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Thema: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

  1. #11
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Dass die Homöstase von Gesunden durch Hormoneinnahme gestört wird, ist ja nichts Neues.

    Wie Prof. Hörmann et al. schreibt
    Thyroid regulation in LT4-treated patients, interrelationships, and homeostatic equilibria between FT3, FT4, and TSH differ from those in healthy subjects


    Trotzdem werden Referenzwerte für, vermeintlich, Gesunde, bei der Therapie angewendet.
    Quelle
    https://www.hindawi.com/journals/jtr/2018/3239197/
    Das sind zwei verschiedene Aussagen und haben nur die Gemeinsamkeit Einnahme, Maja spricht von Kranken du von Gesunden.

  2. #12
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Und das weißt du woher? Niemand weiß, wie die Referenbereiche unter Substitution auzusehen haben, da keine Studien vorhanden, aber du weißt es? Wie die Referenzbereiche für Träger der Genpolymorphismen sich gestalten sollten, weiß man noch weniger. Du weißt es? Woher?
    Deine hindawi-Quelle erzählt u.a., was ja sowieso bekannt ist, nämlich, dass bei Totaloperierten der Schilddrüsenanteil an T3 fehlt, in der Folge korrelieren schlechtes Befinden und *niedrige* fT3-Werte miteinander:

    Low FT3 levels, in turn, were associated with persistent complaints in these patients
    Dem kann per T3-Gabe abgeholfen werden, und zwar ganz ohne Aufplustern des Referenzbereichs.

    Wieso sich der eigentlich lange bekannte Polymorphismus (bei ca. 14 Prozent) mit dem Artikel zu tun hat, das bleibt dein Geheimnis.

    Dass die Hormon-Homöostase bei Substitution nicht so ist wie bei Gesunden (ich wiederhole mich), das ist bekannt.

    Was du also eigentlich sagen möchtest (und warum in Neliaes Erfahrungsthread), das bleibt mir weiterhin rätselhaft. Oder möchtest du andeuten, dass 100 mcg T4 + 50 mcg T3 (Neliaes Dosis momentan) schon OK sein wird, weil der Referenzbereich für sie ungültig ist? Ja nun, ob die Dosis bei ihr passen wird oder nicht, das kann erstmal keiner wissen, weil Neliae die Dosiserhöhung erstmal selbst probeweise vorgenommen hat.

    Jedenfalls, ein eigener Thread wäre wohl für das Anliegen, was auch immer es ist, vielleicht geeigneter, als Neliaes Thread mit theoretischen Themen und Referenzbereichunzufriedenheit zu zerreden.

  3. #13
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Ob du, Panna, Schwierigkeiten, meine Überlegungen zu verstehen, hast, oder nicht, ist hier nicht das Thema.

    Gerade in Neliaes Thema sind die Überlegungen voll angebracht, da es keine offiziellen Empfehlungen für solch untypische Therapie gibt.

  4. #14
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen

    Gerade in Neliaes Thema sind die Überlegungen voll angebracht, da es keine offiziellen Empfehlungen für solch untypische Therapie gibt.
    Und möchtest du denn, in Ermangelung offizieller Empfehlungen, etwa inoffizielle erteilen? Das hielte ich für völlig daneben, zumal Neliae eine Endokrinologin zur Seite steht (sowie ihr eigener Mann, der Mediziner ist) und sie hier ihre Erfahrungen schildern möchte - nicht aber etwa um die Lenkung ihrer Therapie sowie Voschläge für alternative Referenzbereiche gebeten hat. Es gibt ja keine.

    Bleibt die Option: theoretische Diskussion und Mutmaßungen. Nichts Neues zwar, aber das macht nichts, es wird ja vieles vielfach diskutiert, warum auch nicht. Eines ist aber gewiss: Was auch immer gemutmaßt wird, es ist nicht geeignet, für Neliae als Richtschnur für ihr Handeln zu dienen. Zumal es ja überhaupt keinerlei konkrete Handhabe für das Ignorieren der bekannten Referenzbereiche existiert.

    @Neliae, an dich nochmal die Frage:

    Ich bin mit 5/5/5 thybon gestartet, dann höher, weil ich es ausprobieren möchte.

    Wie viel hat dir die Endo empfohlen bzw. hast du die Erhöhung mit ihr abgesprochen?

  5. #15
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Hallo ihr Lieben,
    Verzeiht mir, dass ich nicht richtig zitieren kann, gerade am Handy, und nachher am Laptop keine richtige Zeit heut.

    Um deine Frage, panna, direkt zu beantworten:
    Die Erhöhung war mit der Endokrinologin abgesprochen, ich sollte schauen, was passiert, höher gehen (auf 10/10/10 Thybon, nach einem kurzen "mal sehen" Ausflug mit noch mehr (in etwa 20/10/10) bin ich jetzt hier.

    Wir sind uns beide bewusst, und das schreibt ihr ja auch, dass wir jetzt im try and error Bereich sind. Und dass ich sensibel auf mich achten muss, damit es nicht zu hoch geht, aber wie gesagt, da mache ich mir keine Sorgen, weil ich es merken werde und mich dann entsprechend verhalten werde: dennoch danke für die Warnung!
    Starke Nerven, die brauche ichsowieso, weil sich dieser Prozess seit 13 Jahren, und so 'schlimm', dass mein Alltag nachhaltig beeinträchtigt und so nicht funktioniert, mein Studium nahezu 'ruiniert', Privatleben sowieso auf ein Mindestmaß reduziert ist usw... Ich will nicht zu weit ausholen, aber ich bin bereit, einiges auszuprobieren mit der Perspektive, dass es vielleicht zumindest eine wahrnehmbare Besserung bringt.

    Gerade weil das so ein Sonderfall zu sein scheint bzw der polymorphismus gar nicht so selten, aber selten thematisiert wird, wollte ich hier sozusagen 'anbieten', zu erzählen, wie es sich entwickelt. Vielleicht tut sich was, vielleicht gibt es für mich, wenn auch individuelle, Neue Erkenntnisse, von denen mal jemand profiliert.

    Ich hab wie gesagt öfters jetzt gelesen, dass einige Leute aus dem Heilpraktiker-Bereich auch mit Kombinationstherapie oder höheren (als man erwarten würde) t3 Dosen arbeiten und angeblich Erfolge erzielen. Vielleicht gibt auch da das Wissen um die Stelle in der Genetik, an der zu suchen ist, einen nützlichen Hinweis.

    Keine offiziellen Empfehlungen ist richtig. Deshalb deutlich: Alles, was ich beschreibe, ist meine individuelle Situation und ich rate an diesem Punkt ganz klar niemandem zu waghalsigen Hormon-Experimenten.

    Für mich scheint es jetzt der Weg zu sein, ich berichte, wenn sich etwas tut und gerne Ende Mai auch meine Werte unter der aktuellen Situation.

    Wenn ihr mögt und das dem Forumszweck nicht widerspricht, kann aus meiner Sicht hier gern ein Ort sein, an dem Infos und Überlegungen zu diesem Thema zusammen getragen werden. Vielleicht sage ich auch in vier Monaten, es hat sich überhaupt gar nichts getan und ist ein absolutes dead end, aber dann erfüllt es hoffentlich auch irgendeinen Zweck.

    Herzlichen Dank für euren Input.

    PS. Der Mediziner ist mein Vater, er ist Internist.

  6. #16
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Zitat Zitat von Neliae Beitrag anzeigen
    Keine offiziellen Empfehlungen ist richtig. Deshalb deutlich: Alles, was ich beschreibe, ist meine individuelle Situation und ich rate an diesem Punkt ganz klar niemandem zu waghalsigen Hormon-Experimenten.
    Genau.

    Es sind geschätzt 14 % vom Polymorphismus betroffen. Der bisherige Stand ist, dass man annimmt, dass bei diesen Leuten die Kombitherapie Hand und Fuß hat, sozusagen. Ob allerdings alle Polymorphismus-Betroffene Symptome haben - ich weiß von keiner Studie, die dieser Frage nachgegangen ist.

    Versuch bitte das T3 so gut (=so "kleinlich") wie möglich über den Tag zu verteilen. Hintergrund: https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...on-%DCbersicht

  7. #17
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Hört sich gut an. Im Zweifel ist dann noch der ein oder andere Wert mehr drin... Dazu noch die Erfahrungswerte, die dein Vater sammelt. Sowas brauchen die SD-Patienten.

    BTW:

    Dietrich sagt 16 %, Bianco, Hörmann etc. gehen von ähnlichen Zahlen aus. Es lohnt sich die Studien zu besorgen.

  8. #18
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen

    Dietrich sagt 16 %, Bianco, Hörmann etc. gehen von ähnlichen Zahlen aus. Es lohnt sich die Studien zu besorgen.
    Wobei, die 16% ist eine statistisch ausgerechnete Zahl, entspricht nicht unbedingt der Tatsachen, da so eine genetische Untersuchung gar nicht, bei allen Patienten, durchgeführt wird. Es ist eher als eine Schätzung zu sehen.

  9. #19
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Wobei, die 16% ist eine statistisch ausgerechnete Zahl, entspricht nicht unbedingt der Tatsachen, da so eine genetische Untersuchung gar nicht, bei allen Patienten, durchgeführt wird. Es ist eher als eine Schätzung zu sehen.
    Zumindest in der 1. Veröffentlichung von Dietrich stimme ich dir zu. Mittlerweile ist man ja schon weiter.

  10. #20
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    Standard AW: Neue Erkenntnisse: Thr92Ala D2 Polymorphismus

    Bis jetzt beobachte ich nur, daß alle anderen in den Analysen die Zahl übernehmen. Gibt es neuere Erkenntnisse?

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