Seite 2 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 44

Thema: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

  1. #11
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    20.01.19
    Beiträge
    18

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Ach danke für die netten Worte
    Ja, meine Hausärztin meinte schon mal ich hätte zu wenig B12. Ich habe es dann eine zeitlang regelmäßig genommen (aber nur welches aus der Drogerie). Magnesium und B-Vitamine nehme ich auch ab und zu (wegen eingerissener Mundwinkel drauf gekommen), aber alles etwas unsystematisch, weil es nur auf eigenem Nachlesen und Gefühl beruhte und ich sorge hatte, vielleicht zu viel durcheinander zu nehmen. Ich brauche da wirklich mal ne vernünftige Beratung mit rotem Faden, was ich wie lange und in welcher Dosis nehmen sollte. Ich ernähre mich zudem zu großen Teilen vegan, auf alle Fälle aber vegetarisch. Entsprechend werde ich mich jetzt wie von dir geraten mal intensiv um das B12 kümmern.

    Naja, wegen des PCO`s habe ich Juliette genommen (antiandrogene Pille) und damit waren die Beschwerden weg. Dann habe ich ja auch Empfehlung meiner neuen Ärztin auf Maxim umgestellt und da sind auch keine neuen PCO-Symptome aufgetreten, weshalb ich nichts weiter gemacht habe. Ich bin gespannt wie es nach dem Absetzen wird und kann gerne berichten.

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    14.561

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    Eine Frage hätte ich zu deinem Beitrag Janne1: "Deine Augenentzündung könnte etwas mit einer Unterdosierung zu tun haben (periorbitale Ödeme)" Du schriebst da Unterdosierung? War das nur ein Schreibfehler und meinst du Überdosierung? Weil die Werte ja darauf hindeuten.
    Das kann, muss aber nicht, aber lass zur Sicherheit einen Augenarzt drüber schauen.
    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    Wegen des PCOs: Meine alte Frauenärztin meinte auch, es sei komisch da es vorwiegend bei übergwichtigen vorkomme, aber nicht nur. Meine vorherige Frauenärztin (wegen Umzug durch Studium gewechselt) hatte die Diagnose gestellt anhand von Blutwerten und Ultraschalluntersuchung. Sie hatte mir auch die vielen Zysten auf dem Ultraschall gezeigt. Ich kam damals weil nach Absetzen der Pille meine Tage ausblieben und ich aufeinmal Haarausfall und Pickel auf dem Rücken bekam. Die Pille half dagegen. Ist etwa 10Jahre her.
    Das ist typisch für Post-Pill. Gerade die ersten Monate ohne kommt es vermehrt zur Zystenbildung.
    https://generation-pille.com/der-pcos-irrtum/
    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    Die Pille wollte ich aber aufgrund von Kinderwunsch dieses jahr absetzen. Da werde ich mal schauen wie es wird und v.a. ist in dem Zusammenhang das mit dem Endo sicher sehr sinnvoll. Da bin ich gar nicht drauf gekommen! Den werde ich auf alle Fälle mal aufsuchen.
    Wie schon gesagt, eine PCO-Spezialisten und hier im Forum gibt es einen Fred zum Thema PCO mit Progesteron... lesen
    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    Ergänzung zum Ferritin: Transferrin 299 (200-360) (17.3.2017), CRP 1 (<5) (allerdings 7.12.2018) , HB 12,8 (12-16) (7.12.2018)
    BTW: Da es sich um Nicht-Nüchtern-Werte (also mit LT) 4 Stunden nach Einnahme handelt kann man so nicht auf eine Überfunktion schließen. Siehe meine Erläuterung weiter oben.

  3. #13
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    20.01.19
    Beiträge
    18

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Danke. Hab mir schon alles notiert und werds abarbeiten

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Ort
    Trägerin des Rosa Ehrenknopfes
    Beiträge
    37.239

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Also gut, dann nehmen wir eben den längeren Weg. Warum auch nicht zum Zweihundertfuffzigstenmal?


