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Thema: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

  1. #21
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Naja, es scheint ja so, das Sookie sehr gedrängt wurde durch einen Mediziner. Wie soll man immer alles beurteilen als Patient.
    Ich halte aber auch für sicher Sookie, du musst deutlichst runter von diesen Mengen Schilddrüsenhormon. In welchem Rhythmus man das macht, wissen andere besser als ich. Ich lese nur immer, T3 auf einmal absetzen, ist wohl zu schwer, da sollte man in Etappen arbeiten.
    Einen guten Rat hast du von deiner Gyn bekommen. Dein Blutzucker ist zwar top gut für das Gewicht, aber Metformin hilft echt beim Umstellen von Ernährung. Denn es ist ja so, abnehmen können ist das eine, aber es geht am Ende darum, sein gesamtes Leben lang das Essverhalten zu ändern, alles andere ist nutzlos. Metformin dämpft leicht den Appetit, reguliert den Blutzucker, auch gut für die Fettleber. Obendrein schützt es Herz und Blutgefäße, was bei jedem langjährig stark Übergewichtigen sehr vorteilhaft ist. Darüber würde ich nachdenken, aber erst nachdem du die andere Medikation in ein normales Level reduziert hast.
    Hallo Larina,

    naja, was heißt gedrängt... das war seine Meinung nachdem er die Blutwerte gesehen hat.
    Und auf wen soll ich mich verlassen wenn nicht auf meinen behandelnden Arzt. Ich lese zwar auch sehr viel zum Thema aber ich gebe zu, ich bin manchmal auch überfragt und überfordert weil das ja doch ein sehr komplexes Thema ist. Und eigentlich ist er auch kein Quacksalber oder selbsternannter Spezialist sondern ein Arzt, der auch hier im Forum sehr gehypt, gelobt und empfohlen wurde zu der Zeit als ich auf der Suche nach einem guten Arzt war. Ich fahre in seine Sprechstunde eine Strecke von 70 km (einfach) um mich "behandeln" zu lassen. Nicht immer optimal wie sich jetzt herausstellt...

    Was das Metformin angeht: Wer soll es mir verschreiben? Mein Arzt steht auf dem Standpunkt, daß bioidentisches Progesteron dasselbe bewirkt wie Metformin - nur auf natürlichem Weg.
    Ich glaube nicht, daß er mir ein entsprechendes Rezept ausstellt. Meine HÄ brauche ich gar nicht fragen und meine Gyn würde es nur seeeehr ungerne machen.
    Und wie sehen das die KK eigentlich? Metformin ohne IR oder Diabetes? Machen die da mit?

  2. #22
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Werteverlauf in meinem Profil habe ich aktualisiert...

  3. #23
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Ich sehe nicht, wo du von 75 auf 100 gegangen bist, täte mich interessieren? Kannst du das noch einfügen?

  4. #24
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Das muss im Zeitraum Januar 2013 - Dezember 2014 gewesen sein.
    Leider habe ich in diesen Anfangszeiten nicht soooo genau Buch geführt musste ich feststellen.
    Genauer kann ich es leider nicht sagen

  5. #25
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Bei max. 125 ist nicht mehr wirklich nachvollziehbar, wozu die LT-Steigerungen gut sein sollten. Und irgendwann warst du schlicht total überversorgt, um es höflich zu sagen, mit beiden Hormonen.

    Und falls du wirklich erst 2106 Thybon dazu genommen hast und nicht bereits früher, dann dann kann man schon eines ziemlich klar feststellen: An T3-Mangel hast du nicht wirklich gelitten, es gab keinen nachvollziehbaren Grund von den Werten her, auch nur 5 mcg T3 zu nehmen. Ich weiß nicht, wer dich verarztet ... aber wenn ich es wäre, würde ich die Vorgehensweise sehr kritisch bewerten.
    Geändert von panna (03.03.19 um 13:39 Uhr)

