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Thema: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

  1. #1
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    Standard Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Hallo liebe Leute,

    nachdem ich jetzt lange mitgelesen habe, habe ich mich entschieden, euch mal um Rat zu fragen, da ich schon seit bestimmt über 2 Jahren unter diversen seltsamen Symptomen und Infekten leide und es sich seit Herbst letzten Jahres verstärkt hat. Es tut mir leid für diesen langen Text, aber ich schleppe mich schon so lange damit rum und habe nen langen Ärztemarathon hinter mir und bin ziemlich besorgt.

    Vor ca. 4-5Jahren erhob meine alte Hausärztin meine Schilddrüsen-Werte wegen häufiger Müdigkeit: Grenzwertig, ganz leichte Unterfunktion vielleicht, meinte sie, könne man was geben, müsse man nicht, ob ich denn sehr müde sei? Ich meinte, schon. Sie verschrieb mir L-Thyroxin 50 Mikrogramm. Nach erneuter BE meinte sie ich solle steigern (ich meine so war es, es ist schon eine Weile her) und 1 1/2Tbl. nehmen. Nach einer Weile neue BE und beim Telefonat mit meiner Hausärztin wurde deutlich: Sie hatte mir bei der neuen Packung 75Mikrogramm aufgeschrieben, wovon ich nun 1 1/2Tbl. nahm, also 112,5Mikrogramm. Dies überraschte Sie, weil sie eigentlich keine so hohe Steigerung wollte. Sie dachte wohl, sie hätte mir wieder 50Mikrogramm aufgeschrieben. Es war also irgendwie ein Missverständnis. Aber sie meinte, meine Werte seien ok, dann sollte ich eben 112,5Mikrogramm nehmen. Ich fand das ganz schön viel, weil ich dachte, ich hätte nur ne ganz leichte Unterfunktion gehabt. Jedenfalls habe ich keinen großen Unterschied gespürt. Irgendwann wurde auch die Müdigkeit besser und ich habe nicht mehr über das L-Thyroxin nachgedacht, dass ich mir jeden Morgen reingeschmissen habe. Zudem, ich habe es überhaupt nicht in Zusammenhang gebracht, bin ich seit etwas 4 Jahren plötzlich häufig innerlich extrem angespannt, ohne dass ich weiß warum. Das wunderte mich, das kannte ich so nicht. Ich schob es auf das Ende meines Studiums und den Einstieg in die Selbstständigkeit. Seit ca. 4 Jahren habe ich auch viel häufigere und "komische" Infekte (Magen-Darm -hatte ich sonst nie, Pilzinfektion im Mund, Nasennenebenhöhlenentzündungen, Gürtelrose, Kehlkopfentzündung...). Früher hatte ich vielleicht eine Erkältung im Jahr.
    Zudem nahm ich eine antiandrogene Pille (Juliette - wegen eines PCO`s), nachdem meine Frauenärztin meinte ich solle diese doch durchnehmen, aufgrund meiner Menstruationsbeschwerden, tat ich das jahrelang (vielleicht ca.4 - 5 Jahre?).

    Vor 2-3 Jahren hatte ich dann neben immer mal wieder anderen komischen Symptomen wie Muskelzuckungen, oft nachts plötzlich Herzrasen beim Einschlafen. Mein Herz pochte total und raste, es hielt nur ein paar Sekunden an und war dann wieder weg. Ab zu meiner Kardiologin (ich habe auch einen Herzklappenprolaps), Langezit-EKG. Das Herzrasen trat tatsächlich auf in der Nacht. Ich rief die Ärztin wegen der Auswertung an: Alles ok. Ich fragte nach, was mit dem nächtlichen Herzrasen sei. Sie sah nochmal genau hin und meinte, achso, ja für die Uhrzeit hatten sie da einen ungewöhlich schnellen Herzschlag. Aber es ist alles ok, Herz ok, machen Sie sich keine Sorgen. Ok, dachte ich mir, wird alles ok sein.

