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Thema: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

  1. #31
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Du hast ja sogar noch länger abgewartet! Wie ging es Dir denn im März im Vergleich zu heute?
    LG

  2. #32
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Etwas mehr LT würde ich versuchen.

  3. #33
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Du hast ja sogar noch länger abgewartet! Wie ging es Dir denn im März im Vergleich zu heute?
    LG
    Hallo Amarillis, es geht mir ganz okay. Im März fand ich die Vorstellung, noch weitere 4 Wochen die Dosierung und damit auch mein Befinden beizubehalten, nicht so toll. Eher abschreckend. Heute kann ich mir vorstellen, es einfach noch weiter so zu lassen. Ich würde mir zwar mehr Energie wünschen, aber es ging mir definitiv schon schlechter! In den letzten Tagen fühle ich mich zwar nicht so gut - schlapp und ein bisschen weinerlich - aber ich bin auch wieder etwas erkältet...

    LG

  4. #34
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Klingt aber doch nach ein kleines bißchen depressiven Verstimmungen. Das ist bei mir immer mit dem fT4 verknüpft. Von daher würde ich auch dazu tendieren ein wenig mehr LT zu nehmen. Aber abwarten ist immer eine Option, vorallem wenn Du erkältet bist.
    Im März war der fT3 höher als jetzt, von daher hatte ich gefragt. Offensichtlich ist dann wohl ein niedriger bei Dir besser.
    Also es ist und bleibt ein Ausprobieren und dazu hättest Du sozusagen nach allen Seiten Luft. Von einer ÜD bist Du jedenfalls weit entfernt denke ich. Aber ich könnte das sehr, sehr gut nachvollziehen wenn Du denkst, lieber nichts verändern, dass was ich jetzt habe, habe ich und kenne ich.
    Insgesamt ist es doch gut, dass Du sagen kannst es geht ok; hattest Du auch schon ganz anders.
    LG

  5. #35
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Hallo Amarillis, tatsächlich werde ich wohl noch ein bisschen abwarten, bis ich nicht mehr erkältet bin - und dann vielleicht nochmal ein bisschen bis zur nächsten BE.
    Ich bin echt unentschlossen. Ich vergaß allerdings auch zu erwähnen, dass ich im Februar überhaupt zum ersten Mal auch den rT3-Wert habe bestimmen lassen (hat eeewig gedauert, bis das Ergebnis da war). Google sagte mir, dass der Quotient von fT3 und rT3 mindestens bei 0,02 liegen sollte. Bei mir betrug er 0,016xxx. Also vielleicht doch lieber bei einer Erhöhung der Dosis T3 nehmen? LG

  6. #36
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Auch dir, Janne1, natürlich herzlichen Dank für deinen Rat! Entschuldige bitte, falls ich irgendwie unhöflich oder undankbar rübergekommen bin. Ich bin wirklich für jeden guten Tipp dankbar!
    L-Thyroxin zu erhöhen wäre mir grundsätzlich sympathischer als T3 - irgendwie habe ich im Moment ein bisschen Angst vor T3 und einer Überdosierung... Ist wahrscheinlich Quatsch. Ich habe mir sagen lassen, dass es Länder gibt, die gar keine reine T4-Therapie durchführen, sondern immer nur in Kombination mit T3.
    Wenn ich zu dem Ergebnis kommen sollte, T4 zu erhöhen, um wie viel sollte ich am besten steigern? 12,5 oder 6,25? Oder sogar nur 3,125?

  7. #37
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Ich würde es mal mit 6,25µg mehr T4 probieren. Sollte das in die falsche Richtung gehen, kannst Du immer noch mehr T3 nehmen. Aber mehr T4 bedeutet an sich auch mehr T4 zur Verfügung, um in T3 umgewandelt zu werden. Außerdem schrieb ich schon, dass Deine Symptome eher auf zu wenig T4 hindeuten, für mich jedenfalls.

    Ich habe mir sagen lassen, dass es Länder gibt, die gar keine reine T4-Therapie durchführen, sondern immer nur in Kombination mit T3.
    Da brauchst Du gar nicht weit schauen. In der DDR war das nämlich so. Und das war nicht zum Vorteil für alle. Da gab es nur Kombipräparate. Da konntest Du Dir dann aussuchen, ob es Dir schlecht ging, weil der T4-Anteil passte, der T3-Anteil aber zu hoch war, oder der T3-Anteil prima, aber der T4-Anteil zu niedrig....
    Reine T3-Präparate scheint es nämlich wenige zu geben auf der Welt.
    LG

  8. #38
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    So, Ihr Lieben, hier bin ich mal wieder. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr! Meines ist gerade nicht so gut.
    Nachdem ich im letzten Jahr im Mai wie geraten meine Dosis minimal erhöht hatte auf 93,75 mcg LT morgens und 5 mcg Thybon (gesplittet in je 2,5 mcg morgens und abends) war mein Befinden zunächst einigermaßen okay, auch wenn es noch lange nicht meinen Wünschen entsprach.

