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Thema: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

  1. #1
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    Standard Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Ich hoffe, ich poste nicht in der falschen Abteilung.

    Ich war immer ein Spätmensch. Also eher später wach und bis spät abends aktiv und konzentrationsfähig.
    Seit einigen Wochen hat sich das gewandelt. Ich bin morgens oft wach und munter, wache von selbst früh auf und bin aktiv. Dafür scheint ab dem frühen Nachmittag die Energie aufgebraucht zu sein; ich kann nicht mehr viel machen, bin total platt und muss auch früh schlafen gehen. Dazu kommt, dass ich mich öfter benommen bis schwindlig und schwach fühle. Bin dann auch eher blaß.

    Ich muss bald neue Werte machen lassen und will euch auch nicht unnötig im Nebel stochern lassen aber vielleicht fällt jemandem spontan etwas dazu ein.

    Seit einem Zyklus nehme ich Progesteroncreme (Östrogendominanz), was mir gut tut, abends ca. 10 mg. und habe noch keinen Hormonmangel.
    Ansonsten nehme ich 150 LT+ 5 Thybon (Vollsubstitution)
    Ich habe diesen Monat zum ersten Mal im Leben meine Regel nur ganz kurz und schwach bekommen, kaum wahrnehmbar.

    Dieser Zustand geht mir unbeschreiblich auf die Nerven. Ich arbeite normalerweise gerne und viel, bin aktiv neugierig und auch sonst ein happy Mensch und liebe, was ich tue, meine Familie und mein Leben. Ich weiß nicht was los ist.

    Was kann denn dazu führen, dass man morgens gut drauf und motiviert ist und ab etwa 2 Uhr Nachmittags so unglaublich durchhängt und nichts mehr wirklich gebacken bekommt?
    UF, irgendein Mangel ......

    Danke euch

  2. #2
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Kann genauso Überdosierung sein. Wenn ich zu viel T4 habe, werde ich vorallem nachmittags komatös müde. Morgens geht‘s mir dann auch super und wenn das Zeug dann ca. 4 Stunden später so richtig freigesetzt wird, geht‘s langsam aber stetig bergab. Wenn ich reduziere, verschwinden die Symptome dann recht schnell.

  3. #3
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Du hast ja jetzt erst vor kurzem gesenkt wenn dein Profil aktuell ist und Agnus Castus dazu genommen. Gut möglich, dass die östrogenartige Wirkung von Agnus Castus deinen Zyklus angeschubst hat. Aber, Agnus Castus hat leider auch Wirkung auf die SD-Werte. Da sich das ganze noch nicht eingependelt hat.


    • Senkung ab 15.3.
    • Agnus Castus ab 1.4.


    würde ich noch etwas warten für neue Werte und dann die Dosis neu bewerten.

  4. #4
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Hey Jeanne,
    danke dir. Senkung vor kurzem stimmt, t3 gesenkt aber auch t4 um 36,x letzten Herbst.

    Agnus Castus hatte ich schon 3 Monate und im letzten Zyklus gegen 10mg Progesteron Creme getauscht. Oh je, ich wußte gar nicht, dass Agnus Castus eine östrogenartige Wirkung hat. Ich habe es auf Empfehlung meiner Gyn genau dagegen (Östrogendominanz) genommen und auf eine ausgleichende Wirkung gehofft.

    LG

  5. #5
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Ach so, was ich noch vergessen habe, ist dieses häufige Gefühl von Unterzuckerung. Ich muss dann einfach eine Weile liegen oder sitzen und etwas kleines essen. Ausserdem sackt mir der Blutdruck ab. Vor nicht so langer Zeit hatte ich vereinzelt plötzlich mal erhöhten BD bis knapp über 140. Das ist jetzt weg. Verrückt oder.

    Das Schlimme ist, ich habe für solche ""Scherze" überhaupt keine Zeit. Da sind deadlines und allerhand Dinge, die erledigt werden müssen.

    LG

  6. #6
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Kann ich verstehen. BTW: Sei doch so lieb und ändere das mit Progesteron und Co in deinem Profil.

    Das mit den Unterzuckerungen gilt zu prüfen. Wenn du das nächste mal eine BE machen lässt bitte auch NBZ und Hba1c.

    BTW: Auch bei Progesteron gilt 3 Monate solltest du dem schon geben. Da kann auch das Gewicht rauf gehen und angeblich wird Progesteron auch ab und an mal in Östrogen umgewandelt...

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Andrine
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Zitat Zitat von lissie Beitrag anzeigen
    Agnus Castus hatte ich schon 3 Monate und im letzten Zyklus gegen 10mg Progesteron Creme getauscht. Oh je, ich wußte gar nicht, dass Agnus Castus eine östrogenartige Wirkung hat. Ich habe es auf Empfehlung meiner Gyn genau dagegen (Östrogendominanz) genommen und auf eine ausgleichende Wirkung gehofft.

    LG
    Dass Mönchspfeffer Östrogenähnlich wirkt habe ich noch nirgends gelesen.
    Zur Wirkung von Mönchspfeffer s. zB auch hier:

    Progesteron und Mönchspfeffer

    Östrogen und Progesteron steuern gemeinsam den weiblichen Zyklus und regulieren die Fruchtbarkeit. Progesteron ist auch als „Gelbkörperhormon“ bekannt und macht eine Schwangerschaft erst möglich. Mit zum Geschehen in den Wechseljahren gehört das Absinken des Progesteron-Spiegels bis auf ein Niveau, das dem eines Mannes entspricht. Der Östrogen-Rückgang setzt erst zu einem späteren Zeitpunkt ein. Die ersten Wechseljahresbeschwerden stellen sich also ein, weil eine Östrogendominanz eintritt und Progesteron fehlt: Hitzewallungen und Schlafstörungen drohen, psychische Belastbarkeit und Stimmung sinken.
    Progesteron kurbelt andererseits die Östrogenproduktion in den Ovarien erst an. Dazu genügen schon minimale Mengen. Es gleicht aus, wenn die weiblichen und männlichen Hormone in ein Ungleichgewicht geraten, ebenso bei Funktionsstörungen der Schilddrüse.

    Oft können schon leichte Progesteron-Gaben die typischen Menopausen-Beschwerden lindern, indem sie die Östrogendominanz beheben. An dieser Stelle wird verständlich, warum die übliche HET mit Östrogen und Gestagen oft mehr Nebenwirkungen als positive Effekte erzeugt.
    Zudem weiß man, dass Östrogen zwar den Verlauf einer Osteoporose hemmen kann, Progesteron dagegen aber den Zellaufbau in der Knochensubstanz stimuliert. Auch Probleme wie Reizblase, Blasenentzündungen und trockene Scheide lassen sich gut mit Progesteron behandeln.
    Glücklicherweise ist Progesteron ein sehr häufig vorkommendes Phytohormon, enthalten beispielsweise in der Yamswurzel, aber auch in anderer pflanzlicher Nahrung und in bekannten Heilkräutern.
    Agnus castus wirkt in diesem Zusammenhang doppelt: Indem er bekanntlich den Prolaktinspiegel in entsprechender Dosierung senkt, regt er die körpereigene Herstellung des Gelbkörperhormons oder Progesteron wieder an. Zudem enthält Mönchspfeffer selbst ein gewisses Quantum an Progesteron. Beides dämmt eine gesundheitsbedrohliche Östrogendominanz ein.
    https://www.moenchspfeffer.info/wechseljahre.html

    Ich habe ja selber eine Östrogendominanz und beschäftige mich zur Zeit wieder vermehrt mit der hormonellen Wirkung von Substanzen und Lebensmitteln, auch aufgrund meiner anderen Erkrankungen, die sich dadurch verschlimmern können - und sich auch verschlimmert haben (PMS habe ich aber auch).

    Auf dieser Seite steht zB auch, dass, um eine Wirkung zu erzielen, der Mönchspfeffer ausreichend hoch dosiert (mind. 20 mg/d) und über längere Zeit eingenommen werden muss.

    Richtig dosiert, wirkt Mönchspfeffer oder Agnus castus nicht nur harmonisierend auf den Hormonhaushalt und indirekt auf die Psyche, sondern ist auch ein natürliches, luststeigerndes Mittel.
    Hormonbedingte Unlust kann sich über lange Zeit hinziehen und in einer liebevollen Partnerschaft für beiderseitige Frustration sorgen. Hier kann Mönchspfeffer die Unlust beheben. Doch Vorsicht – um massive Fruchtbarkeitsstörungen, Zyklus-Schwankungen oder krankhafte Symptome wie starke PMS oder POC zu Zyklusstörungen zu behandeln, muss Agnus castus um die 20 Milligramm oder höher dosiert über eine längere Zeit hinweg eingenommen werden. Extrem niedrig dosiert, dämpft Mönchspfeffer die Libido. Doch jede Frau reagiert anders. Klappt es nicht mit einer Selbstmedikation, empfiehlt es sich, die Dosis zu variieren, den Zyklus zu beobachten und bezüglich des Hormonstatus einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen. Viele positive Erfahrungen in zahlreichen Foren und Zeitschriften beweisen, dass Mönchspfeffer sehr wohl zu einer Luststeigerung bei der Frau und damit zu einer Wiederbelebung so mancher Beziehung positiv beitragen kann.
    https://www.moenchspfeffer.info/lust...it-frauen.html

    Insgesamt bin ich vorsichtig geworden mit hormonell wirksamen Präparaten, weil vieles eben individuell und unklar ist in der Wirkung. Aber wäre es "nur" wegen PMS, würde ich das auch durchziehn mit dem Progesteron oder auch Agnus Castus, Geduld und das Hören auf den eigenen Körper ist aber sicher gefragt, bei beidem.
    Patentlösungen gibt es dabei nicht.

  8. #8
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Hey, habt ganz vielen Dank für eure Hinweise und Tips und Erfahrungen. Ja, beim nächsten Arztbesuch lass ich mal ordentlich alle relevanten Werte bestimmen.

    SD
    Geschlechtshormone
    Eisenstatus
    B12 bzw Holodingens
    D3
    NBZ und Hba1c

    Und ich wüsste gerne, ob meine NN ok sind, die habe ich ein wenig in Verdacht - also Kortisolprofil - richtig?

    LG

  9. #9
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Zitat Zitat von candymilk Beitrag anzeigen
    Kann genauso Überdosierung sein. Wenn ich zu viel T4 habe, werde ich vorallem nachmittags komatös müde. Morgens geht‘s mir dann auch super und wenn das Zeug dann ca. 4 Stunden später so richtig freigesetzt wird, geht‘s langsam aber stetig bergab. Wenn ich reduziere, verschwinden die Symptome dann recht schnell.
    Danke Candy, das wäre eine Option, doch das hab ich nicht bei zu viel T4. Ich fühle mich dann wie ein Drahtseil unter Hochspannung und kann auf eine bestimmte Weise schlecht durchatmen (anders als bei UF). Ich bin dann eher in Bewegung und nervös.
    LG

  10. #10
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    Standard AW: Morgens wach und gut drauf ab frühem Nachmittag total platt

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Kann ich verstehen. BTW: Sei doch so lieb und ändere das mit Progesteron und Co in deinem Profil.

    Das mit den Unterzuckerungen gilt zu prüfen. Wenn du das nächste mal eine BE machen lässt bitte auch NBZ und Hba1c.

    BTW: Auch bei Progesteron gilt 3 Monate solltest du dem schon geben. Da kann auch das Gewicht rauf gehen und angeblich wird Progesteron auch ab und an mal in Östrogen umgewandelt...
    Oh Danke dir Janne1, das muss ich wirklich im Profil änden.
    Drei Monat ist so lange - aber ja, der Körper braucht halt seine Zeit.

    Ich denke gerade so: Das Verrückte ist, im Grunde sind einem viele Dinge bekannt, doch wenn es einem nicht gut geht, bzw. irgendwas im Körper nicht richtig funktioniert, ist das oft weit weg und man stellt voll die Basicfragen, weil man verunsichert ist. Jedenfalls beobachte ich das an mir, ich will das besser nicht verallgemeinern. Vor ein paar Tagen habe ich vielleicht noch jemand anderem im Forum einen Hinweis gegeben, dann geht es mir irgendwann schlecht und ich fühle mich fast wieder so unschlau, wie vor zehn Jahren.

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