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Thema: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

  1. #191

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Bis auf die eine Überfunktion (was durchaus passieren kann, schließlich hat sich die SD ja verändert), sehe ich nicht eine Überdosierung. Auch nicht unbedingt sehr hohe freie Werte. Einzig die Antikörper finde ich noch zum jetzigen Zeitpunkt zu hoch. Ich nehme mal an, Du achtest auf Jod. Evtl. kann auch ein wenig Curcuma helfen. Bezüglich der Müdigkeit: Ferritin messen lassen. Vielleicht hilft auch ein B-Komplex.

    Aber ... jeder sieht es halt anders.
    Danke für deine Ratschläge! Ja, ich supplementiere Eisen, B's, Jod usw. Werte bekomme ich davon leider nicht jedes mal (eigentlich nie, bis auf manchmal Ferritin). Aber einmal wurden die kontrolliert, seitdem supplementiere ich in gemäßigter Höhe, ich denke deshalb, es wird ungefähr passen.


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Und dann kommt Thybon, obwohl die Konversionsschwäche hausgemacht ist. Ergebnis ist dann ggf. eine Übersubstition nach Art des Hauses ("aber meine freien Werte sind doch in der Norm").
    Panna, wenn es soweit ist können wir darüber diskutieren, aber zum jetzigen Stand denke ich nicht, dass ich einfach so Thybon in der von dir geschilderten Situation nehmen würde. Du meinst den Fall, in dem der ft3 wegen zu viel ft4 "gedrückt" wird/ der TSH vom vielen Thyroxin supprimiert wird und demnach ft3 sinkt, oder so ähnlich, denke ich. Dann würde es doch Sinn machen, erstmal das ft4 zu reduzieren, wenn es an der Oberkante ist und gleichzeitig ft3 niedrig. Also das spränge sogar mir ins Auge und wird auch in einschlägigen Schilddrüsengruppen so geraten. Abgesehen davon verschreibt mir keiner meiner Ärzte Thybon, auch nicht, wenn mein ft3 absacken sollte.


    Zitat Zitat von Zerschmetterling Beitrag anzeigen
    nein, da steht auch nicht, dass ein TSH-Wert von 2,6 behandelt werden „kann“, wenn alle anderen Werte im Referenzbereich liegen.
    Naja, du hast schon recht, es ist nicht exakt eindeutig formuliert. Ich schaue mal nach einer E-Mail auf der Webseite, ob man den Verfasser zu einer Klarstellung bekommen kann.
    Ich habe es eben so gelesen: Definition, oder Konkretisierung, einer subklinischen latenten Hypothyreose, geschieht in Satz 1, und in Bezug auf eine solche (wie die zuvor definierte) Hypothyreose wird in dem direkt nachfolgenden Satz von einer Behandlung "der Hypothyreose" mit L-Thyroxin gesprochen.

    https://www.labor-bayer.de/laborinfo...druese-web.pdf
    Unter dem Abschnitt "TSH", rechte Spalte der Seite, ab dem ersten neu anfangenden Satz.

    Nach der grammatikalischen Auslegung bei juristischem Arbeiten würde man das so auslegen, wie ich es tue. Aber anderer Meinung könnte man auch sein. Solche Auslegungen sind immer umstritten, sofern der Wortlaut nicht zu einer Million Prozent eindeutig ist.

    Mein Arzt legt es eben offenbar so wie ich aus.
    Er meinte, als ich es einmal aus Frust ganz lassen wollte (das war, als der ft3 auf 5,X gefallen und der TSH wieder auf 2 gestiegen war), mit dem Anfangs-TSH von 2,6 muss ich schon jedenfalls überhaupt LT nehmen, weil/wenn Symptome und Antikörper hinzutreten. Natürlich kann man das anders sehen als er, aber rechtfertigen muss ich seine Ansicht ja nicht.