  6. #26
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Schon die 5µg Thybon kann ich nicht nachvollziehen. Was danach kam ist für mich ein Beispiel dafür, wie gut der Körper in der Lage ist, sich zu schützen. Er hat offensichtlich jede Menge Schrotthormon produziert, ansonsten hätte er die Werte so nicht halten können. Traurig finde ich das. Sieht regelrecht nach "Vergewaltigung" aus.
    Was ein Mensch alles aushalten kann und muss...
    LG

  7. #27
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Zitat Zitat von Sookie Beitrag anzeigen
    Hallo Larina,

    naja, was heißt gedrängt... das war seine Meinung nachdem er die Blutwerte gesehen hat.
    Und auf wen soll ich mich verlassen wenn nicht auf meinen behandelnden Arzt. Ich lese zwar auch sehr viel zum Thema aber ich gebe zu, ich bin manchmal auch überfragt und überfordert weil das ja doch ein sehr komplexes Thema ist. Und eigentlich ist er auch kein Quacksalber oder selbsternannter Spezialist sondern ein Arzt, der auch hier im Forum sehr gehypt, gelobt und empfohlen wurde zu der Zeit als ich auf der Suche nach einem guten Arzt war. Ich fahre in seine Sprechstunde eine Strecke von 70 km (einfach) um mich "behandeln" zu lassen. Nicht immer optimal wie sich jetzt herausstellt...

    Was das Metformin angeht: Wer soll es mir verschreiben? Mein Arzt steht auf dem Standpunkt, daß bioidentisches Progesteron dasselbe bewirkt wie Metformin - nur auf natürlichem Weg.
    Ich glaube nicht, daß er mir ein entsprechendes Rezept ausstellt. Meine HÄ brauche ich gar nicht fragen und meine Gyn würde es nur seeeehr ungerne machen.
    Und wie sehen das die KK eigentlich? Metformin ohne IR oder Diabetes? Machen die da mit?
    Hallo Sookie,
    Gut, reden wir nicht drumherum du hast dir einen Arzt gesucht, dem du vertrauen wolltest und von dem du eine ganz bestimmte Therapie wolltest. Sonst fährt man ja nicht 70 km. Nun musst du die Folgen tragen, hilft ja nichts.
    Manches was er dir geraten hat, erachte ich als verkehrt, dein Hausarzt vermutlich auch. Im Leben kann man nicht abnehmen mit Mengen an T3. Und bioidentisches Progesteron bewirkt nicht dasselbe wie Metformin. Es ist im Gegensatz zum Metformin noch nicht lange getestet und über Spätfolgen einer Einnahme, ich rede von Jahrzehnten, weiß keiner etwas. Im Gegensatz zum Metformin, das uralt ist, ungezählt viele Patienten bekommen haben und dessen Risiken bekannt und gering sind. So viel zum Schlagwort Natürlichkeit, ein Modewort.

    Ob du später ein Rezept bekommen würdest für Metformin, ist ja zweitrangig erstmal. Meine Endo sagte, bei massivster Adipositas geht es auch ohne Diabetes. Die wichigere Frage bleibt sicher, ob du überhaupt eine Chance hast mit Ernährung, in eine gesündere Situation zu kommen. Und wie es passieren konnte, wenn du eigentlich mühelos Ernährungspläne einhalten kannst. Konnte ich nämlich nie, kann ich immer noch nicht. Ich habe nach langen Jahren mit "nur 40 kg zuviel" mit etwa 50 Jahren gemerkt, es wird unlustig im Alter. Sieht nicht mehr niedlich aus, der ganze Körper tut weh vom Gewichtheben, Rücken kaputt, Knie kaputt, Blutdruck stieg, Zucker stieg. Also eine Entscheidung getroffen und ab da im Lauf einiger Jahre abgenommen. Meine Endo sagte, das geht mit 40 kg Fett noch sehr gut, auch wenn der Stoffwechsel da schon lange braucht, um das zu verkraften. Ob man das gut schaffen kann in deiner Lage, ich weiß es nicht.

  8. #28
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Hallo sookie,

    Ich will dir sicherlich nichts ein- oder ausreden.

