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Thema: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

  1. #1

    Standard Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Hallo,

    Ich melde mich mal wieder zurück mit einem ziemlichen Chaos. In der Zwischenzeit ist noch einiges dazugekommen an Seltsamheiten, ausführlich im Profil, hier kurz zusammengefasst das Wesentlichste bisher:

    * Diagnose Dezember, Beginn mit 37,5 LT bei TSH 2,6
    * Werte nach einem Monat: TSH 2,5, ft3 4,5 pg/ml (70%), ft4 13,36 pg/ml (48 %)
    * Werte nach zwei Monaten: TSH 1,1, ft3 4,66 pg/ml (75 %), ft4 14,55 pg/ml (58%)
    Diese Werte stammen aus demselben Labor und vor allen wurde LT morgens eingenommen.

    * Nach Erhöhung auf 50 und 62,5 LT, Werte in anderem Labor und mit Tabletten vorher weggelassen:
    TSH 2,06, ft3 5,7 pmol/L (72 %, aber viel niedrigerer Normbereich), ft4 1,5 ng/dl (75 %).

    * Kurz danach, selbst gezahlte weitere Werte:
    B12 407 (250 - 770 pg/ml), Selen 94 (60 - 130 ug/l), Zink 94 (66 - 118 ug/dl), Reverses t3 278,7 (90 - 215 pg/ml), D3 44 (30 - 96 ng/ml).


    Meine Symptome waren durchweg UF, zwischenzeitlich ganz vereinzelt kurz besser, zu keinem Zeitpunkt aber richtig fit oder gar Richtung ÜF. Deshalb verstehe ich nicht, woher der rt3 kommt. Es erklärt aber wohl, warum aktuell alles wieder schlechter wird. Dass der TSH höher geworden ist, während sich rt3 gebildet hat, verstehe ich auch nicht - einerseits möchte der Körper die aktuelle Menge an SD-Hormonen, und andererseits nicht?
    Habe aktuell keine Kraft mehr, irgendetwas weiteres zu veranlassen, werde also nur sobald wie möglich zum Arzt und ihm alles vorlegen und um t3 Mono bitten. Anders geht der rt3 ja nicht weg, außer evtl. mit Glück einfach durch Absetzen des LT, aber dann wären es halt schlimme nächste Monate (wobei müder als jetzt kann ich auch nicht mehr werden).

    Wie seht ihr das?

    Edit: Das einzige noch erwähnenswerte ist evtl., dass ich zur Zeit der "besseren" (?) Werte (unter 37,5 LT) häufig Selen supplementiert habe und das auch das einzige NEM war, unter dem ich eine "gute Wirkung" verzeichnen konnte. Also dass ich mich leicht fitter gefühlt habe nach der Einnahme. Ich habe es dann aber abgesetzt, weil ich ja noch keinen Selenwert hatte. Das (absetzen) ist aber vermutlich kein ausreichender Grund dafür, dass die Umwandlung zersprungen ist, oder? Macht auch keinen Sinn, dass sich rt3 bildet, weil Selen wegfällt...?
    Geändert von Desperate Housewife (26.05.19 um 00:24 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Die "komischen" Werte vom 13.5. erklären sich ganz einfach dadurch, dass du diese Dosis erst seit gut 3 Wochen davor genommen hast und die Werte daher eine Übergangsphase von der einen auf die andere Dosis darstellen, keine stabile Situation. Auf solche Werte würde ich keine neue Entscheidung basieren. Inzwischen sind es schon 5 Wochen; wenn du in 1 Woche nochmal Werte machst, sind die schon sinnvoll. Das wäre auch meine Empfehlung. Vielleicht zeigt sich doch ein sehr hoher fT4, der das rT3 erklären würde, ohne Notwendigkeit exotischer Lösungswege.

  3. #3

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Hälst du das für möglich, also dass der rt3 von alleine wieder runtergeht und es nur so eine Art übergangsweise Reaktion auf die Erhöhung war? Ist es normal, dass das während Erhöhungen passiert? Habe ich bisher noch nicht gehört. Aber wäre ja gut, dann gäbe es ja wirklich einen einfachen Lösungsweg.
    Muss ich zwingend noch eine Woche warten? Das war der ursprüngliche Plan, allerdings bin ich heute bei der (körperlichen, stressigen) Arbeit fast eingeschlafen und kann mir nicht vorstellen, so noch eine Woche zu überleben. Ich darf bis dahin ja auch kein Selen usw. nehmen, um nichts vor der BE zu verfälschen.

