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Thema: Augenbeschwerden ohne Ursache ?

  1. #41
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    Liebe Madeleine,

    also das mit WOHNUNG, und zwar gerade JETZT, ist mir sonnenklar:
    Du bist bestimmt Allergikerin. Gerade ist die Birke in Hochblüte. Birkenpollen sind das häufigste Allergen unter/für Heuschnupfen-Geplagte.
    Warum aber ist das genau in der Wohnung am stärksten? Auch diesem Phänomen ist man auf die Schliche gekommen: Die Pollen lagern sich untertags in den Haaren und auf Flächen und am Boden ab. Besonders gerne verbinden sie sich mit Staub und Feinstaub. Wenn man nun heimkommt, und sich beispielsweise hinlegt, wird man umrandet von seinen Haaren und damit im Gesicht fröhlich mit Pollen bestäubt. Außerdem: Selbst wenn die Wohnung gut abgestaunt und geputzt wird (so wie meine, z.B. :-)), dann wirbelt man immer noch genügend Staub mit Pollen auf.

    Ich kenne all das zu gut, und bei mir ist es jeden Frühling IN DER WOHNUNG am schlimmsten.

    Du sagst nun möglicherweise, Du hast keine Allergie. Oder Du hattest dabei nie Probleme mit den Augen?
    Auch dem kann ich entgegnen: Allergie sind wandelbar.
    Ich, z.B., hatte bis ins Alter von Ende Zwanzig überhaupt keine Pollenallergie. Langsam begann es dann. Im ersten Frühjahr Schnupfen. Im nächsten Niesen. Jedes Jahr war etwas anderes vordringlich. In einem Jahr waren's mal nur die Augen. Ich kannte das gar nicht!
    Außerdem kommt jedes Jahr was neues dazu... Kreuzallergien mit Apfel, dann Pflaumen, das Jahr darauf auch Kirschen, plötzlich Erdbeeren, im nächsten Jahr Pfirsich...

    Alles Liebe!

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Allergie ist auch das erste, woran ich hier denke.
    Allerdings glaube ich nicht an Pollen als Auslöser, dann wären die Beschwerden ja in jeder Wohnung da.
    Die TE schrieb aber, in der Wohnung des Freundes sind sie nicht da bzw. sehr viel weniger ausgeprägt als in der eigenen.
    Es muß etwas sein, was es in der einen Wohnung gibt und in der anderen nicht. Mir fallen da eher Schimmel oder Hausstaubmilben ein.

    Wären es Pollen, könnte man dagegen etwas tun:
    sofort umziehen, wenn man heimkommt, Sachen gleich in die Maschine, selbst duschen und Haare waschen
    Wäsche z.Zt. nicht draußen trocknen, besonders nicht Bettwäsche

    Treten die Beschwerden dann imme rnoch aus sind es sicher keine Pollen.

    Ich bin selbst Allergiker, meine Beschwerden sind draußen schlimmer als drinnen.

  3. #43

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    Hallo Marjorie und Roxanne,

    ich habe mich bereits auf Allergien hin untersuchen lassen jedoch ohne Ergebnis. Kein Hinweis im Blut auf Hausstaubmilbenallergie, keine auf Pollenallerige, auf Katzenhaarallergie. Nun hat der HNO nochmals Blut genommen, da ich in meiner Wohnung leider Schimmel habe, Er wurde im Bad von der Vermieterin nach Monaten halbherzig entfernt (nicht professionell) und ist nun nach drei Woche in meiner Wohnung sogar schon wieder zurückgekehrt. Der Schimmel scheint mir das größte Problem. Die Vermieterin meinte nur, ich soll nach jeden Duschen die Kacheln abtrocknen. Naja , ich mach schon einiges, so etwa regelmäßig Stoßlüften, aber wenn da grundsätztlich ein Problem mit Schimmel besteht, müsste die Vermieterin sanieren, was sie sicher nicht tun wird. Der HNO hat letzte Woche Blut abgenommen, um zu überprüfen, ob ich auf Schimmel reagiere, ob man da was im Blut sehen kann. Und ich weiß auch nicht, inwiefern Schiummel immunologische Prozesse auslösen kann. Ich muss eben zu meinem Freund ziehen, um zu überprüfen, ob es durch Ortswechsel erneut besser wird. Dann erhärtet sich der Verdacht. Ansonsten muss ich von einer "milden" EO ausgehen, da ich ja 2005 MB diagnostiziert bekam, der zwar seither in Remission ist und ich bisher euthyreote Schilddrüsenwerte hatte und kein Rezidiv, aber wer weiß. Man kann eine EO auch ohne Rezidiv bekommen. Es ist nur alles eben viel seltener eigentlich der Fall, wenn ansonsten laborchemisch nichts dafür spricht. Die aktuellen Schilddrüsenwerte muss ich jedoch abwarten, sie werden erst am 18.4. genommen. Das Ergebnis bezüglich Schimmel kommt in drei Wochen. Und vielleicht sond meine Schilddrüsenwerte auch gesunken ???

  4. #44
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    Wenn du einen Sachverständigen beauftragst und eine Bestätigung des Schimmels hast, kannst Miete kürzen und, wenn der Vermieter es nicht tun wiil, selbst eine Beseitigung beaftragen. Natürlich auf Kosten des Vermieters. Dazu noch eine Hotel für diese Zeit. Kannst vorher einen Rechtsanwalt für Mietrecht konsultieren.

  5. #45

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    Hallo Maja5,

    ja, das wäre die "harte Tour". Und die werde ich so schnell nicht fahren. Unter mir wohnt der Sohn der Vermieterin mit Ehefrau. Wenn ich eine Beseitigung des Schimmels auf deren Kosten beauftragen lasse, habe ich mit Sicherheit Ärger im Haus. Und ich weiß nicht, ob ich den will. Unabhängig davon, ob meine Beschwerden vom Schimmel kommen oder nicht, ist es natürlich Aufgaben des Vermieters, sich um dessen professionelle Beseitigung zu kümmern. Ich habe mit einem Sanitär-Fachmann gesprochen. Er hat sich das Bad angeschaut und gemeint, eine Sanierung koste mindestens 20 000 Euro, eher 30 000 Euro. Das Bad ist ein Provisorium. Ich stehe in einer Sitzbadewanne mit dem Duschkopf über dem Kopf unter einem Dachfenster, das heißt die Sitzbadewanne befindet sich unter einer Dachschräge. Ich bin 175 cm groß, mein Freund könnte dort garnicht stehen und sich duschen, er ist 192 cm groß. Vor der Sitzbadewanne wurde nie ein Duschvorhang oder Ähnliches errichtet, das habe ich mal irgendwie an der Dachschräge befestigt, damit das Wasser nicht im ganzen Badezimmer rumspritzt. Vor Jahren gab es einen Wassereinbruch ins Badezimmer und in die benachbarte Küche wegen eines Dachschadens. Das Dach wurde mittlerweile saniert, ob sämtliche Feuchtigkeit mittlerweile aus dem Gebäude verschwunden ist, weiß ich nicht. Die Hausfassade wurde zwar neu gerichtet, jedoch hat man dabei auf Wärmedämmung verzichtet. Badezimmer und Küche sin auf der Nordseite und haben kaum direkte Sonnenbestrahlung. Das Gebäude wurde 1930 errichtet. Eine umfassende Sanierung wird die Vermieterin nicht bezahlen. Ich weiß auch nicht, ob ich eine solche ohne ihre Erlaubnis, dafür auf ihre Kosten veranlassen kann. Da wird schon der Handwerker den Auftrag nicht annehmen, wenn er nicht weiß, ob er hinterher sein Geld sieht. So einfach ist das Ganze nun auch wieder nicht. Sollten aber alle Fakten am Ende gegen die Wohnung sprechen - sprich meine Augenbeschwerden werden tatsächlich von einer toxischen Substanz ausgelöst hier - dann MUSS ich Konsequenzen ergreifen. Un die werden in dem Fall sicher eher so aussehen, dass ich ausziehen werden muss, wenn ich ohne jahrelanges Gezäppel und Theater in Ruhe leben möchte.

  6. #46
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    Mietminderung wegen Schimmel ging bei mir nach hinten los.

    Meine Rechtsschutzversicherung hat 1000€ für den Sachverständigen bezahlt, welcher befunden hat, dass der Vermieter und ich uns die Kosten aufteilen müssen.

    Meinen Anteil von etwa 1000€ hat meine private Haftpflichtversicherung übernommen und meinen Vertrag sofort gekündigt.

    Ich bin ausgezogen und meine jetzige Wohnung hat weniger Schimmel.

  7. #47
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    Wer zu letzt lacht, hat es nicht eher begriffen..
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    Auf eine teure Sanierung des Badezimmers oder anderer Räume kann man sowieso nicht bestehen, nur auf die Beseitigung des Schimmels. Zudem würde die Miete mit Sicherheit auch erheblich steigen, wenn die Wohnung einen besseren Standard bekäme.

    @Donna, eine Wohnung sollte generell schimmelfrei sein, vielleicht lüftest Du zu wenig, dass es immer wieder zu Schimmelbildung kommt.

  8. #48
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    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Auf eine teure Sanierung des Badezimmers oder anderer Räume kann man sowieso nicht bestehen, nur auf die Beseitigung des Schimmels. Zudem würde die Miete mit Sicherheit auch erheblich steigen, wenn die Wohnung einen besseren Standard bekäme.

    @Donna, eine Wohnung sollte generell schimmelfrei sein, vielleicht lüftest Du zu wenig, dass es immer wieder zu Schimmelbildung kommt.
    London, würdest du bitte bei deinen Leisten bleiben?

  9. #49
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    Also, ich hab 15 Jahre in der selben Wohnung gelebt. Zwei Jahre davon mit Augenproblemen. Auch im Winter. (Trockenheit, Jucken, Tränen, fast keine Kosmetika mehr vertragen...)
    "Zufälligerweise" waren das die Jahre, wo ich am stärksten in der UF war.

  10. #50

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    Hallo Marjorie,

    ja, hätte die Endokrinologin am 22.3. meine Schilddrüsenwerte untersuchen lassen, dann wüsste ich nun Bescheid, ob diese zu niedrig sind oder zumindest im Vergleich zu den Vorjahren gesunken sind. Das hat sie aber nicht. Das Arztgespräch verlief sehr schnell und teilweise musste ich sogar noch im Stehen was sagen, da sie zur Sonografie mit mir in einen anderen Raum gehen wollte. Ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass diese Ärztin sich genügend Zeit ließ, um meinen Fall einzuschätzen. Ich hatte Labordaten von letztem Jahr September (Arztbrief Oktober) mit dabei. Da waren alle Schilddrüsenwerte im Lot. Aber das ist nun eben ein halbes Jahr her. Und wenn man Augenschwellungen hat und MB, dann denke ich, sollte man schon aktuelle Werte nehmen. Nun muss ich eben weitere Wochen warten, bis ich diesbezüglich Bescheid weiß. Und da ich schon seit sieben Monaten in der Mühle der Fachärzte bin, ohne eine klare Diagnose, ist meine Geduld allmählich zu Ende. Der Wohnungswechsel jetzt geht mir auch allmählich an die Substanz. Es ist ein nicht unerheblicher Aufwand von meinem Freund aus zu arbeiten. Und es ist im Grunde für beide eine ziemliche Einschränkung. Ich habe zu Hause ein Büro, von dem ich aus ungestört arbeiten kann. Bei meinem Freund muss ich mich irgendwie ins Wohnzimmer quetschen ... Insofern sind unnötige Wartezeiten auf Labordaten einfach unerträglich ... Wenn ich so arbeiten würde, würde ich Ärger bekommen.

    Liebe Grüße

    Madeleine

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