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Thema: Neuvorstellung und Fragen :)

  1. #51
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Hallo zusammen,

    wie lange nach einer Eiseninfusion sollte man mit einem Blutbild warten?

    Chronologie:
    > seit 28.06.19: Thybon reduziert auf 3 x 2,5 (von 4x 2,5), LT weiterhin 156,25
    > 12.07.19: Ferinject 1000mg

    Ich könnte am 15.08. Blut abnehmen lassen, da ich in der Nähe meines Endos bin.. oder lieber warten?

    Liebe Grüsse!

    PS: Symptome, Auffälligkeiten sammle ich erst sobald die Werte da sind. Versuche da grade etwas locker zu lassen. Nur soviel: Haare fallen immer noch, aber fühle mich insgesamt fitter und aufgeweckter. Laufe auch neue Bestzeiten und bewege mich täglich. UND: Die letzte Menstruation war für meine Verhältnisse fast nicht vorhanden... 70-80ml Blutung (sonst 150-200), keine Schmerzen (sonst Embryonalhaltung auf dem Badezimmerboden mit Ohnmacht und Übergeben), habe völlig normal meinen Alltag weiter gelebt (sonst: Über 10 Jahre kompletter Ausfall für 2 Tage...). Beobachte das weiter...
    Geändert von applepine (06.08.19 um 10:17 Uhr)

  2. #52
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Ich würde noch warten. Nicht nur weil die Infusion noch nicht lange her ist, sondern weil es die T3-Senkung nicht ist. Bei mir kenne ich das nämlich so, dass der fT4 erst sehr, sehr spät und deutlich nach 8-10 Wochen sich erst auf den Weg machte.
    Alles andere klingt doch schon mal sehr gut!
    Mit Blutwerten nach Infusion kenne ich mich leider nicht aus. Nehme aber an, dass eine einzige Infusion wahrscheinlich nicht reichen wird?
    Haarausfall kann noch besser werden. Das Symptom reagiert ja zeitversetzt. Auch aus diesem Grunde lohnt sich abzuwarten. Ich lese auch nichts raus, dass es schwer werden könnte, nicht abwarten zu können, sondern das Gegenteil.
    LG

  3. #53
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Liebe Amarillis,

    werde warten. Momentan geht es auch ganz gut... habe aber auch ein wenig das Gefühl, dass es mir besser geht, wenn ich mich nicht allzu sehr dauerreflektiere. Haarausfall nervt sehr (nicht nur mich), aber mich beruhigt, dass sie jedes Mal in den letzten 20 Jahren wieder nachgewachsen sind - sieht halt nur blöd aus bei langen Haaren mit all den nachwachsenden Fusselantennen (aber sie wachsen...)

    Zur Eiseninfusion: Mein Endo und Gyn waren/ sind ja strikt dagegen. Mein HA hat mir aber direkt die Infusion gelegt... 1000mg sind glaube ich auch relativ viel für meine bisherigen Werte und ich warte jetzt mal ein paar Monate ab, wie sich die Werte so verhalten, gerade mit leichterer Blutung. Achte auch weiterhin auf die Kombination von Nahrungsmitteln (Kaffee, Kefir getrennt vom Mittagessen und zum Mittag ein Glas mit Vit C) und nehme ab und an ein wenig Floradix... ich möchte eigentlich einer weiteren Infusion entgehen.

    Ansonsten (kleines Memo für mich) habe ich nachmittags gg 2/3/4 immer wieder mit Müdigkeit und Erschöpfung zu kämpfen. Ab 5/6 ist das dann wieder ok... bis abends um 11/12 im Bett, da schlafe ich teilweise mit Buch oder Telefon in der Hand nach Sekunden ein und wache in letzter Zeit dann meist um 5.30 ohne Wecker auf (aber noch mit müde-Gefühl).

    Achso, und: Ich teste ja ab und zu meinen Nüchternblutzucker in der Apo ggü morgens nach Hormonen und vor Kaffee/ Frühstück. Seit ich wieder laufe und täglich im Meer Bahnen ziehe ist er jetzt bei 80 (sonst die letzten Jahre 110+, auch nach 18h Fasten).

    Ich melde mich dann wieder in 1-2 Monaten.

    Hab´einen schönen Restsommer!

