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Thema: gründliche Filterung und beleben des Leitungswassers - wie und womit?

  1. #41
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von riech.reload
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    Standard AW: gründliche Filterung und beleben des Leitungswassers - wie und womit?

    Zitat Zitat von Radischen Beitrag anzeigen
    Außerdem werden Grenzwerte immer wieder hochgeschraubt.....alles Augenwischerei.
    Aktuelle Fälle, bei denen Grenzwerte im Gegenteil, zum Teil deutlich, abgesenkt werden sollen bzw. worden sind:

    http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/181213

    https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/181120

    Dazu auch die Betrachtung von “Cocktail-Effekten“

    http://www.efsa.europa.eu/de/topics/...mical-mixtures

    die in der Folge zu weiteren Grenzwert-Absenkungen führen kann bzw. wird.



    Wie schon richtig angemerkt wurde: Trinkwasser ist nur eine geringfügige, oft zu vernachlässigende, Eintragsquelle. Über (feste) Lebensmittel, Kosmetik-/Körperpflege- und andere Verbraucherprodukte sowie die Luft (auch Innenraumluft --> Ausdünstungen diverser Lösungsmittel von Klebern, Dämmungsmitteln...) kriegt man deutlich höhere Mengen ab.

    Die Analytik wird immer besser, was bedeutet, dass man bei Winzspuren, die früher nicht messbar waren heute Werte bekommt die ungleich “exakt Null komma null“ sind. Andererseits gibt es auch Fälle, Sub-Mikroplastik (d.h. sehr kleinteilige Mikroplastik) ist einer davon, wo aktuell noch an zuverlässigen Analysemethoden geforscht wird (*). Also würde ich bei für Privatleute erhältlichen Filtern/Wasseraufbereitungssystemen aufpassen, die allerlei versprechen, was u.U. selbst im Forschungslabor (geschweige denn großtechnisch im kommunalen Wasserwerk) noch nicht möglich ist. Auch die “gute“ Industrie will Umsatz machen

    (*) Mehr dazu sowie einigem mehr (auch was man selbst zum Wasserschutz beitragen kann!) unter https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser
    Geändert von riech.reload (05.01.19 um 20:19 Uhr)

  2. #42
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    Standard AW: gründliche Filterung und beleben des Leitungswassers - wie und womit?

    Danke für die Ergänzungen und Links, Riech

    Zitat Zitat von riech.reload Beitrag anzeigen

    Die Analytik wird immer besser, was bedeutet, dass man bei Winzspuren, die früher nicht messbar waren heute Werte bekommt die ungleich “exakt Null komma null“ sind. Andererseits gibt es auch Fälle, Sub-Mikroplastik (d.h. sehr kleinteilige Mikroplastik) ist einer davon, wo aktuell noch an zuverlässigen Analysemethoden geforscht wird (*). Also würde ich bei für Privatleute erhältlichen Filtern/Wasseraufbereitungssystemen aufpassen, die allerlei versprechen, was u.U. selbst im Forschungslabor (geschweige denn großtechnisch im kommunalen Wasserwerk) noch nicht möglich ist. Auch die “gute“ Industrie will Umsatz machen
    Hinzu kommt noch, dass sich in den Filtern für den Hausgebrauch die Bakterien vermehren können:
    https://www.youtube.com/watch?v=EgmaciIn7cE

    Welche Stoffe die Plastikfilterkartuschen in winzigen Spuren ans Wasser abgeben könnten, wurde anscheinend nicht untersucht.

    Übrigens verwenden die Wasserwerke auch Filter, wo es möglich und nötig ist, und dann immerhin unter kontrollierten Bedingungen. Ich denke nicht, dass man selbst bessere Resultate erreichen wird, was Schadstoffe angeht, auch nicht unbedingt bei höheren Investitionen. Die Filter für den Hausgebrauch dienen vor allem der Entkalkung oder der Esoterik.

    Wer in einer Gegend lebt, in der das Trinkwasser nah an der Oberfläche gewonnen wird und gechlort werden muss und lieber Quellwasser aus tiefen unbelasteten Quellen haben möchte, kann das Wasser ja in der Glasflasche kaufen.
    Geändert von Irene Gronegger (05.01.19 um 20:36 Uhr)

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