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Thema: AK gesunken, ist es noch Hashi oder nicht

  1. #1
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    Standard AK gesunken, ist es noch Hashi oder nicht

    Hallo zusammen,

    ich reihe mich hier mal ein, da sich bei mir auch aktuell die Frage stellt: Hashimoto oder nicht?

    Vor 8 Jahren habe ich mich hier angemeldet, da damals Hashi diagnostiziert wurde. Ich nehme seitdem LT 75 und meine damaligen Beschwerden verschwanden auch irgendwann.

    Nun habe ich wegen seit einem Jahr andauernder Beschwerden (nach einer Erkältung im Januar 2018 habe ich ein ständiges Brennen im Hals unten rechts, kurz über dem Schlüsselbein und auch fast jeden Tag Zungenbrennen, einen oft trockenen Mund und Hals und eine Landkartenzunge, neu sind seit ein paar Wochen noch leichte Ohrenschmerzen) den Hausarzt gewechselt, der auch einen Ultraschall von der Schiddrüse gemacht und mir gesagt hat, dass er nichts von Hashi sehe. Er hat mich dann nochmals zu meinem Endokrinologen geschickt mit folgenden Werten:


    TSH 1,31 (0,30-3,60)
    ft3 2,4 (2,2 - 4,2)
    ft4 1,11 (0,8 - 1,70)
    MAK/TPO AK 15,53 (1 - 16,00)
    TRAK 0,32 (0,00-1,75)
    VitB12 418 (189 - 883)
    Vit D 52,9 (30-70)
    Ferritin 28,8 (4 - 104,2)

    Im Mai waren die MAK / TPO AK bei 21,57 (1 - 16,00) und vor 8 Jahren eben auch erhöht.

    Im Befund steht: Euthyreote Schilddrüsenstoffwechsellage, keine messbaren Antikörper, Schilddrüse leicht echoarm, feinfleckig inhomogen, keine Knoten, normale Perfusion


    Ich soll nun im Wechsel LT 75 und LT 37,5 nehmen und in 3 Monaten wieder zur Kontrolle.

    Was meint Ihr? Ist es Hashi? Ich möchte endlich die täglichen Beschwerden los haben.

    DANKE für Eure Antworten.

    Liebe Grüße DUDU

  2. #2
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Die Antikörper können durchaus zurückgehen. Meine tendieren nach 3 Jahren auch nur noch zu sehr gering erhöht. Daran versucht wahrscheinlich der HA auch festzumachen: keine Antikörper - kein Hashi. Aber Schilddrüse ist leicht echoarm und feinfleckig inhomogen. Deine Werte sind ausserdem unter 75 LT entstanden und keinesfalls irgendwie erhöht.

    Diese extreme Wechseldosis von 37,5 / 75 LT würde ich keinesfalls machen. Ich würde auch nicht reduzieren. Im Gegenteil. Der FT4 kann durchaus noch etwas LT (6,25) vertragen. Als allererstes würde ich mir aber den niedrigen Ferritinwert vornehmen. Ich denke das der Eisenspiegel einfach zu niedrig ist und Beschwerden verursacht. Vit. B12 könnte auch noch eine Kleinigkeit vertragen. Vit. D schaut gut aus.

  3. #3
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Sind TgAK/TAK jemals bei dir gemacht worden?

  4. #4
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Zitat Zitat von DUDU Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich reihe mich hier mal ein, da sich bei mir auch aktuell die Frage stellt: Hashimoto oder nicht?

    Vor 8 Jahren habe ich mich hier angemeldet, da damals Hashi diagnostiziert wurde. Ich nehme seitdem LT 75 und meine damaligen Beschwerden verschwanden auch irgendwann.

    Nun habe ich wegen seit einem Jahr andauernder Beschwerden (nach einer Erkältung im Januar 2018 habe ich ein ständiges Brennen im Hals unten rechts, kurz über dem Schlüsselbein und auch fast jeden Tag Zungenbrennen, einen oft trockenen Mund und Hals und eine Landkartenzunge, neu sind seit ein paar Wochen noch leichte Ohrenschmerzen) den Hausarzt gewechselt, der auch einen Ultraschall von der Schiddrüse gemacht und mir gesagt hat, dass er nichts von Hashi sehe. Er hat mich dann nochmals zu meinem Endokrinologen geschickt mit folgenden Werten:


    TSH 1,31 (0,30-3,60)
    ft3 2,4 (2,2 - 4,2)
    ft4 1,11 (0,8 - 1,70)
    MAK/TPO AK 15,53 (1 - 16,00)
    TRAK 0,32 (0,00-1,75)
    VitB12 418 (189 - 883)
    Vit D 52,9 (30-70)
    Ferritin 28,8 (4 - 104,2)

    Im Mai waren die MAK / TPO AK bei 21,57 (1 - 16,00) und vor 8 Jahren eben auch erhöht.

