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Thema: Diagnose MB

  1. #21
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    Standard AW: Diagnose MB

    Hmm, bei mir wurde die Migräne durch eine Mischung von Symptombeschreibung und Ausschlussverfahren diagnostiziert. Ich bin damals "aus Versehen" an eine andere Ärztin als normalerweise in meiner Hausarztgemeinschaftspraxis geraten - was dann rückblickend gesehen eher ein Glücksgriff gewesen ist, weil diese Ärztin selbst Migräne hat und sich auch deshalb sehr gut damit auskennt.

    Ich muss dazu vielleicht schreiben, dass es bei mir damals speziell um den Auschluss eines Schlaganfalls und das Schlaganfallrisiko gegangen ist, da mein Vater mit 50 eine Schlaganfall gehabt hatte (ein sehr junges Alter für Schlaganfälle), und eine mögliche familäre Disposition diesbezüglich nicht ausgeschlossen werden kann. Deshalb auch die speziell gründliche Untersuchung bei mir inkl. großem Blutbild um möglichst viele Schlagabfallrisikofaktoren abzuklären - weiß nicht ob das Standard ist oder eben aufgrund der Familiengeschichte so gemacht wurde (ich vermute eher letzteres). Damit dich das jetzt nicht unnötig erschreckt - dabei habe ich auch gelernt, dass - solange die Aurasymptome nur visuell sind, ziemlich eindeutig davon ausgegangen werden kann, dass es sich nicht um einen Schlaganfall sondern eben um eine Migräne Aura handelt (das sagte sowohl die Ärztin als auch die einschlägige Infoliteratur). Sollten allerdings andere neurologische Symptome (sowas wie Gefühlsstörungen etc) dazukommen, wäre es empfehlenswert das abklären zu lassen.

  2. #22
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    Standard AW: Diagnose MB

    Hallo Highupnorth, ja ich dachte mir schon, dass man das nicht "direkt" diagnostizieren kann. Danke für die Info.

    Ich hätte nochmal ein andere Frage in die Runde: Ich habe ja nebst MB auch einen heißen Knoten. Wie ist das denn dann, "wirkt" das Thiamazol dann überhaupt richtig? Also, produziert der Knoten denn dann nicht immer weiter, auch wenn der MB in Schach gehalten wird? Ich hatte den Nuk. dazu befragt, aber der meinte nur: Der Knoten braucht Sie jetzt erstmal nicht zu interessieren, Sie nehmen jetzt die Tabletten und dann sehen wir weiter.

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Diagnose MB

    Kannst Du bitte mal Deinen Verlauf ins Profil pflegen. Es ist sehr mühselig sich durch die Beiträge zu suchen.
    Erstes Ziel der Therapie ist, Dich aus der ÜF zu bekommen. Die Hemmer wirken nicht auf den heißen Knoten.
    Deshalb vertröstet sich Dein Arzt auf später. Normalerweise behandelt man heiße Knoten mit RJT, was bei MB nicht immer die erste Wahl ist. Aber warte erst mal ab, wie stark die Produktion der Knoten ist. Du wirst Dich daran gewöhnen müssen, Geduld zu haben.

  4. #24
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    Standard AW: Diagnose MB

    Danke Karin,

    dann hatte ich das doch richtig verstanden mit den Knoten. Die Werte sind jetzt im Profil.

    Eine andere Frage hätte ich jetzt aber doch noch: Im Szintigramm steht Jod-123, welches ja sicherlich das Kontrastmittel ist, oder? Also jodhaltig? Ich hatte gelesen, dass man bei ÜF keine jodhaltigen Kontrastmittel verwenden soll....? Könnte das meine ÜF verschlimmert haben?

  5. #25
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Diagnose MB

    Eigentlich wird bei MB-Verdacht und ÜF ein Technetium-Isotop verwendet. Wenn Du auf Szintigraphie klickst, kommst Du ins Forumwissen und findest eine ausführliche Erklärung.

  6. #26
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    Standard AW: Diagnose MB

    OK danke.
    Also stimmt es wohl... Find ich ja schon etwas fragwürdig wenn ein NUK das verwendet bei ÜF!
    Das könnte auch evtl. erklären, warum es mir seit ein paar Tagen nach der Szinti weiter schlechter ging als vorher. Ich fühle mich echt versucht, den NUK da mal drauf anzusprechen....

  7. #27
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    Standard AW: Diagnose MB

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ich hätte da nochmal eine andere Frage.
    Es heisst ja immer, dass es bei MBlern bei 50% nach der Hemmertherapie zu einer Remission kommt.
    Bedeutet das, dass 50% nie wieder einen Rückfall kriegen? Oder dass sie "erstmal" beschwerdefrei sind, aber evtl. irgendwann nach etlichen Jahren doch wieder nen Rückfall kriegen?
    Wenn man sich hier im Forum etwas einliest, hat man irgendwie den Eindruck, dass so ziemlich jeder rückfällig wird und am Ende dann doch operiert wird oder RJT macht....

    Oder hab ich da was falsch verstanden?

    Im Übrigen geht es mit mittlerweile nach knapp 2 WEochen gaaaanz langsam besser, zumindest was Unruhe, schlafen etc. angeht. Fühle mich allerdings immernoch ziemlich wacklig auf den Beinen und sehr energielos. Schwindel ist auch noch da. Naja. Geduld, ich weiss...

  8. #28
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    Standard AW: Diagnose MB

    Zitat Zitat von Mrs. Norris Beitrag anzeigen
    Wenn man sich hier im Forum etwas einliest, hat man irgendwie den Eindruck, dass so ziemlich jeder rückfällig wird und am Ende dann doch operiert wird oder RJT macht....

    Oder hab ich da was falsch verstanden?
    Du hast nur nicht bedacht, dass wohl eher die hier vorbeikommen, die ein Rezidiv bekommen. Die anderen nicht.

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...ht=Rezidivrate

  9. #29
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    Standard AW: Diagnose MB

    Danke für den Link panna.
    Sehr interessant. Also sind es doch weniger als 50% auf lange Sicht. Leider nicht ganz das was ich hören wollte.... aber überrascht bin ich nicht.

    Da steht:

    ** Remissionsrate bei Gruppe mit SD-Volumen unter 40 ml und TRAK gleich/unter 30 i/U: 43 Prozent
    ** Remissionsrate bei Gruppe mit SD-Volumen unter 40 ml und TRAK gleich/unter 30 i/U UND Alter höher als 40 jahre: 80 Prozent (Rezidiv beim übrigen 20 Prozent binnen 9 Monate).

    Mein TRAK liegt bei 23 U/l. Weiss jemand wie man das umrechnet?

  10. #30
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    Standard AW: Diagnose MB

    Warum willst du es umrechnen und in in was? IU/L wäre dasselbe wie µIU/ml ?

    Und: deine individuellen Chancen sind nicht identisch mit der Statistik.

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