    Guck mal bitte auf die folgende Grafik, auf dich trifft die obere Linie zu. Sie zeigt den Verlauf des fT4-Wertes 24 Stunden lang, gerechnet ab Einnahme:
    https://www.ht-mb.de/forum/attachmen...7&d=1346179572

    IN prozenten gerechnet, kannst du auf diesem Bild sehen, was nach Einnahme von T4 (LT) mit dem Serumspiegel passiert. Die Hormonspitze beträgt so um ca. zwischen 10-15 Prozent, nicht umwerfend viel, und sie ist in 2-4 Stunden durch. Danach ist noch eine sehr viel mildere (im Vergleich zu später, und im Vergleich zum Nüchternwert vor Einnahme der nächsten Tablette) kleine Erhöhung zu sehen, mit abnehmender Tendenz.

    Deswegen ist dein Wert aus dem Jahr 2018 (fT4=24) , 4 1/2 Stunden nach Einnahme, so zu beurteilen, dass er nicht mehr die Spitze darstellt, sondern lediglich einen noch leicht erhöhten Wert. Aber verfälscht ist die Messung natürlich nicht, diese Spiegel (und höher) *hast* du ja im Blut. Du kannst ungefähr schätzen, wo du dann 24 Stunden nach Einnahme, also mit deinem Tiefstwert, liegst - nicht so wahnsinnig viel darunter, wenn die höchste Erhöhung 10-15 Prozent beträgt.

    Der Nüchternwert, vor Tabletteneinnahme, ist besser, weil er einen Werteverlauf-Vergleich ermöglicht - es ist immer dein Tiefstwert. Da man nicht genau weiß, ob *deine* Hormonspitze 2 oder 2 1/2 oder 3 Stunden nach Einnahme erfolgt, wäre das "Erwischen" deines jeweiligen Höchstwertes mit Kontrollen 2-6 Stunden nach Tabletteneinnahme nicht möglich, man wüsste nicht, ob man den Vor- oder den Nachspitzenwert oder die Spitze selbst erwischt.

  5. #15
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    20.01.19
    Beiträge
    18

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Danke für die Erklärung und die Grafik, die macht es auch nochmal anschaulicher. Ich bin jetzt nur nicht nochmal drauf eingegangen, weil ich beim Durchlesen der Foren schon gemerkt habe, dass es da sehr unterschiedliche Ansichten gibt. Aber ich nehme alles auf und werde mich in nächster Zeit Bemühen mit euren Tipps mehr Klarheit in meine Problematik zu bringen.

  6. #16
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    25.04.12
    Ort
    Ein Forum lebt von der öffentlichen Diskussion! Daher PN's nur für Privates!
    Beiträge
    14.561

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    Danke für die Erklärung und die Grafik, die macht es auch nochmal anschaulicher. Ich bin jetzt nur nicht nochmal drauf eingegangen, weil ich beim Durchlesen der Foren schon gemerkt habe, dass es da sehr unterschiedliche Ansichten gibt. Aber ich nehme alles auf und werde mich in nächster Zeit Bemühen mit euren Tipps mehr Klarheit in meine Problematik zu bringen.

    Gut erkannt.

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.08.12
    Beiträge
    4.008

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    Danke für die Erklärung und die Grafik, die macht es auch nochmal anschaulicher. Ich bin jetzt nur nicht nochmal drauf eingegangen, weil ich beim Durchlesen der Foren schon gemerkt habe, dass es da sehr unterschiedliche Ansichten gibt. Aber ich nehme alles auf und werde mich in nächster Zeit Bemühen mit euren Tipps mehr Klarheit in meine Problematik zu bringen.
    Ja, da muss man vorsichtig antworten. Es ist so, dass es ganz wenige Personen gibt, die Unterfunktionen abweichend definieren. Bei Panna kannst du jedenfalls sicher sein, immer den Stand der Schulmedizin zu lesen. Bei mir auch, aber Panna weiß wesentlich mehr über die Schilddrüse.