    Ich muss noch was ergänzen - ich habe vor ca. einem Monat, evtl. auch fünf Wochen, an einem Tag die doppelte Dosis genommen (aus Frust), kann das auch damit zusammenhängen? Etwa einen Monat später hatte ich drei fittere Tage, an denen ich mich besser fühlte (also wirklich nur an drei aufeinanderfolgenden Tagen, nie davor oder danach), und ab danach bis jetzt ist das mit der Todesmüdigkeit bzw. rt3 eingetreten. Ich versuche mögliche Ursachen zu identifizieren, um zu sagen, was jetzt noch bleibt als Lösung.
    Nochmal zusammengefasst:

    Rt3 aufgrund
    - 62,5 mcg als dauerhaft zu viel t4 (aber unwahrscheinlich da immer konstant UF-Symptome und TSH viel zu hoch für ÜF)
    - oder: einmaliger Doppeldosis 1 Monat vorher
    - oder: Selen abgesetzt
    - oder: Einmaliger, normaler Reaktion auf Erhöhung

    Das sind bis jetzt die (von mir und Flamme) in Betracht gezogenen Ursachen, wenn ich richtig verstanden habe.
    Geändert von Desperate Housewife (26.05.19 um 03:00 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen
    Hälst du das für möglich, also dass der rt3 von alleine wieder runtergeht und es nur so eine Art übergangsweise Reaktion auf die Erhöhung war? Ist es normal, dass das während Erhöhungen passiert? Habe ich bisher noch nicht gehört. Aber wäre ja gut, dann gäbe es ja wirklich einen einfachen Lösungsweg.
    Muss ich zwingend noch eine Woche warten? Das war der ursprüngliche Plan, allerdings bin ich heute bei der (körperlichen, stressigen) Arbeit fast eingeschlafen und kann mir nicht vorstellen, so noch eine Woche zu überleben. Ich darf bis dahin ja auch kein Selen usw. nehmen, um nichts vor der BE zu verfälschen.

    Ich muss noch was ergänzen - ich habe vor ca. einem Monat, evtl. auch fünf Wochen, an einem Tag die doppelte Dosis genommen (aus Frust), kann das auch damit zusammenhängen? Etwa einen Monat später hatte ich drei fittere Tage, an denen ich mich besser fühlte (also wirklich nur an drei aufeinanderfolgenden Tagen, nie davor oder danach), und ab danach bis jetzt ist das mit der Todesmüdigkeit bzw. rt3 eingetreten. Ich versuche mögliche Ursachen zu identifizieren, um zu sagen, was jetzt noch bleibt als Lösung.
    Nochmal zusammengefasst:

    Rt3 aufgrund
    - 62,5 mcg als dauerhaft zu viel t4 (aber unwahrscheinlich da immer konstant UF-Symptome und TSH viel zu hoch für ÜF)
    - oder: einmaliger Doppeldosis 1 Monat vorher
    - oder: Selen abgesetzt
    - oder: Einmaliger, normaler Reaktion auf Erhöhung

    Das sind bis jetzt die (von mir und Flamme) in Betracht gezogenen Ursachen, wenn ich richtig verstanden habe.
    Was ich dir vor Wochen gesagt hatte, ist: Du hast mit LT angefangen, ohne in Unterfunktion gewesen zu sein. Wenn dann auch noch jede Erhöhung die Sache eher schlechter als besser macht, sollte man vorsichtig werden. Aber nun bist du seit 5 Wochen schon bei LT 62,5. Wenn du nächste Woche Werte machst, bekommst du ein erstes Bild dieser Dosierung. Die Werte werden aber danach noch weiter ansteigen.