    Blutwerte vom 24.07.2019 (Karenzzeit LT etwa 26 Stunden, Thybon ca. 10 Stunden)
    TSH (0,4 - 4,0): 2,9 (leicht veränderte Referenzwerte durch neues Labor)
    fT3 (2,3 - 4,2 pg/ml): 2,5
    fT4 (0,89 - 1,76 ng/dl): 1,02

    Ab Mitte Oktober ging es mit meinem Befinden dann stetig bergab. Konzentrationsstörungen, Kälteempfinden, Haarausfall, Augenlidzucken, im Liegen häufig beginnende Wadenkrämpfe, Muskelverspannungen (vor allem im Nacken/Rücken und Kieferbereich) und daraus resultierende Kopfschmerzen, abnehmende Leistungsfähigkeit, dafür zunehmende Müdigkeit und Weinerlichkeit. Mit am unangenehmsten fand ich die innere Unruhe, die mich davon abgehalten hat, die Dosis LT einfach auf 100 zu erhöhen. Ende Oktober bis Mitte November war ich dann in Borkum zur Mutter-Kind-Kur, in der mir gesagt wurde, dass - wegen des hohen Jodgehalts der Luft dort - eine Bestimmung der Schilddrüsenwerte erst mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 6 Wochen nach der Heimkehr sinnvoll sei. Inzwischen habe ich einfach schon mal Magnesium genommen, ich dachte, das könnte nicht schaden... Die innere Unruhe wurde davon subjektiv empfunden etwas weniger.
    Wegen der Weihnachtsferien habe ich die Blutentnahme erst am 09.01.2020 durchführen lassen können. Hier die Ergebnisse (bei mittlerweile bleierner Müdigkeit und dem Gefühl, ständig losheulen zu können):
    09.01.2020 (Dosierung noch immer 93,75 LT und 2x 2,5 Thybon; Karenzzeit LT etwa 26 Stunden, Thybon ca. 10 Stunden)
    TSH (0,4 - 4,0): 3,81
    fT3 (2,3 - 4,2 pg/ml): 3,23
    fT4 (0,89 - 1,76 ng/dl): 1,25
    (Warum sind die freien Werte höher geworden?)

    Einige andere Werte wurden auch bestimmt, teils auf meinen Wunsch hin, teils auf Initiative des Hausarztes: (Entschuldigt, wenn ich die Werte ohne Einheiten angebe, ich bin gerade so fertig, dass mich die Tipperei schon überfordert... Wenn sie dringend notwendig sein sollten, muss ich sie eben noch ergänzen)

    LEUK: (4,0 - 10,0) 4,8
    ERY: (4,0 - 5,0) 4,4
    HGB: (12,0 - 16,0) 13,2
    HKT: (37,0 - 52,0) 41,7
    MCV: (80,0 - 99,0) 94,3
    MCH: (27,0 - 34,0) 29,8
    MCHC: (31,0 - 37,0) 31,6
    THROM: (150 - 440) 307
    %HYPO: (<5) 2,8
    ERYV: (11,5 - 14,5) 13,0
    CA: (2,15 - 2,5) 2,41
    25V: (31,0 - 60,0) 24,6 (Vit. D?)
    MG: (0,66 - 1,07) 0,89
    P: (0,81 - 1,45) 1,37
    PTH: (18,4 - 80,1) 49,4

    Ich lehne mich vermutlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich aus meinen Werten schließe, LT zu erhöhen (auf 100?) und Vit D zu nehmen. Wenn ich Magnesium weiter nehme, schadet es vermutlich auch nicht. Könnt ihr mir noch etwas zu meinen Werten sagen / raten? Sieht ja sonst ganz gut aus, oder? Ferritin wurde leider nicht bestimmt.

    Danke an die, die sich Zeit nehmen, das Ganze zu lesen und mir zu helfen!
    Geändert von Linn1971 (13.01.20 um 18:15 Uhr)

  9. #39
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Ich lehne mich vermutlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich aus meinen Werten schließe, LT zu erhöhen (auf 100?)
    Hm. Warum willst Du das tun? Die Werte sind gestiegen, nicht gesunken.

    war mein Befinden zunächst einigermaßen okay, auch wenn es noch lange nicht meinen Wünschen entsprach.
    Könntest Du das mal differenzieren? War es besser als vorher, oder schlechter? Ok. sagt in diesem Zusammenhang nämlich nichts aus.