    Irgendwann fragte ich mich nochmal, ob ich nicht doch etwas viel L-Thyroxin nehme und sprach mit meiner Hausärztin. Sie meinte, mh, dann reduzieren Sie doch mal ne zeitlang auf 75Mikrogramm. Das tat ich ein paar Tage, merkte keine Änderung und nahm weiter 112,5, da ich dachte, dann wird das wohl ok gewesen sein. Die Ärztin sagte mir weder, wie lange ich "mal reduzieren" soll noch wurden nochmal Werte erhoben. Ich wechselte dann vor über 2 Jahren die Hausärztin weil ich mich irgendwie aus mehreren Gründen nicht aufgehoben fühlte. Werte habe ich mir wohl nur einmal ausdrucken lassen (nur TSH, war bei 0,8, 2016), ich finde zumindest nichts mehr.

    Vor über zwei Jahren ging ich auch zu einer neuen Frauenärztin. Die meinte, meine Pille sei gar nicht gedacht für den Langzeitzyklus und verschrieb mir Maxim, welches bzgl. der Östrogene auch etwas niedriger dosiert ist. Das nahm ich nun im Langzeitzyklus.

    Meine Schilddrüsenwerte wurden anscheinend von meiner neuen Hausärztin Herbst 2017 kontrolliert (wie ich nun herausfand), aber nie besprochen.

    In den letzten zwei Jahren nahm ich auch eine stärkere Reizbarkeit wahr. Zudem hatte ich auch einfach mega viel Stress und schob es darauf. Ich hatte so viele komische Symptome, die mich beunruhigten, die aber immer mal wieder kamen und weggingen: unruhiger Schlaf (ich schlafe sonst immer gut), Zungenkribbeln und - brennen, Missempfindungen im Mund, Schwindel, Extrasystolen, häufigere Migräne, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, Unterleibsstiche, Druckgefühl im Brustkorb, Magenbrennen, starke Ängstlichkeit...(die, die mir gerade einfallen). Zudem ist mein Appetit stark gestiegen, manchmal hab ich nach 2-3h plötzlich wieder extremen Hunger. Ich bin schon immer sehr dünn und hab in den letzten Jahren vielleicht 1-2Kilo zugenommen, bin jetzt aber auch wieder fast beim Ausgangsgewicht (ohne zu versuchen, es zu beeinflussen, 1,70m, zwischen 52-53kg, nein, ich habe keine Essstörung, ich esse sehr viel und wiege schon immer so wenig, ich fand mich selbst immer zu dünn).

    Seit letztem Herbst wird es irgendwie immer schlimmer. Im September Infekt (erstmal nicht ungewöhnlich, war seit sechs Monaten nicht mehr krank). Seit Oktober immer wieder, alle ein bis zwei Wochen einseitig ein stark gerötetes Auge, was nach ein bis zwei Tagen wieder vollständig abklingt. Augenärzte finden nichts, außer trockene Augen. Nehme Augentropfen (Bepanthen und Evotears), immer einseitig rotes Auge, kommt immer wieder alle 1-2Wochen oder häufiger. Es brennt und juckt dann, wobei ich das auch zwischendurch ständig hab, und fühlt sich sautrocken an. November: 3 Wochen Halsweh, ging erst nach Antiobiotikum weg. Etwa im November fing auch langsam Nachtschweiß an (kannte ich nur aus der Pillenpause, die ich aber schon lange nicht mehr hatte). Ich wache nachts bestimmt die meisten Tage der Woche auf, bin entweder etwas verschwitzt (immer Dekolltee stark) oder meine Sachen sind so klamm und ich friere, so dass ich mein Oberteil trocken föne oder wechsle (klitschnass war es noch nicht). Dann machte ich mal wieder ne Pillenpause Anfang Januar. Das war schlimm, jeden Tag heftiges Kopfweh und zwei- bis dreimal nachts aufgewachst, noch stärker durchgeschwitzt als sonst, so dass ich zwei- bis dreimal nachts den Schlafanzug wechselte. Nach der Pillenpause besser, aber nicht weg. Vor Weihnachten: Wieder Infekt mit starkem Halsweh, Schnupfen, mehr Nachtschweiß. Nach einer Woche weg. Seit letztem Donnerstag nun (über eine Woche) starkes Halsweh, schmerzt extrem beim Gähnen, grüner Schleim läuft nun den Hals runter, nehme seit gestern ein Antibiotikum, sonst keine Beschwerden. Drei Infekte in zwei Monaten, bzw. 4 in den letzten 4 Monaten....das kenn ich so nicht.

