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Thema: Meine Werte unter T3-only

  1. #21
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Ok, my findings (frei nach P. Robinson in 'Recovering with T3'):

    Es ist Ziel, das T4 im Körper komplett verschwinden zu machen. Das geht nur dann, wenn das TSH vollständig unterdrückt ist (oder die Person keine Schilddrüse mehr hat) und keine weitere T4-Medikation mehr eingenommen wird. Das bedeutet dann auch, dass man am Ende dieser Periode (er spricht von 12 Wochen) NULL rT3 und NULL T4 mehr im Blutstrom hat.
    [...]
    T3 braucht man in einer Dosis von 30-50 Mikrogramm pro Tag, um das TSH zu unterdrücken.

    (Quelle: Frei zitiert nach: "Recovering with T3" von Paul Robinson, Ed. 2018, S. 199, übersetzt vom Englischen ins Deutsche von mir)
    Geändert von Marjorie (11.04.19 um 20:37 Uhr)

  2. #22
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Marjorie, es gibt einen autonomen Anteil in der Schilddrüse, der unabhängig vom Regelkreis T4 produziert. D.h., auch bei total supprimiertem TSH.
    Geändert von panna (10.04.19 um 23:05 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Zu dem Thema der eigenen Schilddrüse schreibt Robinson weiter (von mir übersetzt und etwas gerafft):

    Wenn jemand mit einer bestehenden Schilddrüse komplett aufhört, T4 einzunehmen, dann würde dessen eigene Schilddrüse weiterhin etwas T4 produzieren. Nicht so jedoch bei Thyreoidektomie oder bei Langzeit-Hashimoto.

    Das bedeutet, dass Personen mit Schilddrüse einen vollständig unterdrückten TSH brauchen -- nicht ein TSH am unteren Ende der Referenzskala, sondern nahe null!
    Das wiederum bedeutet, dass man genug T3 einnehmen muss, bevor sich das T4 wirklich auflöst.

    (Quelle: Frei zitiert nach: "Recovering with T3" von Paul Robinson, Ed. 2018, S. 199, übersetzt vom Englischen ins Deutsche von mir)
    Geändert von Marjorie (11.04.19 um 20:38 Uhr)

  4. #24
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Ja, danke, panna! Ich versuche das gerade mit Robinson aufzuklären.

  5. #25
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Aber allein die Tatsache, dass du es mit fast 40mcg T3 nicht schaffst deinen TSH zu supprimieren, sagt schon, dass du einen gravierenden T4 Mangel hast. Man sieht es ja auch an den Werten.

    Übrigens das, was du da über Robinson, wer auch immer das ist, aufschreibst, sind ja noch lange keine Begründungen für das, was er da behauptet.
    Was sind seine Erklärungen dafür, dass T4 weg soll?

  6. #26
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Manche Patienten benötigen auch 80 mcg, das ist sehr individuell.

    Auch nach Robinson der Hinweis zur Kontrolle:

    - vor der T3 Einnahme Blutdruck, Puls und Temperatur messen

    - dann, nach der Einnahme, öfters Kontroll-Messen. Alle halbe Stunde wiederholen, dies für mehrere Stunden

    - Erst wenn die Messungen im normalen Bereich liegen sollte die weitere Dosis T3 genommen werden.

  7. #27
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Zitat Zitat von Marjorie Beitrag anzeigen

    Das bedeutet, dass Personen mit Schilddrüse einen vollständig unterdrückten TSH brauchen -- nicht ein TSH am unteren Ende der Referenzskala, sondern nahe null!
    Ein total unterdrücktes TSH ist keine Garantie gegen T4... hier: zentrale Hypothyreose, keinerlei messbare TSH-Produktion, Hypophyse hat eine Macke, kurz gesagt. Dennoch T4 da (... ja wo kommen sie denn alle her?? :-) https://academic.oup.com/jcem/article/97/2/345/2836282
    Und hier Mäuschen ohne TSH-Rezeptoren (genetisch wegmanipuliert), Hypothyreose die Folge, aber keineswegs totales Fehlen von T4.
    https://www.pnas.org/content/99/24/15776

  8. #28
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Eine gesunde SD hat einen Anteil von ca. 10% autonomer (TSH-unabhängiger) Eigenproduktion (T4 und T3). Bei fortgeschrittener Hashimoto ist es weniger, aber auch nicht Null, selbst bei komplett supprimiertem TSH. Daher auch der sehr niedrige, aber trotzdem noch messbare fT4-Wert.

  9. #29
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Zitat Zitat von Marjorie Beitrag anzeigen
    Ok, my findings (frei nach P. Robinson in 'Recovering with T3'):

    Es ist Ziel, das T4 im Körper komplett verschwinden zu machen. Das geht nur dann, wenn das TSH vollständig unterdrückt ist (oder die Person keine Schilddrüse mehr hat) und keine weitere T4-Medikation mehr eingenommen wird. Das bedeutet dann auch, dass man am Ende dieser Periode (er spricht von 12 Wochen) NULL rT3 und NULL T4 mehr im Blutstrom hat.
    Ja, ich erinnere mich daran, dass früher dieser Zeitpunkt mal genannt wurde, wenn es "plopp macht" oder so. Da sprachen die T3-onlys jedoch von den 12 Wochen zur Befreiung der Rezeptoren oder was da sein sollte. So genau habe ich mich damit nicht befasst.
    Nur, von auf Dauer ohne T4 im Körper hatte ich hier noch nichts gelesen.

    Was versteht der Urheber denn unter dieser "Periode"?

  10. #30
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    Standard AW: Meine Werte unter T3-only

    Zitat Zitat von julie22 Beitrag anzeigen
    Aber allein die Tatsache, dass du es mit fast 40mcg T3 nicht schaffst deinen TSH zu supprimieren, sagt schon, dass du einen gravierenden T4 Mangel hast. Man sieht es ja auch an den Werten.

    Übrigens das, was du da über Robinson, wer auch immer das ist, aufschreibst, sind ja noch lange keine Begründungen für das, was er da behauptet.
    Was sind seine Erklärungen dafür, dass T4 weg soll?
    Dazu müsste ich Dir das halbe Buch wiedergeben, was m.W. auch rechtlich nicht erlaubt ist. Nur soviel: Seine These: Es gibt Menschen, die wegen einer Umwandlungsstörung T4 nicht erfolgreich zu T3 umwandeln können. Das größte daraus resultierende Problem sind die durch das rT3 besetzten Rezeptoren. Das freie T3 (fT3) ist dadurch nicht mehr wirkfähig. Derartigen Patienten geht es also MIT Levothyroxingabe (oder unter der natürlichen Produktion von T4) schlechter, als OHNE Substitution. (Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen)

    Paul Robinson forscht seit Jahrzehnten zum Thema und hat drei Bücher zum Thema T3 und Schilddrüsenproblematik geschrieben. Er war/ist selber Betroffener. Die Unterfunktion und Fehlbehandlung mit LT hat sein Leben zerstört. Er war in den 80ies und 90ies so krank, dass er seinen Job im höheren Management bei einer der größten Computerfirmen verlor. Er konnte quasi nur noch daheim im Bett liegen. Seine Familie brach auch fast auseinander dadurch.

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