Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 25 von 25

Thema: SD-Erkrankung trotz normaler SD-Werte möglich?

  1. #21
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    03.06.19
    Beiträge
    7

    Standard AW: SD-Erkrankung trotz normaler SD-Werte möglich?

    Hallo ihr Lieben,

    ich melde mich mal wieder und muss eine krasse Wendung in meinem Fall mitteilen:

    Ich nehme aktuell stetig und rapide ab, ohne meine Ernährung umgestellt zu haben. Seitdem ich mich nicht mehr gemeldet habe in den vergangen 10 Tagen ca. 6 kg.
    Das geht extrem schnell.

    Ich weiß nicht, was mit mir nicht stimmt.
    Meine Blutwerte sind top.

    Ich habe wieder gelesen im Internet, dass selbst in der norm befindliche TSH, ft3 und fT4 - Werte eine SD-Erkrankung nicht ausschließen.

    Gibt es hier denn jemanden, der trotz normaler Werte eine SD-Erkrankung hat?

    So an sich habe ich keine weiteren körperlichen Beschwerden aktuell. Nachdem mein Arzt mir geraten hat, meine Vitamin b-12-depot trotz "normaler" Werte wieder aufzufüllen, spritzte ich mir es selbst in den oberschenkel. Die neuropathien/missempfindungen sind seitdem weg.

    Zusammengefasst:

    In den letzten 2 Jahren 20 kg zugenommen, nun Gewichtsabnahme von ca 6kg in 10 Tagen.

    Bin ratlos.

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    15.400

    Standard AW: SD-Erkrankung trotz normaler SD-Werte möglich?

    Geh bitte zum Arzt. Es kann auch was anderes sein. Dein Arzt sollte das genauer untersuchen.

  3. #23
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    03.06.19
    Beiträge
    7

    Standard AW: SD-Erkrankung trotz normaler SD-Werte möglich?

    Mein Blutbild

    (GB) Blutsenkung3 2 mm/h < 20

    Leukozyten 7.5 /nl 3.6-10.0

    Erythrozyten 5.23 /pl 4.30-5.75

    Hämoglobin 15.6 g/dl 13.5-17.2

    Hämatokrit 0.42 l/l 0.40-0.51

    MCV 81 fl 80-99

    MCH 29.8 pg 27.0-33.5

    MCHC 37.0 + g/dl 31.5-36.0

    RDW 12.5 % < 15.0

    Thrombozyten 218 /nl 140-360

    Diff.-Blutbild (mechanisch)

    Neutrophile rel. 55.2 % 41.0-75.0

    Eosinophile rel. 0.8 % < 6.8

    Basophile rel. 0.3 % 0.2-1.4

    Monozyten rel. 7.2 % 4.0-13.0

    Lymphozyten rel. 36.5 % 17.0-47.0

    Neutrophile abs. 4.15 /nl 1.70-7.20

    Eosinophile abs. 0.06 /nl < 0.41

    Basophile abs. 0.02 /nl 0.01-0.07

    Monozyten abs. 0.54 /nl < 0.80

    Lymphozyten abs. 2.74 /nl 1.00-2.90

    Klinische Chemie

    CK 118 U/l <190

    LDH 215 U/l < 248

    Cholesterin 203 mg/dl < 240 (Zielwert < 200)

    HDL-Cholesterin 55 mg/dl > 40

    LDL-Cholesterin 141 mg/dl < 160

    Bei Vorliegen von indiv. Risiken cardiovaskulärer- oder stoffwechselbedingter Erkrankungen niedrigerer Zielwert erforderlich.

    Triglyzeride 174 + mg/dl < 150

    Natrium 141 mmol/l 135-145

    Kalium 4.4 mmol/l 3.5-5.1

    Analyse Ergebnis Referenz

    Kreatinin, enzymatisch 1.20 + mg/dl 0.72-1.18

    (GB) Homocystein (CMIA) 12.1 μmol/l < 15.4

    Für Patienten mit erhöhtem Risiko für degenerative Erkrankungen gelten Werte > 10 μmol/l als erhöht.

