Seite 15 von 21 ErsteErste ... 512131415161718 ... LetzteLetzte
Ergebnis 141 bis 150 von 209

Thema: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

  1. #141

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Noch zu deiner konkreten Frage: Ein TSH von null bedeutet nicht eine SD-Eigenproduktion von null. Die SD hat eine gewisse autonome Eigenproduktion, die nicht über TSH gesteuert wird.
    Danke, okay, dann macht das mehr Sinn

    Zitat Zitat von jeschi Beitrag anzeigen
    Sollte auch nicht danach gehen, T3 mittig oder niedrig zu halten, wenn man genügend T4 hat, sich aber dennoch nicht gut fühlt und merkt, dass der Stoffwechsel zu langsam ist.
    Ja, sehe ich genauso

  2. #142
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    07.02.13
    Ort
    Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
    Beiträge
    2.416

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von jeschi Beitrag anzeigen
    Sollte auch nicht danach gehen, T3 mittig oder niedrig zu halten, wenn man genügend T4 hat, sich aber dennoch nicht gut fühlt und merkt, dass der Stoffwechsel zu langsam ist.

  3. #143

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    So, hier mal der Wahrheit halber ein kurzes Update, das vielleicht eher wenigen gefallen wird...

    In der letzten Woche ging es mir so schlecht, dass ich fast nichts mehr machen konnte. (Die Reduzierung auf 62,5 war da vier Wochen her). Ich konnte nicht mehr schlafen, aber auch nicht wach sein, nicht mehr denken, habe Dinge gemacht die mir sonst noch nie passiert sind (z.B. im Bus vergessen, auszusteigen, auf der Arbeit ganz dumme Fehler usw...). Auch die restlichen ÜF-Symptome hatten sich ins Gegenteil, und noch schlimmer als ganz am Anfang, gekehrt, also kein Hunger mehr, frieren, extreme Müdigkeit, extrem demotiviert, starke Sehprobleme usw. Das habe ich nicht ausgehalten bis zur BU, deshalb habe ich vor vier Tagen wieder auf 75 erhöht und die BU verschoben.

    Das gute daran, selbst wenn man die Erhöhung als falsch bewertet, ist, dass dann bei der nächsten BU ganz sicher klar sein wird, ob die ÜF an L-Thyroxin oder an einem Schub/oder was anderem lag. Denn wenn es am LT lag, und das LT die Werte schon letztes mal nach bloß vier Wochen in manifeste Überfunktion gebracht hat, wird das ja wieder passieren, wenn man sogar sechs Wochen wartet, und das kann dann kein Zufall mehr sein.

    Mir geht es heute gefühlt ein mini bisschen besser erstmals, auch wenn ich nicht weiß, ob das sein kann nach vier Tagen. Aber auch wenn ich eigentlich nicht wieder auf 75 gehen wollte, hatte ich keine Wahl, hab keinen Tag mehr ausgehalten (es war von der Tendenz her auch schlimmer werdend, also immer schlimmer als am Vortag).
    Der Post ist nur der Vollständigkeit halber, erwarte keine Zustimmung.

    Aber hat jemand evtl. Ideen, wie ich auf eine Dosis zwischen 75 und 62,5 kommen könnte? (Das wollte ich eigentlich ursprünglich)... Aber da geht ja nur Wechseldosis 75 - 62,5 (davon wurde mir abgeraten) - und Vierteln, und das möchte ich persönlich nicht, weil das in meinen Augen/mit meinen Händen Pulverisierung ist und nicht zuverlässig genug. Und Experimente, z.B. ob diese Tropfen bei mir genauso wirken, werde ich nach dieser Woche nicht mehr machen/überstehen. Eigentlich würde mir die Wechseldosis einleuchten, weil sich der Spiegel ja eh erst über Wochen aufbaut und ich da nicht wirklich das Problem sehe, täglich zu wechseln. Aber vielleicht kann mich jemand erleuchten.

    LG DH

  4. #144
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.349

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Wieso nicht gefallen? Wenn dein ganzes Problem ist, wie du zwischen 75 und 62,5 kommst, ist es doch wunderbar. Ich mach locker Wechseldosen, stört meinen Körper überhaupt nicht. Deine Bedenken wegen Vierteln kann ich auch nicht nachvollziehen. Bei einem Medikament, das nur eine Langzeitwirkung hat, kommts nun echt nicht auf den einen Krümel an.

