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Thema: Frage zu Referenzbereichen

  1. #21
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Ich bin beeindruckt
    Danke dir sehr!

  2. #22
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Hallo Panna,

    Vielleicht guckst du hier nochmal rein. Sag mal, könntest Du dir vorstellen, dass es bei mir zu viel LT ist? Hatte mein Profil aufgefüllt und ein neues Thema eröffnet, aber dazu fällt niemanden was ein. Ich kann es vermutlich auch nicht mehr präzise darstellen, weil letztes Jahr so ein Chaos war und ich mit HET und SD 2 Schrauben habe. Ich selber schwanke auch immer zwischen den beiden Systemen. Die Wechselwirkungen macht es nicht leicht und das mit der HET klappt auch nicht. Bekomme immer zu spät die Abbruchblutung und denke dann, vielleicht doch nicht POF (Diagnose steht nur auf 2 Messungen im SD Chaos).
    Ich bin Mitte 30, 1.70, 52kg und nehme aktuell 137.5LT ohne SD.
    Wäre dir sehr dankbar.
    LG

    PS. Kann man eigentlich ganze Themen löschen?

  3. #23
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Bitte sei so lieb und gönne uns die Referenzbereiche. Am besten bei allen Werten auch dann, wenn sie gleich sein sollten (was man ja nicht wissen kann) und Messeinheit. TSH-Referenzbereich ist geschenkt, der muss nicht sein. Dann guck ich mal heute nachmittag. HET ist immer so eine Sache ... wenn du da wechselst, kann das die Schilddrüsengeschichte ja beeinflussen. Wie sind eigentlich deine Vitamin-D-Werte bei deinem Hypopara?

  4. #24
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Das wäre lieb. Habe die Referenzbereich ergänzt.
    Der Vit D liegt im Winter bei ca. 30 und im Sommer war er zwischen 50 und 80, bin unterwegs und weiß daher den Referenzbereich nicht. Substitution führte letztes Jahr zu noch mehr ÜD Symptome und ich nehme ja Calcitriol. Da bin ich mir total unsicher, ob dann mehr Vit D nötig ist, weil es ja die letzte Stufe von Vit D ist.

  5. #25
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Also, was ich sehen kann:

    fT4-"Problem"
    Das Problem mit deinem fT4 liegt für mich im Referenzbereich. 7 - 21 pmol entspricht beim etwas gängigeren Referenzbereich mit ng/dl 0,5 - 1,6, das ist absurd, schwer zu sagen nämlich, ob der Bereich unten zu tief anfängt oder oben zu hoch aufhört (für LT-Nehmer). Warum unmöglich:

    Ca. 10 - 22 pmol ist eine gängigere, häufige Spanne. Wenn wir hier (auch das kommt öfter vor) 10/12 - 26 oder 10/12 - 28 pmol haben, dann bin ich mir sicher, dass der Bereich oben zu weit ist, siehe Mitglied Denisi, deren Überdosierung aus dem Grund jahrelang quasi "versteckt" war. Wenn du jetzt dein fT4 etwas klarer positioniert wissen willst, dann bliebe nur die Option, einmal einen fT4 in einem anderen Labor zu machen (bei solider, lang gehaltener Dosis, versteht sich, und morgens früh, falls die anderen Werte auch morgens früh gemacht wurden).

    TSH:
    Vor der OP gibt es leider nur TSH, der immer über 2 lag,
    Du hast keine Hashimoto gehabt, auch nicht MB, zumindest erwähnst du es nicht, warum wurdest du operiert? Wie war dein Befinden bei diesem "immer über 2"? Wie sah deine Schilddrüse sonografisch aus? Nämlich: Wenn du z.B. wegen Knoten operiert wurdest, aber ansonsten eine doch gute Schilddrüsenfunktion hattest, dann lag dein individuelles TSH eben etwas über 2, ohne Thyroxin (oder? leider sind deine Angaben etwas lückenhaft, um sich ein vollständigeres Bild zu machen) was ja alles, nicht krankhaft ist. Das ist auch ohne Schilddrüse kein Problem, nur sehr viel höher sollte das TSH dann auch nicht sein, also etwa lieber nicht über 3, wegen des Risikos, dass Gewebe nachwächst. Wobei man ein niedrigeres TSH relativ leicht mit nur 2,5 mcg Thybon erreichen kann.

    Das HET-Problem:
    Nein, auch ich habe keine Lust, über Sinn oder Unsinn der HET zu reden, muss jeder für sich entscheiden. Aber leider muss man immer wieder feststellen, dass Pille/HET in ständiger und unguter Wechselwirkung mit den Schilddrüsenhormonen stehen. Vielleicht nicht bei allen, aber doch bei vielen, so dass etliche Frauen die Pille aus dem Grund abgesetzt haben.

