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Thema: Schwankung TSH innerhalb eines Jahres trotz Beschwerden - rT3 vll. Auslöser?

  1. #11
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    Standard AW: Schwankung TSH innerhalb eines Jahres trotz Beschwerden - rT3 vll. Auslöser?

    Danke fürs Zusammenfassen! Verdauung war bei der Spiegelung okay, ist aber auch schon gut 10 Jahre her. Das Vitamin B12 kann ich autoimmun bedingt nicht aufnehmen, weil der Intrinsic-Faktor nicht gebildet/von meinem Körper zerstört wird. Deshalb spritze ich. Milchzucker nehme ich gar nicht zu mir, weil ich vegan lebe (habe ich erst angefangen, nachdem schon klar war, dass ich kein Vitamin B12 aufnehmen kann - Eisenresorption hat sich dadurch verbessert, war als Vegetarierin viel schlimmer). Auf Getreide kann und möchte ich nicht verzichten, weil ich sowieso schon auf so viele Dinge verzichte und mein Leben lang keine Probleme mit Getreide hatte. Das jetzt auf gut Glück auch noch außen vor zu lassen, ist mir zu heikel /: ich kann leider weder nur von Obst und Gemüse leben noch stundenlang in der Küche stehen und vorkochen, deshalb sind Backwaren oft das einzige, was ich zwischendurch oder unterwegs essen kann, wenn ich wirklich Hunger habe. Ansonsten ernähre ich mich aber ausgewogen und achte auf meine Nährstoffzufuhr.

    Um die Mängel wird sich bereits seit einem Jahr gekümmert, aber ohne nennenswerten Erfolg, wie es ausschaut. Ich weiß nicht, wieviele Pillen ich noch zu mir nehmen muss, damit es mir irgendwie besser geht. Es kann doch nicht sein, dass ich derart hochdosiert Vitamin D zuführe, aber nichts davon im Körper ankommt? In der Zeit, als meine freien Werte höher lagen, hatte ich z.B überhaupt kein Problem mit Eisen (Spitzenwert beim Ferritin war 90, ohne Supplementierung). Jetzt habe ich wieder das Gefühl, es rutscht alles einfach so durch. Und im Vergleich mit letztem Jahr fühle ich mich deutlich schlechter, an den Eisen- und Vitamin-D-Werten hat sich aber gar nichts geändert. Wieso sollten die Beschwerden jetzt schlimmer werden, obwohl ich im Gegensatz zum letzten Jahr supplementiere?

    Ich danke euch für eure Rückmeldungen und bin auch definitiv dabei, alle anderen Störvariablen ausschließen zu können. Ich vermute aber immer noch ein bisschen, dass es mir wegen des niedrigeren fT3s schlechter geht, nicht wegen der Mängel, die ich letztes Jahr schon hatte. Deshalb meine Frage, vielleicht wisst ihr etwas dazu: beeinflussen die Mängel die SD-Werte? Wieso sind sie im Vergleich zum Vorjahr so abgesackt? Könnte das fT4 in rT3 anstatt in fT3 umgewandelt worden sein, vielleicht auch durch die Mängel bedingt, oder ist das Quatsch? Ich würde wirklich gern mit euch d'accord gehen, aber irgendwie leuchtet es mir nicht ein, dass Werte, die sich nicht verändert haben, zu einer derart drastischen Veränderung meines Befindens führen. Vielleicht liege ich da aber auch falsch, ich habe die Dosis von Eisen und Vitamin D gesteigert und schaue, ob es so was bringt. In einem halben Jahr ist wieder Kontrolle.

  2. #12
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    Standard AW: Schwankung TSH innerhalb eines Jahres trotz Beschwerden - rT3 vll. Auslöser?

    Es scheint ein Darmproblem zu sein, dass die Sachen nicht richtig aufgenommen werden können. Als Ferritin bei 90 lag, könnte es evtl. durch erhöhtes CRP falsch hoch gewesen sein. Oder wurde auch CRP mit bestimmt?