  5. #145
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.01.06
    Beiträge
    1.976

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Vierteln geht gut, es gibt ja auch Tablettenteiler zu kaufen. 68,75 wäre sicher noch einen Versuch wert. Ich hab Senkungen meistens in max. 6,25µg-Schritten gemacht, auch dann, wenn ich letztlich mehrere Schritte bis passend gebraucht habe. Hab das als recht schonend empfunden. Meistens sind die ÜF-Symptome nach einer Weile verschwunden und entweder nach einer längeren Zeit wiedergekommen oder die nächste BE hat schon gezeigt, dass wieder eine Senkung fällig ist - dann halt die nächste.

  6. #146

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Wieso nicht gefallen? Wenn dein ganzes Problem ist, wie du zwischen 75 und 62,5 kommst, ist es doch wunderbar. Ich mach locker Wechseldosen, stört meinen Körper überhaupt nicht. Deine Bedenken wegen Vierteln kann ich auch nicht nachvollziehen. Bei einem Medikament, das nur eine Langzeitwirkung hat, kommts nun echt nicht auf den einen Krümel an.
    Das mit der Langzeitwirkung sehe ich genauso, also dass mir nicht wirklich einleuchtet, warum Wechsel ein Problem sein sollen, wegen der Langzeitwirkung.
    Krümel bzw. eine Exaktheit der Dosis halte ich aber schon für wichtig, das zeigt ja gerade, dass meine Dosis anscheinend soooo exakt irgendwo zwischen 62,5 und 75 liegt - und schon solche kleinen Abweichungen einen Unterschied zwischn manif. ÜF und gefühlter UF machen. Da kommt es anscheinend auf jedes mcg an, anders kann ich mir diesen Unterschied nicht erklären... und bei einer so winzigen Tablette enthält ein Krümel ja sicher schon einige mcg.

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Vierteln geht gut, es gibt ja auch Tablettenteiler zu kaufen. 68,75 wäre sicher noch einen Versuch wert. Ich hab Senkungen meistens in max. 6,25µg-Schritten gemacht, auch dann, wenn ich letztlich mehrere Schritte bis passend gebraucht habe. Hab das als recht schonend empfunden. Meistens sind die ÜF-Symptome nach einer Weile verschwunden und entweder nach einer längeren Zeit wiedergekommen oder die nächste BE hat schon gezeigt, dass wieder eine Senkung fällig ist - dann halt die nächste.
    Ja, so hätte ich das auch angepeilt. Entweder 68,75, was genau der Mitte entspricht, oder 70,833 (wäre wie zwei Tage 75 und ein Tag 62,5) - ich hatte nur vor vier Tagen dann auch einfach keine Kraft, mich damit auseinanderzusetzen, und dann einfach zur 75er gegriffen. Ich sehe jetzt wie gesagt darin den Vorteil, dass die nächste BU dann zumindest sicheren Aufschluss darüber gibt, ob das zu viel ist. Und da kann ich dann auch gleich das Problem mit der Dosierung ansprechen und den Arzt fragen. Ich wollte jetzt auch nicht schon vorher wieder hin, weil ich erst vor einer Woche (war wegen was anderem da) eine neue Packung (125er zum teilen) bekommen habe. Zuhause habe ich noch je zwei Reihen 50er und 75er zusätzlich zu den 125ern.

  7. #147
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    22.11.10
    Beiträge
    3.721

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Du Liebe,
    ich vertrage eine höhere Lt Dosis erst seitdem ich Thybon, also, t3 dazu nehme, obwohl mein T3 vorher mittig war.
    Erst seitdem ich das so einnehme ist die gelbe Haut verschwunden, die in Uf typischerweise durch eine unzureichende Umwandlung von Carotin in Vitamin A recht deutlich zu sehen war. Zur Zeit nehme ich 100 mcg Lt und 10 Thybon und wiege 50 kg.
    Bis man aussagekräftige Werte hat, kann ich nur empfehlen 3 Monate mit der BE zu warten, da sich meine Werte nach dieser Zeit immer noch mal gelegt haben und einmal sogar wieder der Tsh hochkletterte. Das scheint hiet für viele vllt Wertekosmetik zu sein. Muss jeder für sich einordnen.

