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Thema: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

  1. #51
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Zitat Zitat von Seniorita Beitrag anzeigen
    wenn die Erhöhungen wirklich schlimm gewesen wären, dann hätte ich mich doch kaum ein paar Monate super gefühlt danach...
    Monatelanges Wohlbefinden lässt sich, zumindest im Profil, bei 88 und 100 LT finden (dort auch gutes Befinden bei klarem Eisenmangel, man sollte die Ursache bei klar hoher Dosis nicht unbedingt bei irgendeinem NEM suchen). Und sonst - viel zu häufig viel zu frühe Kontrollen und darauf folgend weitere Änderungen.

    Aber Seniorita, du siehst es zur Zeit noch anders, und weder muss ich, noch will ich dich überzeugen. Mache dich nur aufmerksam auf einige Dinge, die man häufig im Forum und eben auch bei dir sieht -- vielleicht hilft es dir, irgendwann zu erkennen, wo dein Fehler lag/liegt.

  2. #52
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    würdest du mir die Fragen beantworten?
    weder noch...

    Ach ich hab keine Ahnung was richtig ist... stehe wieder bei 141 ...

  3. #53
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Liebe Seniorita,

    ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und ich bin ganz ehrlich, ich wäre mit deinen Werten überdosiert. Ich hatte letztes Jahr auch eine Überdosierung. Meine Dosierung hat jahrelang gepasst (fast 20 Jahre nicht drüber nachgedacht) und war, warum auch immer, auf einmal zuviel. Ich hatte Zittern, Übelkeit, Schlafstörungen, hohen Puls, Nervösität, Appetitlosigkeit, kribbelnde Gliedmaßen, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen (hart, wie ein Brett), Druck im Kopf und schlimme Kopfschmerzen, schlimm gefroren, Stimmungsschwankungen, schlimmes PMS, keine Konzentration, blaue Flecken und Tinitus. Das wurde auch lange nicht erkannt, sodass ich zusätzlich Eisenmangel und Vit D Mangel bekam. Das Aufsättigen beider Sachen brachte nur vorübergehend etwas.

    Dann hab ich auf anraten meines Arztes die Dosis stark reduziert. Von 93,75 mcg auf 50 mcg. Dieser Verlauf steht im Profil mit allen Nebenwirkungen, die es mit sich brachte. Seit 15.12.2018 halte ich nun 75 mcg aber da ich sehr viel hin und her dosiert wurde, ist mein ganzes System durcheinander gekommen. Jetzt, nach 8 Monaten haben sich viele dieser Nebenwirkungen gelegt. Einzig mein PMS und meine Schlafstörungen sowie manche Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Unterzuckerungen ärgern mich noch aber nicht täglich. Es geht mir meistens wochenlang recht gut und dann kommen 1-5 Tage, da ist es mies. Mein Endo sagte mir immer wieder, dass eine Dosis im Mittel 6-9 Monate braucht um im Körper anzukommen. Das kann ich tatsächlich bestätigen. Die meisten Tage geht es mir gut auch wenn mein TSH und meine fts derzeit besser sein könnten. Wichtig ist, einfach mal Ruhe da rein zu bringen.

    Ich geh mit meinen bescheidenen Werten ins Fitnessstudio, normal arbeiten und kümmere mich um meine Familie. Das war letztes Jahr alles nicht möglich.

    Ich finde auch, dass die Referenzbereiche teilweise recht hoch angesetzt sind. FT4 z. B. bis 22. Bei meinem Arzt geht dieser bis 17 und ich war an der Oberkante und etwas darüber und habe mich sau schlecht gefühlt. Wenn ich dein Profil dazu sehe, wäre ich nicht lebensfähig.

    Mein Endo hat mir auch gesagt, man muss die Werte immer im Verhältnis sehen. Ein niedriger TSH und ein hoher ft4 sind i. d. R. zuviel und werden von vielen (nicht allen) schlecht vertragen. Zusätzlich drückte diese Kombi dann ft3. Dieses ist bei mir passiert und ich hatte deshalb Über- und Unterfunktionssymptome gleichzeitig. Ich habe auch den Fehler gemacht, damals mein Befinden aus den Werten abzuleiten und mein Endo ist auch leider immer auf meine Dosiswünsche eingegangen. Das war total falsch. Inzwischen weiss ich, dass ich bis zu 6 Monate warten kann um zu schauen, ob eine Dosis passt. Sterben werde ich nicht daran, obwohl sich einige Symptome echt eklig anfühlen können aber das vergeht auch wieder.