  4. #54
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Liebe Amarylis, liebe Panna, liebe Gruppe,

    ich habe neue Blutwerte vom 10.12.19, siehe Profil. Könnt Ihr ein Feedback geben?


    Seit dem 12.August halte ich folgende Dosis:
    156,25 LT und 2x2,5 thybon (8:00 / 22:00)

    Ich bin etwas erschrocken über den TSH bei vergleichsweise (für mich) hohen freien Werten. Sonst war der TSH immer tiefer und die freien Werte ebenso. Mein Befinden ist: “weiss nicht". Ich habe extra so lange die Dosis versucht zu halten, damit keine Unsicherheiten bei der Interpretation der Blutwerte auftreten. Aber siehe da, ich bin so unsicher bzgl meiner Dosierung wie nie zuvor.

    Mich treibt die Frage um, warum ich (laut TSH und Endo) offenbar eine höhere Dosis an SD Meds benötige, da meine Körpergrösse und Gewicht (BMI +-21) ja eher eine Dosis von 125 vermuten lassen würden.

    Bis zu den Blutwerten hatte ich eher ein Gefühl von Überdosierung mit Atemnot, Muskelschmerzen und Verspannungen, war schnell gestresst. Und eigentlich war ich mir vor der Blutentnahme sicher, dass ich langsam auf 150LT ohne T3 reduzieren werden. Nun ja.


    Hier noch ein paar Infos, vielleicht ist etwas releevant in Bezug auf die Werte:

    Ich konnte den Sommer über relativ viel essen ohne zuzunehmen und hatte andauernd Hunger. Seit ca August/ September habe ich mit dem IMF aufgehört und esse wieder mehr Kohlenhydrate, seitdem habe ich viel mehr Energie und meine meine zweite Zyklushälfte hat sich direkt von 10 Tagen auf 12/13 Tagen verlängert. Ich esse vollwertig und gemischte Kost: Viel Vollkorn (Dinkel), Joghurt/ Kefir, Waldbeeren, Flohsamen, Gemüse, Eier und trinke viel schwarzen Kaffee, um die Verdauung am Laufen zu halten. Klappt auch, aber ich vermute, dass ich mir mit dem Vollkorn und Kaffee irgendwie meine Eisenspeicher leere, denn:

    Im Juli 2019 habe ich Ferinject 1000mg IV erhalten, in der Zwischenzeit sind 5 Zyklen vorbei mit halbwegs normaler Blutung (3x ca80ml, 2x 200ml+). Habe die letzte Zeit wenig bis keinen Ausdauersport gemacht, bin jedoch innerlich dauergestresst… es ist im Moment emotional viel los. Ich frage mich aber, wo das Eisen abbleibt? Vermutet habe ich einen Ferritin- Wert von min.60, über 30 bin ich erstaunt. Ein paar Wochen nach der Eisengabe ging es mir richtig gut, die Palpitationen sind verschwunden, Atemnot und Gefühl der Brustenge auch. Seit ein paar Wochen fühle ich mich leider nicht mehr so berauschend.

    Eine orale Gabe von Eisen geht nicht aufgrund einer Enddarmproblematik, OP steht im Jan an.

    Ich habe weiterhin leider ein Gefühl Spannung im Körper. Kieferprobleme mit Sehstörungen/ Augenschmerz rechts, Blase, viele schmerzhafte Punkte/ Verspannungen im Rückenbereich. Das ist jedoch nicht neu, und ich versuche weiterhin von allen Seiten anzugreifen: Zahn/ Kieferorthopäde, Unterstützung der Blase mit Wärme, autogenes Training. Habe mir aber erhofft, dass die Symptome bei Reduzierung von Thybon abnehmen.

    Schlaf: Einschlafen klappt weiterhin ohne Probleme und innerhalb von ein paar Sekunden. Manchmal wache ich gg 3/4 Uhr auf und habe dann etwas Probleme wieder einzuschlafen. Bin sehr lärmempfindlich (schnrachender Partner) und schnell wach. Die letzten Wochen bin ich oft durch starke Palpitationen aufgewacht, das wird aber grade wieder weniger. Was mir auffällt: HUNDEMÜDE gg 21/22 Uhr, und bin dann aber um 23 Uhr wieder hellwach (ohne Thybon).

