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Thema: Bin etwas hilflos

  1. #1
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    Standard Bin etwas hilflos

    Hallo, habe länger nichts mehr geschrieben, weil es mir die letzten 1,5 Jahre mit der Dosierung von 88 LT halbwegs okay ging.

    Dieses Jahr im Februar ging es los mit einem Einbruch, TSH plötzlich bei 16. Den Werteverlauf seit Februar habe ich ins Profil gepostet. Vor den BE habe ich keine Tabletten genommen, erst immer danach.

    Mein Hausarzt ist im Urlaub, die Vertretung ist nicht hilfsbereit, hat immerhin aber Blut abgenommen. Die Werte sind von letzter Woche Donnerstag. Ab da habe ich dann 2 Tage komplett ausgesetzt. Samstag wieder 100 LT genommen, was mir absolut nicht bekommen ist und daher habe ich gestern und heute mit 88 LT weitergemacht. 2-3 Stunden nach Einnahme gehts los mit Zittern, Bluthochdruck, Frieren und Schwitzen im Wechsel. Die zwei Tage, wo ich pausierte, war es besser. Hab ich zu früh wieder angefangen und sollte ich nochmal 2-3 Tage pausieren? Arbeiten kann ich in dem Zustand auch nicht. Ich bin jetzt wieder hochgeputscht und am späten Nachmittag kommt dann so eine Art Zusammenbruch, wo ich nur noch schlafen möchte.

  2. #2
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Dieses Jahr im Februar ging es los mit einem Einbruch, TSH plötzlich bei 16.
    Was heißt das? War das Befinden dann auch schlecht und wenn ja, wie hat sich das geäußert?
    LG

  3. #3
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zur Februar-Frage

    Ich war ein bisschen müder, aber im wesentlichen ging es mir gut. Da die letzte BE aber schon einen Weile her war, dachte ich mir, man könnte mal wieder kontrollieren, vielleicht kommt die Müdigkeit ja daher. Am Tag nach der BE rief der Arzt mich sogar an und teilte mit, dass ich sofort zum NUK solle, weil mein TSH so hochgeschossen ist. Mein Befinden passte nicht dazu, zumindest nicht zu so einem hohen Wert. Eine Woche später war ich beim NUK, ohne vorher zu erhöhen, weil ich damals von einem Laborfehler ausging. Beim NUK waren die freien Werte ähnlich und der TSH immer noch recht hoch.

    Also Kurzfassung: Es ging mir bei weitem nicht so schlecht wie bei schon deutlich besseren Werten und es war eher eine Zufallsentdeckung. Ich habe generell das Gefühl, keine so hohen Werte zu brauchen. FT4 war in der Vergangenheit schon zwei mal über der Norm, jedes Mal hab ich fast am Rad gedreht. Das waren dann keine Zufallesentdeckungen, sondern ich bin beide Male, wie jetzt auch beim dritten Mal, gezielt zum Arzt, weil der Zustand fast nicht mehr auszuhalten war. Alle Male war der TSH weit weg von zu tiefen Werten. Ein hoher FT4 scheint aber jedes Mal wieder Probleme zu machen. Die Ärzte nehmen mich dann meist nicht ernst und meinen, das tut nix, wenn der FT4 zu hoch ist, weil der TSH hist ja wunderbar. Sorry, Kurzfassung ist wieder genauso lang geworden...

    Der NUK riet mir bei dem hohen TSH, auf 125 zu erhöhen, was ich aber nicht tat. Ich habe inzwischen echt Angst vor einem überhöhten FT4, das ist ätzender als jede Unterdosierung. Bin daher erstmal nur auf 100, habe nochmal kontrollieren lassen und dann auf 112 (auch hier wurde wieder auf 125 geraten, was ich mich wegen des schon damals nicht schlechten FT4 nicht traute). Jetzt bin ich bei 112 und habe trotzdem den Salat :-/

    Ich glaube, die Erhöhung am 19.06. war ein Fehler und ich hätte nochmal abwarten sollen. Hätte, könnte, sollte...
    Geändert von Polina (27.08.18 um 23:12 Uhr) Grund: Tippfehler

  4. #4
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Es ging mir bei weitem nicht so schlecht wie bei schon deutlich besseren Werten und es war eher eine Zufallsentdeckung. Ich habe generell das Gefühl, keine so hohen Werte zu brauchen.
    Das Gefühl habe ich auch. Ich habe die letzten beiden Steigerungen schon nicht mehr verstanden. TSH scheint doch nicht wirklich richtig anzuzeigen. Die beiden ersten BEs zeigen auch, das Dein TSH extrem schwankt, denn vom Hausarzt zum Nuk ist das TSH um die Hälfte gesunken in nur wenigen Tagen. Die freien Werte hätten ja bei TSH 16 schon unter dem Referenzbereich liegen können.
    Ich würde das TSH "vergessen" und zur alten Dosis zurückkehren.
    Auch bei 100µg sahen die freien Werte hoch aus, (es ging Dir aber damit nicht gut?) TSH ist aber weiterhin hoch.
    Dir muss es gut gehen, dass ist nunmal das Allerallerwichtigste! Wertekosmetik bringt nichts, außer vielleicht auch noch Verlust des Wohlbefindens wie bei Dir.
    LG

    P.S. Wechseljahre spielen keine Rolle beim Befinden?

  5. #5
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Ich würde das TSH "vergessen" und zur alten Dosis zurückkehren.
    Auch bei 100µg sahen die freien Werte hoch aus, (es ging Dir aber damit nicht gut?) TSH ist aber weiterhin hoch.


    P.S. Wechseljahre spielen keine Rolle beim Befinden?
    Danke für deine Antworten.

    04.04.2018 - Dosis 100 LT - NUK
    RIA- FT3: 3,34 pg/ml (2,3-4,2 pg/ml) 57,21 %
    RIA- FT4: 1,41 ng/dl (0,8-1,8 ng/dl) 61,00 %
    TSH basal: 2,4 IU/ml (0,35-4 IU/ml)

    Da gings mir ganz okay. Ich weiß, man kann nicht alles haben, aber ich kam gut durch den Tag.

    und hier:

    19.06.2018 - Dosis 100 LT - NUK
    RIA- FT3: 3,42 pg/ml (2,3-4,2 pg/ml) 61,19 %
    RIA- FT4: 1,59 ng/dl (0,8-1,8 ng/dl) 79,00 %
    TSH basal: 4,5 IU/ml (0,35-4 IU/ml)

    ließ ich wieder kontrollieren, weil ich bei kleinster Anstrengung schwitzte, immer wieder Schwindel hatte, eigentlich ähnlich wie jetzt auch, nur nicht so stark. Ich hatte das Gefühl, mein Körper kann sich nicht mehr erholen und steht unter Dauerstrom. Hatte all das aber auch schon, als Hashimoto bei mir entdeckt wurde und das verschwand anfangs unter Thyroxin. Da der TSH noch hoch war, hab ich auf Anraten des Arztes erhöht. (In einer ähnlichen Situation vor längerer Zeit schmierte dabei der FT4 dann weiter ab, diesmal aber nicht).

    Wechseljahre könnten bald kommen, aber die Symptome kommen ja immer dann, wenn ich LT nehme. Ich lege Termine in letzter Zeit nur noch auf den Vormittag und nehme die Tablette danach, weil ich genau weiß, dass die nächste Hälfte des Tages dann gelaufen ist. Hab ich abends was vor, nehme ich sie sie so früh wie möglich, damit ich am Abend mit dem schlimmsten durch bin. Ich verfahre erst seit 4 Wochen so, also seit dem die Symptome so stark wurden.

    Sollte ich jetzt wieder auf die 88 zurück oder auf 100? Oder evlt was dazwischen? Haben alle Packungsgrößen hier. Und wie lange noch pausieren oder gar nicht mehr?

  6. #6
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Und wie lange noch pausieren oder gar nicht mehr?
    Dazu kann ich Dir nichts sagen. Das wirst Du besser wissen.

    Sollte ich jetzt wieder auf die 88 zurück oder auf 100?
    Was Du schreibst, klingt aber schon so, dass die 100µg dann zu viel wurden.

    Oder evlt was dazwischen?
    Ja eventuell könntest Du ja noch 93,75µg probieren. Aber alles darüber, würde ich von Deiner Beschreibung her, vergessen.
    Das ist ja kein Zustand so wie Du es beschreibst!
    LG

  7. #7
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    Ich habe inzwischen wieder zwei BE gehabt und komme auf keinen grünen Zweig. Nachdem ich Euthyrox nicht mehr vertrug und sowieso Wertechaos herrschte nach der Überdosierung habe ich auf Henning gewechselt. Nach der letzten Überdosierung

    24.08.2018 - Dosis 112 LT
    RIA- FT3: 2,88 ng/l (2,21-4,43 ng/l) 30,18 %
    RIA- FT4: 17,9 ng/l (9,3-17 ng/l) 111,69 %
    TSH basal: 1,38 IU/ml (0,27-4,2 IU/ml)

    ging es nach 2 Tagen pause schon gut runter mit den Werten, aber mein Körper stand noch immer unter Strom.

    Der NUK schrieb in den Arztbrief, das sei psychosomatisch, das war, als der FT4 so über der Norm war. Er meinte, das macht keine Beschwerden, die kämen von dem hohen TSH und ich solle steigern, dabei brachte mich die Steigerung davor ja schon in die ÜF. Nochmal steigern hätte ich wahrscheinlich nicht überlebt, wenn der FT4 eh schon so weit drüber ist.

    29.08.2018 ohne Tablette, seit 24.08. 2 tage pause dann 88
    RIA- FT3: 3,09 pg/ml (2,3-4,2 pg/ml) 41,58 %
    RIA- FT4: 1,38 ng/dl (0,8-1,8 ng/dl) 58,00 %
    TSH basal: 2,98 IU/ml (0,35-4 IU/ml)

    Nach nur 25 Euthyrox drehte ich am Rad, habe die nicht mehr vertragen und nachdem eh schon alles egal war, habe ich auf Henning gewechselt und dort wieder recht weit unten angefangen. 1,5 Monate 75 und 56 im Wechsel. Der TSH war dann recht hoch, aber es ging mir nicht schlecht. Auch bei Henning spür ich das Anfluten, aber nicht so krass wie beim Euthyrox, allerdings stark genug, dass ich immer wieder nicht arbeiten gehen konnte. Ich nehme jetzt seit Ende August wieder eine Hälfte am späten Nachmittag und die andere Hälfte direkt vor dem schlafen gehen. Vormittags geht gar nicht. Bei Euthyrox bekam ich Atemprobleme und starken Druck auf der Brust und bei Henning Schwindel und Bluthochdruck.

    18.10.2018 - Dosis 56 LT
    RIA- FT3: 2,92 pg/ml (2,3-4,2 pg/ml)
    RIA- FT4: 0,95 ng/dl (0,8-1,8 ng/dl)
    TSH basal: 16,46 IU/ml (0,35-4 IU/ml)

    Ich erhöhte dann auf 75 LT, was ich immer für 2-3 Wochen vertrug und dann wieder Überdosierungssymptome bekomme. Also mache ich alle 3 Wochen für 2 Tage Pause, wenn es wieder schlimm wird und dann geht es wieder. Ich weiß, dass sowas nicht optimal ist, aber ich finde keine andere Lösung. Dazu werde ich, sobald die Werte steigen, schrecklich müde.

    Jetzt hatte ich wieder BE, es ging mir die letzten paar Wochen wieder ganz okay, bis auf die zeitweise bleierne Müdigkeit. Die freien Werte sehen ganz okay aus, aber der TSH ist immer noch sehr hoch. Ich bekomme den aber nicht runter, da ich nicht steigern kann. Nochmal Hersteller wechseln möchte ich nicht.


    04.01.2019 - 75 LT
    FT3 3,05 (2,24 - 4,43 ng/l)
    FT4 14,02 (9,3-17,00 ng/l)
    TSH 11,90

    Ich würde gerne die Nebennieren prüfen lassen, es heißt ja, dass man schlecht steigern kann, wenn man da Probleme hat? Leider wollen die Ärzte davon nichts hören. Oder gibts noch andere Tips? Oder einfach so lassen und den hohen TSH weiterhin ignorieren?
    Geändert von Polina (08.01.19 um 12:13 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    ja, natürlich den hohen tsh ignorieren! wenn es dir damit im moment halbwegs gut geht, dann bring ruhe rein.
    es ist am ende total egal, ob ein tsh hoch oder tief ist. das ist weitgehend wohl eine genetische veranlagung. du bist doch dicke ausreichend versorgt, wie man an den freien werten sieht. mir wären die sogar schon zu hoch.

  9. #9
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    So wie es aussieht hast du dich immer nur auf die SD-Werte konzentriert. Gibt es auch noch andere aktuelle Werte? Nicht steigern können kann auch was mit Mängeln zu tun haben oder evt. auch mit weiteren Erkrankungen.

  10. #10
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    Standard AW: Bin etwas hilflos

    @Larina, ich habe immer wieder gelesen, dass so ein hoher TSH nicht gut sei. Aber wenn es wirklich egal ist, dann soll es so sein. In meinem Profil sieht man, dass immer, wenn der TSH niedriger ging, die freien Werte über die Norm sprangen und es körperlich fast nicht auszuhalten war.

    @Janne1. Es wurde immer mal wieder Ferritin kontrolliert, das oft niedrig war, auch wenn HB noch gut in der Norm war. Ich habe es zwischendurch mit Eisen versucht, habe viel Geld für die unterschiedlichsten Präparate ausgegeben (Greenfood, Ferrotone, Tardyferon usw), aber vertrage fast keines. Ausnahme ist Kräuterblut, das nehm ich hin und wieder, ich denke mir, ist besser als nichts.
    Ebenso habe ich eine ganze Weile Magnesium und Vitamin D genommen. Magnesium von "Magnesium Pur" und verschiedene Vitamin D Sorten. Öle, D-Lodges und Pulver, auch höher dosiert, was direkt meine Migräneanfälle in Anzahl und Intensität stark zunehmen ließ, daher hab ich das ganze wieder runtergefahren, weil ich es irgendwie nicht vertrage.

    Eisen und Vitamin D ließen den FT4 erneut in die Höhe schießen und brachten irgendwie noch mehr durcheinander. Nachdem ich alles weggelassen und auch LT stark gesenkt hatte, kam endlich Ruhe in den Körper. Seit August nehme ich nur noch LT und keine weiteren Ergänzungsmittel. Es geht mir ja auch wieder besser jetzt, wenn auch nicht so gut, wie es mal war, aber der hohe TSH macht mir halt Angst.

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