    Wieviel Vit.D nimmst du? Durch Vit.D wird mehr Magnesium (und Calcium) verbraucht. Und bei Magnesiummangel rutscht das Vit.D beinahe ungenutzt durch...
    Calcium müßte durch grünes Gemüse abgedeckt werden, Magnesium könntest du probieren. Allerdings mit mind. 4 Stunden Abstand zu Eisen und LT.

    Auch Eisen braucht mind. 4 Stunden Abstand zum LT, damit die LT-Aufnahme nicht behindert wird. Außerdem mind. 2 Stunden Abstand zu Kaffee.

    Und ja, Mängel beeinflussen sowohl SD-Werte als auch Befinden.

  3. #13
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    Standard AW: Schwankung TSH innerhalb eines Jahres trotz Beschwerden - rT3 vll. Auslöser?

    Ich würde mich trotzdem beim Gastro vorstellen. Auf Getreide zu verzichten hört sich erst einmal aufwändig an. Aber es gibt schon sehr vieles was geht ohne zu Kochen.

  4. #14
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    Standard AW: Schwankung TSH innerhalb eines Jahres trotz Beschwerden - rT3 vll. Auslöser?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Unter den hohen Ferritinwerten steht: "Der gemessene Ferritinspiegel spricht für eine ausreichende Speicherreserve, auch bei vorhandener Akute-Phase-Reaktion (CRP > 5mg/l)". CRP wurde selten mitbestimmt, als 2009 die Diagnose Hashimoto gestellt wurde, lag mein Ferritin bei 90 und das CRP bei 5,7 (Norm: <5), die Lymphozyten waren da aber auch erhöht (50,4 bei Norm 21-44) und die Neutrophile erniedrigt (40,4 bei Norm 43-76). Danach ging es rapide bergab mit dem Ferritinwert. 2015, mein TSH war supprimiert (0,17), lag Ferritin bei 71, Eisen i.S. bei 29,3 (Norm: 9-27) und der Ferritin-Index bei 1,24.
    Vitamin D nehme ich seit der BE im letzten Jahr hoch dosiert (Dekristol 20000, erste Woche jeden Tag, danach einmal wöchentlich, nach der letzten BE wieder täglich). Deshalb bin ich irritiert, dass sich so gar nichts getan hat. Ich nehme es auch immer zum Essen und achte darauf, dass Fett dabei ist, aber die Kapseln beinhalten auch selber Öl, so dass die Aufnahme eigentlich laufen müsste. Magnesium nehme ich seitdem ebenfalls, aber nur so Zeug aus der Drogerie (400mg pro Tablette); als ich das Dekristol täglich genommen habe, habe ich das Magnesium ebenfalls täglich eingenommen, danach aber nur noch sporadisch. Abstand zum LT wird immer eingehalten; Eisen (Ferro Sanol) nehme ich nachts, weil das die einzige Zeit ist, in der ich es noch schaffe, nüchtern zu sein und genügend Abstand zu Kaffee und anderen Tabletten hinzubekommen, mit Vitamin C.

    Ich würde gern mal wieder leben und nicht alles danach takten, wann ich welche Tabletten schlucken muss... und ich würde nur ungern den Arztmarathon von vor 10 Jahren erneut beginnen. Dafür habe ich heute weder Kraft noch Zeit. Ich verstehe nicht, wieso ich nicht einfach wieder steigern kann, wenn meine freien Werte es zulassen, um unter Beobachtung zu schauen, ob das die naheliegendste Lösung sein könnte, anstatt wieder alles von vorne beginnen zu lassen. Damals war ich Studentin, da konnte ich mir das Rumgerenne und Ausprobiere und Angemeckere noch irgendwie erlauben, obwohl es mich ebenfalls sehr mitgenommen hat, aber heute nicht mehr.

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