    Ende Dezember 2018 fragte ich meine Hausärztin, ob sie mal meine Schilddrüsenwerte kontrollieren könnte. Tat sie. Anfang Januar besprach ich sie mit ihr und sie meinte ich hätte eine deutlich Überdosierung und soll auf 75Mikorgramm (vorher 112,5) reduzieren und im Februar kontrollieren wir wieder. Ich nahm vorher mein L-Thyroxin morgens (ich wusste auch nicht, dass meine Ärztin sofort selber Blut abnimmt). Die Einname war bei der BE bestimmt schon 4 1/2 Stunden her. Hier die Werte von 20.12.2018 (einen Tag später begann auch mein vorletzter Infekt fällt mir gerade ein, falls das wichtig ist) und aus 2017:

    TSH: 0,31 (0,40-4,00) -->22.9.2017: TSH: 0,8
    FT 4: 24,3 (12-22) --> FT 4: 20,53
    FT 3: 5,54 (3,2-6,8) --> FT 3: 5,04

    Hier noch weitere, falls relevante, Werte:
    Vit.D : 22,32 (20-70) (22.9.2017)
    Ferritin: 33,1 (13-150) (22.9.2017)
    Eisen: 16,89 (11,6-31,3) (17.03.2017)
    Vitamin B12: 162 (156-672) (17.03.2017)
    GPT: 43,2 (10-35) (19.1.2018, am 22.9.2017 war er noch bei 14)


    Ich blätterte in alten Unterlagen, fand da nur 2mal Schilddrüsenwerte (TSH nur). Die waren immer um die 0,8. Zuletzt Herbst 2017 gemessen (auch mit L-Thyroxin-Einnahme vorher, schätze 2 Stunden vorher, ich wusste damals nicht, dass sie überhaupt erhoben werden und niemand sagte was). Nun diese starke Veränderung. Da die Pille ja reinspielen kann zwecks höherem L-Thyroxin-Bedarf und ich seit ca. 2 Jahren eine etwas niedriger dosierte Pille nehme, frage ich mich, ob es damit zu tun hat. Ich frage mich aber auch, ob ich nicht schon seit der Erhöhung auf 112,5 eigentlich zu viel nehme. Ich fragte meine alte Hausärztin damals wegen einer Überweisung zum Nuklearmediziner, sie meinte nur, meine Werte seien in der Norm, es sei also nicht nötig. Meine neue Hausärztin machte Ende des Jahres auf meinen Wunsch ein Ultraschall der SD. Sie meinte, die sei sehr sehr klein, sehe aber homogen aus. Sie gab mir ne Überweisung zum Nuklearmediziner, im Februar hab ich einen Termin.

  2. #2
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Ergänzung:
    All diese Symptome belasten mich echt und lösten bei mir zunehmend die Sorge vor Krebs aus (Lymphdrüsenkrebs). Ich war bei diversen Ärzten (HNO besonders oft, Frauenarzt, Gastro, Kardio., Hautarzt, Augenarzt, Internisten, Neurologe...), meist wegen einzelner Symptome, diverse Untersuchungen inkl. MRT Kopf, Bauchraum (07/18), zwei Magenspiegelungen (07/18 zuletzt), eine kleine Darmspiegelung (letzten 2-3Jahre alles), diverse Blutabnahmen, auch vor kurzem, Hausärztin: alles top, Blutsenkung super, HNO und Hausärztin fanden nie geschwollene Lymphknoten (haben Hals abgetastet), ich habe auch noch keine gefunden und wenn Fehlalarm (Ärzte sagen, fühle sich alles normal an).

