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Thema: Neuerdings EO. Ärztin empfiehlt Kortison. Was meint Ihr?

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Hallo Linda, es ist leider so, dass die EO sehr schnell fortschreiten kann. Wenn man nicht rechtzeitig reagiert, verfestigt sich das ganze und man kann nur noch operativ was verändern. Das solltest Du versuchen zu verhindern. Deshalb ist es so wichtig jetzt so schnell wie möglich eine Cortison- Stoßtherapie zu bekommen. Rede nochmal mit Deiner AÄ.

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=...5K69JuN0PJ76Ow

    auf Seite 228 ist ein Artikel über Glukokortikoide. Den solltest Du vielleicht mitnehmen. Hast Du einen Facharzt, der Dich mit der Hormoneinstellung betreut? Das ist vielleicht auch eine Anlaufstelle.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

  2. #12

    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Liebe Karin,

    hast Du meine Antworten bekommen? Das scheint hier bei mir mit den PNs nicht zu klappen.

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Es sind alle angekommen
    Geändert von KarinE (12.06.19 um 13:40 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Hallo Linda,
    ich bin eine EO-lerin mit Tabletten-Cortison-Therapie im Herbst 2018. Aufgrund der Nebenwirkungen (extreme Schlafprobleme, Magenprobleme trotz begleitender Einnahme eines PPH als Magenschutz, Cushing-syndrom,etc) hätte ich mir im Nachhinein gewünscht, die Therapie in Form von Infusionen erhalten zu haben. Allerdings weiß man ja nie, ob das auch bei mir wirklich die besser verträgliche Therapie gewesen wäre.
    Was ich NICHT infrage stelle ist die Behandlung mit Cortison an sich. Ich bin extrem froh, dass mein Endo damals so schnell reagiert und nicht gezögert hat. Die EO, der MB,die TRAK oder was auch immer waren zu diesem Zeitpunkt sehr engagiert und unternehmungslustig- das heisst, die EO hat sich zunächst weiter verschlechtert, ehe sie vom Cortison eingedämmt werden konnte.
    Sorry, muss los zur Lymphdrainage (auch ein Segen)

  5. #15

    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Hallo Pati,


    Vielen Dank für Deinen Post!

    Die Hinweise, Kortison nicht in Tablettenform zu nehmen, verdichten sich. Ich denke, mein Entschluss, diesbezüglich stehtjetzt auch fest.

    Ich fürchte mich so vor diesem Cushing Thema! Das heißt doch, dass das Gesicht anschwillt, oder?

    Hält denn das Kortison nur die Entzündung auf, oder macht es auch den entstandenen Schaden wieder rückgängig?

    Und wie lange hat es bei Dir ungefähr gedauert, bis sich der Entzündungsprozess beruhigt hat?

  6. #16
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    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Die Therapie wirkt bis zu einem halben Jahr nach. Die Schwellungen, die durch die Entzündung entstehen können auch zurück gehen. Deshalb ist es so wichtig in der aktiven Phase zu handeln, bevor sich die Schwellungen verfestigen.

  7. #17

    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Ja, aber wenn die Therapie bis zu einem halben Jahr wirkt, sind doch auch extreme Nebenwirkungen zu erwarten. Ich habe fürchterliche Bilder von sehr seltsam dicken Körpern gesehen! Bleibt denn der Körper dann so dick?

  8. #18
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    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Hallo Linda,

    ich finde es total krass, dass die EO 11 Jahre nach OP noch zuschlagen kann. So etwas habe ich noch nie gehört. Wie ist denn bei dir der TRAK Verlauf, waren die in der ganzen Zeit noch messbar?

    Eine Alternative zur Cortison Therapie hast du ja eigentlich nicht, wenn du bleibende Schäden möglichst verhindern willst. Vielleicht reagiert dein Körper auch nicht so dolle. Ich selbst habe nach einer hohen Anfangsdosis 15 Jahre Dauertherapie mit 7,5 mg Cortison hinter mir wg. SLE. In der ganzen Zeit hatte ich null Nebenwirkungen vom Cortison, keinerlei Gewichtszunahme. Versuch es gelassen anzugehen!

    LG Luise

  9. #19
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    Standard AW: Fragen zu endokriner Orbitopathie...

    Bitte nehme Dir die Zeit in den Erfahrungsberichten zu lesen. Ich hatte bei der Stoßtherapie keine der sonst üblichen Probleme. Etwas mehr Hunger, da muss man diszipliniert sein und viel Energie. Ich bin neben Bestrahlung und Cortisontherapie voll arbeiten gegangen.
    Das Mondgesicht habe ich erst, seit ich dauerhaft niedrig dosiert Prednisolon nehme. Aber mein Gewicht ist dabei stabil geb lieben.

  10. #20

    Standard AW: Neuerdings EO. Ärztin empfiehlt Kortison. Was meint Ihr?

    Hallo Luise,

    ja, das ist sehr extrem. Finde ich auch. Allerdings glaube ich nicht, dass ich die EO erst jetzt bekommen habe. Ich hatte ja immer mal Druck auf den Augen. Wahrscheinlich war da schon immer etwas mehr Augenbeteiligung, als man so erkennen konnte. Ich vermute sogar, dass die Augenmuskulatur schon viele Jahre dicker war, als sie sein sollte. Unfassbar, eigentlich, dass nie zuvor wenigstens ein Ultraschall gemacht worden ist.


    TRAK waren, meiner Erinnerung nach, nicht immer hoch. Meistens wurden die Antikörper ja gar nicht mit gemessen. Die wenigen Male, wo ich sie sah, waren sie nie erhöht, meine ich. Heute früh war ich gleich bei meiner Ärztin, wo ich immer meine BE machen lasse und morgen weiß ich, wie mein neuester TRAKstand ist.

    Irgendwie fantasiere ich mich die ganze Zeit noch in eine Zukunft ohne Kortison.

    Danke, dass Du Deine Langzeittherapie ohne Nebenwirkungen schilderst. Es geht also doch. Das beruhigt mich etwas.

    Und Gelassenheit, na ja, wir Basedowler sind vielleicht nicht gerade regelmäßig die richtigen Ansprechpartner in Sachen Gelassenheit:. Ich weiß aber, was Du meinst. Und danke für den Tipp. Ich bemühe mich, ihn zu beherzigen.

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