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Thema: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

  1. #1
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    Standard Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    03.01.2019 fT3 2,83 pg/ml (2,00 - 4,40) 34,58%
    fT4 1,39 ng/dl (0,93 - 1,70) 59,74%
    TSH basal !<0,1 uIU/ml (0,27 - 4,20) Hausarzt

    13.09.2018 fT3 3,08 pg/ml (2,3 - 5,00) 28,89% gleiche Einheit, aber anderer Bereich!
    fT4 10,4 pg/ml (7,8 - 19,4) 22,41% gleiche Einheit, aber anderer Bereich!
    TSH basal !<0,09 uIU/ml (0,3 - 4,0)
    MAK 6292 U/ml <50
    TRAK 0,31 U/l <1
    Volumen: rechts 42 ml
    links 32 ml Gesamt 74ml Krankenhaus
    am 13.09.2018 wurde das Szintigramm erstellt mit oben aufgeführten Werten. Der Tc99m- Uptake beträgt 0,8% (Norm< 2,5 in Euthyreose,<0,7 unter TSH - Suppresion).

    Sonographie- Hals(6,5-13MHz)
    Rechtsführend deutlich vergrößerte SD. Beidseits paratracheal echoarmes SD- Gewebe mit ausgeprägter inhomogener Binnenstruktur. Volumen rechts 42ml, Volumen links 32ml (Norm: kleiner gleich 18/25ml)

    Szintigraphie:Bilateral vergrößerte SD. Applikationvon 70 MBq Tc- 99m- Pertechnetat i. v. Nach 20 min. Akquisition einer planaren quantitativen Szintigraphie der SD.
    Orthotope SD mit homogener, gering linksbetonter Nuklidanreicherung.
    Der Tc-99m- Uptake s.oben.
    Zusammenfassung und weiteres Vorgehen:
    Latent hyperthyreote Stoffwechsellage bei ausgeprägter Autoimmunthyreoiditis (Morbus Hashimoto). Kein Anhalt für Autonomie oder Malignität. Es empfiehlt sich zunächst die Dosis des L- Thyroxin auf 50ug pro die zu reduzieren und in 8 Wochen eine Laborkontrolle durchzuführen. Gegebenenfalls wäre dann die Dosis erneut zu justieren.

    16.01.2015 fT3 2,52 pg/ml (2,0 - 4,4) 21,67%
    fT4 1,25 ng/dl (0,93 - 1,70) 41,56%
    TSH basal 0,26 uU/ml (0,27 - 4,20)
    Beurteilung: Chronisch lymphozytäre Thyreoiditis Hashimoto mit latent hyperthyreoter Stoffwechsellage unter der Therapie mit täglich einer Tablette L- Thyroxin 75. Kein Anhalt für ein medulläres Schilddrüsenkarzinom.
    Empfehlenswert ist die Therapie mit täglich einer halben Tablette L- Thyroxin 125, entsprechend 62 ug Levothyroxin fortzusetzen.

    Damit kam ich nicht zurecht und habe drei Jahre weiterhin 75 ug L- Thyroxin genommen. In diesen drei Jahren fühlte ich mich gut. Nur jetzt treten die beschriebenen Symtome auf. Aus diesem Grunde bin ich persönlich der Meinung etwas L- Thyroxin zu erhöhen.

    23.11.2004 fT3 3,15 pg/l (2,3 -4,2) 44,73%
    fT4 1,30 ng/l (0,9 -1,8ng/dl) 44,44%
    TSH -0 0,06 mU/l (010 - 3,5uU/ml)
    Volumen 35 ml Gesamt

    23.10.2003 fT3 3,22 pg/ml (2,04 - 4,2) 54,63%
    fT4 1,52 ng/dl (o,8 - 1,70) 80%
    TSH basal 0,73 uU/ml (0,35 - 4,5)
    Volumen rechts 16ml , links 12ml

    Ich soll von 75 ug L-Thyroxin auf 50 ug reduzieren. Die Werte von 16.01.2015 waren auf dem Szintigramm noch mit einem roten Bereich, der sich am 13.09.2018 nicht mehr zeigte.
    Wer hat auch eine sich vergrößernde SD?
    Herzlichst Brigitte100
    Geändert von Brigitte100 (11.01.19 um 17:02 Uhr)

  2. #2
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    Standard Nachtrag zu 10.01.19 Hashimoto und eine stetig wachsende SD

    Mein Beschwerdebild:
    Eine zunehmende Kurzatmigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit. Herz wurde jährlich beim Kardiologen kontrolliert. Starke Schlaflosigkeit (4-6 Stunden Schlaf).
    Wer hat ähnliche Beschwerden bei sich vergrößernder SD?
    Brigitte100

  3. #3
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    Mit zwei alten Szintigramms ist wenig anzufangen. Dennoch, was besagten damals der Texte in diesen Befunden und wie lautete der Uptake-Wert?

    Hat mal eine zweite Person die Größe gemessen?

    Die richtige-eigentliche Hashimoto geht mit einer sich vergrößernder Schilddrüse einher.

  4. #4
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    Hallo panna,

    am 13.09.2018 wurde das Szintigramm erstellt mit oben aufgeführten Werten. Der Tc99m-Uptake beträgt 0,8% (Norm< 2,5 in Euthyreose,<0,7 unter TSH - Suppresion).

    Sonographie- Hals(6,5-13MHz)
    Rechtsführend deutlich vergrößerte SD. Beidseits paratracheal echoarmes SD- Gewebe mit ausgeprägter inhomogener Binnenstruktur. Volumen rechts 42ml, Volumen links 32ml (Norm: kleiner gleich 18/25ml)

    Szintigraphie:Bilateral vergrößerte SD. Applikationvon 70 MBq Tc- 99m- Pertechnetat i. v. Nach 20 min. Akquisition einer planaren quantitativen Szintigraphie der SD.
    Orthotope SD mit homogener, gering linksbetonter Nuklidanreicherung.
    Der Tc-99m-Uptake s.oben.
    Brigitte100 sagt Danke

    Zusammenfassung und weiteres Vorgehen:
    Latent hyperthyreote Stoffwechsellage bei ausgeprägter Autoimmunthyreoiditis (Morbus Hashimoto). Kein Anhalt für Autonomie oder Malignität. Es empfiehlt sich zunächst die Dosis des L-Thyroxin auf 50ug pro die zu reduzieren und in 8 Wochen eine Laborkontrolle durchzuführen. Gegebenenfalls wäre dann die Dosis erneut zu justieren.

    Mein Versuch auf 62,5ug habe ich nach drei Tagen abgebrochen, weil meine Füße und Beine zu kribbeln anfingen. Nehme zur Zeit weiterhin 75 ug. Die ganzen Jahre habe ich mit einem
    supprimierten TSH gelebt! Jetzt habe ich, wie gesagt, das Problem der Luftnot. Nach einigen Kurzspaziergängen habe ich Schwindel und Übelkeit.

    Meine Frage: Wäre es nicht sinnvoller zu erhöhen? Warum wird nicht von einer hypertrophen SD gesprochen?
    Brigitte100
    Geändert von Brigitte100 (10.01.19 um 17:11 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Nachtrag zu 10.01.19 Hashimoto und eine stetig wachsende SD

    Zitat Zitat von Brigitte100 Beitrag anzeigen
    Mein Beschwerdebild:
    Eine zunehmende Kurzatmigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit. Herz wurde jährlich beim Kardiologen kontrolliert. Starke Schlaflosigkeit (4-6 Stunden Schlaf).
    Wer hat ähnliche Beschwerden bei sich vergrößernder SD?
    Brigitte100
    das war bei mir ebenso
    2 OPs...

    ich denk Dir fehlt etwas LT?
    oder Eisen, Selen, Vitamin D, Jod, Progesteron oder oder...

  6. #6
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    Wäre es nicht sinnvoller zu erhöhen?
    Das würde ich probieren. Eventuell die Steigerungsmenge abends vorm Schlafen nehmen. Sollte es schlechter werden, dann wieder zurück.
    Kannst du schlecht einschlafen oder bist du beizeiten wach? Schwitzt du nachts?

    Es wäre auch möglich, dass du Eisenmangel hast und die SD-Hormone deshalb nicht so gut verwerten kannst. Atemnot könnte daher kommen.
    Wurden mal Ferritin, B12 und Vit.D kontrolliert?

  7. #7
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    Hallo Sabinchen,

    ich habe 12,5 ug L-Thyroxin heute zum Abend zum ersten Mal genommen. Ich schwitze nicht, sondern friere mehr. B12 und Vitamin D nehme ich seit längerer Zeit täglich ein.
    Schlafe sehr spät ein und werde nach drei bzw. vier Stunden wieder wach. Ferritin war kontrolliert worden.

  8. #8
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    Die ganzen Jahre habe ich mit einem supprimierten TSH gelebt! Jetzt habe ich, wie gesagt, das Problem der Luftnot. Nach einigen Kurzspaziergängen habe ich Schwindel und Übelkeit.
    Dass du die ganzen Jahre mit supprimiertem TSH gelebt hast, leben konntest, heißt nicht, dass das gut oder optimal war oder keine Spuren hinterlassen hat - vielleicht geht das jetzt einfach nicht mehr länger, da wärest du nicht die Erste. Aber das ist deine Entscheidung.

    Luftnot und Schwindel sprechen für mich nicht unbedingt dafür, dass du unter Hormonmangel leidest - was du ja laut Werte auch nicht tust. Guck dir mal deine Werte im Jahr 2015 an, fT4 war bei 1,25, also ganz klar niedriger als jetzt (1,39), das TSH war bei 1,25 klar noch *nicht* supprimiert - das heißt, jetzt mit 1,39 ist es schlicht deine Dosis sein, die dein TSH supprimiert, weil es für dich doch zu hoch sein dürfte. Einen anderen Grund gibt es nämlich nicht, eine MB-Komponente hast du nicht, Autonomie auch nicht. Wenn der Schwindel nicht mit dabei wäre, beim Luftnot, könnte man noch annehmen, dass deine Riesenschilddrüse auf deine Luftröhre drückt - aber zusammen mit Schwindel?

    Meine Frage: Wäre es nicht sinnvoller zu erhöhen? Warum wird nicht von einer hypertrophen SD gesprochen?
    Ich sehe nicht, wozu du erhöhen willst, s. oben.
    Es wird nicht von einer hypertropen Schilddrüse gesprochen, weil die Größe ja klar da steht - daraus geht es sowieso auch ohne Nennung klar hervor, dass sie riesig ist.

  9. #9
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    Hallo Brigitte100:
    Schlafsteurungen sollte man differenzieren. Nicht einschlafen können ist meist ÜF, nicht durchschlafen können, Schwitzen ist in der Regel UF. Deine Kurzatmigkeit könnte Eisenmangel sein. Was wurde in dieser Richtung schon getestet?

    Im übrigen denke ich nicht, dass ein supr. TSH schädlich sein muss und es genügend Faktoren gibt die dazu führen, dass der TSH nicht richtig tickt. Das ist auch Studienmäßig belegt. Entzündungen, Traumen, Medikament, Mängel sind die üblichen Gründe lt. Studien.

  10. #10
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    Standard AW: Hashimoto und eine stetig gewachsene SD

    darf ich fragen wie alt du bist?
    dein profil ist leider noch leer

    gerade bei schwitzen und schlafstörung kann man auch an progesteronmangel bzw WJ denken
    ein ganz fieses zusammenspiel ;-((

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