    - Ja natürlich ist LT 62,5 zuviel, wenn man ohne Unterfunktion anfängt, LT zu nehmen. UF-Symptome sind gefühlt genauso wie ÜF-Symptome, nur die Müdigkeit ist viel schlimmer und langwieriger in ÜF. Der TSH ist bedeutungslos, wie Flamme schon erklärt hat. Überdies gibt es ganz einfach Menschen, die von Natur aus einen nicht so tiefen TSH haben.
    -Eine einmalige Doppeldosis ist bedeutungslos.
    -Selen ist bedeutungslos, wenn man überdosiert ist.
    -Natürlich ist wochenlanges Schlechtbefinden und zunehmende Verschlechterung keine normale gute Reaktion auf die Erhöhung. Du bist überdosiert, und das war auch so zu erwarten. Das sagt der rt3, das sagen aber auch die Ausgangswerte, unter denen du angefangen hast mit dem LT. Das konnte so nicht gutgehen und wird auch zukünftig nicht gut gehen.
    Geändert von Larina (26.05.19 um 11:03 Uhr)

  5. #5

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Jetzt hatte ich super viel geschrieben und ausversehen die Antwort gelöscht. Nochmal leider jetzt verkürzt:

    Danke für deine Antwort, hälst du dann nur 65 für eine Überdosierung, oder auch 50 / 37,5?
    Besteht bei so niedrigen Dosen (also nicht 50, aber 37,5) nicht das Problem, dass der TSH supprimiert und nicht dieselbe Menge an Hormon supplementiert wird, wie die SD dadurch weniger produziert? Weshalb 25 oder 37,5 eigentlich nur Einstiegsdosen sind und die meisten entweder ab 50, oder gar nichts als Dauerdosis verschrieben kriegen? Das wären meine Bedenken bei 37,5 als Dauerdosis. 50 könnte tatsächlich richtig sein, muss ich wohl ausprobieren. Wie bekomme ich den rt3 wieder runter, um andere Dauerdosen ausprobieren zu können? Absetzen, lange warten und wieder einsteigen? Oder einfach direkt auf 50 gehen und es geht von alleine? Oder t3 Mono, bis er unten ist?
    Angenommen, ich gehöre zu den unter 5 %, bei denen ein TSH über 2,5 normal ist, also habe "keine UF": Was wäre dein Ansatz, woher die Müdigkeit (die ich ja nicht schon immer habe) kommt? Nährstoffe sind ja getestet und gut. Auch Blutbild etc. war alles gut.

  6. #6

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Also ich war jetzt beim Arzt und hab ihm die Befunde übergeben, er wollte aber keine BE machen (lag vlt auch nicht nahe, weil ich ihm ja gerade erstmal schon vorhandene, aktuelle Befunde gegeben hab)... Er meinte, das mit rt3 heißt nichts, das bildet sich bei jedem, der rgelmäßig was einnimmt, und auch das mit dem TSH sei eben ne Schwankung, die im Rahmen liegt... meinte dann, ich soll auf 75 erhöhen; auf Thybon umsteigen oder Hormone ersatzlos absetzen hat er nicht befürwortet.. Ich werde das dann einfach mal ausprobieren, was anderes bleibt mir ja auch nicht. Wenn er recht hat mit dem rt3, dann spricht gegen den Ansatz ja auch nichts.

  7. #7
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen
    Also ich war jetzt beim Arzt und hab ihm die Befunde übergeben, er wollte aber keine BE machen (lag vlt auch nicht nahe, weil ich ihm ja gerade erstmal schon vorhandene, aktuelle Befunde gegeben hab)... Er meinte, das mit rt3 heißt nichts, das bildet sich bei jedem, der rgelmäßig was einnimmt, und auch das mit dem TSH sei eben ne Schwankung, die im Rahmen liegt... meinte dann, ich soll auf 75 erhöhen; auf Thybon umsteigen oder Hormone ersatzlos absetzen hat er nicht befürwortet.. Ich werde das dann einfach mal ausprobieren, was anderes bleibt mir ja auch nicht. Wenn er recht hat mit dem rt3, dann spricht gegen den Ansatz ja auch nichts.
    Natürlich bleibt dir auch was anderes, als nun auch noch auf LT 75 zu erhöhen. Das rT3 nicht allzuernst zu nehmen, na gut, kann man so sehen. Aber was soll man denn noch sagen zu deinem Verlauf, außer du hast mit LT angefangen, ohne in Unterfunktion zu sein. Deine Logik war, müde = Unterfunktion. Aber die Logik ist eigentlich nur: Unterfunktion = müde. Es war ein Versuch, man fragt sich bloß, wie hoch du noch gehen wirst.

    Also einen Arzt zu finden, der bereitwillig immer mehr Hormone verschreibt, das schafft man schon. Aber bist du sicher, der weiß überhaupt, wie lange eine Dosierung braucht, bis sie vollständig wirkt? Du bist jetzt noch nicht da, das die LT 62,5 komplett wirken, klagst über schlimmere Beschwerden denn je. Die Werte vom 13.05. sind nur ein Zwischeneindruck, und die sind schon ordentlich hoch. Auch das der ft3 so arg hoch liegt, ist ein Zeichen, das du sicher nicht noch mehr LT brauchst.
    Aber was du tust und warum du das tust, ist eben eine andere Sache. Auch das du nun nur auf den einen Arzt hörst, der weitere Erhöhung rät und nicht auf die anderen. Das musst du mit dir selber ausmachen.

  8. #8
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Mit Nüchtern-ft-Werten von mehr als 70% würde ICH auch nicht weiter erhöhen. Zumal sich scheinbar unter Hormontherapie nichts verbessert hat. Eher im Gegenteil, wenn ich richtig verstanden habe.

  9. #9
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    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Die "komischen" Werte vom 13.5. erklären sich ganz einfach dadurch, dass du diese Dosis erst seit gut 3 Wochen davor genommen hast und die Werte daher eine Übergangsphase von der einen auf die andere Dosis darstellen, keine stabile Situation. Auf solche Werte würde ich keine neue Entscheidung basieren. Inzwischen sind es schon 5 Wochen; wenn du in 1 Woche nochmal Werte machst, sind die schon sinnvoll. Das wäre auch meine Empfehlung. Vielleicht zeigt sich doch ein sehr hoher fT4, der das rT3 erklären würde, ohne Notwendigkeit exotischer Lösungswege.


    Zitat Zitat von Desperate Housewife Beitrag anzeigen

    Danke für deine Antwort, hälst du dann nur 65 für eine Überdosierung, oder auch 50 / 37,5?
    Besteht bei so niedrigen Dosen (also nicht 50, aber 37,5) nicht das Problem, dass der TSH supprimiert und nicht dieselbe Menge an Hormon supplementiert wird, wie die SD dadurch weniger produziert?
    Wie kommst du denn auf sowas? Falls es bei irgendwem so war, heißt nicht, dass das ein Gesetz ist.

    Normalerweise sinkt TSH umso mehr, je mehr LT man nimmt (sofern kein Schub oder keine TRAK dazwischen kommen).

    Ich vermute, du hast dir zu viele alternative Lehren reingezogen. Mach erst mal die Basics: Diagnose klären, passende LT-Dosis finden, weitersehen.

  10. #10

    Standard AW: Symptome: UF, Werte: Mischung, rt3

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Also einen Arzt zu finden, der bereitwillig immer mehr Hormone verschreibt, das schafft man schon. Aber bist du sicher, der weiß überhaupt, wie lange eine Dosierung braucht, bis sie vollständig wirkt? Du bist jetzt noch nicht da, das die LT 62,5 komplett wirken, klagst über schlimmere Beschwerden denn je.
    Ich habe diesen Arzt nicht deshalb gesucht, es ist der Hausarzt der in meiner Nähe in der Stadt liegt, wo man ohne Termin hin kann und dem ich sehr vertraue. Bin mit allem, lange vor der SD, zu ihm gegangen. Ich gehe davon aus, dass er weder ein "Vielverschreiber" ist, noch das Gegenteil..
    Ich habe auf 62,5 erhöht am 20.04.19. Als ich auf 75 gegangen bin (gestern, 3.6.) war das 6 Wochen und 3 Tage her. Ist das nicht der Zeitraum, den man warten soll?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Aber was du tust und warum du das tust, ist eben eine andere Sache. Das musst du mit dir selber ausmachen.
    Ich weiß, Einstellung ist ja immer auch viel ausprobieren. Ich weiß nur einfach, dass ich von einer Überfunktion Millionen Kilometer entfernt bin. Ich misstraue meinem Körper da nicht so sehr und weiß genau, wie ich mich früher gefühlt habe.

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