    Im Befund steht: Euthyreote Schilddrüsenstoffwechsellage, keine messbaren Antikörper, Schilddrüse leicht echoarm, feinfleckig inhomogen, keine Knoten, normale Perfusion


    Ich soll nun im Wechsel LT 75 und LT 37,5 nehmen und in 3 Monaten wieder zur Kontrolle.

    Was meint Ihr? Ist es Hashi? Ich möchte endlich die täglichen Beschwerden los haben.

    DANKE für Eure Antworten.

    Liebe Grüße DUDU
    Da widerspricht sich der Arzt ja selbst, feinfleckig, inhomogen. Dann noch die Reduzierung... Dein Befinden hat er gar nicht berücksichtigt. Ich würde nicht senken. Eher mal etwas draufpacken um zu schauen ob es damit besser wird.

  5. #5
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Erstmal herzlichen Dank an alle, für die schnellen Rückmeldungen.

    Flamme, der TAK ist 2010 mal gemacht wurden, daufhin wurde Hashi diagnostiziert: 457 U/ml (bis 115), weil dieser erhöht war. Dann nicht mehr.

    Mein Endo hat vor 2 Wochen noch gesagt, dass ich ja nicht in diesem Hashi Forum schauen soll . . .

  6. #6
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Zitat Zitat von Myrrdin Beitrag anzeigen
    Die Antikörper können durchaus zurückgehen. Meine tendieren nach 3 Jahren auch nur noch zu sehr gering erhöht. Daran versucht wahrscheinlich der HA auch festzumachen: keine Antikörper - kein Hashi. Aber Schilddrüse ist leicht echoarm und feinfleckig inhomogen. Deine Werte sind ausserdem unter 75 LT entstanden und keinesfalls irgendwie erhöht.

    Diese extreme Wechseldosis von 37,5 / 75 LT würde ich keinesfalls machen. Ich würde auch nicht reduzieren. Im Gegenteil. Der FT4 kann durchaus noch etwas LT (6,25) vertragen. Als allererstes würde ich mir aber den niedrigen Ferritinwert vornehmen. Ich denke das der Eisenspiegel einfach zu niedrig ist und Beschwerden verursacht. Vit. B12 könnte auch noch eine Kleinigkeit vertragen. Vit. D schaut gut aus.
    Hallo Myrrdin, Eisen nehme ich seit ein paar Tagen und auch wieder B12. Das hatte ich schon mal auf 750 hoch gebracht und dann nicht mehr genommen. Ist ziemlich schnell wieder runter gegangen. Vit D ist mittlerweile leider auch wieder nur bei 40.

  7. #7
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Kennt Ihr einen guten Endokrinologen in der Nähe München / Augsburg? DANKE

  8. #8
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Flamme, der TAK ist 2010 mal gemacht wurden, daufhin wurde Hashi diagnostiziert: 457 U/ml (bis 115), weil dieser erhöht war. Dann nicht mehr.
    Umso absurder, wenn jetzt behauptet wird, du hättest keine Antikörper, ohne dass sie bestimmt worden sind.

  9. #9
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    Zitat Zitat von DUDU Beitrag anzeigen

    Mein Endo hat vor 2 Wochen noch gesagt, dass ich ja nicht in diesem Hashi Forum schauen soll . . .
    Wir sind aber auch... Klar, dein Arzt musst dann Fragen beantworten... Das kann nerven, auf Kosten der Zeit gehen. Aber am Ende musst du mit den Symptomen klar kommen. Daher ist ein Patient auf Augenhöhe besser. Wenn dein Arzt damit ein Problem hat, dann solltest du dir einen neuen suchen. Deine Gesundheit, dein Leben, deine Entscheidung... Wir sind weit weg von dem was früher Ärzte machten.... Heute wollen wir wissen warum und welche Konsequenzen.

  10. #10
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    Standard AW: Hashimoto oder nicht.

    der TAK ist 2010 mal gemacht wurden, daufhin wurde Hashi diagnostiziert: 457 U/ml (bis 115), weil dieser erhöht war.
    Hashis mit erhöhten TAK haben oft Probleme, das viele zugesetzte Jod wieder aus dem Körper zu bekommen. Zumindest jodiertes Salz würde ich vermeiden, möglichst auch in Wurst, Fertigprodukten usw.

    Ich würde auch auf keinen Fall LT senken, eher etwas erhöhen - oder erstmal die Wirkung von Eisen und B12 abwarten..

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