    Zitat Zitat von Zerschmetterling Beitrag anzeigen
    Aber irgendwie hat dich ja LT und mehr LT nicht weitergebracht.
    Nicht wirklich, stimmt, ich habe aber ja auch den Gesundwert noch nie erreicht.
    Ob das noch passiert, ob ich also nicht mit LT weiterzubringen bin, kann man nach ein paar Monaten und vier verschiedenen Dosierungen nicht sagen, denke ich.
    Nicht umsonst sagen einem nahezu die Hälfe aller Artikel beim Googlen, dass eine Schilddrüseneinstellung regelmäßig bis hin zu Jahren dauern kann.
    Würde das insbesondere auf die lange Wirkdauer und den oft gleichzeitig ablaufenden Immunprozess zurückführen.

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Das war, als der ft3 bei 9,8 lag( Referenzbereich = 3,5- 8,1). Und da will sie auch wieder hin.
    Siehe oben -> Nein, will ich nicht.

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Das ist dann schon was anderes als "hohe Werte". Die hat sie längst.
    Im Vergleich zum Durchschnitt, richtig, im Vergleich zu meinem Gesund-Wert, nicht, wie ich vorhin erklärt habe. Es ist nicht möglich, das Wort "hoch" absolut anstatt relativ zu verwenden. Eine Relation musst du wählen. Entweder wohl den Wert in Relation zu 5,8 (Durchschnitt nach Nuklear-Norm), oder in Relation zu meinem Gesundwert.
    Was ich sinnvoller finde, hab ich benannt und auch begründet, anders als jeder, der hier stillschweigend "hoch" in Relation zum Durchschnitt verwendet.

    Warum das besser sein soll, dazu hab ich noch keine Begründung gelesen. Weil jeder exakt Durchschnitt ist?, wäre die einzige, die mir einfiele. Weil der Normbereich ausgewürfelt wird?, oder jedenfalls nicht durch ein natürlicherweise variierendes Wertespektrum von Gesunden ermittelt wird?, und es diese Gesundwerte über 6-7 pmol nicht gibt?, die andere. Beides ist aber leicht widerlegbar. Deshalb wäre ich gespannt auf eine vierte Begründung und ob die möglich wäre.

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Mit einer ÜD wird sich niemand langfristig wohlfühlen, vor allem wenn der T3 Wert, also der stoffwechselaktive zu hoch ist, davon bin ich auch überzeugt. Da treten dann später die bekannten Symptome auf und dann ändern viele bekanntlich auch wieder ihre Dosis.
    Richtig, so wie ich, nach ein paar Tagen mit 9,8. Ohne dass mich jemand dazu gezwungen hat. Ein neues Rezept über 75 hatte ich schon. Hätte also nicht senken müssen. Passt irgendwie nicht so zusammen mit der These, dass ich um jeden Preis diesen oder mindestens diesen Wert haben und halten will.


    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Es ist übrigens nicht schwer zu reduzieren. Ich habe von 187mcg auf mittlerweile 150mcg und 2 1/2 - 5mcg Thybon geändert, zwischendurch habe ich auch mal 125/110mcg LT genommen, das geht alles schon sehr gut. Angst braucht niemand davor zu haben, es passiert nämlich gar nichts
    Ich denke, das ist individuell, so wie alles. Die einen haben Probleme mit steigern/"Anfluten", die anderen mit reduzieren, splitten oder Wechseldosen, etc. pp.
    Einfach davon auszugehen, dass Senken (oder eins der anderen Dinge) für eine konkrete Person totaaaal schlimm sein wird, und ihr das quasi "mahnend" in Aussicht zu stellen, nicht einmal sondern wieder und wieder und wieder, finde ich fragwürdig.
    Geändert von Desperate Housewife (20.10.19 um 23:53 Uhr)

  2. #192
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Ich habe eine reine Verständnisfrage.

    Die Referenzbereiche von Nuk und Endo kämen für mich für eine Nüchternkontrolle nicht in Frage.

    Normal, für Nüchternkontrolle geeignet, sind die Bereiche des Labors Hausarzt2:

    - 13.05.19 (Hausarzt 2):

    ft3: 3,1 - 6,7 pmol/L;
    ft4: 0,9 - 1,7 ng/dl (in pmol/L: 11,6 - 21,9).

    Ich hoffe, dir ist sicher klar, dass das Umrechnen keine Vergleichbarkeit ermöglicht.

    Nun sind deine Mai-Werte beim Hausarzt2 entstanden.

    Erste Frage.
    Wieso redest du davon, dass du quasi einen fT3-Zielbereich von 7,xx vor Augen hast, wo du doch beim Hausarzt2 mit 5,7 mindestens genauso oben bist, wie mit 7,7 im unmöglich hohen Referenzbereich beim Endo und Nuk (bis 8,1 bzw. 8,4)? Ein 7,7 losgelöst vom Referenzbereich gibt es nicht, das weißt du sicher - aber 5,7 ist doch Gott weiß hoch genug - mindestens so hoch im eigenen Referenzbereich wie 7,7 im anderen?

    Zweite Frage.
    Hausarzt2 - fT4 Referenzbereich ist ng/dl, 0.9 - 1,7. Wieso steht im Profil bei der BE von Mai 2019 ein Wert von 19? Du hast doch nicht umgerechnet und mit dem anderen Referenzbereich eines anderen Labors verglichen?

    Oder hast du das gar bei beiden Werten gemacht?
    Geändert von panna (20.10.19 um 23:33 Uhr) Grund: letzte -->Mai korrigiert

  3. #193

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Ich habe gar nix mit Referenzbereichen verglichen, weil das das Profil gesprengt hätte. Ich hab einfach alle Werte hier

    http://unitslab.com/de/node/121
    http://unitslab.com/de/node/120

    in dieselbe Einheit umgerechnet, damit es kein komplettes Wirrwarr auf den ersten Blick ist.
    In Prozente rechne ich die Werte i.d.R. gar nicht mehr um. Wenn man das tun will, dann aber natürlich im jeweiligen Referenzbereich, in dem sie getestet wurden.

    Warum die Referenzbereiche so stark variieren, ist anscheinend nicht völlig klar. Habe dazu mal einen Abschnitt in irgendeinem SD-Fachbuch bei Google (Leseprobe) gelesen... dort wurde sinngemäß (weiß nicht ob ichs nochmal finden würde) gesagt, dass es vermutlich daran liegt, dass im Labor A eben solche Patienten (mit Gesundwerten zwischen z.B. 3 und 8) waren, und im anderen solche mit Werten zwischen 2 und 6. Weil daraus ja der Ref.bereich errechnet wird.

    Inwiefern das nun die eine Norm schlechter macht, als die andere, weiß ich nicht. Wenn überhaupt würde ich das anhand dessen festmachen, wieviele Schilddrüsenpatienten das jeweilige Labor schon gesehen hat. Und das würde eher für die extrem gut besuchte Nuklearmedizin (Wartezeit mindestens sechs Monate), als meine beiden besuchten Hausarztpraxen, sprechen. Oder den Endo, dessen Norm übrigens noch höher ist! , was hier niemandem aufzufallen scheint.

    Wenn du diese Normen so abartig findest, was sagst du dann zu dieser mit 5,4 bis 12,3 pmol/l ? Hat die ein Geisteskranker festgelegt, oder wie?

    https://www.pharmazeutische-zeitung....dWlJeAcWP4WrfQ
    Geändert von Desperate Housewife (21.10.19 um 00:29 Uhr)

  4. #194

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Aber ich sehe grad, das hat deine Frage nicht beantwortet, sorry.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Erste Frage.
    Wieso redest du davon, dass du quasi einen fT3-Zielbereich von 7,xx vor Augen hast, wo du doch beim Hausarzt2 mit 5,7 mindestens genauso oben bist, wie mit 7,7 im unmöglich hohen Referenzbereich beim Endo und Nuk (bis 8,1 bzw. 8,4)?
    Weil die 7,XX der Gesundwert war, und nicht der 5,7 beim HA.
    Und, weil ich nun aktuell wieder im Labor der Nuk messe, also wenn überhaupt mit Werten, die ebenfalls dort gemessen wurden, vergleichen kann. Zu diesem speziellen HA in der Heimat komme ich vermutlich nie wieder, das war nur weil es mir da echt nicht gut ging und ich spontan (in der Heimat) Werte wollte.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ein 7,7 losgelöst vom Referenzbereich gibt es nicht, das weißt du sicher - aber 5,7 ist doch Gott weiß hoch genug - mindestens so hoch im eigenen Referenzbereich wie 7,7 im anderen?
    Nicht losgelöst von der Referenz, aber ich meine praktisch "7,7 beim Nuk". Weil da vermutlich der nächste Wert zustandekommen wird. Hab ich vielleicht missverständlich ausgedrückt.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Zweite Frage.
    Hausarzt2 - fT4 Referenzbereich ist ng/dl, 0.9 - 1,7. Wieso steht im Profil bei der BE von Mai 2019 ein Wert von 19? Du hast doch nicht umgerechnet und mit dem anderen Referenzbereich eines anderen Labors verglichen?
    Oder hast du das gar bei beiden Werten gemacht?
    Weil der ft4- Wert 1,5 ng/dl war, und das ist in pmol/L 19,3. Habe wie gesagt alles in pmol umgerechnet, damit es wenigstens eeetwas übersichtlicher ist. Zuvor als ich die Referenzbereiche noch drin hatte, hatte ich natürlich auch diese umgerechnet.

  5. #195
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    im Profil sind doch, wie du schon angemerkt hast, keine Referenzbereiche mehr
    Doch:

    °*°*°*°*° Normbereiche
    - 29.7.17, 3.7.19 und 9.10.19 (Nuklearmedizin):
    TSH: 0,3 - 3,5; ft3: 3,5 pmol/L - 8,1 pmol/L; ft4: 10 - 25 pmol/L; Anti-TPO: 0 - 60, TAK: 0 - 60.
    - 7.11.18 (Hausarzt):
    TSH: 0,3 - 2,8, MAK: 0 - 34.
    - 9.11.18, 8.3.19 (Endokrinologe):
    TSH: 0,3 - 3,0; ft3: 2,2 - 5,5 pg/ml (in pmol/L: 3,4 - 8,4); ft4: 7,8 - 19,4 pg/ml (in pmol/L: 10 - 25), MAK: 0 - 60.
    - 13.05.19 (Hausarzt 2):
    TSH: 0,27 - 4,2; ft3: 3,1 - 6,7 pmol/L; ft4: 0,9 - 1,7 ng/dl (in pmol/L: 11,6 - 21,9).
    Ich hab einfach alle Werte hier in dieselbe Einheit umgerechnet,
    Das funktioniert so nicht, DH. Dabei gehen doch genau jene (alle) Referenzbereiche verloren, ohne die eine Interpretation schlicht unmöglich ist. Jeder Wert ist immer nur im dazu gehörigen Referenzbereich gültig, d.h. du müsstest dann die Referenzbereiche auch umrechnen - bloß wozu? Eine Vergleichbarkeit von Werten aus unterschiedlichen Labors ist nicht gegeben. Das geht einfach nicht, hundertfach vorgeführt in diesem Forum an konkreten Beispielen.

    Das abstruseste Beispiel sind jene zwei Wertekonstellationen, die aus dem gleichen labor stammen und bei denen das gleiche Blut am gleichen Tag verwendet wurde ... die Werte sind sogar dann nicht gleich. Aber es gibt hier in den Tiefen des Forums richtige Sammlungen, etwa Werte aus dem gleichen Blut in zwei Labors checken lassen ... völlig haarsträubend. Deswegen wiederholen wir gebetsmühlenartig: Vergleiche sind nicht möglich.

