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Thema: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

  1. #31
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Wenn man eine Regel aufstellt, muß sie für alle Situationen gelten, damit es eine Regel ist. Gilt sie nicht für alle, ist sie gar keine Regel, sondern nur ein Einzelfall/individuell. Ich sehe es eben recht breit.

  2. #32
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Wenn Zucker die wichtigste Ursache von Karies ist, heißt das nicht, dass jeder Karies bekommt, der Zucker isst. Jetzt klar?

  3. #33
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Und die Hitzewallungen (die sowieso nicht jede Frau hat) werden vom hohen bzw. schwankenden FSH ausgelöst.
    Hier steht nicht, das hoher FSH-Wert manchmal eine Ursache für Hitzewallungen sein kann, sondern, daß es (immer) ist. Und das stimmt so nicht.

  4. #34
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Das ist doch Wortklauberei, sowas interessiert mich nicht.

  5. #35
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wollte mal einen Zwischenstand geben und mir auch etwas von der Seele schreiben. Mein ehemaliger Endo ist nun nicht mehr da und sein Nachfolger hat übernommen. Morgen bekomme ich meine neuen Blutwerte aber der Typ ist schon gewöhnungsbedürftig.

    Er wollte von mir wissen, welche Beschwerden ich denn hätte. Hab dann berichtet, dass ich nicht steigern kann und immer Zittern, hohen Puls, zig WC-Gänge, Unruhe etc. dann hab. Wäre alles psychisch... Ich hab inzwischen rausgefunden, dass das Unterzuckerungen sind. Auch wenn ich diese Symptome nachts bekomme. Esse ich dann nachts ein Käsebrot, wirds besser und ich kann schlafen. Sein Kommentar, macht die Schilddrüse nicht. Steigerungssymptome gibt es nicht, dass wäre alles nur Kopfsache bzw. Placebo. Da ich aber auch Symptome nannte, die für UD stehen, schlägt er vor, die Dosis auf 88 mcg zu erhöhen und den Hersteller (derzeit Ratiopharm) wechseln wir dann gleich mal auf Hexal, weil er mit Hexal schon viel gute Erfolge hatte. Er findet, dass ich nicht wie eine Hashikranke aussehe sondern, wie das blühende Leben.

    Er machte einen US. Beschaffenheit meiner Schilddrüse jeweils 4ml rechts/links. Gesamtvolumen 8 ml aber er würde im US Wasser sehen und deshalb könnte man die Größe nicht wirklich errechnen oder was die Schildi noch leisten könnte. Weiterhin ist sie sehr dunkel und echoarm, fleckig-inhomogen. Eine typische Hashikröte.

    Meine derzeitigen Symptome sind "nur" noch: Schlafstörungen (aber erträglich), Unterzuckerungen (wirklich schlimm und nervig), PMS (sehr stark ca. 3 Wochen harte Brust), neuerdings ein 40-Tage-Zyklus seit 3 Zyklen (wobei ich ab dem Tag, wo früher meine Mens anfing Schmierblutungen bekomme und diese gehen dann 2 Wochen bis zur Mens).

    Ich hatte gehofft, einen Rat bzgl. der Unterzuckerungen zu bekommen, denn dadurch kann ich auch nicht steigern. Die Unterzuckerungssymptome werden durch die Steigerung verstärkt. Ich brauch aber mehr um die restlichen Symptome zu beseitigen...
    Bescheidener Teufelskreis...

    Da mein neuer Endo die restlichen Symptome als psychisch oder nicht von der Schildi abtut, kann ich da auch nicht wirklich Hilfe erwarten. Ach ja, PMS kennt er gar nicht. Was das denn wäre...

    Ich hätte mir gewünscht, dass er auf mich besser eingeht. Schließlich geh ich seit 1,5 Jahren den Weg (meistens alleine). Ich alleine habe erreicht, dass es mir heute einigermaßen gut geht und ich wieder vieles machen kann. Keiner dieser Ärzte in besagter Praxis in Hamburg hat auch nur einen kleinen Beitrag dazu beigetragen und das Einzige, was dem neuen Endo jetzt einfällt ist die Dosis zu erhöhen und gleichzeitig den Hersteller zu wechseln. Ich hab dann nichts weiter gesagt.

    Es mag ja sein, dass ein Herstellerwechsel vielleicht die Steigerungsproblematik verbessert aber auch gleich die Dosis erhöhen? Falls dann etwas wieder schlechter wird, waren meine Bemühungen der letzten 1,5 Jahre umsonst und das möchte ich auch nicht riskieren. Außerdem hab ich Ratiopharm immer vertragen. Nehme es seit fast 20 Jahren. Wenn sich etwas verschlechtert, weiss ich doch gar nicht, wovon es kommt. Erhöhung oder anderer Hersteller.

    Ach ja, eine Schilddrüsenunterfunktion macht keine Zyklusstörungen. Die Schilddrüsenhormone haben auch keinen Einfluss auf die weiblichen Hormone. Ich war wirklich "beeindruckt" von diesen Aussagen.

    Habt ihr für mich vielleicht einige Ideen, wie ich steigern kann und die Unterzuckerungsproblematik umgehen kann? Kann das durch irgendwelche Mängel verursacht werden? Würde dann versuchsweise Nems dafür nehmen und es ausprobieren. Hab im September einen Termin bei einer Schilddrüsen-Selbsthilfegruppe in Lübeck und hab da am Tel. schon gesagt bekommen, dass sie das Problem kennen und ich alle Werte mitbringen soll aber der Termin ist erst am 20.09. und ich wollte schon gerne eher tätig werden. Ich mag nicht mehr warten. Wenn ich morgen meine Werte bekomme und diese ähnlich wie im Juni sind, wollte ich eine Erhöhung um 6,25 mcg gegen 18 Uhr versuchen, da es morgens überhaupt nicht möglich ist und die Syptome da auch fast 24 h anhalten aber ich hab etwas Bedenken, dass ich dann auch wieder verstärkte Symptome bekomme. Ich hab einfach keine Lust mehr auf Verschlechterungen.

    Ach ja, ich bin nicht Zuckerkrank und habe auch keine Insulinresistenz. Wurde im Blut gecheckt und durch einen mehrstündigen Zuckertest. Alle Werte wirklich bestens.

    Nach dem Gespräch war ich total geknickt und musste mich erstmal sortieren.

    LG
    Sansri

  6. #36
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Sag Sansri, welche sind denn deine Juni-Werte? ich sehe im Profil nur das:

    24.05.2019 Hausarzt 75 mcg seit 15.12.2018 gehalten:

    TSH 2,32 (0,27-4,2)
    FT3 3,26 (2,0-4,4)
    FT4 1,32 (0,93-1,7)

    28.05.2019 Endo HH-Altona 75 mcg:

    TSH 3,2 (0,27-2,5)
    FT3 3,1 (2,0-4,4)
    FT4 13,3 (9,3-17,0).
    nichts vom Juni. Und du schreibst, dass du bereits erhöht hast?

    Die Unterzuckerungssymptome werden durch die Steigerung verstärkt. Ich brauch aber mehr um die restlichen Symptome zu beseitigen...
    Ob das Unterzuckerung oder schlicht Folge der Steigerung und evtl. Überdosierungssymptome sind, bleibt dahingestellt. Jedenfalls sehe ich nicht, warum du dann (bei solchen freien Werten wie im Mai und seither hast du erhöht - oder?) weitersteigern willst. Thyroxin ist ja nicht wirklich das Mittel der Wahl gegen PMS. Und auch nicht gegen:

    Zittern, hohen Puls, zig WC-Gänge, Unruhe
    die ja eigentlich alles, nur keine Unterdosierungssymptome sind - eher die Folge einer möglichen Überdosierung. Wie bzw. warum willst du dagegen ausgerechnet durch Weitersteigern vorgehen?

  7. #37
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Er findet, dass ich nicht wie eine Hashikranke aussehe sondern, wie das blühende Leben.
    Ich denke da haben wir das Problem. Du bist braun. Das wird gerne mit "blühendes Leben" gleichgesetzt. Such dir nochmal einen anderen Arzt der auch die Nebennieren checkt.

  8. #38
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Liebe Panna,

    das sind meine letzten Werte vom Endo in HH. Ich hab mich verschrieben. Im Juni wurden keine Werte gemacht. 28.05.19 waren die letzten. Die Dosis halte ich seit 15.12.2018. Auch jetzt bin ich noch bei 75 mcg aber ich habe immer mit PMS, Unterzuckerungen etc. zu tun. Bei dem TSH und den freien Werte bin ich nicht in ÜD.

    28.05.2019 Endo HH-Altona 75 mcg:

    TSH 3,2 (0,27-2,5)
    FT3 3,1 (2,0-4,4)
    FT4 13,3 (9,3-17,0).

    Ich gehe deshalb von Unterzuckerung aus, weil es nach dem Essen besser wird. Gleiche Symptome habe ich, wenn ich versuche zu steigern nur viel extremer, deshalb lass ich es. Ich kenne auch Steigerungssymptome von mir. Leichte Unruhe, aufgedreht für 1-3 Tage und dann nichts mehr. Das hier ist komplet anders und ich kann es auch nicht besser erklären. Wie gesagt, Dosis 75 mcg seit 15.12.2019. Ich würde gerne erhöhen, da ich unter der höheren Dosis damals kein PMS hatte. Dieses trat erst mit Reduzierung auf. Ebenso der lange Zyklus. Meine Ernährungsberaterin hat mich darauf gestoßen, dass das Unterzuckerungssymptome (Zittern, flaues Gefühl, oft Wasser lassen, hoher Puls) sind und da hat sie Recht (ich hab es auch gegoogelt), weil es durch Essen besser wird. Klar kann man das auch als ÜD-Symptome bezeichnen aber das passt hier nicht so ganz bei einem TSH von über 3 und einem mittigen ft4 kann es keine ÜD sein.

    LG

  9. #39
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Hi Janne,

    braun bin ich, weil wir im Urlaub waren und ich die meiste Zeit in der Sonne gelegen habe. Vit d auf natürliche Weise :-).

    Außerdem achte ich darauf, dass ich ordentlich aussehe, denn wenn ich mich meinem Befinden entsprechend gehen lasse, kommen die doch auch nur mit der Psychonummer.

    Ob ich was mit den Nebennieren habe, weiss ich nicht. Es wurde vor einiger Zeit Cortisol im Speichel gemessen und bis auf spät abends war es normal. Leider bekomme ich hierzu keine Werte, da die Schlaumeier die 5 verschiedenen Werte zusammen gerechnet und einen Durchschnitt gebildet haben... Das Cortisol war nur spät abends unter der Norm. Einen Arzt für Nebennieren gibt es hier nur für Privatleistung und das kann ich mir nicht leisten.

    LG

  10. #40
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    Standard AW: Hashimoto-Schilddrüseneinstellung und Vorwechseljahre bzw. Progesteronmangel

    Du hast ja irgendwo in diesem Thread geschrieben, dass du erhöhen willst, deshalb bin ich auch davon ausgegangen.

    Ich hab in der Zwischenzeit dann noch den Rest deines Profils gelesen, du warst ja schon höher dosiert, aber gut klang das alles nicht. Die Reduktion wurde ja dann auch nicht wirklich "fachmännisch" vorgenommen - zu abrupt, zu viel auf einmal. Die Sache mit Zucker verdiente es, genauer angeguckt zu werden, was also wirklich dahinter ist, der Zusammenhang mit den Schilddrüsenhormonen ist ja bekannt.

    Das mit dem Mittigen ist relativ, mittig liegt dein Tiefstwert vor LT-Einnahme morgens. Sonst nicht. Weil z.B.:

    22.03.2018 nachmittags um 15 Uhr leider mit Tablette 93,75:
    TSH 1,12 (0,27-4,2)
    ft3 4,8 (3,1-6,8)
    ft4 20,4 (12,0-22,0)
    Nachmittags um 15 Uhr ist die einnahmebedingte Hormonspitze bereits seit etlichen Stunden vorbei. Bei Nachmittags-BE ist es realitätsnaher, das LT morgens zu nehmen. Jedenfalls bis du da nicht einnahmebedingt hoch gelegen (und früher noch höher unter 93). Deswegen, so viel Luft hast du da nicht, bis du evtl. wieder den Punkt erreichst, wo es dann definitiv zu viel ist und wo dir die Senkung zumindest teilweise Erleichterung bringt. Was das TSH angeht, man kann nicht jeden über einen Kamm scheren, auch Gesunde liegen unterschiedlich mit ihrem TSH, nicht jeden kann man per LT auf 1 drücken - für manche ist es nötig, für manche kontraproduktiv. Jedenfalls - sei vorsichtig.

    Und vergiss die NN am besten.

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