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Thema: Meinung zu Blutwerten

  1. #1
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    Standard Meinung zu Blutwerten

    Hallo,

    dich habe seit über 10 Jahren eine diagnostizierte Hashimoto-Thyreoiditis.

    meine Blutwerte:

    TSH 0,796, Normwerte: 0,3 - 3,94 mlU/L
    Ft3: 4,66 Normwerte: 3,71 - 6,7 pmol/l
    Ft4: 22,1 Normwerte: 12,3 - 20,2

    Mir geht es nicht besonders gut: Ich fühle mich müde und komme ganz besonders morgens schlecht aus dem Bett (kein Genussliegen, sondern ich fühle mich benommen). Morgens brauche ich sehr lange um mich fit zu fühlen. - Nach dem Sport habe ich recht lange Regnerationszeiten. - Ausserdem kann ich nicht abnehmen, obwohl ich ernsthaft seit über 1,5 Jahren eine Low-Carb-Diät durchführe (Bitte keine Diätdiskussion o.Ä,)

    Frage ist der Ft3-Wert im Verhältnis zum Ft4-Wert zu niedrig?

    Danke für Eure Antworten

    Oolong

  2. #2
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Willkommen,
    ich würd eher sagen der ft4 ist zu hoch - oder Tippfehler?

    Hast Du LT vor der Blutentnahme genommen?
    Wieviel nimmst Du und seit wann?

  3. #3
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Hallo Verne,

    das ist eine schnelle Anwort.

    Das LT habe ich vor der Blutentnahme genommen. - Ich nehme 200 µg L-Thyroxin. - Ich bin seit über 10 Jahren in Behandlung.

    Abgesehen von meinem Übergewicht, ist mein Ernährungszustand gut. So jeden falls meine Blutwerte.

    Die Müdigkeit war in letzter Zeit extrem.
    Geändert von Oolong (13.03.19 um 17:53 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Das LT habe ich vor der Blutentnahme genommen.
    Wieviele Stunden davor ca.?

    Wenn du schon über 10 Jahre Hormone nimmst, hast du sicher Werte, die du zum Vergleich heranziehen kannst, aus Zeiten, wo es dir gut ging? (Idealerweise mit dem selben Referenzbereich.) Inwiefern unterscheiden sie sich von den jetzigen?

  5. #5
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Hallo Flamme,

    Wieviele Stunden davor ca.?
    Etwa 5 - 6 Stunden.

    Wenn du schon über 10 Jahre Hormone nimmst, hast du sicher Werte, die du zum Vergleich heranziehen kannst, aus Zeiten, wo es dir gut ging? (Idealerweise mit dem selben Referenzbereich.) Inwiefern unterscheiden sie sich von den jetzigen?
    Das kann ich nicht beantworten. Ich habe noch zwei andere AI-Krankheiten. Eine machte mir über einige Jahre erhebliche Probleme. Da ging es bei mir "Drunter und Drüber" und ich bin wenn ich ehrlich bin froh, dass ich diese Schübe halbwegs gut überlebt habe. Bevor ich so schwer krank wurde habe ich sehr genau Tagebuch über Dosierung und meine Befindlichkeit geführt. Das sollte ich mir wieder angewöhnen.

    Was mir aufgefallen ist, dass die ft3 Werte immer niedriger werden. - Ausserdem wurde bei meiner letzten Untersuchung gesagt, dass meine SD weitest gehend hinüber ist. Aktives SD-Gewebe wäre kaum mehr vorhanden. - Bedeutet das nicht, dass das ft4 schlechter in ft3 umgewandelt wird?

  6. #6
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Zitat Zitat von Oolong Beitrag anzeigen
    Hallo Flamme,

    Etwa 5 - 6 Stunden.
    Das macht die Beurteilung des fT4-Werts schwierig. Nach der Einnahme macht der Wert für ein paar Stunden einen Peak im Blut. Nach den 5-6h warst du irgendwo auf dem absteigenden Ast davon, aber wo genau? Kann sein, dass die Dosis zu hoch für dich ist. Morgenmüdigkeit, die sich im Laufe des Tages wieder bessert, ist bei mir ein Zeichen von zu viel LT. (Zu wenig macht eher zum Abend hin schlechter bei mir.)
    Ein Morgenwert ohne Einnahme vorher wäre interessant, um besser zu sehen, wo du wirklich stehst.

    Beim Gesunden produziert die SD nur ca. 20% des T3, der Rest wird in den Körperzellen produziert, besonders in der Leber. Wenn die SD nicht mehr so funktionsfähig ist, kann der Körper das bei den meisten ausgleichen. Bei manchen nicht.
    Allerdings wäre zuerst zu klären, ob der fT3 bei dir nicht durch relativ zu viel fT4 kompensatorisch niedriger geworden ist.

  7. #7
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    @ Flamme,

    danke dass Du Dir den Kopf zerbrichst.

    Ich habe noch einen relativ aktuelle Blutuntersuchung gefunden. Die Untersuchung fand im Dezember letzten Jahres statt.

    TSH: 0,605 Normwert 0,3 - 3,94 mlU/l

    fT4 18,8 Normwert 12,3 - 20,2 pmol/l

    fT3 wurde nicht gemessen.

    Was mich beunruhigt ist die Intensität der morgendlichen Müdigkeit. Mein Mann hatte mich nicht mehr wecken können, ich bin immer wieder eingeschlafen. Dazu kamen noch die anderen Unterfunktionssymptome. - Die anderen AI-Krankheiten wirken hier, nach den Blutwerten nicht mit.

    Habe mir einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht. Dort lasse ich meine Blutwerte nochmals untersuchen. - Vielleicht ist es nur ein Selenmangel, dieser Wert wurde nicht untersucht.

    LG Oolong
    Geändert von Oolong (14.03.19 um 21:34 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Die Standardfrage: War die BE morgens ohne LT? Ansonsten könnte es wirklich zuviel T4 sein wie Flamme schreibt.

  9. #9
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Die Untersuchung vom Dezember 2018, (also die, bei der ft3-Wert nicht gemessen wurde) hier war der Wert ohne die morgendliche Dosis LT.

  10. #10
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    Standard AW: Meinung zu Blutwerten

    Zitat Zitat von Oolong Beitrag anzeigen

    Was mich beunruhigt ist die Intensität der morgendlichen Müdigkeit. Mein Mann hatte mich nicht mehr wecken können, ich bin immer wieder eingeschlafen. Dazu kamen noch die anderen Unterfunktionssymptome. - Die anderen AI-Krankheiten wirken hier, nach den Blutwerten nicht mit.
    Das allerdings muss man dringend anderweitig klären. So benommen sein, das du nicht weckbar bist, hat ganz sicher nichts zu tun mit deinen Schilddrüsenwerten. Sieht schon aus nach etwas zuviel LT, aber das macht nicht so etwas. Erster Gedanke, wie ist der Blutzucker? Aber es gibt natürlich viel mehr Möglichkeiten.

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