    Warum die Referenzbereiche so stark variieren, ist ebenfalls nicht völlig klar. Habe dazu mal einen Abschnitt in irgendeinem SD-Fachbuch bei Google (Leseprobe) gelesen... dort wurde sinngemäß (weiß nicht ob ichs nochmal finden würde) gesagt, dass es vermutlich einfach daran liegt, dass im Labor A eben solche Patienten (mit Gesundwerten zwischen z.B. 3 und 8) waren, und im anderen solche mit Werten zwischen 2 und 6. Weil daraus ja der Ref.bereich errechnet wird.
    Die Labors machen eigentlich eher selten ihre eigenen Referenzbereiche, meist übernehmen sie jene der Messgeräte-Hersteller. Manchmal modifizieren sie sie, ja, aber ein totales Umkrempeln wird es wohl nicht geben. Die hohen Obergrenzen sind wohl darauf zurückzuführen, dass man es mit vielen LT_Nehmern zu tun hat, deren erhöhten Morgenwerte mit erfasst werden sollten. Das verursacht nicht wenig Verwirrung, auch ich erlebte mein eigenes blaues Wunder vor vielen Jahren, als aus meinem hübschen normgerechten ca. 1,5 ng/dl (0,8-2,0) nach Änderung der Messmethode und somit des Referenzbereichs bei der nächsten Kontrolle plötzlich 1,7 (0,9 - 1,7) wurde. Aussagefähig sind für uns grundsätzlich die niedrigeren Obergrenzen, wenn und weil wir die Tablette nach Blutentnahme einnehmen.

    In diesem Sinn kannst du also umrechnen, bis sich die Balken biegen - eine Vergleichbarkeit gibt es unter Labors auch dann nicht, wenn sie mit der gleichen Messmethode und den gleichen Referenzbereichen arbeiten.

    Wir hatten hier vor ein Paar Jahren große Aufregung mit einer damals neuen Methode von Abbott. fT4 bekam da plötzlich einen Referenzbereich zwischen ca. 0,5/0,6 bis 1,3/1,4 ng/dl. Was hat man die Methode gehasst ... aber es hat System: Wer bei 0,7/0,9 - 1,7 ca. bei 1,2 lag, lag bei Abbott eben bei 1,0, max. 1,1. Aber die absoluten Werte konnte und kann man niemals vergleichen - deswegen ist die Umrechnerei geschenkt.

    Wenn nun deine Mai-Werte in pmol umgerechnet sind und ohne Referenzbereiche - ja nun, dann sind sie uninterpretierbar verfremdet.

    Und somit geht das:
    Weil die 7,XX der Gesundwert war, und nicht der 5,7 beim HA.
    eben nicht.

    ********************************

    PS
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...che-Ergebnisse
    Geändert von panna (21.10.19 um 00:34 Uhr)

  6. #196

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Warte mal, bevor du dich aufregst, du verwechselst etwas!

    Also 1. Die Referenzbereiche hatte ich der Übersichtlichkeit /Platzmangel wegen rausgenommen.
    Dann wurde das gestern hier von Larina kritisiert, mit der Behauptung, ich hätte sie rausgenommen, weil mir Larinas Interpretation nicht gepasst habe.
    Daraufhin habe ich sie gestern wieder reingenommen.

    Vorhin meintest du, sie würden fehlen - warst also vermutlich auf dem gestrigen Stand - also habe ich erklärt, warum sie gefehlt HABEN.

    Nichts davon geschah in Täuschungsabsicht. Wenn man will kann man jetzt ja eh alles in den Befund-Fotos nachkontrollieren.


