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Thema: Frage zu Referenzbereichen

  1. #11
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Da hier gerade ein paar reingeschaut haben. Mir ist noch eine allgemeine Frage eingefallen:
    Wie viel Abstand muss zwischen LT und Magnesium bzw. Calcitriol sein?
    Und, aber das ist schon spezieller: Calcitriol ist ja quasi das "Endprodukt " von Vit D. Brauche ich dann zusätzlich Vit D, wenn der Wert niedrig ist?
    Danke für eure Unterstützung. Das Forum hat mir im letzten Jahr viel geholfen, v.a. weil andere die gleichen Symptome kennen!

  2. #12
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Der Endo-Referenzbereich für fT4** ist etwas hoch, ja, vielleicht für die, die LT vor der BE einnehmen. Das *kann* deinen nüchternen fT4 etwas verfälschen, Gewissheit hättest du mit einem Referenzbereich ohne "LT_Puffer" oben.

    Mit Magnesium würde ich Abstand halten, in meinem Kopf geistert "Metalle auf Distanz zu LT und einander", schwöre aber nicht, dass das so wirklich stimmt, dies habe ich nie forumsunabhängig irgendwie nachgeprüft. Bei Calcitriol fällt mir kein weiser Spruch ein, weswegen da ein besonderer Abstand nötig wäre.

    Da ich nicht weiß, ob bei dir irgendwas vorliegt, was Calcitriol nötig macht, kann ich deine andere D-Frage nicht beantworten. Normalerweise nehmen eher nur Leute Calcitriol, wenn ihre Nebenschilddrüsen nicht arbeiten.

    **Es wäre aber besser/sicherer, wenn du die Messeinheit mitgeben würdest.
    Und/oder Vergleichswerte vom Hausarzt unter gleicher Dosis o.ä.
    Geändert von panna (07.02.19 um 10:44 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Danke dir! So was schwirrt mir auch im Kopf mit Metallen, aber meine Endo sah mit Magnesium kein Problem
    Ich habe keine SD mehr und die Nebendrüsen sind dauerhaft beleidigt und damit das Parathormon sehr niedrig. Substituiere mit Calcitriol und Calcium. Vit D geht im Winter immer runter, könnte aber zuletzt nicht substituieren, weil ich mit ÜD Symptomen reagiert habe (bzw. Wurden die schlimmer) und bin mir so unsicher, weil ich das Endprodukt ja schon einnehme.
    Richtig vergleichbare Werte habe ich kaum bzw. nur aus Umschwungzeiten.
    Als das mit der ÜD im November 2017 war, hatte ich beim Kollaps nochmal Werte beim HA gemacht, aber bereits nach ein paar Tagen morgendlichen Erbrechen, wenn mich nicht alles täuscht.
    TSH 0.25 ( 0.27-4.2)
    fT3 3.2 (2-4.4)
    fT4 1.43 (0.9- 2)
    Ich weiß, sieht nicht so dramatisch aus, aber war 3Uhr nachts wach mit 130er Puls (erst abends auf so 80 runter), extrem unruhig, übel, Erbrechen, Durchfall, diffuses Angstgefühl, sehr kurzatmig, Appetitlos...konnte nicht liegen bleiben, aber war völlig erschöpft. Richtig mies

  4. #14
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Hallo Frana,
    ich würde auch mit Magnesium mind. 4 Stunden Abstand halten zum LT.
    Vit D geht im Winter immer runter, könnte aber zuletzt nicht substituieren, weil ich mit ÜD Symptomen reagiert habe
    Dann war vermutlich vorher LT schon an der für dich oberen Grenze. Durch Vit.D und Eisen werden die SD-Hormone besser verarbeitet. Mit guter Versorgung ist oft eine Reduktion der SD-Hormone möglich.
    ...oder es war nicht genügend Magnesium im Körper...

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  5. #15
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Das wäre auf jeden Fall eine Erklärung. Danke! Meine individuelle Grenze scheint sehr niedrig zu liegen. Mal sehen. Das mit dem Magnesium bespreche ich nochmal. Problem ist, dass ich 2x tägl. Calcium nehme und da ja auch wieder Abstand her muss. Aber meine Endo meinte man könnte Calcium reduzieren und Calcitriol erhöhen. Dann hätte ich wieder Platz

  6. #16
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Falls Calcium nicht täglich sein muß, könntest du es auch im Wechsel mit Magnesium nehmen. Oder eins mittags zum Vit.D, das andere z.B. am späten Nachmittag.

  7. #17
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Calcium werde ich leider nicht ganz los, aber vielleicht reicht 1x am Tag, dann könnte ich den anderen Zeitpunkt für Magnesium nehmen. Abends nehme ich ja auch noch die HET, da muss ja wieder Abstand sein. Das ist echt nervig...Danke dir!

  8. #18
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Zitat Zitat von Frana Beitrag anzeigen
    . Danke! Meine individuelle Grenze scheint sehr niedrig zu liegen.
    Mein fT4=1,4 ng/dl (0,9 - 2,0) entpuppte sich in einem anderen Labor wie folgt: fT4=1,7 ng/dl (0,7-1,7).

    2,0 ng/dl als Obergrenze ist genauso suspekt wie 21 bei 7-21 (wobei ich noch auf die Messeinheit warte ). Du kannst getrost das TSH als Orientierungsgröße dazu berücksichtigen, das ist um einiges verlässlicher als diese unsäglichen Referenzbereiche (sofern man keine großartige Erfahrung mit ihnen hat).

  9. #19
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Ach krass. Vielen, vielen Dank!!!! Manchmal denkt man ja schon, man wird verrückt, wenn Werte und Befinden so gar nicht zusammen passen!
    Jetzt habe ich das mit der Messeinheit gecheckt, sorry, das Matschhirn
    7-21,1 pmol/l

  10. #20
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    pmol/l umgerechnet in ng/dl:

    13,3 pmol/l (7 - 21) ==> 1,0 ng/dl (0,5 - 1,6)

    Das heißt, dein Wert 13,3 pmol (7-21) wäre in ng/dl umgerechnet 1,0, jetzt vergleiche mal den mit deinen anderen ng/dl-Werten aus dem anderen Labor :

    Labor Endo:...... 1,0 ng/dl (0,5 - 1,6)
    Labor Hausarzt:. 1,43 ng/dl (0,9 - 2,0)

    In beiden Fällen liegst du grob mittig mit dem Nüchternwert, aber in beiden Fällen ist der Referenzbereich "breit", d.h. sehr wahrscheinlich für LT-Einnehmer (vor der BE) vorgesehen, um die Einnahmespitze auch "beheimaten" zu können.

    Um das in Relation zu bekannteren Referenzbereichen (für Nüchternwerte) zu setzen:

    Was bei 0,6 anfängt, endet meist bei 1,3/1,4.
    Was bei 0,7-0.9 anfängt, endet meist bei 1,7.

    Ein Labor mit solchen heute üblicheren "engen" Nüchterneinnahme-Bereichen würde dir vermutlich keinen mittigen Wert zeigen.

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