    Der Absatz hier:

    Nach Reduktion des Euthyrox .......... die Übelkeit sehr abgenommen
    "nach Reduktion" : wann? außerdem irgendwas "ab Juni 2017", aber der Absatz steht mitten unter Werten aus 2018, dann "seit Ende Juni" - ja welches Jahr? wann gesenkt, von was auf was, wann wieder hoch, was war da mit den Sexualhormonen, wann genau Präparatewechsel ... also das muss ich alles ausblenden. Oder war das alles binnen weniger Monate zwischen - keine Ahnung, März und Juni 2018 und du hast dich vertippt mit dem Jahr 2017? Egal wie, da waren derart viele Störfaktoren mittendrin, Dosis runter, Dosis hoch, Präparatewechsel, AD ... also kann ich erst den Rest ab Werte im August 2018 sozusagen ernst nehmen.

    Und daraus kann ich nur folgendes herausziehen: fT4 bei ca. 12 (in *diesem* Referenzbereich) ist erträglich für dich. Schlecht wurde es dann im Dezember, und die Symptome erinnern schon an Überfunktion (vor allem die: Geräuschempfindlichkeit, Kurzatmigkeit, Nackenverspannungen, unruhige Beine und Gereiztheit) und dann im Januar hattest du ein fT4 von 14 (gleicher Referenzbereich). Dass 14 zu viel sein könnte, dafür spricht auch das Euthyrox-Beispiel vor dem Präparatewechsel: Dir ging es ganz miserabel unter 125 Euthyrox, fT4 war (noch immer gleiches Labor) bei 15 und dein fT3 ziemlich eindeutig hoch.
    Also *könnte* der Wert 14 (in diesem Labor) für dich zu viel sein. Bloß!! wie kommt es plötzlich zu 14, wenn der Wert davor 12 war - und zwar war er 12 nicht nur unter 137 LT, sondern auch davor, unter 125 LT ...? Schwankungen? Und da kann ich nicht anders, muss ich deine HET verdächtigen.

    Irgendwo hab ich auch gelesen, dass du relativ dünn bist, 137 ist dafür eigentlich eine mächtige Dosis - ist irgendwas bei deiner Einnahme, was die LT-Aufnahme verschlechtert?

    Ich fürchte, das alles bringt dich nicht weiter, wenn es stimmt, dass die HET deine Einstellung durcheinanderwirbelt ...

  6. #26
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Hallo Panna!
    Vielen lieben Dank für deine Einschätzung und doch, es hilft sehr!!!
    Ich kann das mit dem Zitieren irgendwelche nicht, versuche aber die unklaren Stellen zu ergänzen.
    Die OP war wegen kalter Knoten, die kontinuierliche und besonders in der Schwangerschaft gewachsen waren. Kein Krebs, keine Symptome, kein LT.

    Das Chaos mit senken-erhöhen-Präparatwechsel-AD war alles zw. März 2018 und Juni 2018...Habe daher die Chaoswerte auch weggelassen.

    Tja und der Sprung ist die gute Frage. Unter 125LT hatte ich 3x exakt gleiche Werte und da war eigentlich mitten drin im Juli der Wechsel von 1 auf 2mg Östrogen. Im Oktober habe ich auf sequentielle HET umgestellt, weil ich nicht bereit bin meinen Kinderwunsch komplett aufzugeben. Wegen der Beschwerden im Dezember sagte die Endo, das liegt daran, dass ich mal mehr und mal weniger Ö produziere. ABER im September nach der Erhöhung auf 137.5 ging es mir schrecklich, obwohl 3. Langzeitzyklus (2mg Ö).
    Deshalb denke ich, es sind zu viele SD Hormone. Und ja, es ist nicht viel von mir übrig...auch wenn ich mittlerweile zum Glück mind. die 52 kg halten kann. Aber z.B Weihnachten kein Gramm zugenommen habe, obwohl ich mir größte Mühe gegeben habe.
    Diesen Sprung hatte ich letztes Jahr zur fast gleichen Zeit. Als wenn das Befinden den Werten vorausgeht und die Werte ewig brauchen hoch zu gehen.
    Mir fällt nichts ein, was die Aufnahme verschlechtert, außer das bisschen Magnesium.
    HET mäßig wäre der Langzeitzyklus die Alternative, aber wie gesagt, kann ich mich nicht durchringen. Und ich erlebe gerade die selben Symptome wie ohne HET, womit ich wieder bei der SD bin.
    Du siehst, ich drehe mich im Kreis. Schlimm, hatte nie solche Symptome...
    Ich danke dir wirklich sehr! Viele liebe Grüße!