    Aufgrund der SD-Werte dachte ich nun, dass vielleicht vieles damit zusammenhängt. Vor zwei Wochen reduzierte ich auf 75. Ich frage mich, ob die Reduktion nicht etwas krass war. Nachtschweiß hab ich weiter, und heute auch wieder ein rotes Auge und starken Hunger, Gewicht gleich. Wie gesagt, einen Infekt habe ich gerade auch noch seit über einer Woche. Ich fühle mich aber weniger angespannt und irgendwie klarer im Kopf.

    Meine Frage an euch Erfahrenen (ich fange erst jetzt an, mich mit der SD wirklich auseinander zu setzen): Können einige meiner Beschwerden von der ÜD kommen? Hab ich überhaupt ne ÜD? Welche Einstellung würdet ihr empfehlen? Könnte es sein, dass ich jahrelang überdosiert war? Natürlich werde ich auch von dem Nuklearmediziner hoffentlich einiges erfahren, aber mein Vertrauen in Ärzte sank die letzten Jahre - viele waren unfreundlich, nahmen sich wenig Zeit, wollten nichts über Medikamenteneinnahmen und meine sonstigen Symptome wissen und interessierten sich nicht für irgendwelche Zusammenhänge. Vieles wurde auf meine Ängste geschoben, was ich dann auch tat.

    Schon einmal vielen Dank im voraus für alle dis bis hierhin durchgehalten haben

  3. #3
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Ich denke, bei dir ist es so, dass einiges nicht stimmt.
    • PCO, hast du dich darüber schon einmal informiert? Lt. Rotterdam-Definition müsstest du übergewichtig sein. Erhöhte männliche Geschlechshormone, etc. https://www.pcos-selbsthilfe.org/pcos D. h. hattest du eine gesicherte PCO-Diagnose?
    • Die Pille ist übrigens, egal ob mit Gestagenen oder Östrogenen oder beiden ein großer Nährstoffräuber ...
    • Hinzukommt, dass gerade die Pille auch einige deiner Symptome verursachen kann (https://compendium.ch/mpro/mnr/26254/html/de ist zwar der Link zur Valette, enthält aber die gleichen Komponenten)
    • Deine Pille evt. nicht für PCO ist, da werden sich allerdings noch einige PCO-Betroffene melden
    • Bei dir ist ein evt. B12-Mangel zu erkennen, deine Symptome Kribeln passen dazu
    • Deine Augenentzündung könnte etwas mit einer Unterdosierung zu tun haben (periorbitale Ödeme)
    • Deine Werte sind nach LT-Einnahme erfolgt. Zu dieser Zeit ist der Peak noch nicht durch. Viele Labore haben extra Werte für Mit-LT-Einnahme.... Obwohl ich zu solchen Werte eine andere Meinung habe.
    • Antibiotika hat so seine Wirkung auf die SD insbesondere die Floxacine (https://www.arznei-telegramm.de/html...505050_03.html, http://news.doccheck.com/de/97140/hy...hselwirkungen/, https://www.aerztezeitung.de/medizin...ion-fokus.html) nur mal ein Hinweis...
    • der Leberwert kann der Pille geschuldet sein


    Wie jetzt fortfahren?
    • Du brauchst jetzt erst einmal einen guten Endo, der sich mit PCO und Schilddrüse gut auskennt.
    • Dann würde ich mir speziell mal B12 im Forumswissen anschauen und aufsättigen
    • Vitamin D am Ende des Winters wäre OK, aber wir haben noch zwei Monate, dass würde ich auch aufsättigen, dazu im Forumswissen nachschauen... Ein Mangel kann einen anfällig machen für div. Infekte
    • Zink testen lassen, ist meist bei Infekten auch im Mangel
    • Ferritin ohne CRP, HB und Transferrin ist nicht aussagefähig. D. h. Ferritin nochmal und die anderen drei dazu
    • SD-Werte ohne LT machen lassen

