Hallo an Alle,

ich bräuchte nochmal eure Hilfe.

Nachdem ich mich die letzten Monate eher auf den Ausgleich der Sexualhormone konzentriert habe, da ich der Annahme war, dass meine Beschwerden nicht an der Schilddrüse liegen, bin ich nun wieder etwas verunsichert.

Die Schilddrüse ist nun wohl innerhalb der letzten 12 Wochen von 5ml auf nur noch 3ml (bestätigt von 2 unabhängigen Ärzten, also kein Messfehler) geschrumpft.

Die Werte, bzw. ft4, sind auch gesunken, befinden sich aber noch im mittigen Bereich:

ft4 16.8 (davor 19.8) (12-22)
ft3 5.5 (2.9-7.9)
TSH: 0.06

aktuelle Dosis: LT 100 Thybon 5

Frage 1: Wie kann das sein? Gibt es noch andere Gründe für das Schrumpfen der Schilddrüse außer Hashimoto? Antikörper habe ich nicht, zum Ultraschall gibt es geteilte Meinungen, aber allgemein nichts "auffälliges".

Nun war ich bei einer Privatärztin, die, nachdem sie sich alle Befunde angesehen hat, der Meinung ist, dass etwas mit der Hypophysensteurung nicht stimme, da da TSH und freie Werte schon vor Substitution nicht zusammengepasst hätten. Auch die anderen Steuerungshormone würden darauf hindeuten.
Auf meine Frage, was man da machen könne, meinte sie nur " gar nichts, ist halt so"; genauere Untersuchungen wurden nicht veranlasst, nur mit dem Thyroxin solle ich noch weiter runtergehen.

Auch eine andere Endokrinologin wollte darauf nicht näher eingehen, denn sowas "könne nicht sein". Der TSH sei natürlich viel zu niedrig, wobei dieser, sofern die Hyphophyse wirklich nicht das macht, was sie soll, ja nicht aussagekräftig ist. Bitte helft mir, falls ich falsch liege.

Mir geht es aktuell immer noch nicht gut, das Befinden schwankt extrem und ich habe immer noch Probleme mit komatösen Müdigkeitsattacken, Frieren, Schwindel, Kreislaufprobleme, Ödeme...

Frage 2: Kann es tatsächlich sein, dass die Hypophyse mitschuld ist? Wenn ja, wie gehe ich vor, wenn kein Arzt weiter darauf eingehen möchte?

Danke für eure Hilfe!