    Was sonst noch?
    (Wieder) Blasenentzündung im August mit Nachweis von E-Coli, versucht diese ohne AB wegzubekommen… dauerte ca 2-3 Monate. Sobald ich jetzt etwas kalte Füsse habe, bekomme ich wieder Blasenentzüdungssymptome und Verspannungsgefühl. Gyn hat Cystinol long empfohlen. (Apropos: Neuer Gyn, hat mich einmal auf den Kopf gestellt, er ist glücklich mit meinen Zyklen und Eierstöcken, WJ nicht in Sicht)

    In den letzten Monaten habe ich nachts stark geschwitzt, bin sogar öfters davon aufgewacht, im Augenblick hat sich das aber wieder normalisiert. Parallel hatte ich über Wochen immer wieder ein Infekt-Gefühl,der jedoch nie richtig rausgekommen ist. Ansonsten bin ich grade etwas weinerlich, erschöpft, bei mir stehen aber auch viele Dinge an, die mich belasten (OP, Jobsuche). In den letzten 6 Wochen hatte ich vermehrt Palpitationen und Schmerzen im linken Brustbereich, dazu 2 Wochen Schmerzen im rechten Unterschenkel (wandernd, Gefühl von Spannung), aber auch das hat sich in der letzten Woche gebessert. Vielleicht war das alles auch einfach der herumwabernde Infekt? Um mich herum waren viele krank.


    FRAGEN:

    Wie würdet Ihr weiter vorgehen im Hinblick auf “Gesundfühldosis”?

    Steht nicht akut/ im nächsten Monat an, aber: Kinderwunsch … bisher war mein TSH ja immer bei 0,x bis 1,x und ich relativ entspannt. Wie ist das bei dem aktuellem TSH von 3,22?

    Sind die TRAKs normal? Auch da stand bei mir bisher immer 0,00…


    Lieben Dank und ein besinnliches Weihnachten Euch allen. Lasst es Euch gut gehen.

  5. #55
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Bis zu den Blutwerten hatte ich eher ein Gefühl von Überdosierung mit Atemnot, Muskelschmerzen und Verspannungen, war schnell gestresst. Und eigentlich war ich mir vor der Blutentnahme sicher, dass ich langsam auf 150LT ohne T3 reduzieren werden. Nun ja.
    Ja die Blutwerte...
    Das TSH reagiert nicht nur auf fT4 sondern auch auf fT3. Da Deines nicht so hoch ist, ist er vermutlich für das etwas höhere TSH verantwortlich. Ich würde aus dem Ganzen keine falschen Schlüsse ziehen, vorallem keine Richtung wieder steigern!
    Warum nicht versuchen, genau das zu tun, was Du vor den Blutwerten tun wolltest? Das war jetzt ein einmalig höheres TSH. Nur aufgrund dieser Tatsache, würde ich sicher nichts überstürzen. Zumal - wenn Du mal schaust - hattest Du fast die gleichen freien Werte auch schon mit niedrigem TSH!
    Ich würde das Thema Eisen noch weiter verfolgen und ja, tatsächlich weniger T4 probieren. Denn auch für mich klingt es, von den Symptomen, nicht nach zu wenig.
    Warte doch mal die Feiertage ab und schaue wie es weiter geht.
    LG

  6. #56
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Ja, das mache ich. Ich habe die letzten Tage schon zaghaft angefangen mit 150 LT und schaue mal, wie es mir damit geht.

    Ich habe im März wieder einen Termin zur BE, und versuche ab Anfang Januar eine Dosis zu halten (sofern möglich nach OP..)

    Liebe Grüsse und Danke!

  7. #57
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Dann wünsche ich Dir erstmal alles Gute für die OP im Januar und hoffe sie wird ein Erfolg, sodass Du zumindest mal diese "Baustelle" abhaken kannst. Und dann bin ich gespannt, wie es mit weniger LT wird.
    LG

  8. #58
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Liebe Amarillis, frohes neues Jahr Dir (und allen in die Runde...)

