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Thema: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

  1. #1
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    Standard In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Hallo heute mit einer kurzen Frage:

    Seit 2 Tagen fühle ich mich zwischendurch immer mal wieder nach ÜF bzw. ÜD mit Schüben von hohem Puls (kurzfristig bis zu 105), hohem Blutdruck, Globusgefühl, restless-legs...

    Vor ein paar Tagen ist mir Blut abgenommen und zufällig auch der TSH bestimmt worden. Dieser lag bei 0,85 (0,27-4,20). Da diese TSH-Bestimmung nicht geplant war habe ich natürlich meine L-T Dosis genommen. Dazwischen lag eine Zeitspanne von ca. 13 - 14 Stunden. Jetzt zu meiner Frage: drückt die Einnahme von L-T den TSH oder geht der eher höher? Lässt dieser Wert darauf schließen, dass ich eventuell wirklich überdosiert bin?

  2. #2
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Also wenn überhaupt, dann senkt die Einnahme das TSH ein wenig. Natürliche Tagesschwankungen der TSH-Ausschüttung können auch hinzu kommen oder falls das Blut länger rumsteht als nach morgendlicher BE. Ist also nicht 100 % vergleichbar.

    Ein TSH von 0,85 zeigt aber keine Überdosierung an. Man kann damit aber auch nicht ausschließen, dass du etwas mehr (oder weniger) nimmst als für dich gut wäre.

  3. #3
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Danke Irene für deine Antwort.

    Am 17. wird SD-spezifisch Blut abgenommen. Dann werde ich es genauer wissen. Allerdings war ich vorhin kurz vor Panik weil es mir echt mies ging. Wenn das in den nächsten Tagen nochmal passiert, dann kann ich nicht dafür garantieren, dass ich nicht wieder runter gehe mit der Dosierung

  4. #4
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Das können auch alles Symptome für eine Unterdosierung sein.
    Du hast ja ein wildes Hoch- und Runter mit deiner Dosierung durch, da werden die momentanen Werte überhaupt nicht aussagekrätig sein.
    Die Senkung im März um gleich 75µg wird wahrscheinlich viel zu viel gewesen sein und seit dem hast Du ja anscheinend 4 Mal im Monat die Dosierung gewechselt.
    Worauf soll sich dein Körper denn da einstellen?
    Um wirklich aussagekräftige Werte zu erhalten, solltest Du EINE Dosierung mindestens 6 Wochen halten und dann zur BE gehen.

  5. #5
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Zitat Zitat von Sanne1 Beitrag anzeigen
    Das können auch alles Symptome für eine Unterdosierung sein.
    Du hast ja ein wildes Hoch- und Runter mit deiner Dosierung durch, da werden die momentanen Werte überhaupt nicht aussagekrätig sein.
    Die Senkung im März um gleich 75µg wird wahrscheinlich viel zu viel gewesen sein und seit dem hast Du ja anscheinend 4 Mal im Monat die Dosierung gewechselt.
    Worauf soll sich dein Körper denn da einstellen?
    Um wirklich aussagekräftige Werte zu erhalten, solltest Du EINE Dosierung mindestens 6 Wochen halten und dann zur BE gehen.
    Ja, sicher können das auch Symptome für eine UF sein, erfahrungsgemäß fühlt sich das eher nach einer ÜD an.

    Dass ich die Dosierung so oft geändert habe lag einfach daran, dass ich (nach Absprache mit meinem Endo) zu schnell nach oben wollte und dadurch fürchterliche Steigerungssymptome hatte. Ich bin ja dann auch nicht wieder auf die vorherige Dosierung runter sondern habe "nur" die Erhöhung gemindert. Soll unterm Strich heissen, dass ich trotzdem die Dosierung erhöht habe, nur halt nicht in dem Maße wie es mit dem Arzt abgesprochen war.

    Natürlich lasse ich jetzt erstmal die Dosis so wie sie ist. Gestern war ich halt nahe an einer Panikattacke und das ist absolut kein schönes Gefühl. Unter diesem Empfinden ist halt auch der Satz von mir gekommen, dass ich nicht dafür garantieren kann nicht wieder runter zu gehen...
    Geändert von Gena (07.06.19 um 13:51 Uhr)

  6. #6
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Hallo Gena,
    hatte bis vor Kurzem auch das Gefühl überdosiert zu sein. Wegen ner anderen Kontrolle wurde zufällig der TSH mitbestimmt, 0,86 (ohne LT vorher). Trotzdem bin ich mit der Dosis runter, ohne die richtige BE abzuwarten und nun isses schlechter als vorher und ich muss wieder von vorne anfangen bis zur nächsten BE, ärgerlich. Wie geht's dir inzwischen?

  7. #7
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Zitat Zitat von Lou23 Beitrag anzeigen
    Hallo Gena,
    hatte bis vor Kurzem auch das Gefühl überdosiert zu sein. Wegen ner anderen Kontrolle wurde zufällig der TSH mitbestimmt, 0,86 (ohne LT vorher). Trotzdem bin ich mit der Dosis runter, ohne die richtige BE abzuwarten und nun isses schlechter als vorher und ich muss wieder von vorne anfangen bis zur nächsten BE, ärgerlich. Wie geht's dir inzwischen?
    Hallo Lou,
    ich habe zwischendurch immer noch Symptome einer ÜF aber habe die Dosis beibehalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich tatsächlich überdosiert bin. Der TSH kann nur eine grobe Orientierung bieten. Entscheidend sind die freien Werte nach einer längeren Einnahme. Also beisse ich die Zähne zusammen und hoffe, dass mein Körper bald merkt, dass es richtig so ist.
    Gestern hatte ich einen richtig guten Tag, heute wieder nicht...

    LG, Gena

  8. #8
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Ja, so geht es mir auch, immer wieder gute Tage dazwischen, dann wieder ÜF-Symptome. Ne, TSH allein reicht eben nicht. Werde auch irgendwie bis zur BE Ende des Monats durchhalten. Dann hat man Klarheit, wo man wertemäßig steht.. LG

  9. #9
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Ich drücke uns die Daumen

  10. #10
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    Standard AW: In wiefern verfälscht L-T den TSH?

    Übrigens wurde mir geraten kein Jodsalz zu mir zu nehmen. Das verschlimmert wohl die Symptome. Ich achte ganz extrem darauf, dass z.B. Brot, Belag etc. nicht jodiert ist.

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