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Thema: Diagnose MB

  1. #101
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    Standard AW: Diagnose MB

    Ich erwähne erneut den abnormen Referenzbereich bei den freien Werten, ja, dein fT4 ist niedrig, aber meines Erachtens wäre er noch in der Norm bei einem nicht-abnormen :-) Referenzbereich.

    Du kannst ja senken, ich würde vorsichtshalber (das TSH ist da, aber gerade eben erst frisch) auf 2,5/1,25 abwechselnd gehen und gucken, was sich dann tut.

    Ich wäre neugierig genug, bei der HÄ (oder direkt im Labor der HÄ als Selbstzahler) um einen fT4-Wert zu bitten, wenn es sein muss, auf eigene Kosten ... die Problematik mit dem Referenzbereich beim NUK kennst du ja inzwischen.

  2. #102
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    Standard AW: Diagnose MB

    Danke panna!

    Also werde ich reduzieren und schaue was passiert.... ich frage mich nur, was ich dem Doc beim nächsten Termin sagen soll....
    So nach dem Motto: "Obwohl mir ihr Kollege gesagt hat, ich soll absetzen, hab ich es nicht gemacht und stattdessen reduziert...." Wenn ich dem erzähle, dass ich mein "Wissen" aus dem Internet habe... oje.

    Also, wegen der Sache mit dem Refenzbereich, als ich damals die BE bei meiner HÄ hatte, war der T4-Wert ja im Verhältnis noch stärker erniedrigt als kurz danach beim Nuk? Ich würde daher fast glauben wollen, dass das jetzt wieder so wäre....? Insbesondere wenn der Nuk.-Ref.bereich ja sehr hoch angesetzt ist und ich andernfalls (wahrscheinlich) noch drinliegen würde. Oder hab ich's jetzt schon wieder nicht kapiert???

  3. #103
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard AW: Diagnose MB

    Mach dir mal keine Gedanken. Wenn deine Werte nicht entgleisen wird der Arzt keine große Diskussion anfangen. Du hast ein großes Recht über deinen Körper zu bestimmen.

  4. #104
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    Standard AW: Diagnose MB

    Zitat Zitat von Mrs. Norris Beitrag anzeigen
    Also, wegen der Sache mit dem Refenzbereich, als ich damals die BE bei meiner HÄ hatte, war der T4-Wert ja im Verhältnis noch stärker erniedrigt als kurz danach beim Nuk?
    Kurz danach beim NUK hast du bereits 2,5 genommen. Bei der HÄ hast du noch 5 mg genommen. Also - kein direkter Vergleich möglich aus doppeltem Grund (anderes Labor, andere Dosis). Was ich sage, ist *nur*, dass der Referenzbereich bei der HÄ normaler ist, weil nicht nach oben verschoben. Daher mein Verdacht, dass du noch nicht wirklich unternormig sein dürftest. Da es nur meine Annahme ist (wenn auch nach allerdings nachbist (bei - das ist meine Edas gründet sich tatsächlichaber

    Da es der Kollege war, musst du eigentlich gar nichts sagen, bzw. wenn doch, dann sagst du einfach, dass du nach so kurzer Therapie und noch positiven TRAK nicht absetzen willst, weil ja die Standardtherapie 1 Jahr ist *und du erst sowieso mit ihm, der dich ja bis hierhin betreut hat, darüber sprechen wolltest. Wo du die standard-leitliniengerechte Therapiedauer herhast, spielt keine Rolle. Kannst aber getrost "Ärzteblatt online im Internet" sagen, stimmt sogar, steht richtig in einem alten Artikel:
    Nach antithyreoidaler Kurzzeittherapie (< 6 Monate) werden Rezidivraten von bis zu 80 Prozent beobachtet.
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/35...k-und-Therapie

    Sonst nämlich ca. 50 Prozent ... und das alles ist unverändert gültig, es gibt unzählige ernsthafte Quellen.

  5. #105
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    Standard AW: Diagnose MB

    Danke euch!

    Panna, du hast recht, direkt vor und nach der BE bei der HÄ habe ich reduziert, das hatte ich nicht berücksichtigt.

    Auf das folgende kann ich mir leider keinen Reim machen:

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Da es nur meine Annahme ist (wenn auch nach allerdings nachbist (bei - das ist meine Edas gründet sich tatsächlichaber
    Also jedenfalls werd ich halt jetzt einfach den nächsten Termin abwarten und schauen was passiert.

  6. #106
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    Standard AW: Diagnose MB

    Zitat Zitat von Mrs. Norris Beitrag anzeigen
    Auf das folgende kann ich mir leider keinen Reim machen:


    Das ist transzendentale Logik. Ist mir nur so ausgerutscht

  7. #107
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    Standard AW: Diagnose MB

    Das ist transzendentale Logik. Ist mir nur so ausgerutscht

  8. #108
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    Standard AW: Diagnose MB

    So Leute, nun hab ich den Salat....

    Ich war heute beim Nuk. zur BE. Wieder bei meinem ursprünglichen Arzt. Habe ihm gesagt, dass ich nicht abgesetzt, sondern nur reduziert habe.
    Dass ich viel gelesen habe zu dem Thema, und dass überall steht, dass man die Hemmer 12-18 Monate nehmen soll, um überhaupt die 50% Remissionsrate zu erreichen.

    Leider stellte sich im Laufe der darauf folgenden Unterhaltung heraus, dass er der selben Meinung ist wie sein Kollege. TSH in der Norm = absetzen. Sonst würde man ja quasi doppelt auf die Bremse treten.
    Und Thiamazol könne schließlich, wenn auch nur selten, zu schweren Nebenwirkungen führen. Man solle solches Gift nicht länger nehmen als unbedingt nötig.
    Früher habe man manchmal Hemmer und Thyroxin zusammen gegeben, aber das sei eine veraltete Methode. Er hat notiert, dass ich Thiamazol weiterhin nehme und meinte, na gut, warten wir mal die Blutwerte ab, dann sehen wir weiter.
    Er hat dann noch nen Ultraschall gemacht. Dort zeigte sich, dass meine SD sowie der Knoten noch so ziemlich genauso aussehen wie Ende Mai. Also dass die SD noch sehr stark durchblutet ist. Ich meinte dann in so halb scherzhaftem Tonfall, na, dann ist es ja doch gut, dass ich nicht abgesetzt habe. Er meinte, na, wir werden sehen, es könne auch am TSH liegen. (???) Es könne aber sein, dass ich recht habe.

    Meint ihr, ich soll mir einen neuen Arzt suchen? Bloß weiss ich da gar nicht wo ich da anfangen soll....
    Das ganze könnte schnell in einem Ärztemarathon enden, bei dem ich einen Arzt nach dem anderen abklappere, der mich nicht richtig behandelt.
    Ich hatte mir auch überlegt, einen, wenn auch weit in der Zukunft liegenden Termin beim Endokrinologikum zu vereinbaren und bis dahin halt bei meinem Nuk. zu bleiben....

  9. #109
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    Standard AW: Diagnose MB

    Bleib ganz ruhig bei deinem NUK, solange er sich nicht aufplustert ("ich sage hier, wie behandelt wird" o.ä.) und alles freundlich bleibt, ist es halb so schlimm.

    Es ist richtig, dass man heute nur dann LT gibt, wenn es unbedingt nötig ist. Aber es ist nicht richtig, dass man nur noch ein normwertiges TSH abzuwarten braucht, das widerspricht JEDER Richtlinie, die es so gibt und auch den tatsächlichen Gegebenheiten - denn TSH in der Norm ist nur dann beruhigend, wenn es auch den freien Werten entsprechend positioniert ist, d.h. ohne TRAK-Beeinträchtigung funktioniert. Was bei dir bis jetzt auch nicht der Fall war, TSH in der Norm, aber noch derart niedrig - das passt natürlich nicht zu deinen niedrigen freien Werten.

    Was tatsächlich hier und da steht (neben dem Standard-Mindest-Einjahreslänge), das ist eine absolute Mindestdauer* von 6 Monaten. Wer darunter geht, handelt wohl wirklich leichtsinnig. j , wohl in F :


    *siehe:
    Die Dauer der thyreostatischen Behandlung beträgt in der Regel 12 bis 18 Monate, kann im Einzelfall aber auch weniger lange oder länger durchgeführt werden. Längere Behandlungszeiten als zwei Jahre sind jedoch nicht sinnvoll. Kürzere Behandlungszeiten als sechs Monate führen zu häufigen Krankheitsrückfällen ...
    ... Gelegentlich kann die medikamentöse Behandlung mit Thyreostatika mit der Gabe von Schilddrüsenhormon (z.B. Levothyroxin) kombiniert werden. Eine Verbesserung des Verlaufs wird dadurch zwar nicht erreicht, aber manchmal gelingt es damit eine stabilere Einstellung der normalen Schilddrüsenfunktion zu erzielen ...
    http://www.basedow.ch/index.cfm?srv=...b=1027&id=1047

    Er scheint mir doch versöhnlich zu sein, wartet wirklich die Werte ab, dann sieht man weiter.

    Deine Fragezeichen: Ein allzu hoch gewordenes TSH stimuliert die Schilddrüse zu vermehrter Aktivität, das gibt dann auch mehr Durchblutung. Und er meint ja, dass du dich mit 2,5 mg in Grund und Boden hemmen könntest.

  10. #110
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    Standard AW: Diagnose MB

    Hallo panna,

    wie immer besten Dank für deine Antwort!

    Also gut, dann werde ich bleiben wo ich bin, eigentlich will ich das auch. Es ist nur so, dass ich mich irgendwie etwas unwohl fühle bei einem Arzt, der meine Ansicht zu dem Thema zwar toleriert, aber nicht teilt. Und ich mich dann quasi selbst behandle.
    Aber gut, so sei es....

    Was tatsächlich hier und da steht (neben dem Standard-Mindest-Einjahreslänge), das ist eine absolute Mindestdauer* von 6 Monaten. Wer darunter geht, handelt wohl wirklich leichtsinnig.
    Hier würde mich interessieren, für wen das gilt mit den 6 Monaten... Darauf wird hier nicht eingegangen. (Oder ich hab es überlesen...?)


    Deine Fragezeichen: Ein allzu hoch gewordenes TSH stimuliert die Schilddrüse zu vermehrter Aktivität, das gibt dann auch mehr Durchblutung. Und er meint ja, dass du dich mit 2,5 mg in Grund und Boden hemmen könntest.
    Ja, das dachte ich mich schon so ungefähr. Ich war insbesondere deshalb erstaunt, weil mein TSH ja bei der letzten BE gerade mal bei 0,90 war, also jetzt nicht wirklich hoch.... Aber wahrscheinlich rechnet er damit, dass es mittlerweile gestiegen ist da ich nicht abgesetzt habe. Übrigens, ich habe ja nach der letzten BE reduziert, also auf 1,25-2,5mg.

    Bin jetzt echt auf die Werte gespannt, leider kriege ich die erst nächste Woche...

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