Umfrageergebnis anzeigen: Kann eine zeitlich begrenzte maßvolle Hydrocortisonsubstitution eine Nebenniere regen

Teilnehmer
8. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, mit geringen Hydrocortisongaben von 5 bis 10 mg kann sich die Nebenniere erholen

    3 37,50%
  • Nein, Hydrocortison schwächt die Nebennieren weiter

    5 62,50%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1 bis 10 von 68

Thema: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

  1. #1
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    Standard Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Guten Tag,

    seit meinem 8. Lebensjahr habe ich nur eine Niere und Nebenniere. Aufgrund einer Hydronephrose wurden beide entfernt. In den letzten 5 Jahren bin ich beruflich mehrfach längere Zeit ausgefallen, wegen massiver, brutaler Erschöpfungszustände.
    Nun habe ich meine Nebenniere bei einem Endokrinologen testen lassen durch einen Synacthentest:
    Cortisol basal: 76 Mikrogramm / L
    Cortisol nach 30 Min. 183 Mikrogramm / L
    Cortisol nach 60 Min. 206 Mikrogramm / L.
    Der Endokrinologe rief mich an und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei, da der Anstieg ordentlich sei. Ich dürfe auf gar keinen Fall Hydrocortison nehmen, da dies die Nebenniere langfristig schwäche, da sie dann mit der Zeit atrophiere.
    Von einem anderen Endokrinolgen hörte ich eine andere Einschätzung. Natürlich habe ich bei diesen Werten einen relativen Mangel, der ausgeglichen werden müsse.
    Ich habe nun mit 5 mg Hydrocortison angefangen zu substituieren, immer morgens um 7 Uhr. Brauchte jedoch meist nochmals 2,5 mg am Nachmittag, da ich sonst fast umkippen. Seit 2 Tagen nehme ich nur einmal morgens 10 mg und bin den ganzen Tag fit. Ich werde auch versuchen, die Dosis soweit es geht zu reduzieren.
    Meine Frage: Gibt es Teilnehmer, denen es durch die zeitlich begrenzte Einnahme von Hydrocortison gelungen ist, die Nebenniere zu entlasten / zu regenerieren und wenn ja mit welcher Dosis für welchen Zeitraum?
    Noch eine Information: ich habe die letzten 7 Jahre die bekannten Bücher zur Nebennierenschwäche gelesen und meines Erachtens alles ausprobiert. Es hat viel Geld gekostet und nur begrenzt etwas gebracht.
    Ich freue mich auf Ihre/ Eure Antworten und sage schon mal herzlichen Dank !!!

  2. #2
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Bei nur einer Nebenniere stellt sich doch berechtigterweise die Frage, ob die Produktion ausreichend ist.
    Warum weichst du denn auf die Alternativdiagnose Nebennierenschwäche aus?

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Aurorasutra
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    und warum wird die Frage in einem Schilddrüsenforum gestellt?

  4. #4
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Ich bin wohl ein Grenzfall. Meine Endokrinologin meint, dass ich keinen Morbus Addison habe und es daher keiner Behandlung bedarf.

  5. #5
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Hallo,

    ich habe hier auch schon einige Beiträge zu Nebennieren gesehen. Daher

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Aurorasutra
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Zitat Zitat von Kämpferherz1970 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe hier auch schon einige Beiträge zu Nebennieren gesehen. Daher
    ja - auch... Aber in Hauptsache ist das hier ein Schilddrüsenforum. Es gibt doch sicher Foren, in welchen du mit deiner Fragestellung per se besser aufgehoben wärst - das hatte mich gewundert.

  7. #7
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Zitat Zitat von Kämpferherz1970 Beitrag anzeigen
    Ich bin wohl ein Grenzfall. Meine Endokrinologin meint, dass ich keinen Morbus Addison habe und es daher keiner Behandlung bedarf.
    Da du Beschwerden hast, würde ich mir an deiner Stelle eine zweite Meinung holen.

    Nebennierenschwäche ist keine anerkannte Diagnose, deshalb würde ich bei Ärzten nicht damit argumentieren.