    2. Ich habe zu keinem Zeitpunkt einen Wert aus irgendeinem Referenzbereich in einen anderen Referenzbereich gepackt oder hineingelesen. Die Gleichmachung der Einheiten diente zur Übersicht, nicht zum Vergleichen. (Wenn man aufs Profil schaut und "März Wert 1,5, Oktober 16,7" (oder so) ließt, wird man doch völlig verwirrt.)

    Ebensowenig habe ich Werte aus einer Einheit mit Referenzbereichen in einer anderen Einheit verglichen.
    Vergleichbar mit dem Referenzbereich bleibt der Wert, wenn beides - Wert und Referenz - in eine andere Einheit umgerechnet werden. Das habe ich entweder beides gemacht, oder die Einheit gleich gelassen. Es wurde also kein Verhältnis verzerrt. Ich bin doch nicht völlig auf den Kopf gefallen und hatte auch keine 5 in Mathe.

    In den Referenzbereichen wären die Werte natürlich besser, aber wo soll man das alles hinschreiben... In Prozent wäre es kurz und im Verhältnis, aber dann wird auch wieder gemeckert, dass die Prozentrechnerei veraltet ist. Ich kann wie gesagt mal schauen, ob das in einer Tabelle geht... aber die geht natürlich nicht ins Profil, genauso wie einfach die Befundfotos, was ich am logischsten fände.
    Geändert von Desperate Housewife (21.10.19 um 00:57 Uhr)

  7. #197

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    In diesem Sinn kannst du also umrechnen, bis sich die Balken biegen - eine Vergleichbarkeit gibt es unter Labors auch dann nicht, wenn sie mit der gleichen Messmethode und den gleichen Referenzbereichen arbeiten.
    Wie kannst du dann den Referenzbereich der Nuklearmedizin hoch finden, oder die des Endos, wenn das einfach an deren Messmethode liegt?

    Genauso wie in dem von dir geschilderten Beispiel:

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wer bei 0,7/0,9 - 1,7 ca. bei 1,2 lag, lag bei Abbott eben bei 1,0, max. 1,1. Aber die absoluten Werte konnte und kann man niemals vergleichen
    Aber warum kann man dann die absolute Höhe des Normbereich des Nuklears mit der Höhe anderer Normenbereiche ("extrem hohe Norm") vergleichen? Wenn das einfach an der Messmethode liegt?
    Und wie geht damit wiederrum das zusammen: ?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Aussagefähig sind für uns grundsätzlich die niedrigeren Obergrenzen, wenn und weil wir die Tablette nach Blutentnahme einnehmen.
    Grundsätzlich sind die niedrigen Normen aussagekräftiger? Aber ich dachte, sie seien wegen der Messmethode niedriger (sprich: nicht wirklich niedriger, nur anders gemessen)? Jetzt bin ich komplett verwirrt.
    Geändert von Desperate Housewife (21.10.19 um 01:01 Uhr)

  8. #198
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Also erstens rege ich mich nicht auf - finde aber Anmerkungen dieser persönlichen Art in sachlichen Beiträgen echt entbehrlich. Dein Profil gab mir eben Rätsel auf, denn wenn man oben einen pmol-Wert hat und der dazu gehörige Referenzbereich ng/dl usw. ist, dann ist es einfach verwirrend und auf Anhieb nicht interpretierbar.

    Vergleichbar bleibt es, wenn ich Wert A in Ref. A in Einheit X nehme und sowohl den Wert, als auch den Referenzbereich, von Einheit X zu Einheit Y umrechne. Dann bleibt das Verhältnis des Werts zur Norm ja exakt gleich.
    Aber nur rein formal, und das bringt dir nichts. Leider bleiben auch dann Faktoren übrig, die Werte aus unterschiedlichen Labors schlecht vergleichbar machen. Es gibt ohnehin zu viele Unsicherheitsfaktoren, allen voran die Messungenauigkeit (- lies mal über die modernen Analysemethoden bei thyroidmanager.org nach, welche Winzigstmengen man mit welchen keineswegs direkten Zählmethoden da misst). Will man also die ganze wacklige Sache optimieren, vergleicht man nur Werte aus dem gleichen Labor (und man hält sich möglichst an die gleiche Karenzzeit, gleiche Abnahmezeit ... usw). Der Beweis dafür ist einfach die tausendfach gemachte diesbezügliche Erfahrung im Forum. Ist man bereits eingestellt, kann (sollte!) man das natürlich lockerer sehen und irgendwelche Schwankungen gar nicht beachten.