  7. #27
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Also 52 Kg und 137 mcg ... das ist tatsächlich enorm viel, 1,6-1,8 mcg/Kg ist die Pauschal-Einstiegsdosis nach OP. Du nimmst aber nüchtern ein und wartest mindestens 45 Minuten und konsumierst dann nicht unbedingt sofort Calciumhaltiges? OK, es kommen auch die Sexualhormone dazu, der Bedarf ist dadurch höher, aber so sehr höher ... seltsam.

    Jedenfalls, ich würde sicherheitshalber in einem anderen Labor, wie oben beschrieben, einen fT4-Wert machen lassen, erst aber den Referenzbereich nachfragen. Naja, eher nur neugierdehalber, das TSH sagt keinesfalls Überdosierung - es müsste schon seltsam sein, wenn bei dir rein zufällig auch noch ein Hypophysenadenom sich entschließen würde, über Gebühr TSH abzugeben ... glaube ich eher nicht.

    Aber sag mal, 2015-2016, direkt nach OP, hast du da auch schon Hormone genommen? Wenn nicht: Hast du vielleicht mal Werte/Dosis aus diesem Zeitraum? Nicht gerade bei 200 LT , bei irgendwas Normalerem ...

  8. #28
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Ich lasse 1h Zeit, Frühstück ist ja im Moment immer mal wieder ein großes Problem. Bin aber gerade auch sehr achtsam nicht mehr als 1h zu warten, weil wegen der Schlafstörungen und dem "Morgenzustand" (Unruhe, Übel etc.) manchmal 3h dazwischen waren. Das war vielleicht auch nicht gut.
    Irgendwie scheint es Hinten und Vorne nicht zu passen und meine Werte "hüpfen". Hatte mit 100 begonnen und bin dann immer viel zu schnell hochdosiert worden. Suche nachher noch andere Werte raus. Vermutlich habe ich kaum aussagekräftige Werte, eigentlich immer alle paar Wochen Dosiskarusell...aus heutiger Sicht unverständlich, aber mir wurde das alles als Routineeingriff und einfache Sache verkauft und ich habe lange naiv mitgemacht bis zum Kollaps
    Die Sexualhormone haben da nix geändert. Auch 2 Monate nach Erhöhung auf 2mg waren die Werte exakt gleich
    Manchmal bezweifle ich die ganze POF Diagnose,aber gut, kein Arzt scheint sich richtig damit auseinander zu setzen. Hatte bis ÜD einen ganz regelmäßigen 28Tage Zyklus und keine POF Vorbelastung o.ä.

  9. #29
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Also der Zusammenhang, den du ja sel bst erwähntest, ist wirklich seit langem bekannt. HET, insbesondere Östrogen, erhöht die Anzahl der TGB (Bindungsproteine) für T4. Es wird also mehr T4 gebunden, das Feedback an den Hypophysen-Regelkreis lautet: "mehr TSH bitte". Übersetzt: T4-Dosis muss erhöht werden. Das könnte ja reibungslos laufen, tut es aber selten - ich kann nur wiederholen: Pille und Levothyroxin zusammen kann schwierig werden.

    Auch 2 Monate nach Erhöhung auf 2mg waren die Werte exakt gleich
    ... aber jetzt eben nicht mehr. Sagt doch deine Gyn auch: Zu viel Östrogen.

    Die OP ist ein Routineeingriff - dass man dich auf 200 LT gejagt hat, ist wohl eher ein Kunstfehler, hat aber mit der OP an sich nichts zu tun.

    Nur sag mir bitte, wenn du noch Werte findest nach der OP, die Antwort auf meine eigentliche Frage ;-)) - Hast du damals schon HET gemacht?

  10. #30
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    Standard AW: Frage zu Referenzbereichen

    Aber mein TSH ist überhaupt nicht gestiegen mit mehr Östrogene?! Meine Endo sagt, dass die Schwankungen, die durch die fehlende Eisprungunterdrückung das Problem sind, aber ohne Eisprung mit Langzeitzyklus kam es nach der Erhöhung der SD Hormone auch zu einer Zunahme von Symptomen, daher ist das nicht wirklich logisch. Die 2mg Ö nehme ich seit Juli. Unter 1mg waren die Öwerte zu niedrig (ca 40).

    Entschuldige, dass ich deine Frage falsch verstanden habe, habe mich schon über die Frage gewundert. Ich habe seit 2003 nicht mehr die Pille angerührt und im Mai 2018 mit der HET begonnen.

    Wenn die POF Diagnose stimmt, werde ich aufgrund des jungen Alters nicht um die HET herumkommen.
    Geändert von Frana (13.02.19 um 18:17 Uhr)

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