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Thema: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Donna, das stimmt doch heute gar nicht mehr, das Pendel ist zur anderen Seite ausgeschlagen:
    TSH auf jeden Fall erhalten,
    kein Einstieg mit LT, solange die UF nicht manifest ist oder der TSH nicht stark über der oberen Normgrenze liegt.
    Und das obere Drittel ist doch schon lange Geschichte

    25 µg LT sind im übrigens nicht wirklich hilfreich auf längere Sicht.

    Aber warten wir die freien Werte ab, da hast Du recht

  2. #22
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Zitat Zitat von Chrissylie Beitrag anzeigen
    Klar ist mein TSH nicht oder noch nicht so hoch aber alle anderen Werte und Symptome zeigen ja schon in diese Richtung. Und ich dachte, dass man mich hier im Forum am ehesten versteht: nämlich, dass dieser TSH nicht alles ist und die anderen Werte und insbesondere meine Symptome etwas ganz anderes sagen.
    Die Symptome sind nicht eindeutig „Hashi“ oder eindeutig „Unterfunktion“. Und ein 1er TSH ist für viele Hormonnehmer bereits fertig eingestellt. Finde ich sehr sonderbar, dass Deine Ärztin eine latente Unterfunktion diagnostiziert (ICH sehe keine, aber bin auch keine Ärztin ), und keine Hormontabletten mitgibt.

    Dass TSH bei Nicht-Hormonnehmern und über einen längeren Zeitraum falsch anzeigt, ist eher selten.

    Aber kommt natürlich vor; deshalb unser Rat, ft3 und ft4 bestimmen zu lassen. Die Hormontabletten sind ft4 - wenn dieser Wert an der Unterkante rumturnt, ist das die klassische Ausgangssituation für einen Hormonstart.

    So eindeutig ist der Zusammenhang mit Hashi oder Unterfunktion mE hier nicht. Aber damit bist Du nicht alleine - bei vielen hier im Forum wurde Hashi nur nebenbei ausgegraben, und das Grundproblem liegt ganz woanders. Damit helfen Hormontabletten auch wenig bis gar nicht. Oder züchten weitere Probleme. Muss man leider ganz klar sagen, und da braucht man auch nur durch die Überschriften zu scrollen.

    Ich würde nochmal Eisen und B12 anschauen lassen. Du meine Güte - Du hattest Blutarmut. Augenringe, Müdigkeit, Haarausfall - klassisch Eisenmangel. Wer weiß, wieviel von Deiner Nahrungsergänzung tatsächlich aufgenommen wurde. Dennoch meine Empfehlung, die Nahrungsergänzung einige Tage wegzulassen, um dem Problem mit den Aufgasungen näherzukommen. Würde ich spätestens dann machen, wenn der Pilz weg ist.

  3. #23
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Was ich persönlich als wichtig erachte, wäre den Autoimmunprozess ruhig zu stellen. Der an sich bereitet ja auch schon Symptome und das bei jedem unterschiedlich.

    Da ich jahrzehntelang selbst Symptome hatte bei Werten innerhalb der Referenzbereiche d.h. ohne erkennbare UF, würde ich jetzt nicht sagen: es muss andere Ursachen haben. Bei mir wurde damals auch öfter Eisen und andere Verdächtige untersucht, aber damals hatte ich super Blutwerte. Also hat man versucht, die Symptome zu unterdrücken. Ähnliches passierte mir auch an anderer Stelle, steht aber nicht zur Debatte, weil hat mit SD nichts zu tun.

    Auch die Erkenntnis heute, dass auch Hautekzeme entweder durch die UF oder Unterversorgung entstehen, war jahrelang auch nicht so bekannt. Es hätte mir schon viel früher geholfen, das zu wissen.

    Von daher würde ich hier Tipps angebracht halten, die sich auf die Ruhigstellung des Autoimmunprozesses bewegen.