    (GB) CRP < 5.0 mg/l < 5.0

    HbA1c% 4,9 < 5,7

    HbA1c 30 mmil/mol < 39,0

    Eisenstoffwechsel

    (GB) Ferritin 163 μg/l 30-400

    (GB) Transferrin 2.5 g/l 2.0-3.6

    Schilddrüsen-Diagnostik

    (GB) Freies Trijodthyronin (FT3) 3.50 ng/l 2.00-4.40

    (GB) Freies Thyroxin (FT4) 1.50 ng/dl 0.93-1.70

    (GB) TSH 1.35 mIU/l 0.27-4.20

    Vitamine

    (GB) Holotranscobalamin 87.1 pmol/l > 50.0

    Bei renaler Dysfunktion falsch normale Werte möglich.

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    16.04.17
    Ort
    Reißt die Bretter von den Stirnen! Erich Kästner für Erwachsene
    Beiträge
    1.357

    Standard AW: SD-Erkrankung trotz normaler SD-Werte möglich?

    Ich habe es dir ja schon geschrieben.

    Meine Mutter hat eine seit über 30 Jahren diagnostizierte SD-Erkrankung (Hashimoto Thyreoiditis) aber immer normale Werte. Daher ist auch keine Behandlung erforderlich.

    Du solltest die SD zwar im Auge behalten, aber dringend noch weitere mögliche Ursachen deiner Symptome abklären lassen.

  5. #25
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    03.06.19
    Beiträge
    7

    Standard AW: SD-Erkrankung trotz normaler SD-Werte möglich?

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich mal wieder melden.

    Bin jetzt seit 1,5 Jahren auf der Suche nach der Diagnose und kein Arzt kann mir helfen. Ich wurde neurologisch und rheumatologisch komplett auf den Kopf gestellt, Myasthenia Gravis und Neuromyotonie wurde ausgeschlossen. Es wurde bei mir in der Zwischenzeit eine echte Thymushyperlasie (14x11 cm) festgestellt und auch operativ entfernt. Diese ist auch mit Schilddrüsenerkrankungen und diversen anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert.

    Ich habe immer häufiger Schluckstörungen mit Globusgefühl und vermehrter Schleimbildung im Hals (muss ständig räuspern), immer wieder verstärktes Schwitzen, fühle mich teilweise verwirrt mit Gedächtnisstörungen, habe Muskelzucken am ganzen Körper, teilweise Schwindel, Muskelschwund, einen Tremor in beanspruchten Muskeln (am häufigsten in den Händen und Bizeps), Gelenkschmerzen, bin teilweise lichtempfindlich, ständig innere Unruhe + Bewegungsdrang, habe Parästhesien auf der Haut und auch Nervenschmerzen, Darmprobleme und Hautveränderungen (Raynaud-Syndrom). Und ich habe das Gefühl, dass die Schilddrüse in den letzten Wochen geschrumpft ist.

    Schilddrüsenwerte wurden zuletzt vor nem halben Jahr bestimmt (ohne Antikörper und fT3 + fT4) Ultraschall liegt schon mindestens 2 Jahre zurück. Damals war der fT3-Wert erhöht bei ansonsten normwertigen SD-Parametern.

    Die letzten Untersuchungen haben folgendes ergeben:

    Muskelbiopsie: myogene (myopathische Veränderungen)
    EMG: Mix aus myogenen und neurogenen Veränderungen
    NLG: normal
    Myositis-Blot: hochpositive Ku-Anrikörper (Spezifisch für Lupus, Sklerodermie, Poly-/Dermatomyositis, Mischkollagenosen) - allerdings sind sich die Rheumatologen sicher, dass es das nicht ist.
    Parathormon erhöht, Vitamin-D normwertig
    CK-Wert schwankt zwischen normal und leicht erhöht

    Ich weiß nicht mehr weiter. Komisch finde ich, dass mein Hals am Kehlkopf bzw dort in der unmittelbaren Umgebung schmaler wird.

    Sowohl meine Schwester als auch meine Oma haben Hashimoto. Ist das vererbbar?

    LG
    Geändert von Troll2019 (29.08.20 um 15:29 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •