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Thema: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

  1. #11

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn auf sowas? Falls es bei irgendwem so war, heißt nicht, dass das ein Gesetz ist.

    Normalerweise sinkt TSH umso mehr, je mehr LT man nimmt (sofern kein Schub oder keine TRAK dazwischen kommen).

    Ich vermute, du hast dir zu viele alternative Lehren reingezogen. Mach erst mal die Basics: Diagnose klären, passende LT-Dosis finden, weitersehen.
    Stimmt, ich glaube ich habe die "Supprimierung" des TSH unter Thybon mit LT verwechselt. Bei LT sinkt er ja nicht automatisch so sehr bei geringen Dosen. Dass 37,5 eine nicht üblich niedrige Dosis ist, stimmt glaube ich trotzdem. Jedenfalls hatte mir ja schon der Endo vor zwei Jahren völlig ohne Grund 50 verschrieben ("präventiv", immer noch keine Ahnung, was er damit erreichen wollte, vielleicht weiter-wachsen des Kropfes vorbeugen oder so).


    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen
    Mit Nüchtern-ft-Werten von mehr als 70% würde ICH auch nicht weiter erhöhen. Zumal sich scheinbar unter Hormontherapie nichts verbessert hat. Eher im Gegenteil, wenn ich richtig verstanden habe.
    Aber kommt es bei Werten innerhalb der Norm nicht immer auch auf das Befinden an? Sind ja nur Durchschnittswerte. Ich habe, wenn ich fit genug bin, um das zu machen, also normalerweise/früher, eben auch einen sehr energieverbrauchenden Lebensstil (also nicht im gesundheitsschädlichen Sinn, eben viel Sport etc), ich habe wenig Motivation, diesen nun für immer krass einzuschränken, weil ich eben im Ref.bereich bin. Wenn man schon was einnimmt, kann man doch auch die für sich richtige Dosis finden. Ihr würdet mein Leben und Verhalten von damals wahrscheinlich als "überfunktiös" einstufen - aber das bin eben ich, so war ich ohne Tabletten und ich würde ungern ein Leben als anderer Mensch auf ewig führen.
    Geändert von Desperate Housewife (04.06.19 um 23:50 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen

    Aber kommt es bei Werten innerhalb der Norm nicht immer auch auf das Befinden an? Sind ja nur Durchschnittswerte. Ich habe, wenn ich fit genug bin, um das zu machen, also normalerweise/früher, eben auch einen sehr energieverbrauchenden Lebensstil (also nicht im gesundheitsschädlichen Sinn, eben viel Sport etc), ich habe wenig Motivation, diesen nun für immer krass einzuschränken, weil ich eben im Ref.bereich bin. Wenn man schon was einnimmt, kann man doch auch die für sich richtige Dosis finden. Ihr würdet mein Leben und Verhalten von damals wahrscheinlich als "überfunktiös" einstufen - aber das bin eben ich, so war ich ohne Tabletten und ich würde ungern ein Leben als anderer Mensch auf ewig führen.
    Natürlich, so ist es. Dagegen ist nichts einzuwenden. Der Punkt ist ein anderer. Man wird eben nicht von mehr Hormonen immer fitter. Die Gefahr ist, in Überdosierung zu geraten und bleiern erschöpft zu werden. Das ist eine Müdigkeit, die viel schlimmer ist als die bei Unterfunktion, und es ist ein zäher Weg, davon wieder weg zu kommen. Also solange du das Gefühl hast, LT tut dir gut und es wird besser, ist alles gut. Nur hast du hier eher das Gegenteil vermittelt, du schreibst ja, es ist alles schlimmer denn je. Da sollte man dann nachdenklich werden im eigenen Interesse. Dein Gefühl kann dich auch Millionen von Kilometern betrügen, und nachher sitzt du tief im Schlamassel drinne. Das ist schon so vielen passiert, das sie Unter-und-Über verwechselt haben.

    Was die Dosierung angeht, bedenke, du hast doch nur Werte, als die die LT 62,5 drei Wochen genommen hast. Die waren gar nicht aussagekräftig, und waren trotzdem schon verdammt hoch. Sechs Wochen Wartezeit nach Erhöhung am Anfang, wenn eine Unterfunktiion besteht, sind schon okay. Aber es dauert mindestens drei Monate, bis eine Dosis stabil angekommen ist. Und wenn man schon so hoch liegt wie du, sollte man vorsichtiger werden.
    Das sind halt die Basics, Irene hat da schon recht, du redest über die kompliziertesten Sachen, aber die Grundlage fehlt irgendwie.

  3. #13
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Ich möchte mich Larina anschließen.

    Außerdem sind Deine Werte nicht irgendwo in der Norm, sondern schon ziemlich weit oben. Ohne morgendliche Tablette. Deshalb würde ICH erstmal dabei bleiben.
    Wenn Deine Müdigkeit trotz steigender Hormonwerte immer schlechter wird, bin ich geneigt zu resümieren bzw. mich gedanklich drauf einrichten, dass der LT-Versuch ein Schuß in den Ofen gewesen sein könnte. Gibt es für Dein Grundproblem keine anderen Optionen? Nimmst Du andere Medikamente? Schlafhygiene? Mangelerscheinungen?

  4. #14

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Vielleicht war es etwas falsch dargestellt, dass es seit den Tabletten schlimmer denn je ist. Ich habe eher das Gefühl, dass alles ständig schwankt. Wenige super fitte Tage, immer so 2-3 Wochen nach Erhöhungen, die dann ab ca. 4 Wochen danach wieder verschwinden. Das erhöht wahrscheinlich meinen Frust, weil ich nach guten Phasen immer Hoffnungen habe, dass jetzt alles passt, die dann wieder zerstört werden. Deshalb hab ich wahrscheinlich übertrieben. Und es kommt ja auch die veränderte Wahrnehmung dazu: "Vorher" habe ich ja gar nicht gewusst, dass das eine Ursache haben könnte, und es einfach so hingenommen, und seit den Tabletten beobachte ich natürlich mehr und "erwarte" auch mehr.

    Das mit ÜF-UF verwechseln ist natürlich möglich, das weiß ich. Gerade weil man ja alles so unzuverlässig wahrnimmt. Aber ich kann mir halt irgendwie nicht vorstellen, dass man in ÜF NUR Müdigkeit hat. Meine Freundin hatte zB während ihrer Überdosierung Angstanfälle und Müdigkeit abwechselnd; bei mir ist es aber immer nur letzteres.

    Dass die Werte verhältnismäßig hoch im Normbereich sind, erkläre ich mir wie gesagt wahrscheinlich so, dass ich diesen "hohen Bedarf" habe. Dass ich eben gerne fit wie ein Turnschuh rumspringe und mit diesem gemütlichen trägen nicht glücklich bin, weil ich nicht so bin. Und jemand mit hohen Verbrauch (quasi charakterlich) muss ja auch logischerweise höhere Werte haben. Ich habe mir das neulich erst gedacht, als ich mit einem Freund beim Sport war: Der ist die ganze Zeit rumgesprungen wie ein Windhund, er ist aber immer so; seine Hormonwerte würde ich gerne mal sehen Wenn das wirklich ansatzweise stark mit der SD zusammenhängt, wie ich dachte, dann muss er wirklich naturgemäß über jedem Normbereich liegen. Aber das ist auch einfach sein Charakter.

    Ich stimme euch aber zu, dass ich das alles zu unvorsichtig /ungeduldig gemacht habe. Ich werde das jetzt auch ändern, werde nicht mehr herumexperimentieren und die Dosis einfach weiternehmen und schauen + kontrollieren. In 2 Mo hab ich ja den Nuklear-Termin, da hoffe ich, alles (von Diagnose bis zur Dosis) nochmal genauer abzuklären. Auch die Größe der SD wüsste ich gerne etwas zuverlässiger, ich hab nochmal drüber nachgedacht und das Schrumpfen kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Es kommt mir eher vor, als sei der Kropf größer geworden. (wobei das natürlich auch wieder nur eine veränderte Wahrnehmung sein kann Früher dachte ich, mein Hals wäre einfach hässlich )

    @Schlomis Muddi Ich hab ja drei Jahre lang nach anderen Ursachen als der SD gesucht und eben nix gefunden. Medikamente nehme ich keine regelmäßig. Mangelerscheinungen auch keine, die wichtigsten Nährstoffe hab ich ja auch getestet. Schlafhygiene ist vermutlich nicht so gut, was ich aber eher als Folge der ganzen Problematik sehe. An "müden Tagen" kann ich zB nicht schlafen, an diesen paar "fitten" konnte ich schlafen wie ein Baby. Ich vermute, dass ich in "UF"/an diesen müden Tagen einfach nicht genug Energie verbrauche, um abends gut zu schlafen. Es gab viele Tage, an denen ich vor Müdigkeit einfach nur rumsaß und dann natürlich auch nicht schlafen konnte. Das war aber ganz sicher auch schon vor den Tabletten so.

  5. #15
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Du hast halt weiter im Kopf: Mehr Hormon gleich mehr Fitness. Das ist falsch. Jeder Mensch hat einen individuell guten Wertebereich. Der kann auch tief liegen. Bei mir z. B. liegt er so etwa bei freien Werten bis maximal 50 %. Und damit bin ich sehr durchschnittlich. Mit Temperament und Lebensinteressen hat das einfach gar nichts zu tun. Mein Sohn war Bundesligahandballer und lebt mit einem TSH von 4-5 und ziemlich niedrigen freien Werten am besten.
    Übrigens rate mal, welches Körperteil den höchsten Energeivebrauch hat? Es ist das Gehirn. Und man kann heute sogar mit PET nachweisen, dass geistige Arbeit enorm viel Energie verbraucht. Alles doch ein wenig komplizierter. Mein Sohn hat den Sport sehr reduzieren müssen wegen des Jurastudiums, und nicht etwa wegen der Zeit. Sondern weil die Vorbereitung auf das Staatsexamen einfach all seine Kraft benötigte. Also Energie verbraucht man auch nicht nur mit Bewegung. Ich bin ziemlich sicher, du brauchst mehr davon beim Juralernen als beim Sport.

  6. #16
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen
    Dass die Werte verhältnismäßig hoch im Normbereich sind, erkläre ich mir wie gesagt wahrscheinlich so, dass ich diesen "hohen Bedarf" habe. Dass ich eben gerne fit wie ein Turnschuh rumspringe und mit diesem gemütlichen trägen nicht glücklich bin, weil ich nicht so bin. Und jemand mit hohen Verbrauch (quasi charakterlich) muss ja auch logischerweise höhere Werte haben. Ich habe mir das neulich erst gedacht, als ich mit einem Freund beim Sport war: Der ist die ganze Zeit rumgesprungen wie ein Windhund, er ist aber immer so; seine Hormonwerte würde ich gerne mal sehen
    Das ist Unsinn.

    Wenn man aktiver ist, verbraucht man mehr Hormone und die gesunde Schilddrüse produziert mehr. Das bedeutet aber nicht, dass die freien Werte höher sind als in weniger aktiven Phasen.

    Hast du einen aktuellen Ferritinwert?

  7. #17

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    @Larina Ja das mit der geistigen Fitness meine ich eigentlich auch hauptsächlich. Ich habe Sport nur immer als Beispiel gewählt, weil ich dachte, dass es plakativer ist. Aber eigentlich geht es mir natürlich hauptsächlich um genau das, was du angesprochen hast: Die Examensvorbereitung. Mit sehr aktivem Lebensstil aus früherer Zeit meine ich eigentlich auch verhältnismäßig weniger Sport und viel, viel, viel lernen, wie es in den früheren Semestern automatisch bei mir war. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen, dass das damals ging und heute maximal ein Zehntel von allem. Gerade jetzt in der Ex.Vorbereitung bräuchte ich diese Energie von damals eben wirklich, und auch psychisch fühle ich mich sehr viel schlechter, weil ich jetzt vergleichsweise sinnlos meine Zeit "verschlafe".


    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Das ist Unsinn.
    Wenn man aktiver ist, verbraucht man mehr Hormone und die gesunde Schilddrüse produziert mehr. Das bedeutet aber nicht, dass die freien Werte höher sind als in weniger aktiven Phasen.
    Hast du einen aktuellen Ferritinwert?
    Ferritin ist das einzige, was ich nicht machen lassen habe, weil das vermutlich der Nuklear in 2 Monaten auf Kasse macht. D3, B12, Zink und Selen (zum Schutz vor Überdosierung) habe ich machen lassen und die waren gut. Ferritin wurde 2017 mal gemacht und da waren es 33 ng/ml, aber ohne irgendwelche Supplementation und obwohl ich Blut gespendet habe. Das kann ich jetzt ja nicht mehr machen und jetzt supplementiere ich Eisen. Also ist der Wert jetzt vermutlich mindestens bei 33.
    Das mit den freien Werten hast du vermutlich recht, war ein Denkfehler.

  8. #18
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    Erst fragte ich mich, warum man mit den Werten
    „Werte nach zwei Monaten: TSH 1,1, ft3 4,66 pg/ml (75 %), ft4 14,55 pg/ml (58%)“ erhöht.
    Dann, ob überhaupt je eine Unterfunktion vorlag.
    Und dann lese ich im Beitrag von Larina, dass das nicht der Fall war.

    Wer hat da warum LT verschrieben??
    Nun, offensichtlich bringt dich das LT nicht weiter. Was ja nicht überrrschend ist, wenn keine UF vorlag.
    Auch die Kenntnis von Werten, die in der Medizin im Prinzip keine Rolle spielen (rT3), werden dich nicht weiterbringen.

    Auch alternativmedizinische Diagnosen wie NNS werden dir nichts helfen. (Ich vermute mal, dass das das nächste wird)

    Für Müdigkeit gibt es sehr viele Ursachen. Nur weil Müdigkeit ein mögliches Sympton einer UF ist, gilt doch nicht der Umkehrschluss müde = UF.

  9. #19
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    Hey du Liebe,

    also ich habe hier schon öfter gesehen, dass die Werte nach nem halben Jahr gefallen sind. War bei mir auch mal so. Das muss natürlich nicht passieren. Ich will damit nur sagen, dass es schon einige Monate braucht bis sich ein Hormonlevel eingependelt hat.

    Lieben Gruß

  10. #20
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Ich habe auf 62,5 erhöht am 20.04.19. Als ich auf 75 gegangen bin (gestern, 3.6.) war das 6 Wochen und 3 Tage her. Ist das nicht der Zeitraum, den man warten soll?
    Bis zur nächsten BE ja. Bis zum endgültigen Befinden dieser Dosis nein.

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