    Meine jetzigen Symptome sind viel erträglicher aber noch nicht gut. Derzeit hab ich PMS und Zyklusstörungen. Schlafstörungen sind schon besser, manchmal sogar recht gut aber das nimmt nun mein Endo nächste Woche in Angriff.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du bald eine Dosis findest, bei der du dich wohl fühlst und aushälst aber denk auch dran, dass das Befinden sehr lange brauchen kann, bis es passt.

    Viele Grüße
    Sansri

  4. #54
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    ich glaube ich gehe ab morgen auf 137... denke 141 war langfristig nach 4 Monaten etwas zu viel. Ich hab dauernd Kopfdruck, Schwindel und keine Energie oder Konzentration. Bin nach den Werten meinen üblichen Weg nach oben gegangen auf 150 aber das wurde noch schlimmer. Hätte senken müssen.

  5. #55
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Liebe Seniorita,

    ich will dich hier jetzt nicht zum senken überzeugen. Das musst du ganz allein wissen. Ich schreibe nur über meine Erfahrung und wie es mir dabei ergangen ist. Du musst dir jetzt genau überlegen, was du versuchen möchtest und das dann auch durchziehen, mit allen Konsequenzen. Am besten wäre es, wenn du auch einen Arzt hast, der dich dabei unterstützt und begleitet. Das gibt Sicherheit. Wenn du jetzt reduzierst, dann such dir eine Dosis, mit der du die Reduzierung auch gut aushälst und dann halte es so lange, wie möglich aus. Mein Endo wollte immer von mir mindestens 3 Monate. Mach dann auch kein hin und her, das irritiert die Schilddrüse. Lass da wirklich Ruhe reinkommen.

    Ob eine so geringe Reduzierung dir Wohlbefinden bringt kann ich nicht sagen. Da kennst du dich am besten aus. Eine Dosisempfehlung kann ich dir nicht geben. An solche Empfehlungen wage ich mich nicht ran und ich kann es auch schlecht einschätzen. Bin froh, dass mir damals mein Arzt die Vorgabe gemacht hat.

    Viel Erfolg.
    Sansri

  6. #56
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Eins noch. Ich finde deine Werte unter 88 mcg L-Thyroxin gar nicht so verkehrt (lt. deinem Profil). Dein Befinden nach 8 Wochen war zwar nicht gut aber auch nicht schlecht und es hätte sich vielleicht noch besser gezeigt, wenn du die Dosis 4-6 Monate statt der 8 Wochen gehalten hättest. Falls es dann nicht so toll gewesen wäre, hättest du Werte gemacht und weiter entschieden. Alles andere danach sieht für mich nach zu viel aus aber das musst du selber wissen. Ich weiss z. B. wo meine Wohlfühl-fts liegen. Immer mittig und dann ganz dicht beieinander und dann ist es tatsächlich egal, wie mein TSH aussieht. Vor einigen Jahren war ich durch einen Schub in Überfunktion und hab auch gesenkt. Ich bin ca. 5 Monate mit 50 mcg rumgelaufen. Mein TSH war nach dieser Zeit dann bei 44 aber meine fts unteres drittel aber fast mittig und nah beieinander und es ging mir blendet. Ich hab nichts negatives gemerkt. Letztes Jahr hab ich die "dunkle" Seite kennen gelernt und es ist schwierig, sich mit all den Symptomen zurecht zu finden. Deshalb such dir jetzt eine Dosis auf der du gut aushälst und dann halte ganz lange aus.

  7. #57
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    tsh bei 44 ist aber ganz und gar nicht normal.... ich versuche jetzt 137 weil ich denke dass ich mit 141 nach 4 Monaten überdosiert war. mir ging es plötzlich mies aber auf 150 war noch schlimmer

  8. #58
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Zitat Zitat von Seniorita Beitrag anzeigen
    weder noch...

    Ach ich hab keine Ahnung was richtig ist... stehe wieder bei 141 ...
    Okay, d. h. du bist Mischköstler. Magen und Darm-Probleme sind ausgeschlossen worden? Es gibt allerdings auch asymtomatische, extratestinale Symptome bei Verdauungsproblemen und Eisenmangel ist ein Hinweis... wie schaut es mit Migräne, Gelenkbeschwerden oder ähnlichem aus?

