es erschreckend, wie niedrig mein Grundumsatz durch die Abnahme wurde. Aber, die Abnahme hat super geklappt.

    Zusätzlich zu dem Buch "Fettlogik überwinden" kann ich dir noch ein Buch über Intervallfasten empfehlen und auch das Konzept Low Carb High Quality. Mittlerweile weiß man, dass man mit Low Carb Ernährung Diabetes 2 verzögern, mildern oder verhindern kann. Intervallfasten kann die Hungerphase verkürzen. Mit Defizit ist es schwer diszipliniert zu bleiben. Intervallfasten ist also der Trick. Entweder man frühstück nix oder man isst abends nix, oder an 2 Tagen die Woche nur 500 kcal oder One Meal a Day (OMAD) oder MMF (Montags, Mittwochs, Freitags 500 kcal), es gibt unzählige Möglichkeiten.

  4. #14
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Zitat Zitat von Caro83 Beitrag anzeigen
    Tsh 0,08 (0,4-4 )
    Ft3 2,87 (1,8 - 5,7) 27%
    Ft4 17,6 (8-18) 96%
    Bei l- thyroxin 125

    Davor war der tsh bei 1,36 und davor bei 4,0 alles bei l-thyroxin 125.
    Jetzt soll ich auf 100 reduzieren.. aber was passiert dann mit dem ft3?
    Müdigkeit und Gewichtsprobleme gibt es auch bei zu hoher Einstellung... Wann war denn "davor" und "davor"? Und kennst du die zugehörigen freien Werte? Wie ging es dir damit? Wenn du überdosiert bist, kann es gut sein, dass fT3 mit einer Reduktion der Dosis steigt.

    2300 kcal scheinen mir als Gesamtumsatz arg hoch. Deine Werte in einem Standardrechner wie Diäthelfer ergeben einen Grundumsatz von 1200 kcal und einen Gesamtumsatz von knapp 1600 kcal.
    Man kann nicht zu wenig essen um abzunehmen, das ist physikalisch unmöglich. Und man löst auch keinen Hungerstoffwechsel aus oder könnte den Stoffwechsel irgendwie dauerhaft runterfahren oder ruinieren. "Fettlogik" würde ich mir trotzdem nicht kaufen, denn außer diesen beiden Erkenntnissen enthält es im Wesentlichen Ausführungen darüber, wie sehr sich Dicke doch belügen. Die Autorin hat mit einer langfristigen 800-kcal-Diät von 150 kg auf sehr schlank abgespeckt und berichtete in Interviews, sie würde lieber ihr Leben lang jede Essiggurke abwiegen als wieder zunehmen. Klingt für mich weder gesund, noch nach Lebensqualität.

    Es gibt einen durch Hunger entgleisenden Stoffwechsel, der betrifft aber tatsächlich verhungernde Menschen mit zu niedrigem Körperfettanteil - weil die keine Reserven haben. Menschen mit Hüftgold braucht das nicht zu kümmern.

    Man kann sich bei der Energiezufuhr und beim Verbrauch extremst verschätzen. Schon Nährwerttabellen sind eigentlich unbrauchbar, den wirklichen Verbrauch kann man zwar einigermaßen genau ermitteln, das aber mit einem gewissen apparativen Aufwand. Wenn du deinen Gesamtbedarf um 500 kcal täglich unterschreitest (nach meiner Rechnung also maximal 1100 kcal zu dir nimmst), kannst du 0,5 kg pro Woche abnehmen. Aber alle Rechner und Tabellen liefern nur sehr grobe Schätzwerte, auch mit ehrlichem Bemühen kann man mehrere 100 kcal daneben liegen und damit kein Defizit erreichen. Außerdem kann eine Gewichtsabnahme von 0,5 kg Fett locker durch Wasser oder Darminhalt maskiert werden - Schwankungen im kg-Bereich sind völlig normal.

  5. #15
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Man muss halt gucken, ob der Umsatz, den der Fitnesstracker berechnet, auch wirklich passt. Ich kenne Leute, wo hunderte an Kalorien zuviel angezeigt wurden. So wird das natürlich nichts mit der Abnahme.
    Meine Uhr hingegen zeigt mir 400-500kcal zu wenig an. Mit den angegebenen Kalorien verliere ich weiter an Gewicht, was ich nicht möchte.

    Letztlich ist Abnehmen ja auch reine Mathematik. Wir alle sind uns einig, dass wir früher oder später ohne Essen verhungern würden. Entsprechend kann also jeder abnehmen. Je nach Gesamtumsatz geht’s halt schneller oder langsamer. Wenn sich also langfristig trotz exaktem Kalorienzählen nichts auf der Waage tut, dann sind‘s schlicht noch zu viele Kalorien. Ob man die nun bewusst oder versehentlich zu sich nimmt, spielt keine Rolle. Keine Abnahme, kein echtes Kaloriendefizit. That‘s it!