  8. #8
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Zitat Zitat von Kämpferherz1970 Beitrag anzeigen
    Guten Tag,

    seit meinem 8. Lebensjahr habe ich nur eine Niere und Nebenniere. Aufgrund einer Hydronephrose wurden beide entfernt. In den letzten 5 Jahren bin ich beruflich mehrfach längere Zeit ausgefallen, wegen massiver, brutaler Erschöpfungszustände.
    Nun habe ich meine Nebenniere bei einem Endokrinologen testen lassen durch einen Synacthentest:
    Cortisol basal: 76 Mikrogramm / L
    Cortisol nach 30 Min. 183 Mikrogramm / L
    Cortisol nach 60 Min. 206 Mikrogramm / L.
    Der Endokrinologe rief mich an und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei, da der Anstieg ordentlich sei. Ich dürfe auf gar keinen Fall Hydrocortison nehmen, da dies die Nebenniere langfristig schwäche, da sie dann mit der Zeit atrophiere.
    Von einem anderen Endokrinolgen hörte ich eine andere Einschätzung. Natürlich habe ich bei diesen Werten einen relativen Mangel, der ausgeglichen werden müsse.
    Ich habe nun mit 5 mg Hydrocortison angefangen zu substituieren, immer morgens um 7 Uhr. Brauchte jedoch meist nochmals 2,5 mg am Nachmittag, da ich sonst fast umkippen. Seit 2 Tagen nehme ich nur einmal morgens 10 mg und bin den ganzen Tag fit. Ich werde auch versuchen, die Dosis soweit es geht zu reduzieren.
    Meine Frage: Gibt es Teilnehmer, denen es durch die zeitlich begrenzte Einnahme von Hydrocortison gelungen ist, die Nebenniere zu entlasten / zu regenerieren und wenn ja mit welcher Dosis für welchen Zeitraum?
    Noch eine Information: ich habe die letzten 7 Jahre die bekannten Bücher zur Nebennierenschwäche gelesen und meines Erachtens alles ausprobiert. Es hat viel Geld gekostet und nur begrenzt etwas gebracht.
    Ich freue mich auf Ihre/ Eure Antworten und sage schon mal herzlichen Dank !!!
    Also meines Wissens braucht niemand, der nur noch eine Nebenniere hat, deshalb Cortison. Die verbliebene kann die volle Leistung erbringen. Das heisst auch, deine Vorstellung einer Erholung durch Cortison ist falsch. Wenn die eine Nebenniere die Arbeit nicht schaffen würde, müsstest du einfach auf Dauer Cortison nehmen.
    Aber: ich sehe an diesen Werten überhaupt nichts, was darauf hinweisen würde. Das sieht komplett normal und gesund aus. Anstieg auf mehr als das Doppelte nach der Verabreichung ist perfekt. Der Ausgangswert ist zwar nicht hoch, aber auch im völllig normalen Rahmen. Der sieht am ehesten aus nach zuviel Stress.

    Ich kann mich da nur deutlich dem Endo 1 anschließen und ganz sicher kein Cortison einnehmen. Das tut zwar kurzfristig gut, wenn man erschöpft ist, langfristig aber kann es zur Nebenniereninsuffizienz führen. Und das bei einer völlig gesunden Nebenniere.

  9. #9
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Hallo,

    ok, danke für die Einschätzungen.
    Viele Grüße

  10. #10
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    Standard AW: Nebennierenschwäche bei nur einer Nebenniere

    Das Thema ist wie folgt:
    Zwar ist der Anstieg ok, doch die Werte unter Belastung sind gerade so am untersten Rand. Gesunde Werte sind mehr als doppelt so hoch. Das ist so, als würde einem jemand erzählen, dass man mit dem Existenzminimum ja ein wundervolles Leben führen kann. Ich habe eine unerträgliche Müdigkeit und Schlappheit. Ich vermute, dass irgendwann mal ein Grenzwert definiert wurde und nun pauschal von den meisten Ärzten angenommen wird, dass man minimal über dem Grenzwert gesund ist. Ich denke eher, dass bei den Werten das ganze Herzkreislaufsystem in Mitleidenschaft gezogen wird. Vermutlich muss man erst mit einem Lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps auf der Intensivstation landen, bis was passiert. Viele Ärzte haben ein gewisses Schema im Kopf, wie ein Patient mit Morbus Addison auszusehen hat und es kommen so schlaue Kommentare, dass man bei allen haarigen Organen nur eines benötigt. Möchte ich mal sehen, wie jemand einen Bilschirmjob 40 Jahre 8 Stunden am Tag macht. Gut, vielleicht kann sich die Nebenniere ja regenerieren, wenn man 3 Jahre Sabbatical macht, um sich zu erholen. Aber wer kann das schon.

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