  4. #24
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Was ich persönlich als wichtig erachte, wäre den Autoimmunprozess ruhig zu stellen. Der an sich bereitet ja auch schon Symptome und das bei jedem unterschiedlich.

    Da ich jahrzehntelang selbst Symptome hatte bei Werten innerhalb der Referenzbereiche d.h. ohne erkennbare UF, würde ich jetzt nicht sagen: es muss andere Ursachen haben. Bei mir wurde damals auch öfter Eisen und andere Verdächtige untersucht, aber damals hatte ich super Blutwerte. Also hat man versucht, die Symptome zu unterdrücken. Ähnliches passierte mir auch an anderer Stelle, steht aber nicht zur Debatte, weil hat mit SD nichts zu tun.

    Auch die Erkenntnis heute, dass auch Hautekzeme entweder durch die UF oder Unterversorgung entstehen, war jahrelang auch nicht so bekannt. Es hätte mir schon viel früher geholfen, das zu wissen.

    Von daher würde ich hier Tipps angebracht halten, die sich auf die Ruhigstellung des Autoimmunprozesses bewegen.
    Zum einen sehe ich hier nicht, das die geschilderten Probleme autoimmun sein könnten, die Antikörper sind ja auch nur mäßig erhöht. Zum anderen wäre die Frage, ob eine Unterdrückung des Immunsystems im Verhältnis stehen würde. Ich nehm ja solche Medikamente, aber nie im Leben würde ich das tun mit all den schweren Nebenwirkungen wegen dem, was die Userin schildert. Evtl. Selen probieren nach Wertbestimmung, das geht immer, wenn wirklich Mangel ist. Ich glaube allerdings, sinnvoller ist, ft3 und ft4 anzugucken und danach zu entscheiden, ob die Spur Schilddrüse überhaupt stimmt.

  5. #25
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Zitat Zitat von jeschi Beitrag anzeigen
    Wer spricht denn isoliert von Müdigkeit? Alles immer extrem hinstellen, damit man was in der Hand hat. Meine Güte
    Der Punkt war, es gibt keine Bilderbuchsymptome, welche auch immer du meintest.
    Gerade eine latente UF ist eher so etwas wie ein Chamäleon.

  6. #26
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Puh, ich habe dieses Thema eröffnet weil ich wirklich verzweifelt bin und weil die Diagnose gestellt wurde und alle anderen Krankheiten ausgeschlossen wurden. Ich wollte von den Erfahrungen anderer Mitglieder profitieren und mir evtl. ein paar Tipps geben lassen. Aber das artet hier ja ganz schön aus.
    Am merkwürdigsten finde ich ja, dass man mir in diesem Forum sagt, dass das ja gar kein Hashimoto sei und die Symptome nicht passen. Also googlen kann ich auch und da bin ich schon der Meinung, dass sehr vieles sogar sehr gut passt.
    Aber egal, vielleicht als Tipp für die Zukunft: wenn neue Mitglieder nach Eurer Meinung oder Hilfe fragen, könntet ihr versuchen, etwas mehr auf diejenige Person einzugehen oder sie zumindest nicht vor den Kopf zu stoßen (ich schließe hiervon ausdrücklich all diejenigen aus, die mir nett gesagt haben, dass man einfach mal die freien Werte bestimmen lassen sollte. Danke dafür!)

  7. #27
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Auch die Erkenntnis heute, dass auch Hautekzeme entweder durch die UF oder Unterversorgung entstehen, war jahrelang auch nicht so bekannt.
    Entstehen können. Es ist ja nicht so, dass jeder mit Ekzemen durch Thyroxin - oder mehr Thyroxin - kuriert werden kann.
    Ein fehlendes Wort, scheinbar eine Kleinigkeit, aber ich sehe immer wieder, dass eigene Beobachtungen ohne diese Modulation verallgemeinert werden.