  6. #16
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Das Buch hatte ich umsonst bekommen. Das Gedisse gegen Dicke habe ich nicht so wahr genommen. Bekommt man derzeit im Audible Probeabo auch umsonst...

    Bei den Trackern habe ich eigentlich immer festgestellt, das es an der Dateneingabe liegt. Die meisten passen die Einstellungen nicht an. Ich wollte z. B. für mich sicherstellen, dass mein Defizit nicht größer ist als 250 kcal. Weil ich es problematisch finde die Disziplin zu haben bei einem zu großen Defizit, ein Defizit von 250 kcal aber motivierend für mich war.

    Aber ein Knackpunkt gibt es, dem man sich klar sein muss. Wir haben unser Gefühl für die richtigen Portionen verloren. Dieses wiederzufinden ist möglicherweise unmöglich. Daher sollte man das Tracken evt. über die Abnahme hinaus noch einige Zeit fortführen und ggf. nach einiger Zeit, wenn man aufgehört hat und zugenommen wieder anfangen.

  7. #17
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Nee, das, was ich meine, sind Fitnessuhren, die den Gesamtumsatz über den Tag aus Körpertemperatur, Stresslevel, Schritten, Puls und Bewegungen errechnen. Und die liegen manchmal in beide Richtungen trotz richtiger Angaben über Gewicht, Größe und Alter daneben.

    Ich fand Fettlogik jetzt auch nicht übertrieben kritisch. Übergewicht hat nunmal üble gesundheitliche Folgen. Die 800kcal pro Tag empfiehlt sie auch nicht weiter. In ihrer Situation (150kg, kaputte Knie, immobil am Sofa und eine OP vermeiden wollend) kann ich verstehen, dass man ein sehr großes Defizit wählt, damit man wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, auf die Beine kommt.

    Das Problem mit den Portionen ist definitiv da. Essiggurken tracke ich nun nicht, aber hin und wieder mal einen kritischen Blick auf Nährwerte und Co werfen, ist schon sinnvoll.

  8. #18
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Ohne entsprechende App ist das wirklich ungenau. Fängt schon an mit den möglichen Aktivitäten die man an den Uhren einstellen kann. Gehen, laufen, biken, schwimmen... das reicht ja nicht. Da liegt meine ohne App auch daneben.

  9. #19
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    Standard AW: Kaloriendefizit - aber keine Gewichtsabnahme

    Zitat Zitat von SanBa Beitrag anzeigen
    Ich fand Fettlogik jetzt auch nicht übertrieben kritisch. Übergewicht hat nunmal üble gesundheitliche Folgen. Die 800kcal pro Tag empfiehlt sie auch nicht weiter. In ihrer Situation (150kg, kaputte Knie, immobil am Sofa und eine OP vermeiden wollend) kann ich verstehen, dass man ein sehr großes Defizit wählt, damit man wieder, im wahrsten Sinne des Wortes, auf die Beine kommt.
    Ich fand es einfach sehr platt und inhaltlich dünn, eine x-fache Wiederholung der physikalischen Grundlage, dass man bei mangelnder Energiezufuhr abnimmt, und der biologischen Tatsache, dass der Stoffwechsel sich nur minimal anpasst und keineswegs runtergefahren werden kann. Das handelt sie dann an den verschiedensten typischen "Ausreden" der Dicken ab - bspw. mindere eine UF den Gesamtverbrauch maximal um 200 kcal. Also einrechnen und schon ist die Ausrede Unterfunktion vom Tisch...

    Ich störe mich nicht an den 800 kcal. Im Gegenteil, mir persönlich ist ein höheres Defizit und eine schnellere Abnahme lieber, weil motivierender und ein überschaubarer Zeitraum. Wobei meine Dickmacher nicht die Portionen sind, sondern Fernseh-Abend-Schokoladen-Gewohnheiten.

    Was ich sonst so von der Autorin gelesen/gehört habe, klingt für mich essgestört - geplante Fressgelage z.B. (nein, ausdrücklich nicht gemütliche Essenseinladungen), die akribisch mit Sport und Diät gegengerechnet werden. Sie selbst ist inzwischen im sehr schlanken Bereich und argumentiert ein angeblich gesundes Gewicht in den BMI-Bereich von 19-20 runter. Das finde ich fragwürdig.

  10. #20
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    Was hast du denn für eine App, die noch genauer rechnen kann als eine Uhr mit ihren diversen Messungen?

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