    Von einer Täuschungsabsicht schrieb ich nicht, und daran dachte und denke ich gar nicht. Du bist nicht die erste, die es möglichst exakt/nachvollziehbar haben möchte (ich wollte das auch). Aber es geht so einfach nicht.

    ***************
    PS

    Grundsätzlich sind die niedrigen Normen aussagekräftiger? Aber ich dachte, sie seien wegen der Messmethode niedriger, und nicht, weil sie "wirklich" niedriger gefasst sind?
    Es ist wirklich eine Geheimwissenschaft ... also bei den niedrigeren meine ich die fT4-Bereiche 07/0,9 - 1,7. Da ist eher die Obergrenze niedriger als früher. Ja, sie sind für Nüchternwerte viel realistischer. Bei Abbott ist sozusagen der ganze Bereich zahlenmäßig nach unten versetzt, das macht es nicht genauer, es ist komplett anders.

    Guck dir meine fT4-Werte in meinem Profil aus dem Jahr 2016-17 (unter gleicher Dosis 62+5) an. Labor I ist Abbott, Labor 2 was anderes, jedenfalls nicht Abbott. Der Wert kommt bei Abbott einfach niedriger, systematisch. Ein direkter Vergleich ist schlicht nicht möglich. fT4 ist systematisch niedriger bei Abbott.

    ***************
    PPS

    Fazit:
    Mach deine Werte bei Hausarzt2. Das Leben mit LT wird viel leichter.
    Geändert von panna (21.10.19 um 01:06 Uhr)

  9. #199
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen
    Wie kannst du dann den Referenzbereich der Nuklearmedizin hoch finden, oder die des Endos, wenn das einfach an deren Messmethode liegt?

    Genauso wie in dem von dir geschilderten Beispiel:



    Aber warum kann man dann die absolute Höhe des Normbereich des Nuklears mit der Höhe anderer Normenbereiche ("extrem hohe Norm") vergleichen? Wenn das einfach an der Messmethode liegt?
    Und wie geht damit wiederrum das zusammen: ?



    Grundsätzlich sind die niedrigen Normen aussagekräftiger? Aber ich dachte, sie seien wegen der Messmethode niedriger (sprich: nicht wirklich niedriger, nur anders gemessen)? Jetzt bin ich komplett verwirrt.
    Hallo DP,

    ich sehe das ähnlich wie du: hier im Forum sind scheinbar fT4-Werte mit höheren Referenzbereichen suspekt und es wird schnell unterstellt, die obere Referenzbereichsgrenze käme aufgrund der LT-Einnehmer in der zugrundeliegenden Population zustande. MMn sind Refeferenzbereichsobergrenzen bei Nuklearmedizinern deshalb oft "ungewöhnlich" hoch, weil diese oft RIA-Methoden verwenden (also das ft4 aus gemessener radioaktiver Strahlung errechnen), bei denen die Referenzbereiche messmethodenbedingt (und nicht kollektivbedingt) höher ausfallen.

  10. #200
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Ein letztes Wort zur Hexenküche:

    Mein Nuk pflegte den Labor-Original-Referenzbereich 0,8 - 2,0 in seinem persönlichen Arztbrief einfach in 0,8 - 1,8 abzuwandeln. "Das ist realistischer, ist auch so in der Forschungsliteratur", sagte er. Ich war erst fassungslos ... heute schon lange nicht mehr.

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