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Thema: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

  1. #41
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Das kann unterschiedlich sein.

    Mal ein Beispiel:
    Ohne LT lag mein TSH bei 7,2 - FT3 bei 3,0 - FT4 bei 1,0 (gleicher Abbott-Referenzwert)

    trotzdem war ich in einer UF. Warum? Die freien Werte schauten ja eigentlich gut aus.

    Der Fakt war zu sehen beim Ultraschall und der Szinti. Schilddrüse so gut wie nicht mehr vorhanden und eine Tätigkeit von sagen wir mal: ein Pünktchen von dem was ich tippe.

    Dann weiter: hochdosiert bis 100 LT. Plötzlich geht der TSH unter dem Referenzbereich. Also reduziert auf 88. 2 Wochen später war ich selbständig auf 94 wieder rauf und auch mein TSH war wieder in normalen Bahnen.

    Irgendwann brauchte ich wieder ein wenig mehr LT und landete bei 112 - 115. Wurde mir persönlich plötzlich zuviel und ich reduzierte wieder auf 94. Folge: ich bekam Herzrasen und Extrasystolen ohne Ende. Die freien Werte schauten
    dabei noch recht gut aus: FT3 lag zwischen 2,3 und 2,6 und der FT4 bei 1,2. TSH bei fast 3.

    Und dann reichte es mir: rauf auf 109 - 112. TSH wieder bei 0,8 und FT3 bei 3,1 während da plötzlich der FT4 nur bei 1,04 lag. Und letztlich endlich mal wieder ein ruhiges Herz.

    Also wie Du siehst: eine Erhöhung bedeutet nicht unbedingt, dass die freien Werte sich auch erhöhen. Sondern vielfach sinkt in dem Moment einfach nur der TSH. In Deinem Fall würde ich aber keine grossen Sprünge machen, sondern wenn erhöhen, dann um 6,25 - 12,5 LT. Mehr nicht. Abwarten und neue Werte am besten dann in 8 Wochen und dann sieht man in etwa wo die Reise hingeht.

  2. #42
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Da ist man jetzt mit den Abbott-Werten genauso schlau wie zuvor ... Schilddrüsenhormone normal, TsH hoch. Man kann SHGB (Sexualhormonbindendes-Globulin) als Surrogatmarker für die Schilddrüsenhormonversorgung der Leber bestimmen. Leider ist das nicht sonderlich spezifisch, da der Wert auch durch andere Faktoren beeinflusst wird.

    Nun waren dir ja die 100 mcg, als das TsH gut aussah zuviel. Theoretisch entdeckt man neuerdings auch immer mehr Polymorphismen der Gene für Hormontransporter und -Rezeptoren, die auch zu ungewöhnlichen Werten führen. Aber wenn deine Hypophyse durch so etwas nicht merkt, dass genug T4 im Blut ist, sollte sie das dauerhaft tun, da passt der niedrigere Wert nicht rein.

    Immunsystem und SD-Hormonachse beeinflussen sich auch wechselseitig. Aber da sind sich mW auch die forschenden Experten noch uneinig, wie genau.

  3. #43
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Ich komme hierauf zurück:

    Ich habe Anfang März einen Termin beim NUK, für die Termine muss man hier immer sehr lange warten. Da werde ich den hohen TSH ansprechen mit Hinblick auf Hypophyse.
    Endo wäre da vielleicht einschlägiger, aber letztlich ist es egal, wer dich überweist. Dein NUK meinte zwar, dass das sehr selten ist, das stimmt, aber die Untersuchung wäre ja nicht einfach mal so ohne Indikation, also was ist das für ein komisches Argument. Und dein TSH war doch abbottunabhängig ungebührlich hoch, wenn mich dein Profil nicht täuscht.

    ***

    PS
    ... und wenn das geklärt ist und es dir bei Dosis X gut geht, dann lass das TSH doch einfach TSH sein? Immerhin korreliert die Höhe positiv mit Langlebigkeit :-) und wenn das viele TSH bei dir keine endogene, also durch die Schilddrüse selbst verursachte Überfunktion auslöst/auslösen kann, ja dann wäre es eben so, dass es hochlagig ist? Bloß besteht immer wieder Erklärungsbedarf, weil ja bei dem TSH jeder gleich erhöhen will.
    Geändert von panna (15.02.21 um 20:37 Uhr)

  4. #44
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    Standard AW: Novothyral, Euthyrox oder gar nichts?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    PS
    ... und wenn das geklärt ist und es dir bei Dosis X gut geht, dann lass das TSH doch einfach TSH sein? Immerhin korreliert die Höhe positiv mit Langlebigkeit :-) und wenn das viele TSH bei dir keine endogene, also durch die Schilddrüse selbst verursachte Überfunktion auslöst/auslösen kann, ja dann wäre es eben so, dass es hochlagig ist? Bloß besteht immer wieder Erklärungsbedarf, weil ja bei dem TSH jeder gleich erhöhen will.
    Das ist aber jetzt nur eine Vermutung von dir, oder? So ein statistischer Ausreißer wäre extremst selten.

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