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Thema: Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

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  1. #1
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    Standard Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

    Hallo,

    am 16.04.2019 war ich zur SD-Kontrolle bei der Radiologie. Derzeitige Medikation 75 mcg LT von Henning.

    FT3 3,7 (2,9 - 5,9 pmol/l)
    FT4 1,1 (0,7 - 1,5 ng/dl)
    TSH 0,05 (0,35 - 4,90 mU/l)

    Beurteilung: jetzt supprimierter TSH basal unter o.g. Schilddrüsenmedikation, ggf. auch durch Dosiserhöhung des Prednisolons (10 mg) bedingt. Dosisreduktion auf 50 µg LT.

    Ich hatte UF-Symptome und habe seit Januar auf 75 mcg LT erhöht.

    Bei der Prozentrechnung beträgt der relative
    FT3-Wert 26,67 %
    FT4-Wert 50 %.

    Sollte ich eventuell Thybon verschreiben lassen?



    Zum Vergleich die Laborwerte vom 12.10.2018
    Medikation seit 16.08.2018 LT 50 mcg

    FT3 3,8 (2,9 - 5,9 pmol/l)
    FT4 0,8 (0,7 - 1,5 ng/dl)
    TSH 0,89 (0,35 - 4,90 mU/l)
    Anti- TPO- AK 13 (<6 IU/ml)
    Anti- TSH-Rezeptor <1,1 (<1,5 U/l)
    Geändert von Baerchen (03.05.19 um 19:37 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

    Zitat Zitat von Baerchen Beitrag anzeigen
    Sollte ich eventuell Thybon verschreiben lassen?
    Dafür sehe ich keinen Grund. An deinen Werten ist nichts ungewöhnlich. Du hast LT um 50 % gesteigert (was ein gewaltiger Schritt ist), jetzt ist fT4 gestiegen und TSH ist dabei zu verschwinden. Sofern Letzteres durch Prednisolon kommen kann, bringt dich die Reduktion auf 50 µg wieder in die UF-Symptome. Je nach Befinden würde ich abwarten oder höchstens auf 62,5 µg senken.

  3. #3
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    Standard AW: Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

    Ich habe in 6,25 mcg-Schritten allmählich gesteigert und bei 68,75 mcg immer noch UF-Symptome. Vor allem die Endokrine Orbitopathie macht sich bei UF bemerkbar. Die Hertel-Werte betrugen bei der letzten Messung 22. Daher getraue ich mich nicht, wieder zu reduzieren.

  4. #4
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    Standard AW: Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

    Das heißt, du hast seit Oktober ca. alle 6 Wochen gesteigert? Wie lange bist du bei der jetzigen Dosis? Von den Zwischendosen hast du keine Werte machen lassen?
    Du sagst nichts über dein aktuelles Befinden - wie ist es?

    Zu deiner Frage im Titel: Schaut für mich nicht so aus, der fT3 ist fast identisch mit dem Oktoberwert.

  5. #5
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    Standard AW: Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

    Seit Oktober habe ich das LT in 6,25 mcg-Schritten erhöht. Die letzte Erhöhung war zirka Anfang Februar. Im November wurde zwar ein Wert bei meinem Besuch beim Professor ermittelt, der allerdings mit einer morgendlichen Einnahme von LT erfolgte.

    Im November wurde ein erhöhter D-Dimere-Wert festgestellt. Es folgte eine Einweisung ins Krankenhaus mit Verdacht auf Lungenembolie. Eine Perfusionsszintigraphie und Ventilationsszintigraphie ergab jedoch kein Befund.
    Danach wurde ich in die Venen-Klinik eingewiesen mit Verdacht auf Beinvenenthrombose. Auch hier hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Eine Krampfadern-OP wurde angeordnet, die aber wegen Lymphödeme zurzeit nicht durchgeführt werden kann.
    Im Januar erhielt ich ein CT Thorax mit dem Befund u.a. Arteriosklerose.
    In den letzten Monaten mehrere grippale Infekte, außerdem Zahn-OP wegen eitrigem Abszess und Weisheitszahnziehung.
    Den Termin zur Herzkatheter-Untersuchung musste verschoben werden wegen Harnwegsinfekt.

    Mein Befinden ist in den letzten Monaten ziemlich schlecht.

  6. #6
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    Standard AW: Ist das eine kompensatorische Umwandlungsstörung?

    Ok, es waren also keine gleichmäßigen Abstände bei den Erhöhungen, die jetzige Dosis schon ca. 2 1/2 Monate vor BE.
    Das heißt aber dann, dass die Steigerung von 50 bis 68,75 mcg schnell war. Das wirft die Frage auf, ob du die 68,75 mcg lange genug genommen hast, um wirklich sagen zu können, dass sie unpassend war?

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