  4. #4
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Hallo Schwalbenschwanz,
    Ja, die Werte vom 20.12. zeigen eine Überdosierung an. Das ist eindeutig. Auch die Werte vom 22.09. 2017 sehen zumindest schon grenzwertig zu hoch aus. Du musst dazu wisssen, nicht jeder Mensch braucht dieselbe Menge an Hormonen. Deine Werte vom Dezember 2018 liegen klar über Norm, sind also unstreitig zu viel. Die von September 2017 liegen noch innerhalb der Normgrenzen, aber der hohe ft4 nahe der oberen Normgrenze ist auch für die allermeisten zu viel.
    Die Senkung auf Lt 75 ist damit richtig. Wichtig für dich zu wissen ist, du wirst das nur sehr allmählich merken. Das L-Thyroxin baut sich erst nach und nach ab im Körper. Rechne mal mit zwei bis drei Wochen, dann könnte sich was tun. Wichtig auch, nicht bei jedem Missbefinden sofort zurückzucken. Natürlich ist das nun wieder eine Umstellung für deinen Körper, und die spürt man, soll man ja auch. Deine Ärztin hat gut geplant, so etwa Mitte Februar könnte man die Werte dann kontrollieren. Auch die Überweisung zu einem Nuklearmediziner ist gut.

    Schwierig zu beantworten ist trotzdem, ob alles, was du an Problemen hast, davon kommt. Bei den vielen Infekten z. B. kann man das nicht so sicher sagen. Da bleibt jetzt nur, abzuwarten. Sicher ist, innerliche Anspannung, unerklärliche Ängste, Herzrasen nachts, das sind recht typische Zeichen einer Überdosierung. Gib dir dafür unbedingt mehrere Monate Zeit. Also nicht alles von heute auf morgen erhoffen mit der Reduktion vom LT. Es spricht wirklich viel dafür, dass du schon längere Zeit überdosiert bist, und bis sich das alles beruhigt im Körper, dauert es.

  5. #5
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Zitat Zitat von Schwalbenschwanz Beitrag anzeigen
    . Die Einname war bei der BE bestimmt schon 4 1/2 Stunden her. .
    Nach 4 1/2 Stunden ist die eigentliche Einnahmespitze durch, der fT4-Wert mag vielleicht um eine Kleinigkeit höher sein als sagen wir mal, nach 6-8 Stunden, aber er zeigt nicht mehr den Höchstwert. Wichtig zu wissen: Die fT4-Spitze ist nicht ganz horrend übermäßig hoch und 2. eigentlich sollten die Werte zu keinem Zeitpunkt die Referenzbereich-Obergrenze übersteigen, wenn es sich einrichten lässt. - Nach deinen Symptomen zu urteilen, wird es sich wohl einrichten lassen.

  6. #6
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Oh, vielen lieben Dank an euch beide! Ich hätte gar nicht gedacht, dass so schnell eine Antwort kommt! Das ist beruhigend und hilft mir weiter, danke!

    Eine Frage hätte ich zu deinem Beitrag Janne1: "Deine Augenentzündung könnte etwas mit einer Unterdosierung zu tun haben (periorbitale Ödeme)" Du schriebst da Unterdosierung? War das nur ein Schreibfehler und meinst du Überdosierung? Weil die Werte ja darauf hindeuten.

    Wegen des PCOs: Meine alte Frauenärztin meinte auch, es sei komisch da es vorwiegend bei übergwichtigen vorkomme, aber nicht nur. Meine vorherige Frauenärztin (wegen Umzug durch Studium gewechselt) hatte die Diagnose gestellt anhand von Blutwerten und Ultraschalluntersuchung. Sie hatte mir auch die vielen Zysten auf dem Ultraschall gezeigt. Ich kam damals weil nach Absetzen der Pille meine Tage ausblieben und ich aufeinmal Haarausfall und Pickel auf dem Rücken bekam. Die Pille half dagegen. Ist etwa 10Jahre her.
    Die Pille wollte ich aber aufgrund von Kinderwunsch dieses jahr absetzen. Da werde ich mal schauen wie es wird und v.a. ist in dem Zusammenhang das mit dem Endo sicher sehr sinnvoll. Da bin ich gar nicht drauf gekommen! Den werde ich auf alle Fälle mal aufsuchen.

    Ergänzung zum Ferritin: Transferrin 299 (200-360) (17.3.2017), CRP 1 (<5) (allerdings 7.12.2018) , HB 12,8 (12-16) (7.12.2018)
    Geändert von Schwalbenschwanz (20.01.19 um 16:40 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Und auch danke an panna! Das ist auch wichtig zu wissen.

  8. #8
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Zu den Augen, Schwalbenschwanz:

    *Jede* schiefe Stoffwechsellage kann dazu führen, dass die Augen reagieren. Dass bei dir keine Unterversorgung vorliegt, dürfte klar sein, auch nicht zwei Wochen nach Reduktion, weil eine Dosisänderung sehr viel länger braucht, um endgültig anzukommen. Auch muss sich dein Regelkreis und deine Schilddrüse mit der Eigenproduktion anpassen - also das dauert. Wenn die Augenbeschwerden über die Konsolidierung hinaus weiterhin da sind, da gehst du dann wohl wieder zum Augenarzt, lässt sich nicht vermeiden, mit deinem roten Auge (was kein periorbitales Ödem ist). Dass nur ein Auge bei dir rot wird, spricht allerdings irgendwie nicht unbedingt für eine Wertelage-Ursache ... aber wenn der Augenarzt nichts findet, dann warte eben ab und bis dahin könntest du für die Nacht VitA-Pos-Salbe versuchen, sofern du keine Wollwachs-Allergie hast.

  9. #9
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Mhmh, das macht Sinn, panna. Ich werde das mit den Augen abwarten. Augenärzte konnten mir bisher auch nie sagen, warum es nur einseitig auftritt. Vielleicht als Ergänzung: Seit meiner frühen Jugend hab ich 1-2x im Jahr einseitig ein rotes Auge, ohne sonstige Symptome, gehabt. Immer nach 1-2tagen abgeklungen. Ich habe es immer auf meine vielen Allergien geschoben (Heuschnupfen, Kreuzallergien, Tierhaare....). Aber dass es plötzlich ständig auftritt habe ich noch nie erlebt. Vielleicht habe ich da aber entsprechend irgendeine Anfälligkeit für, warum auch immer.

  10. #10
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    Standard AW: Vermutlich seit Jahren Überdosierung - Augenprobleme, Nachtschweiß, Sorge.....

    Hi Schwalbenschwanz,

    Ich kann den anderen nur zustimmen. Ich glaube viele deiner Symptome kommen von der SD. Meine Augen sind auch sehr viel trockener geworden seitdem ich LT nehme. Habe auch vermehrt Nachbilder, starke Blendeempfindlichkeot etc. Den Nachtschweiß, Herzrasen, Enge an der Brust und das Kribbeln kenn ich leider auch.. Bei mir würde das Kribbeln besser durch hochdosierte B12 Spritzen. Dabei war mein Wert mit 272 ja noch höher als deiner, deiner ist wahnsinnig niedrig! Ich denke das Wichtigste wäre erstmal diesen aufzufüllen. Am besten mit Hydroxocobalamin das ist besser als synthetisches Cyanocobalamin. Bei der Einstellung der SD braucht man wirklich viel Geduld aber viele deiner Symptome sind einfach typisch für SD Probleme. Darf ich dich fragen, was du gegen pco machst? Bei mir ist auch der DHEA Wert sehr hoch und will auch bald die Pille (gestalten pille) absetzen und habe bedenken, dass ich auch Probleme haben werde..
    Achja nimmst du einen B Komplex und Magnesium? Das wäre eventuell auch zu überlegen, denn wenn man so einen starken Mängel bei b12 hat, fehlen auch oft (nicht immer) die anderen B Vitamine
    Und eine wichtige Erfahrung von mir. Die SD macht die seltsamsten Symptome..Viele Ärzten schieben diese dann auf Stress und bestreiten dass die SD Schuld ist aber da muss man dann hartnäckig bleiben und sein Befinden genau beobachten, denn nur selbst weiß man am besten was im Körper verkehrt läuft.
    Ich wünsch dir alles Gute dass es dir bald besser geht!


    Viele Grüße

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