    Eine Ernährungsart, die dich bei 140 Kilo bleiben lässt, kann partout nicht richtig sein.
    Du kannst dir die einfache Version von Yazio herunterladen und zuerst der FB Gruppe beitreten, ohne zu tracken.
    Ich war selbst baff erstaunt, aber es gibt Leute, die seit Silvester um die 15kg abgenommen haben, wenn sie ein Gewicht von über 100 hatten.
    Wenn du Interesse hast, kannst du dann auf Gewicht halten einstellen und schauen, wie viel Kalorien und KH du nehmen darfst.

    So viel abwiegen musst du anfangs nicht, weil die riesige Datenbank dir automatisch alles abwirft.
    Bei der Yazio Diät hättest du schon so viele KH drinne, dass sogar ein halbes Blech Kuchen, oder eine Tafel Schokolade pro Woche möglich wären.
    Klar kannst du auch Low Carb einstellen und schauen, was dabei rauskommt.

    Ich kann es nicht eingeben, aber schätzungsweise hättest du bei deinem Ausgangsgewicht und einer Abnahme von 0,5kg pro Woche über 2000kcal und über 200g KH pro Tag.
    Da ist dein Kuchen locker drinne.

    Das schlimmste ist, man belügt sich ständig selbst: Ich mache LOGI, also bin ich auf der sicheren Seite.

    Und Entschuldigung @Larina, aber durch Metformin hat noch kein Mensch abgenommen.

    Sookie, wenn du dein Gewicht im Griff hast und ein UHU bist, merkst du sofort, dass du kein Thybon und viel weniger LT brauchst.

    Die halbherzigen Schritte bringen leider nichts – meine Erfahrung.

  9. #29
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    Standard AW: Meinungen erwünscht zu neuesten Blutwerten

    Ich denke mit Low Carb liegst du schon richtig in Punkto Abnahme. IF kann da auch helfen. Gerade weil es einfacher ist auf eine Mahlzeit zu verzichten statt immer nur Miniportiönchen zu essen und man bleibt hungrig. Bei Low Carb gibt es viele tolle Gerichte ohne, dass man den Eindruck hat auf etwas zu verzichten. Selbst leckerer Kuchen! Es gibt auch tolle Low Carb Gruppen bei FB mit tollen Rezept-Ideen.

    Progesteron zum Abnehmen habe ich noch nie gehört. Die meisten nehmen mit Progesteron erst einmal ordentlich zu, bekommen Wassereinlagerungen etc. D. h. für dich: Progersteron nur nehmen, wenn eine Östrogen-Dominanz oder ein Mangel besteht.

    Metformin: Hört sich nach einer schnellen und bequemen Lösung an. Hat aber auch einige unerwünschte Nebenwirkungen und erschwert wieder die SD-Einstellung. Daher würde ich es nicht nehmen, sondern wirklich versuchen mit Low Carb meine Abnahme durch zu ziehen.

    Yazio ist schon mal gut, allerdings nicht mein Favorit, ein Fitness-Tracker für kleines Geld dazu, z. B. das Mi-Band 3, mit Notify-App, motiviert dich noch mehr. Für jede 5 Kilo kannst du dir dann ein schmuckes Armband für den Tracker als Belohnung gönnen.

    Deine SD-Dosis: Ein Grund für T3 konnte ich in deinem Verlauf auch nicht erkennen. Ich würde jetzt probehalber mein T3 pro Woche um 5 µg reduzieren bis es ganz raus ist. Dann nochmals 6 Wochen warten und zur BE gehen. Der Weg wird hart. Dein Hunger kannst du mit Eiweißen mit hoher Energiedichte und ca 4 EL (Fett/Öl) pro Tag dämpfen bzw. einen Eiweiß-Shake, z. B. von Sunworrier. Wo und wie hoch dein LT sein muss kann man noch nicht wissen.

