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Thema: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

  1. #11
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Dein Gesamt-T4 liegt relativ auch viel niedriger als dein ft4: fT4 in etwa bei 50%, TT4 eher bei 25%. Insofern würde ich mir keinen Kopf um die Gesamt-Werte machen. Außerdem ist, soweit ich weiß, der Anteil freier Hormone zu gebundenen nicht fest, sondern bewegt sich in einer Spanne. Daher würde ich den TT3-Wert nicht weiter beachten, zumal auch einfach der Referenzbereich recht hoch angesetzt sein könnte.
    Ok... ich denke nur drüber nach, weil ich mich einfach nicht richtig gut fühle. Und das einzige Mal, als ich mich richtig gut gefühlt habe, der fT3 einfach auch wesentlich höher lag.

  2. #12
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Senkung auf 88+5: wann? Jedenfalls war die darauffolgende BE scheinbar etwas verfrüht, ich würde immer länger abwarten. Unter diesem Vorbehalt: Dein Nüchtern-fT4 war da ganz gut, höher würde ich bei T3-Einnahme nicht unbedingt gehen.

    Das Labor bei diesen Werten würde ich behalten, lieber als das mit der 2.0-er-Obergrenze. Was war der Grund für die Senkung von 125 auf 100? Vermute, dass das zu viel T4 war, kaschiert durch obige Obergrenze, kann das sein?

    01.03.2019
    Erhöhung auf 93,75 LT + 2x2,5 Thybon (11:00/20:00 Uhr).

    04.04.19
    Erhöhung auf 93,75 LT + 3x2,5 Thybon (08:00/13:00/20:00 Uhr)
    So etwas würde ich nicht machen. Nicht nur ohne Werte, sondern auch ohne genug abzuwarten, das ist nicht wirklich gut und endet beinahe zwangsläufig in "Dosisverwirrung". Wenn du jetzt das Gefühl hast, dass du lieber 88+3x2,5 nehmen willst, solltest du es länger durchhalten - und vor allem nicht ohne Werte ändern, wie du es mit der Erhöhung am 4.4. gemacht hast. Nachher tappt man nur noch im Dunkeln ... und wie gesagt, zwei Monate sind besser als 6 Wochen, 3 Monate besser als 2 Monate.

    Und noch was: Guck dir mal dein fT3 unter 25 LT an - prima:

    07.02.17
    TSH 4,85
    fT3: 3,23 (2,00-4,4)
    fT4: 1,25 (0,9-2,00)
    daraufhin LT 50
    Daraufhin 50 LT - im Februar, und im Sommer Dosis verdoppeln, ohne Werte? Woher wusstest du, dass dein BEfinden überhaupt mit deiner Dosis zu hatte? Vermutlich ging deine Umwandlung irgendwo da flöten. Weniger kann mehr sein.

    SD-Größe ist irrelevant und Messung fehleranfällig, die AK sind ebenfalls irrelevant für die Dosis.

  3. #13
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Eine UF hast du jedenfalls nicht,.
    Ach ja, woran machst du das so sicher fest?
    Dass das TSH nicht immer was aussagt, weiß ich, aber über 4 trotz Thybon? Und mein fT3 its, selbst wenn es der niedrigste Stand ist, ja auch nicht gerade berauschend? Und allem voran fühle ich mich halt absolut in UF?

    Edit: das soll nicht böse klingen! Hab’s grad nochmal durchgelesen, kommt vielleicht etwas zickig rüber! Ist aber wirklich nur aus Interesse gefragt!!
    Geändert von Alice1984 (10.04.19 um 17:09 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Die ganzen Dosissteigerungen bis zu der 1. Senkung waren blindes Vertrauen in den Arzt, der anhand von TSH eingestellt hat. Ich wusste es damals nicht besser.

    Also gehe ich jetzt auf 88 LT zurück und bleibe bei den 7,5 Thybon und versuche eisern 2 Monate durchzuhalten? Denn lieber lande ich etwas in UF als in ÜD? Oder? Das hat mir, wie du schon sagst, zuviel kaputt gemacht.

  5. #15
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Und allem voran fühle ich mich halt absolut in UF?
    Aber soeben hast du doch geschrieben:

    Gefühlsmäßig würde ich lieber zurück auf 88 LT und nur die 7,5 Thybon beibehalten, weil ich mich ziemlich zittrig und gleichzeitig müde fühle, wie ich es nur von zuviel LT kenne. Wobei ich nicht weiß ob es auch Steigerungssymptome vom Thybon sein könnten?
    Doch zu viel LT, oder zu viel T3 - ich sehe ja das TSH selbst, aber davon zittert man nicht wirklich bei gleichzeitigem Erschöpft-Gefühl. Hinzu kommt, dass du vor einer Woche erhöht hast und dich *jetzt* so fühlst, was das TSH dazu letztlich sagen wird, wird man endgültig erst in Monaten wissen ...

    Jedenfalls wünsche ich dir ein gutes Händchen und vor allem: Längeres Abwarten.

    Was man aus dem Stand unter 25 und evtl. noch 50 LT lernt: Deine Umwandlung funktioniert, übertreibe es nicht mit T3. Kannst ja 88+7,5 probieren, aber höher mit dem T3 würde ich eher nicht gehen.

  6. #16
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Zitat Zitat von Alice1984 Beitrag anzeigen
    Die ganzen Dosissteigerungen bis zu der 1. Senkung waren blindes Vertrauen in den Arzt, der anhand von TSH eingestellt hat. Ich wusste es damals nicht besser.

    Also gehe ich jetzt auf 88 LT zurück und bleibe bei den 7,5 Thybon und versuche eisern 2 Monate durchzuhalten? Denn lieber lande ich etwas in UF als in ÜD? Oder? Das hat mir, wie du schon sagst, zuviel kaputt gemacht.
    Aus Neugierde: Warum wurde anfangs LT verordnet? Sonographie?, Antikörper?, Beschwerden?

    Weil ich selbst keine persönlichen Erfahrungen mit HT-bedingter Unterfunktion habe, äußere ich mich sehr ungern zu Dosisempfehlungen -- aber: warum hast du 50 mcg LT nicht einfach mal ein halbes Jahr durchgenommen?

    Edit: überschnitten mit @panna Beitrag

  7. #17
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Ach, ok, ja jetzt fühle ich mich zittrig, stimmt.

    Höher als 7,5 will ich auch auf keinen Fall! Das fühlt sich für mich unnatürlich an wenn ich das Verhältnis zu LT betrachte und das gibt mir kein gutes Gefühl.

    Danke liebe Panna! Werde das jetzt so machen und mich hoffentlich in 2 Monaten mit gutem Befinden wieder melden!

  8. #18
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Aus Neugierde: Warum wurde anfangs LT verordnet? Sonographie?, Antikörper?, Beschwerden?

    Weil ich selbst keine persönlichen Erfahrungen mit HT-bedingter Unterfunktion habe, äußere ich mich sehr ungern zu Dosisempfehlungen -- aber: warum hast du 50 mcg LT nicht einfach mal ein halbes Jahr durchgenommen?

    Edit: überschnitten mit @panna Beitrag
    LT wurde aufgrund von Beschwerden, die dann zur Hashi Diagnose geführt haben, verordnet! Antikörper und Ultraschall war eindeutig! Wenn ich heute nochmal in der Situation wäre, hätte ich nie erhöht als ich bei der 50er Dosis war! Aber mittlerweile ist einfach zuviel passiert in dahin zurück zu kehren!

  9. #19
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Zitat Zitat von Alice1984 Beitrag anzeigen
    Ach ja, woran machst du das so sicher fest?
    ...
    Edit: das soll nicht böse klingen! Hab’s grad nochmal durchgelesen, kommt vielleicht etwas zickig rüber! Ist aber wirklich nur aus Interesse gefragt!!
    Ich bin schlicht gestrickt :-) und verwende diese medizinischen Fachtermini für das, was vorliegt. UF für wirklich erniedrigte Werte ... man kann dein hohes TSH schon als "latente UF" bezeichnen, wenn man will, aber angesichts der ganzen Konstellation neige ich wenig dazu. Dein fT3 ist eher niedrig, das macht das TSH natürlich auch höher, aber letztlich gibt es Menschen mit einem anlagebedingt etwas höheren TSH. Und es ist auch nicht auszu schließen, dass das niedrige fT3 zumindest teilweise hausgemacht ist. Und deine Symptome sind nicht wirklich so, dass man da eine Unterversorgung auf der ganzen Front annehmen müsste - man muss ja bei erschöpftem Zittern nicht wirklich an Unterfunktion denken. An schlechte Einstellung schon, aber Optionen offen lassend?

    "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt" - d.h. man sollte sich bzw. dem eigenen Denken nicht ein Bein stellen, in dem man in die Zwangsjacke eines nicht wirklich passenden (aber suggestiven) Ausdrucks schlüpft?

    PS

    Aber mittlerweile ist einfach zuviel passiert in dahin zurück zu kehren!
    Sagt auch keiner, auch wenn das nicht so unmöglich ist (natürlich in einem größeren Zeitrahmen), wie es bei dir klingt. Aber ganz zurückkehren an den Anfang muss man ja nicht, Mäßigung kann man versuchen, vor allem für eine bessere Umwandlung. Ob du wirklich T3 brauchst und wie viel oder wenig, das würde ich einfach mal für mich selbst hinterfragen. Das hat mit dem, was zwischendurch passiert ist, sicher nichts zu tun.

  10. #20
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    Standard AW: Freie Werte in der Norm, Gesamt T3 erniedrigt - was genau sagt sowas aus?

    Zum Thema T3 brauchen - es hat mir zahlreiche Symptome genommen bzw sie stark gemildert:
    - Herzstolpern und harter Herzschlag wesentlich besser
    - RLS so gut wie weg
    - Nachmittagstief besser
    - starke innere Unruhe abends oder nach dem Sport komplett weg

    Somit fühlt es sich einfach richtig an!?

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