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Thema: Bitte um Empfehlung und Meinung zu Blutwerten

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Bitte um Empfehlung und Meinung zu Blutwerten

    Hallo,

    ich bin auch neu hier und habe schon einiges gelesen. Da ich das Forum als sehr aktiv sehe habe ich auch ein paar Fragen und freue mich auf eure Unterstützung.

    Mein Sohn (fast 13) kämpft seit längerem mit vielen Symptomen die alle auf Hashimoto zurück zu führen sind. Nach einer langen Odyssee waren wir nun zum Sonographie. Der Befund war mehr als eindeutig. Leider hat der Arzt aufgrund der Laborwerte keine medikamentöse Therapie empfohlen. Die Symptome (Nachlassendes Hörvermögen, Blähungen, Verstopfungen, Müdigkeit, mangelnde Konzentration) begleiten uns schon sehr lange und sind phasenweise sehr ausgeprägt. Zudem hat er vor ca. einem haben Jahr stark erhöhte Entzündungszeichen gezeigt, inkl. deutlich geschwollener Lymphknoten. So wie ich es hier lese sollte in diesem Kontext schon eine Behandlung erfolgen?

    Hier die Werte:

    FT4 0,9 ng/dl (0,8-2,0)
    FT3 5,1 ng/dl (2,2 -5,4)
    TSH 3,5 mU/l (0,3 - 5,0)
    TPO 2 U/l (0-60)
    TSI 0,3 U/l (0,0 - 1,0)

    Wer kann mir eine Adresse nenne im Raum DA/FFM wo ich mich hinwenden kann? (Natürlich gemäß der Forenregeln)


    Vielen Dank vorab für eure Unterstützung!!!

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Braunbär
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    Standard AW: Bitte um Empfehlung und Meinung zu Blutwerten

    Bei den Werten fällt natürlich der niedrig normale fT4 auf und auch der TSH ist relativ weit oben.

    Ob du einen Arzt findest, der jetzt schon L-Thyroxin verschreibt, glaube ich eher nicht: Zuerst wird man die Werte kontrollieren wollen. Ist ja auch vernünftig. Einen Versuch wäre es aber doch wert, mal an niedrig dosiertes LT zu denken.....

    Für die Adresse schaust du am besten im Unterforum "Ärzte, ..." usw. nach.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Norbert
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    679

    Standard AW: Bitte um Empfehlung und Meinung zu Blutwerten

    Ob Du einen Arzt findest der da Hormone gibt, Hängt zum einen davon ab, wie Hartnäckig Du bist.
    Meine Tochter war 8 und Hatte einen ähnlichen Befund.
    Allerdings vielen in der Sonographie schon Veränderungen auf, bei Denen der Arzt sich nicht sicher war ob es "intraglanduläre Septen" oder bereits Knoten Knoten sind.
    Aufgrund dieses Sonographie Befundes hielt der Nuklearmediziener dann die Gabe von Hormonen für Notwendig.

    Es ist auch nicht nötig, dass der Kinderarzt die Hormone verordent.
    Das kann auch der Hausarzt.
    Wenn Du also mit dem Befund Deines Sohnes zu dem Arzt gehst, der Dich behandelt und ihn fragst, ob man wegen der Symptome Verstopfungen, Müdigkeit, mangelnde Konzentration, nicht mal ausprobieren kann ob sich das mit niedrig dosiertem Thyroxin bessert, könnte es sein, dass er den Weg mit Dir geht.
    Schließlich ist es wichtig, dass er in der Schule gut mit kommt.

    Wie schon gesagt, meine Tochter war 8 und hatte durchaus Schulprobleme.
    Inzwischen hat sie ein Abitur mit einem Schnitt von 1,6 und studiert.
    Sie sagt selbst, dass das ohne Hormone in der Schule nicht zurecht gekommen wäre.

    Viele liebe Grüße
    Norbert

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