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    20.04.16
    Ort
    T3 ftw!
    Beiträge
    455

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Ich hatte all diese Probleme ebenfalls, wie ich zu viel Euthyrox nahm. Aber nicht (nur), weil ich zu viel nahm. Sondern weil ich es ÜBERHAUPT nahm. (Stichwort Umwandlungsstörung).
    Seit einem Jahr gehts mir endlich besser mit T3-only und T4-zero.

    Liebe Grüße

  9. #19
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.12.05
    Ort
    Ostberlin
    Beiträge
    604

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Zitat Zitat von Marjorie Beitrag anzeigen
    Ich hatte all diese Probleme ebenfalls, wie ich zu viel Euthyrox nahm. Aber nicht (nur), weil ich zu viel nahm. Sondern weil ich es ÜBERHAUPT nahm. (Stichwort Umwandlungsstörung).
    Seit einem Jahr gehts mir endlich besser mit T3-only und T4-zero.

    Liebe Grüße
    Kann nur niemand etwas zu sagen ob jemals, irgendwann eine Umwandlungstörung bei Dir vorlag , liegt, liegen würde oder was auch immer, weil bei Dir nichts im Profil steht...also würde ich Schwalbenschwanz raten sich bitte an Panna und Larina zu orientieren...

  10. #20
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    20.01.19
    Beiträge
    18

    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Vielen Dank auch noch für die anderen Antworten! Hier ein Update und eine neue Frage: Ich war heute beim Nuklearmediziner. Ich glaube ich war insgesamt 5 min. im Sprechzimmer. Ich wurde in Windeseile durchgeschleust, ohne irgendeine Frage stellen zu können geschweige denn Symptome schildern zu können, nur Nachtschweiß und Pillenwechsel konnte ich kurz erwähnen. Der Arzt fragte nur, ob der Nachtschweiß besser ist seit der Dosisreduktion, ich meinte ja, seit ein paar Tagen, dann war das Thema erledigt für ihn. Keine Ahnung wie lange ein SD-Ultraschall dauert, er hielt das Gerät gefühlt nur 5 Sekunden an jede Seite, meinte alles ok, keine Knoten, ab zur Blutuntersuchung, und brachte mich wieder in den Wartebereich. Ich fragte den Arzt noch schnell ob es denn etwas ausmache, dass ich mein L-Thyroxin genommen habe, er meinte nein und war dann auch schon weg. Da der Termin erst gegen 10Uhr war und mir am Telefon nichts gesagt wurde, nahm ich meine Tbl. normal und frühstückte, da ich dachte es handelt sich erstmal um ein Beratungsgespräch und dass ich zur BE nochmal extra vorbeikomme. Dann wurde wortlos Blut abgenommen und ich ging. Danach stand ich erstmal neben mir und fragte mich, was das war. Eigentlich wollte ich meine längere Leidensgeshcichte loswerden, aber der Arzt war so gehetzt und manövrierte mich so geschickt zum Ultraschall und wieder vor die Tür, dass ich nicht so recht wusste, wie mir geschah. Jetzt weiß ich weder, wann die Blutwerte da sein sollen noch ob ich dann nochmal einen Termin bekomme.....Ich muss dort nochmal anrufen. Und nach einem Endokrinologen suche ich noch.

    Dafür war ich letzte Woche bei meiner sehr netten Internistin wegen meiner Sorgen. Ein Ultraschall vom Bauchraum war unauffällig und sie nahm Mittwoch früh Blut ab (nüchtern, EDIT: Ich meine, ich habe kein L-Thyroxin vorher genommen. Der Termin zur BE war so früh und nüchtern, dass ich meine ich hab erst danach L-Thyroxin genommen und nach 30min. zu Haus gefrühstückt- da es eigentlich nicht um die SD-Werte gehen sollte, hatte ich da nicht so explizit drüber nachgedacht). Sie rief mich gerade an, es sei alles unauffällig, aber mein TSH nun bei 4,25 (statt wie Ende Dezember bei 0,31).

    Meine Fragen: Wie kann das so schnell gehen? Nach einer zweieinhalbwöchigen Reduktion von 112,5 auf 75? War die Reduktion doch zu krass?
    Geändert von Schwalbenschwanz (28.01.19 um 15:54 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •