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Thema: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

  1. #31
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Nur kurz zum Metformin, möchte da nicht falsch verstanden werden: Nein, natürlich kann man nicht abnehmen von Metformin. Es bleibt leider immer der mühsame langsame Weg.

    Was Metformin kann, ist, den Zuckerstoffwechsel beruhigen, eine Fettleber abbauen und damit Hungergefühle und Unterzuckerungsgefühle bremsen. Es ist auch nicht völlig klar, ob man mit Adipositas ohne Störung im Zuckerstoffwechsel profitieren würde. Mit auf jeden Fall. In Sookies Situation schiene mir die Frage, warum so viel Gewicht entstanden ist, vorrangig. Low carb ist ganz bestimmt richtig, nur wäre für mich z. B, nicht dauerhaft durchführbar gewesen, ich hatte ja erhöhte Zuckerwerte und Fettleber. Und rückblickend kann ich sagen, der Körper hat sich massiv gewehrt gegen den Abbau. Ich hätte es vermutlich ohne meine vorübergehende ganz niedrige Dosis Metformin nicht gepackt. Meine Erfahrung ist jedenfalls, es ist zunächst wichtig, zu gucken, warum bin ich dick geworden, und was hält mich davon ab, dauerhaft weniger Essen zu mir zu nehmen. Apps kann man, muss man aber nicht. Ich mag lieber selber bewusst planen.

    Einer der wichtigsten Ratschläge für mich war auch verblüffend was völlig anderes: Ich klagte einmal einer Freundin, das ich so ungern koche. Sie erwiderte, für sie sei Kochen eine tägliche Meditation. Sie betet und dankt bei der Küchenarbeit für das tägliche Sattwerden. Das hat mich mehr verändert, als ich anfangs dachte. Heute fühle ich ähnlich beim Gemüse putzen oder Kartoffel schälen, und insgesamt hat das mein Bedürfnis, Essen reinzustopfen, ( auch ich bin nicht grundlos fett geworden) sehr reduziert. Wertschätzung von Essen ist, glaube ich, für viele sehr Dicke ein gutes Thema. Womit ich natürlich nicht sage, Sookie, bei dir wäre es auch so. Aber auf die Suche gehen nach Motivation und Gründen für Essen, das hilft echt.

  2. #32
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Wie soll sich das Gewicht einer Person mit mehrfach gestörtem Verhältnis zum Essen (Gefühlsesser, diätgeschädigt, schreibst du ...) durch Progesteron ändern? Genauso wenig wie durch Schilddrüsenhormone. Hinzu kommt, dass dein Hungergefühl durch derart viele Hormone und 30 mcg T3 täglich - also durch den beschleunigten Stoffwechsel - sowieso stärker sein dürfte, das macht die Sache dann nicht leichter.

    Sein Credo war (und ist): das Befinden des Patienten ist wichtiger und hat Vorrang vor dem was auf den Laborzetteln steht.
    Das ist sicher eine gute Sache, an sich! und selten anzutreffen. Aber "Vorrang" bedeutet doch nicht das Zulassen und Fördern extremer Werte, auch dann nicht, wenn man davon direkt noch nichts merkt. Das könnte dann später dein langfristiges Befinden massiv verschlechtern. Herz, Kreislauf, Knochen ... und diese Baustellen hast du ohnehin auch durch das Gewicht, die INhalte auf dem Laborzettel tun mittel- und langfristig ein Übriges dazu.

  3. #33
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Auch wenn du jetzt jammerst, sieh das als Anfang, Wendepunkt... Der Wille kommt dann automatisch.

    Zum Abnehmen braucht es keinen Sport. Aber er ist gut für vieles andere, auch für Frust, Kummer, Traurigkeit. Ich nehme übrigens bei Stress ab und esse wie ein Scheunendrescher, bei Frust und Stress brauche ich Bewegung.

    Mit 140 kg ist Bewegung ja nicht so einfach, angefangen bei den passenden Trainingseinheiten zu den passenden Zeiten... Zuhause, der innere Schw***d und die Verschieberietis. Wenn du mit Gehen kein Problem hast würde ich mir ein paar gute Sportkopfhörer und Nordic-Walking-Stöcke (mein Favorit: Leki, haben für mich die besten Schlingen und schwingen super angenehm) besorgen. Du kannst dann zu jeder Zeit was machen. Ansonsten ein gebrauchtes Fahrrad-Ergometer aus der Bucht wäre für den Anfang ganz geeignet.

    Selbst beim Zähneputzen kann man div. Übunen machen.

  4. #34
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Larina, ich verstehe Dich nicht falsch.

    Ich bin auch ehrlich: Es hört sich im ersten Moment gut an mit dem Metformin. Aber wie Du schon schreibst (ist mir auch klar, bin kein komplettes Dummerle) nimmt man alleine von Metformin nicht automatisch ab.
    Und eigentlich möchte ich das auch nicht nehmen. Es widerstrebt mir, ohne den Grund (für den dieses Medikamet bestimmt ist) Metformin einzunehmen. Ich glaube immer noch, daß ich es so schaffen kann.

    Nochmal in Kurzform zu den Gründen meines Dickwerdens: 40 Jahre Ab- und Zunahme - der klassische JoJo-Effekt gepaart mit phasenweise Überessen aus Frust, Traurigkeit, Kummer etc.

  5. #35
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Bekomme ich das denn wieder hin, von diesen hohen Werten runterzukommen?
    Ich schiebe mittlerweile wieder richtig Panik....

  6. #36
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    Mach immer kleine Schritte, das wird schon. Jetzt ist erst einmal Thybon dran.

  7. #37
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Ja, Thybon ist jetzt Priorität 1.
    Danke erstmal an alle für euren Input

    Morgen ist das Telefongespräch mit meinem Arzt. Ich werde mal hier berichten was er mir mit den jetzigen Werten rät, was ich weiter tun/einnehmen soll.
    Und auch sonst werde ich mal weiter berichten.

  8. #38
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Du bekommst es hin,denn andere haben es auch hinbekommen. Möglicherweise kein Honigschlecken - möglicherweise aber geht es ganz leicht, ohne dass du Negatives überhaupt merkst - oder vielleicht merkst du sogar Positives. Ausgerechnet bei einem Mädel, die höllische Angst vorm "Runterkommen" hatte (von über 200 mcg LT + ca. 20 mcg Thybon, aber bei einem Gewicht von klar unter 60 kg), hatte ich das Gefühl, es wird Jammern geben ohne Ende ... ich hab mich getäuscht).

  9. #39
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Hm Sookie, Mit DEM Arzt?
    Ich will dir auch Mut machen, es kann sich schnell bessern ohne das Thybon. Du hast derart massiv deinen Stoffwechsel angekurbelt die letzten Jahre, das macht verdammt Hunger.

    Was dann auch gilt, ist ja Jojo zu vermeiden. Die nächsten 10 kg weg und 15 wieder drauf, das darf nicht mehr passieren. Ich hatte damals echt eine tolle Ernährungsberatung von einer selber dicken Frau. Die empfahl mir, nicht mehr als 1 kg Gewichtsabnahme monatlich anzustreben. Und sie riet mir auch zu Wunschkost, keinerlei Diät, keine Vorschrifiten, wenn möglich, leicht kohlehydratreduziert, nur ein einziges Verbot, nämlich Fruchtsäfte und mehr als 2 Stück Obst am Tag. So hat es Jahre gedauert, aber das Jojo hielt sich in Grenzen. Nicht völlig ohne, zwischendurch gings mal 6 kg wieder hoch. Naja, ich bin ja immer noch dabei, das bleibt einem lebenslang. Sport ist mit Sicherheit eine gute Sache, um durchzuhalten und den Stoffwechsel zu beruhigen, nur konnte ich nicht wegen Krankheit, und du wirst auch nicht viel machen können, sonst gehen auch noch die Gelenke kaputt.

    Nur mal so angesprochen, kein Rat dazu, aber ich habe eine Cousine, die mit 160 kg die Magen-OP gemacht hat, nach wirklich großen erfolglosen Kämpfen ums Abnehmen. Du liegst ja auch in dem Bereich, wo das die Krankenkasse übernimmt. Sie hat das nicht bereut, es war der Start in ein anderes Leben für sie. Und vor allem ist sie viel gesünder geworden.

  10. #40
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    Tja, mit wem sonst?
    Es ist schwierig, hier in der Umgebung einen geeigneten Arzt zu finden.
    Hausärzte haben meist wenig Ahnung von der Schilddrüse, Enkokrinologen sind rar...

    Problem ist bei meinem Arzt, daß er in meinen Augen mittlerweile total überlaufen und dadurch vielleicht auch überfordert ist.
    Kein Wunder, viele Leute nehmen ja noch wesentlich weitere Anfahrten in Kauf, um einen Termin bei ihm zu bekommen.
    Irgendwann bleibt halt die Qualität auf der Strecke. Und ich bin ja auch nur max. 2x im Jahr persönlich in seiner Praxis. Die restlichen Angelegenheiten klären wir telefonisch.
    So auch die Besprechung der Blutwerte und die entsprechende Dosierung.
    Lange Strecken habe ich die Medikation ja auch selber vorgenommen, ihn aber immer davon (schriftlich) in Kenntnis gesetzt. Hat er alles anstandslos abgenickt...
    Wie sollten mir denn da Zweifel kommen, daß ich eigentlich das ganz Falsche tue?

    Magen-OP kommt für mich nicht in Frage.
    Wenn ich in mich reinhöre, ist da immer noch die Stimme, die sagt: Du schaffst das!
    Erst wenn die still ist, denke ich über andere Maßnahmen nach.

    Irgendwie bin ich ein Stehauf-Männchen. Auch wenn ich bisher gefühlte 1000 mal mit meinen Abnehmplänen gescheitert bin - ich will nicht aufgeben.
    Wenn ich meine Wunden genug geleckt habe und meine Niederlage genügend bedauert, fange ich wieder von vorne an.
    Und irgendwann muss ich doch mal dafür "belohnt" werden!

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