    Aus Gründen: Ich habe ja nach der BE bereits etwas T3 und T4 reduziert, und bin nun seit dem 20.12 bei 150 LT morgens (von 156,25LT udn 2x2,5). Es geht mir eigentlich auch ok, bis auf Müdigkeit und Erschöpfung seit ca. 4-5 Tagen. Unterschwelig laufen aber noch einige Infekte, die nicht so recht rauskommen/ weggehen wollen (Blase, etwas Hals, und: kleine Entzündung im Enddarm daher auch die OP im Januar). Momentan ist alles etwas viel, wie schon oben beschrieben...und ich weiss nicht recht, was "Huhn" und "Ei" ist: Bin ich müde etc durch die Reduzierung und rutsche in einen Unterfunktionsbereich, oder sind eher die Begleitumstände ursächlich?

    Meine Hauptsorge ist die OP in 2-3 Wochen. Ich versuche in guter körperlicher Verfassung hineinzugehen, damit die Heilung gut verläuft (grössere offene Wunde an ungünstiger Stelle). Seit ein paar Tagen "eskaliert" auch meine Haut mit Akne/ Entzündungen... kann natürlich stressbedingt sein, aber mache mir grade Gedanken, ob es mit der Reduzierung zu tun hat und hinderlich für die Heilung sein könnte.

    Ohne OP würde ich einfach den jetzigen Zustand abwarten und im März Werte machen lassen. Die OP kann aber nicht verschoben werden. Nach der OP möchte und kann ich keine SD-Experimente mehr machen, da wird es wichtig sein auf den Stoffwechsel zu achten, keine Verstopfung etc zu bekommen.

    Bei mir kreisen die Gedanken und mir ist bewusst, dass Aussenstehende noch weniger dazu sagen können...trotzdem: Was würdest Du/ Ihr machen? Wieder erhöhen?

  9. #59
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Du bei der Minisenkung und der geringen Zeit die seither vergangen ist, würde ich aber davon ausgehen, dass die Erschöpfung von den Infekten kommt.
    Die 100% Sicherheit vorallem in Bezug auf die bevorstehende OP wirst Du nicht haben und kann Dir auch keiner geben. Das ist unmöglich. Der Körper ist keine Maschine. Ich verstehe Deine Sorge, aber es wird so oder so eine Lösung geben! Und das Du keine "SD-Experimente" mehr machen willst nach OP verstehe ich auch, halte das aber für ausgeschlossen, so leid es mir tut.
    Ich gehe davon aus, dass Deine Ärzte den Stuhlgang in Gang halten werden. Denn ansonsten wird die Wunde ja vermutlich nicht heilen könne.
    Ich wünsche Dir für das neue Jahr auch alles Gute und viel Gelassenheit für die nächste Zeit. Eine meiner Bekannten sagt immer, wenn ich klage: alles wird gut! Hat sie recht. Bisher war das so, auch wenn es gedauert hat.
    Kuriere mal lieber die Infekte aus, das scheint mir wichtiger zu sein. Denn damit wirst Du vielleicht gar nicht operiert?
    LG

  10. #60
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    Standard AW: Neuvorstellung und Fragen :)

    Hallo Amarillis, das mir der Sicherheit stimmt... es wurden nur ziemlich viele Sachen versäumt/ nicht sogrfältig genug untersucht, so dass die OP jetzt letzten Endes das Resultat ist. Daher ist mein Vertrauen in die Ärzte/ bzw den Arzt des letzten Jahres auch ziemlich dahin. Aber stimmt, positive Affirmationen sind wichtig! Danke!

    Würdest Du/ Ihr eigentlich noch irgendwelche NEMs im Vorwege nehmen? Mache jetzt nochmal ein paar Wochen mit VitD, Zink und versuche noch eine Eisen-Infusion zu bekommen (... würde das gerne umgehen, da ich kein grosser Fan davo bin, aber Eisen oral wird wahrscheinlich nie wieder wirklich in Betracht kommen). Momentan mache ich testweise auch ein paar Wochen ohne Flohsamen etc, aber halt wieterhin Vollkorn, Gemüse, Kefir, Sauerkraut. Bis jetzt ist die Verdauung noch gut, trotz geringerer Hormondosis.

    Heute morgen habe ich gerade daran gedacht, dass ich genau vor einem Jahr mit der Reduzierung angefangen habe... und es war Jahre unvorstellbar weniger Hormone zu nehmen. Und jetzt bin ich tatsächlich bei 0T3,- und lebe noch. Das ist auch ein kleiner Erfolg!

    Danke, dass ich hier immer wieder Antwort bekomme von Dir und Euch. So bleibe ich gelassen.

    Liebe Grüsse!

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