  10. #30
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    Ich habe mich für diesen Arzt entschieden weil er SD-Probleme nicht ausschließlich nach Laborwerten behandelt und der Patient in die Therapie einbezogen wird und Mitspracherecht hat.
    Sein Credo war (und ist): das Befinden des Patienten ist wichtiger und hat Vorrang vor dem was auf den Laborzetteln steht. Außerdem fand ich es gut, daß für Ihn auch noch andere Parameter wichtig sein können, zB. Nebennieren, Cortisol, Magnesium, Vitamin D3, Vitamin B12, Selen, Ferritin, Zink usw. Daß das alles eine Rolle spielen kann, habe ich erst durch ihn erfahren bzw. wurde durch ihn erstmalig bei mir bestimmt. Einiges davon stellte sich als Mangel bei mir heraus und wurde auch entsprechend behoben.

    Progesteron habe ich nicht zum Abnehmen erhalten, entsprechende Tests (durch den Arzt) haben einen Progesteronmangel ergeben - schon vor längerer Zeit.
    Bereits 2015 habe ich über einen längeren Zeitraum Progesteronsalbe 5%-tig gecremt - über 1 Jahr lang aber ohne nennenswerte Verbesserungen. Jedenfalls konnte ich bei mir keine Verbesserungen feststellen und habe die Cremerei wieder eingestellt. Zuletzt 2018 hat mein Arzt wieder den Progesteronwert getestet und meinte, daß 5%tig dann wohl damals zu wenig gewesen wäre, ich aufgrund meines erhöhten Gewichts wohl eher 10%tige Salbe bräuchte. Er hat mir die Verwendung sehr ans Herz gelegt und auch nochmal die Vorteile (die auch in dem Buch stehen, Titel weiß ich gerade nicht, steht aber auch in meinem Bücherregal) aufgezählt. Quasi alle meine Baustellen (Blutdruck, Übergewicht, Progesteronmangel, Östrogendominanz uvm.) würden sich bessern wenn ich regelmässig creme.... also habe ich es gemacht!

    Was die Ernährung angeht: Ich habe nicht gesagt, daß ich mühelos Ernährungspläne einhalten kann, ich habe gesagt ich weiß wie es geht.... theoretisch.
    Praktisch bin ich seit meinem 13 Lebensjahr diätgeschädigt (bin jetzt 53) und habe mich bis zum heutigen Tag bestimmt einmal komplett selber abgenommen. Es ging immer 10 kg runter, 15 kg rauf, 25 kg runter, 30 kg rauf... das hat sich im Laufe der Jahrzehnte auf dieses Gewicht hochgeschaukelt, daß ich derzeit mit mir rumtrage. Ich bin in eine massive Ess-Störung durch diesen ganzen Mist gerutscht, u.a. auch deshalb weil ich lange Zeit psychische Probleme hatte (bin seit einigen Jahren deswegen auch in Therapie).

    Ich bin ein Gefühlsesser - ich ess aus Frust, Kummer, Traurigkeit. Davon hatte ich einiges in den letzten Jahren. Dadurch habe ich mich hochgefuttert auf 140 (zwischendurch wieder runter auf 129, dann wieder rauf auf 140) und jetzt scheint mein Gewicht an dem Punkt wie festgetackert. Egal, wie gut ich mich jetzt LowCarb ernähre - es geht nix mehr runter. Aber ich müsste wohl auch mal etwas mehr Bewegung oder Sport in mein Leben einbringen, daran hapert es - gebe ich ehrlich zu. Aber es ist eben schwer, 140kg in Bewegung zu bringen....

    Das soll keine Jammern sein, ich stelle fest bzw. versuche Fakten anzugeben.
    Ich weiß daß ich dringend abnehmen muss, ich weiß auch wie, ich kann auch Hunger aushalten und kann diszipliniert sein aber es ist so absolut zermürbend wenn alle Bemühungen nicht zum gewünschten Erfolg führen und die Zahl auf der Waage sich einfach nicht verkleinern will.

    Und vor allen Dingen will ich diese Schilddrüsensache wieder in den grünen Bereich bringen.
    Meint ihr das kann gelingen?

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