    Du hast so krass andere Werte als vorher, dass der Zusammenhang nur in der Kurluft liegen kann. Oder siehst Du das anders? Wenn schon die Ärzte zu mindestens 6 Wochen Abstand bis zur BE raten und Du wartest wohl ca. 8 heißt das ja nicht, dass das nun ausreichend war.
    Vergleicht man nur die Werte könnte man auch sagen, es ist jetzt viel zu viel, insbesondere beim fT3!
    LG

    P.S. Bitte, bitte fülle Dein Profil mal aus! Der Thread ist schon viel zu lang und ich finde es extremst mühsam, alles daraus zusammenzusuchen und der Fehlerteufel schlägt eventuell blitzschnell zu, ohne das man das möchte.
    Geändert von Amarillis (13.01.20 um 18:56 Uhr)

  10. #40
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Hallo Amarillis, danke für deine Antwort. Du hast natürlich Recht: Ich habe die Infos mal zusammenkopiert, ergänzt und endlich in mein Profil gestellt. Falls ich was verbessern oder aussagekräftiger formulieren kann, bitte ich um Hinweise. Ist halt ziemlich lang geworden...

    Ich finde es schwierig, mein Befinden von 2019 jetzt noch differenziert zu beschreiben. Der gesundheitliche Zustand meines Mannes 2018 und 2019 (mit zeitweiser Abwesenheit wegen Kuraufenthalten, während derer ich zu Hause den Laden am Laufen halten musste) war extrem belastend, so dass ein Nah-am-Wasser-gebaut-sein sicherlich nicht ungewöhnlich ist. Ich war häufig müde, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man zu wenig Schlaf bekommt. Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Gedankenkarussell und mangelnde Leistungsfähigkeit können natürlich auch davon kommen. Meine innere Unruhe wurde ich nicht los. Nach meinem Eindruck hatte ich auch vermehrten Haarausfall. Insgesamt hätte ich mir ein höheres Energielevel mit deutlich mehr Ausgeglichenheit gewünscht, aber unter den Umständen war es halt "okay". Deshalb aber auch mein Kurantrag...

    Die drei Wochen in Borkum waren erholsam, aber eigentlich noch zu kurz. Trotzdem habe ich während des Aufenthaltes ein paar wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen können, was ich in meinem Leben ändern wollte (mehr Zeit für mich nehmen). Ich war mit mir ziemlich im Reinen. Körperlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass an meiner Schilddrüsenhormoneinstellung etwas nicht in Ordnung sei. Reizbarkeit, innere Unruhe und Muskelverspannungen haben zugenommen. Durch die Muskelverspannungen im Nackenbereich habe ich häufig Kopfschmerzen. Ansätze von nächtlichen Wadenkrämpfen und unter Belastung sowie Zucken der Augenlieder ließen mich Magnesium nehmen, wobei ich das Gefühl hatte, dass dies auch meine Unruhe reduzieren konnte. Der Haarausfall hat sich aktuell normalisiert, würde ich sagen. Vergesslich und unkonzentriert bin ich leider immer noch.

    Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass der Aufenthalt in Borkum meine Werte so verändert haben könnte. Ich war nicht zum ersten sondern zum zwanzigsten Mal dort. Noch nie ist mir bei Blutuntersuchungen ein solcher Wandel aufgefallen - und früher habe ich nicht anschließend sechs Wochen mit einer erneuten Blutabnahme gewartet, da mir das Problem nicht bekannt war. Ich hatte also durchaus schon öfter BEs innerhalb der 6 Wochen - ohne solche Ausreißer bei den Werten.

    Ich dachte, weil der TSH so gestiegen ist, wäre das ein Zeichen für eine Anhebung der Dosierung. Die freien Werte passen da natürlich nicht zu. Was kann das denn sein? Was soll ich tun? Soll ich denn Thybon reduzieren (das ich sowieso mindestens einmal in der Woche abends vergesse)? Oder soll ich alles so lassen? Am Tag der Blutentnahme war ich wahrscheinlich schon mit einem Magen-Darm-Virus infiziert - ich habe mich bei meinem Sohn angesteckt und mich (ohne Erbrechen oder Durchfall) nur mit Bauchschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen sowie einem allgemeinen starken Krankheitsgefühl richtig, richtig schlecht gefühlt. Jetzt bin ich so müde, dass ich das Gefühl habe, ich kann tagelang im Bett liegen, ohne dass es mich erfrischt... Ich habe das Gefühl, keinen klaren Gedanken fassen zu können.
    Geändert von Linn1971 (14.01.20 um 11:27 Uhr)

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