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Thema: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

  1. #1
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    Standard Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Ihr Lieben,

    hat jemand Erfahrung mit der Einnahme von Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und Schilddrüsenkrankheiten?
    Ich habe mehrfach gelesen, es soll die pharmakologische Wirkung des Schilddrüsenhormons hemmen.

    Liebe Grüße und danke!

  2. #2
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Ja, in der Packungsbeilage von z.B. Euthyrox steht, dass Setralin die Aufnahme hemmen KANN. Es ist auch sinnvoll, wenn man die Dosis erhöht oder damit anfängt, die Schilddrüsenhormone zu überprüfen. Allerdings haben mir 2 Psychiater und ein Endo gesagt, dass es da keine Probleme gibt und bei mir hat sich die Euthyrox-Dosis auch nicht verändert. Also muss es in der Praxis nicht unbedingt eine große Rolle spielen.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Katzenmuddi
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Du nimmst doch gar kein T4. Die Angaben im Beipacker beziehen sich auf T4.

  4. #4
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Liebe Laur4, danke für Deinen Erfahrungsbericht!

    Katzenmuddi, bitte beleg mit Quelle, woher Du die Info hast, dass Sertralin nur T4, nicht aber T3 (bzw. nicht körpereigen produziertes T4) beeinflusst.

    LG

  5. #5
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Marjorie, du hast schon recht, es gilt genauso für T3. Steht z. B. auch im Beipackzettel von Thybon.
    Erfahrungen damit allerdings wird es schlicht gar nicht geben, du machst nun einmal auf eigenes Risiko eine nicht erprobte Therapie. Ich persönlich würde übrigens, wenn ich schon T3 only nehme und davon überzeugt bin, erwarten, das das gefälligst hilft. Ohne Antidepressivum. Würde es nicht helfen, dann würde ich den Sinn eines Experimentes mit T3 für mich nicht erkennen.

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von stuppsi
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Ich hatte das am Anfang. Also erst Sertralin und dann LT eingeschlichen. Nach einigen Monaten konnte ich Sertralin absetzen. Ob es was gehemmt hat kann ich nicht sagen. Es hat mir zumindest anfangs über den Tag geholfen bis das Lt gewirkt hat bzw. Hashi gefunden wurde.

  7. #7
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    @stuppsi

    Das ist sehr interessant, es wird also doch einiges auf die Psychoschiene geschoben, obwohl der eigentliche Verursacher die Schilddrüse ist.

  8. #8
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    @stuppsi

    Das ist sehr interessant, es wird also doch einiges auf die Psychoschiene geschoben, obwohl der eigentliche Verursacher die Schilddrüse ist.
    Selbstverständlich kann man depressiv sein, wenn man in Unterfunktion ist. Wer hat das je bezweifelt? Nur kann man auch eine Depression haben, ohne in Unterfunktion zu sein.

  9. #9
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Zitat Zitat von Larina Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich kann man depressiv sein, wenn man in Unterfunktion ist. Wer hat das je bezweifelt? Nur kann man auch eine Depression haben, ohne in Unterfunktion zu sein.
    Das ist doch klar. Es geht mir darum, dass die UF nicht erkannt wird und stattdessen nur eine "Depression" diagnostiziert wird.

  10. #10
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    Standard AW: Sertralin (Gladem, Zoloft, Tresleen) und die Schilddrüse?

    Zitat Zitat von London Beitrag anzeigen
    Das ist doch klar. Es geht mir darum, dass die UF nicht erkannt wird und stattdessen nur eine "Depression" diagnostiziert wird.
    Sicher. Das Problem ist eben nur, es geht auch andersrum. Wenn du das weglässt, suggerierst du etwas, das falsch ist. Es gibt heute jede Menge Patienten, die Depressionen haben, das aber peinlich finden und daher unbedingt eine Unterfunktion haben wollen. Früher, und damit meine ich nur etwa 8-10 Jahre, war das Nichterkennen der Unterfunktion leider üblich, das stimmt. Das hat sich aber deutlichst geändert, heute bekommt ein Patient sofort und oftmals viel zu früh LT. Spart Zeit und Geld.
    Insofern unglücklich, wenn du nur die eine Seite der Medaille erwähnst.

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