    Lieben Gruß

  8. #148

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Vielen Dank für den Hinweis Jeschi. Ich weiß es ist bei jedem anders und einfach kompliziert. Ich habe mich auch noch nicht entschieden, wann ich die BU dann mache. Kann zum Glück einfach spontan am Tag vorher Bescheid sagen. Ich denke ich werde es auch davon abhängig machen, wie ich mich z.B. in sechs Wochen fühle. Jetzt erst mal hoffen dass es sich so schnell bessert wie es grad scheint. Vielen Dank euch allen

    Edit. Ich muss halt schauen, dass ich mit den restlichen Tabletten hinkomme.. ansonsten muss ich halt NOCH mal vorher hingehen... ich will nicht, dass der Arzt sich belästigt fühlt. Aber habe ja noch 52 von den 75ern, und nehme sie "schon" vier Tage, also sind auf jeden Fall 7,5 Wochen drin

  9. #149

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    So, lang ist's her, endlich neue Werte! Ich versuche sie anzuhängen, ansonsten im nächsten Beitrag. Sie kamen unter 75 LT zustande, also wie die letzten, sieben Wochen nach Erhöhung diesmal statt nur vier. Also für mich ein seeeeehr eindeutiger Befund: Die ÜF lag zu 100% am Schub, das ft4 ist nun niedriger als ganz am Anfang ohne LT, und ich sollte erhöhen, wenn ich irgendwo ansatzweise in die Nähe der Werte zurückkommen will, unter denen ich mich gut gefühlt hatte. Gehe nun auf 100, 88 gibt's von Henning nicht und stückeln möchte ich nicht. Der Arzt meinte, 75 oder 88 wäre eh kaum ein Unterschied. Ich habe aus all dem hin und her gelernt, mehr in meine Intuition zu vertrauen und mir meine Einschätzung nicht so schnell ausreden zu lassen. Ich bin nun wieder bei dem Ansatz angelangt, denn ich zuallererst hatte - ein Jahr später. Aber sicher hatte jede Abzweigung irgendetwas gutes. Was denkt ihr? LG Desperate

    IMG_20191018_175118.jpg

  10. #150
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    38.457

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen
    Also für mich ein seeeeehr eindeutiger Befund: Die ÜF lag zu 100% am Schub, das ft4 ist nun niedriger als ganz am Anfang ohne LT, und ich sollte erhöhen, wenn ich irgendwo ansatzweise in die Nähe der Werte zurückkommen will, unter denen ich mich gut gefühlt hatte.
    Meine Meinung war und ist:
    Das war damals kein Schub. Du hast deine Schilddrüse und deinen Regelkreis mit dem Erhöhungsgalopp ( nachdem bei 37 Werte vorlagen, bei denen nichts wirklich dafür sprach, dass man da innerhalb von 9 Wochen zwei Male erhöhen muss, hast du es dennoch getan und anschließend noch ein drittes Mal) überfordert, das Ergebnis war eine Überdosierung, weil nicht ausreichend Zeit da war, damit sich die Eigenproduktion/der Regelkreis auch nur ansatzweise anpasst:

    21.3.: Letzte Erhöhung vor über zwei Monaten, 37,5 mcg..... ft3 80 % (7,2 pmol), ft4 58 % (18,7 pmol).
    13.5.: Erhöhung auf 50 vor 6 Wochen, auf 62 vor 3 Wochen. ft3 47 % (5,7 pmol), ft4 62 % (19,3 pmol).
    3.7.: Letzte Erhöhung vor vier Wochen, auf 75 mcg............. ft3 136,9 % (9,8 pmol), ft4 69 % (20,4 pmol).
    Das Einpendeln ist jetzt wohl halbwegs passiert (ich halte 7 Wochen nicht für eine lange Zeit), die Obergrenzen der freien Werte sind weiterhin täuschend hoch gesetzt, das macht dir hübsche Prozente, das TSH lässt sich aber durch hochgesetzte Obergrenzen nicht täuschen und sagt, was es sagt, sofern wer zuhören mag. - Ich habe bei der ganzen Geschichte ein deutliches déja vu, verstärkt natürlich durch das, was du jetzt vorhast zu tun. Man ist ja noch immer müde, also geht man noch höher, ich habe es unzählige Male gesehen, die Weigerung, in der Müdigkeit etwas anderes als fehlende Hormone zu sehen.

    Du hast um Meinungen gebeten - das war meine. Ausreden will ich dir gar nichts, warum sollte ich das wollen. Ich guck mit Interesse und einem gewissen Bedauern zu.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •