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Thema: Schneller Fall nach Reduzierung

  1. #1
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    Standard Schneller Fall nach Reduzierung

    Am 10.04. war ich im Krankenhaus mit Panik und Herzstolpern. Meine SD Werte waren 6 Stunden nach 112 Euthyrox
    TSH 0,03
    Ft4 31,8. Norm : 9,3-17. umgerechnet auf mein Labor : 3,64. Norm bei 1,95
    Ft3. 3,3. Norm : 2,0 - 4,4

    Blutentnahme 30 Stunden später ohne weiteres Euthyrox :
    FT 4 1,77 Norm 0,73 - 1,95
    Ft 3. 2,5. Norm 2,21-4.68

    Einen Tag ausgesetzt, dann 75 Euthyrox :
    TSH. 0,225
    FT 4. 1,35. gleiche Norm
    FT 3. - 2,16. gleiche Norm

    Meinen Hausarzt kann ich nicht erreichen, er schickt nur ein Fax das ich die Dosis weitergehen soll. Mein TSH war seit 20 Jahren nicht so hoch !

    Nun steht unter dem Laborbericht
    Latente Hyperthyreose bzw., Verdacht auf hypophysär- hypothalamisch bedingte Hypothyreose. Das macht mich jetzt wieder noch nervöser........
    Cortisol, Fsh und andere Hypophysenhormone waren immer in Ordnung, auch die Minerale.

    Ich habe ja immer schon ganz schnell auf Dosisänderungen reagiert.....warum ist der fT4 so schnell gefallen ? Der TSH ist doch entsprechend gestiegen und er ist ja eher träge.

  2. #2
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Am 10.04. war ich im Krankenhaus mit Panik und Herzstolpern. Meine SD Werte waren 6 Stunden nach 112 Euthyrox
    TSH 0,03
    Ft4 31,8. Norm : 9,3-17. umgerechnet auf mein Labor : 3,64. Norm bei 1,95
    Ft3. 3,3. Norm : 2,0 - 4,4

    Blutentnahme 30 Stunden später ohne weiteres Euthyrox :
    FT 4 1,77 Norm 0,73 - 1,95
    Ft 3. 2,5. Norm 2,21-4.68

    Einen Tag ausgesetzt, dann 75 Euthyrox :
    TSH. 0,225
    FT 4. 1,35. gleiche Norm
    FT 3. - 2,16. gleiche Norm

    Meinen Hausarzt kann ich nicht erreichen, er schickt nur ein Fax das ich die Dosis weitergehen soll. Mein TSH war seit 20 Jahren nicht so hoch !

    Nun steht unter dem Laborbericht
    Latente Hyperthyreose bzw., Verdacht auf hypophysär- hypothalamisch bedingte Hypothyreose. Das macht mich jetzt wieder noch nervöser........
    Cortisol, Fsh und andere Hypophysenhormone waren immer in Ordnung, auch die Minerale.

    Ich habe ja immer schon ganz schnell auf Dosisänderungen reagiert.....warum ist der fT4 so schnell gefallen ? Der TSH ist doch entsprechend gestiegen und er ist ja eher träge.
    Persönlich würde ich jetzt auch mit 75 weiter machen und nach 8-12 Wochen neue BE. Die Dosierung muss sich erstmal einpendeln.

    Zum Laborbericht: wenn der TSH unterhalb des Referenzbereiches geht (meist der Fall bei unter 0,26/0,30) wird es als latente Hyperthyreose bezeichnet. Also kein Grund nervös zu sein.

    Warum der FT4 so schnell gefallen ist: schwer zu sagen. Da spielen meist einige Faktoren mit rein. U.a. die Reduzierung, die Aussetzung und auch weil es eine sehr kurze Zeit der Blutkontrolle ist. Deswegen ja auch bis zur nächsten warten.

  3. #3
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Am 10.04. war ich im Krankenhaus mit Panik und Herzstolpern. Meine SD Werte waren 6 Stunden nach 112 Euthyrox
    TSH 0,03
    Ft4 31,8. Norm : 9,3-17. umgerechnet auf mein Labor : 3,64. Norm bei 1,95
    Ft3. 3,3. Norm : 2,0 - 4,4

    Blutentnahme 30 Stunden später ohne weiteres Euthyrox :
    FT 4 1,77 Norm 0,73 - 1,95
    Ft 3. 2,5. Norm 2,21-4.68

    Einen Tag ausgesetzt, dann 75 Euthyrox :
    TSH. 0,225
    FT 4. 1,35. gleiche Norm
    FT 3. - 2,16. gleiche Norm

    Meinen Hausarzt kann ich nicht erreichen, er schickt nur ein Fax das ich die Dosis weitergehen soll. Mein TSH war seit 20 Jahren nicht so hoch !

    Nun steht unter dem Laborbericht
    Latente Hyperthyreose bzw., Verdacht auf hypophysär- hypothalamisch bedingte Hypothyreose. Das macht mich jetzt wieder noch nervöser........
    Cortisol, Fsh und andere Hypophysenhormone waren immer in Ordnung, auch die Minerale.

    Ich habe ja immer schon ganz schnell auf Dosisänderungen reagiert.....warum ist der fT4 so schnell gefallen ? Der TSH ist doch entsprechend gestiegen und er ist ja eher träge.
    Ich würde es jetzt so machen, wie es der Arzt gesagt hat. Allerdings ist es schon bemerkenswert, wie schnell sich Deine Werte verändert haben, ft3 ist ja nun unter dem Referenzbereich und ft4 ist auch sehr gefallen. An sich würde ich sagen, die jetzige Dosis ist viel zu gering, aber in Deinem Fall traue ich mich das nicht. Dafür hattest Du schon zu viele Probleme, den weiteren Verlauf sollte besser Dein Arzt bestimmen.

  4. #4
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Sollte die Messung im KH kein Meßfehler sein, könnte man an einen, typischen für die Erkrankung, Zerstörungsschub, mit anschließender Minderung der Synthese/Ausschüttung der Hormone in der SD danach, denken. Das würde den hohen fT4 und auch die deutlich niedrigere Werte danach erklären. Daher würde ich die Dosis eher erhöhen, als senken. In kleinen Schritten, bzw. auf Prothyrid umsteigen, bis die Panikattacken verschwinden.

  5. #5
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    könnte man an einen, typischen für die Erkrankung, Zerstörungsschub,... denken.
    Sehr unwahrscheinlich:

    Zitat Zitat von Angela Beitrag anzeigen
    Heute habe ich die SD Antikörper bekommen.....alle unter der Norm, wie immer. ich hatte noch nie erhöhte Antikörper gegen die SD.
    Nicht jede Überdosierung ist ein durch noch mehr LT zu "heilender" Schub ... z.B.:

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...r-das-bei-Euch

  6. #6
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Den hohen fT4 kann man schlecht, auch, wenn im Peak gemessen, auf eine Überdosierung zurückführen. Die Werte unter der Normgrenze noch weniger....

    Den Schub heilt man nicht mit mehr LT, was für eine Idee.... Fehlende AK's besagen nicht, daß keine Erkrankung der SD vorliegt.

  7. #7
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Warum der FT4 so schnell gefallen ist: schwer zu sagen. Da spielen meist einige Faktoren mit rein. U.a. die Reduzierung, die Aussetzung und auch weil es eine sehr kurze Zeit der Blutkontrolle ist. Deswegen ja auch bis zur nächsten warten.
    Wenn die Schilddrüse ihre Arbeit eingestellt hat und die benötigten Hormone nur noch von außen zugeführt werden, können die Werte sehr schnell fallen, durch Auslasstage und Reduzierung. Das ist jetzt auch hier bei Angela sichtbar.

  8. #8
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Zitat Zitat von Maja5 Beitrag anzeigen
    Den hohen fT4 kann man schlecht, auch, wenn im Peak gemessen, auf eine Überdosierung zurückführen. Die Werte unter der Normgrenze noch weniger....

    .
    Man kann von Werten kurze Zeit nach Dosisänderung (und auch: völligem Auslassen von LT) überhaupt nichts ablesen, weder Schübe davor noch Erhöhungsbedarf noch sonst irgend etwas.

    Den Schub heilt man nicht mit mehr LT, was für eine Idee....
    Das war Ironie - du wolltest ja eine Erhöhung vorschlagen, mit der Erklärung "Schub". Sofern es wirklich Schübe gibt, danach *können* die Werte tiefer werden - keineswegs aber zwingend. Also: Was für eine Idee, nach absolut nicht aussagefähigen Werten (=ungelegte Eier) gleich über erneute Erhöhung zu reden - und dies bei jemandem, der für Dosisänderungen sowieso ziemlich anfällig ist *und* mit Angst zu kämpfen hat.

    Fehlende AK's besagen nicht, daß keine Erkrankung der SD vorliegt
    Nein, gewiss nicht, man kann etwa Knoten haben. Dass man aber nach sehr vielen Jahren nicht ein einziges Mal irgendwelche AK messen konnte, erlaubt wohl den Schluss, dass eine solche Schilddrüse vielleicht eher keine Entzündungsschübe produziert, zumal die TPO-AK gerne als Folge von Entzündung auftreten. Das heißt, ob seronegativ oder eben: fehlende Autoimmunität und damit fehlende Entzündungen, ist, mild ausgedrückt, offen, nach so langer Zeit.

  9. #9
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Komme gerade vom Radiologen. Die SD ist sehr klein laut Ultraschall und typisch Hashi zerfressen.....nichts mit allem in Ordnung laut Krankenhaus. Die Blutwerte bekommt mein Arzt leider erst in 10 Tagen. Das Szintigramm wurde noch gemacht und ich habe den Arzt gebeten einmal draufzuschauen damit ich jetzt nicht 10 Tage denke das da heisse Knoten sind.....da habe ich mal den Bonus eines Privatpatienten ausgespielt...nichts, alles bleu grün, kein gelb, kein Orange.....ich war laut dem Arzt einfach lange überdosiert und bin jetzt in 10 Tagen in eine Unterfunktion gerutscht. Der TSH kommt erst langsam und dann schauen wir mal wieviel ich brauche. So schnelle Senkungen der Werte gibt es in ÜD da alles schneller abläuft. Das sagte mir schon eine Ärztin von Merck. In Überfunktion wird T4 schneller abgebaut, da ist die Halbwertzeit kürzer, in Unterfunktion länger, logisch.
    Ich brauche jetzt erstmal Ruhe und bin so froh den Termin problemlos geschafft zu haben. Alles gut, nun kann ich entspannt der Zeit ihnen Lauf lassen.

  10. #10
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    Standard AW: Schneller Fall nach Reduzierung

    Ignoriert man die tatsächlichen Werte nicht, sieht man schon, daß sie deutlich gefallen sind, wie kann man hier noch über " können, aber nicht müssen" sprechen. Das ist ja eine Tatsache.

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