    Von daher würde ich hier Tipps angebracht halten, die sich auf die Ruhigstellung des Autoimmunprozesses bewegen.
    Wenn eine solche Ruhigstellung durch eigene Maßnahmen möglich wäre, wäre es phänomenal ... aber meines Wissens geht das nur durch Immunsuppressiva. Bzw. diese Kanonen müsste es gar nicht geben, wenn man das Immunsystem anderweitig beruhigen könnte.

    PS
    Aber egal, vielleicht als Tipp für die Zukunft: wenn neue Mitglieder nach Eurer Meinung oder Hilfe fragen, könntet ihr versuchen, etwas mehr auf diejenige Person einzugehen
    Chrissy, das ist richtig. Schade, dass diese Nebendiskussionen nicht ausgelagert werden.
    Was das Vordenkopfstoßen angeht, meine ich aber, dass dir diejenigen, die deine Vermutungen *nicht* bestätigen, dich keineswegs vor den Kopf stoßen wollen. Auch das ist Hilfe. Es gibt tatsächlich genug Leute, die Jahre verlieren, weil sie den falschen Weg gewählt haben (weil Thyroxin ihnen nicht hilft, was sie aber erst merken, als sie im dreistelligen Dosisbereich sind).
    Geändert von panna (19.04.19 um 11:52 Uhr)

  8. #28
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Zitat Zitat von Chrissylie Beitrag anzeigen
    Puh, ich habe dieses Thema eröffnet weil ich wirklich verzweifelt bin und weil die Diagnose gestellt wurde und alle anderen Krankheiten ausgeschlossen wurden. Ich wollte von den Erfahrungen anderer Mitglieder profitieren und mir evtl. ein paar Tipps geben lassen. Aber das artet hier ja ganz schön aus.
    Am merkwürdigsten finde ich ja, dass man mir in diesem Forum sagt, dass das ja gar kein Hashimoto sei und die Symptome nicht passen. Also googlen kann ich auch und da bin ich schon der Meinung, dass sehr vieles sogar sehr gut passt.
    Aber egal, vielleicht als Tipp für die Zukunft: wenn neue Mitglieder nach Eurer Meinung oder Hilfe fragen, könntet ihr versuchen, etwas mehr auf diejenige Person einzugehen oder sie zumindest nicht vor den Kopf zu stoßen (ich schließe hiervon ausdrücklich all diejenigen aus, die mir nett gesagt haben, dass man einfach mal die freien Werte bestimmen lassen sollte. Danke dafür!)
    Natürlich hast du Recht.
    Wenn man sich in ein Forum anmeldet, erwartet man eine klare Meldung, am besten eine Zustimmung.

    Nur ist es so, dass die Leute, die hier antworten, deine Fragen schon länger kennen und wissen, dass es meistens mehrere mögliche Antworten gibt und das versuchen wir weiterzugeben.

    Außerdem wissen die Neulinge nicht, was für Infos sie posten sollten.
    Hätte ich vom Anfang an von deiner Sono gewusst, würde ich deine Diagnose nie angezweifelt.

    Meine Antwort würde dann lauten: Bitte freie Werte testen lassen und falls ft4 zu niedrig um einen Versuch mit LT bitten.
    Auch und besonders dann, wenn das ft3 sehr gut aussieht.

    Hoffentlich bist du mir nicht böse, dass ich es nicht rechtzeitig geschrieben habe.

    Liebe Grüße
    Donna

  9. #29
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Grundsatzdiskussion ausgelagert
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...rzweifelt-quot
    Hier bitte im Sinne der TE weiterdiskutieren

  10. #30
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    Standard AW: Diagnose Hashimoto und sehr verzweifelt

    Hallo zusammen,

    es hat leider etwas länger gedauert als gedacht aber heute habe ich endlich meine Werte erhalten:

    ft3: 4.5 (3.2 - 6.8)
    ft4: 12.0 (12.0 - 22.0)
    TSH: 2.18

    Könnt ihr mir helfen zu verstehen, was das jetzt bedeutet? Der Internist meint, dass das gute Werte sind und meine Symptome nicht von der Schilddrüse kommen.

    Grüße
    Chrissylie

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