  9. #59
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    Standard AW: Niedriger TSH, freie Werte mittig, Befinden mies

    Danke Sansri,

    das ist zwar nicht mein Strang, doch was du schreibst, liest sich für mich sehr vertraut. Da finde ich mich direkt wieder
    Yay, bin nicht allein auf dem Krötenplaneten.

    LG





    Zitat Zitat von Sansri Beitrag anzeigen
    Liebe Seniorita,

    ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und ich bin ganz ehrlich, ich wäre mit deinen Werten überdosiert. Ich hatte letztes Jahr auch eine Überdosierung. Meine Dosierung hat jahrelang gepasst (fast 20 Jahre nicht drüber nachgedacht) und war, warum auch immer, auf einmal zuviel. Ich hatte Zittern, Übelkeit, Schlafstörungen, hohen Puls, Nervösität, Appetitlosigkeit, kribbelnde Gliedmaßen, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen (hart, wie ein Brett), Druck im Kopf und schlimme Kopfschmerzen, schlimm gefroren, Stimmungsschwankungen, schlimmes PMS, keine Konzentration, blaue Flecken und Tinitus. Das wurde auch lange nicht erkannt, sodass ich zusätzlich Eisenmangel und Vit D Mangel bekam. Das Aufsättigen beider Sachen brachte nur vorübergehend etwas.

    Dann hab ich auf anraten meines Arztes die Dosis stark reduziert. Von 93,75 mcg auf 50 mcg. Dieser Verlauf steht im Profil mit allen Nebenwirkungen, die es mit sich brachte. Seit 15.12.2018 halte ich nun 75 mcg aber da ich sehr viel hin und her dosiert wurde, ist mein ganzes System durcheinander gekommen. Jetzt, nach 8 Monaten haben sich viele dieser Nebenwirkungen gelegt. Einzig mein PMS und meine Schlafstörungen sowie manche Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Unterzuckerungen ärgern mich noch aber nicht täglich. Es geht mir meistens wochenlang recht gut und dann kommen 1-5 Tage, da ist es mies. Mein Endo sagte mir immer wieder, dass eine Dosis im Mittel 6-9 Monate braucht um im Körper anzukommen. Das kann ich tatsächlich bestätigen. Die meisten Tage geht es mir gut auch wenn mein TSH und meine fts derzeit besser sein könnten. Wichtig ist, einfach mal Ruhe da rein zu bringen.

    Ich geh mit meinen bescheidenen Werten ins Fitnessstudio, normal arbeiten und kümmere mich um meine Familie. Das war letztes Jahr alles nicht möglich.

    Ich finde auch, dass die Referenzbereiche teilweise recht hoch angesetzt sind. FT4 z. B. bis 22. Bei meinem Arzt geht dieser bis 17 und ich war an der Oberkante und etwas darüber und habe mich sau schlecht gefühlt. Wenn ich dein Profil dazu sehe, wäre ich nicht lebensfähig.

    Mein Endo hat mir auch gesagt, man muss die Werte immer im Verhältnis sehen. Ein niedriger TSH und ein hoher ft4 sind i. d. R. zuviel und werden von vielen (nicht allen) schlecht vertragen. Zusätzlich drückte diese Kombi dann ft3. Dieses ist bei mir passiert und ich hatte deshalb Über- und Unterfunktionssymptome gleichzeitig. Ich habe auch den Fehler gemacht, damals mein Befinden aus den Werten abzuleiten und mein Endo ist auch leider immer auf meine Dosiswünsche eingegangen. Das war total falsch. Inzwischen weiss ich, dass ich bis zu 6 Monate warten kann um zu schauen, ob eine Dosis passt. Sterben werde ich nicht daran, obwohl sich einige Symptome echt eklig anfühlen können aber das vergeht auch wieder.

    Meine jetzigen Symptome sind viel erträglicher aber noch nicht gut. Derzeit hab ich PMS und Zyklusstörungen. Schlafstörungen sind schon besser, manchmal sogar recht gut aber das nimmt nun mein Endo nächste Woche in Angriff.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du bald eine Dosis findest, bei der du dich wohl fühlst und aushälst aber denk auch dran, dass das Befinden sehr lange brauchen kann, bis es passt.

    Viele Grüße
    Sansri

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