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Thema: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

  1. #1
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    Standard Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Hallo zusammen, ich bräuchte mal Hilfe bei der Beurteilung meiner Werte.

    Auch gut 15 Jahre nach Diagnose HT (nach der Geburt unserer dritten Tochter 2003) und ständigem Kampf um ein „normales“ Befinden, habe ich noch keine optimale Dosierung für die Zuführung der Schilddrüsenhormone gefunden. Eigentlich hatte ich mich schon fast damit abgefunden, dass das Leben halt nicht so toll ist, wie man sich das als Kind vorgestellt hatte. Dann wurde ich 2012 mit 41 Jahren ungeplant schwanger und konnte durch die Hormonumstellung – verbunden mit einer Höherdosierung vom LT – erleben, dass es doch möglich war, sich normal und ziemlich ausgeglichen zu fühlen. Nach der Geburt unseres vierten Kindes hatte ich dann lange Zeit Probleme mit der Neueinstellung. Es stellte sich heraus, dass ich eine Umwandlungsstörung hatte, und ich nahm zusätzlich zum LT auch noch Thybon. Seit April 2017 nahm ich die Dosierung 100 LT (Henning) und 10 Thybon (umgestellt von 75 LT und 20 Thybon wegen Gehetztfühlens, Schwitzen etc.).

    Hier die Ergebnisse der letzten Blutentnahmen (immer nüchtern zwischen 8 und 9 Uhr morgens mit ca. 26 Stunden Abstand zur letzten Hormoneinnahme):

    14.09.2017
    TSH 0,35 (0,3 < 4)
    fT3 23%
    fT4 23%
    Befinden: bescheiden

    13.02.2018
    TSH 0,68 (0,3 < 4)
    fT3 34%
    fT4 30%
    Befinden: naja

    28.08.2019
    TSH 0,5 (0,3 < 4)
    fT3 35%
    fT4 11%
    Befinden: innere Unruhe, gehetzt sein, depressive Verstimmung, alles ist zu viel, Müdigkeit, aber keine Ruhe finden, Haarausfall, Konzentrationsstörungen
    Rat des Arztes: reduzieren der Dosis, weil der TSH etwas stramm sei (zu dem Zeitpunkt waren mir meine freien Werte nicht bekannt)  Reduzierung auf wöchentlich 600 LT statt 700 (2x pro Woche nur eine halbe 100er-Tablette)

    18.12.2018
    TSH 0,95 (0,3 < 4)
    fT3 33%
    fT4 37%
    Befinden: „neben mir stehen“, (innerliches Vibrieren), Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, weniger Haarausfall, weinerlich (könnte ständig in Tränen ausbrechen), trockene Augen, Heiserkeit, hohe Blutfettwerte, Appetitlosigkeit (2-3 kg abgenommen), Null Stresstoleranz; nach dem Weihnachtsfest etwas besser.
    Laut meinem Arzt sind die Werte jetzt optimal; meine psychische Verfassung sieht er in dem hinter mir liegenden harten Jahr begründet (Mutter gestorben, Stress im Familienalltag und im Job, Ehemann gesundheitlich sehr angeschlagen…)


    Ich verstehe nicht, warum mit der Reduzierung der LT-Gabe der fT4-Wert so gestiegen ist. Ich hätte erwartet, dass der fT4-Wert weiter abgesunken wäre. Hätte ich im August sofort meine Werte bekommen (und nicht nur die Aussage des Arztes, ich solle wegen des strammen TSH-Wertes reduzieren), hätte ich gesagt, ich befinde mich in einer Unterfunktion und hätte erhöht. Im Dezember jetzt sahen die Werte gar nicht so schlecht aus… Soll ich die Dosierung nun weiter so beibehalten und abwarten, soll ich weniger nehmen (in der Hoffnung, dass die Schilddrüse wieder aktiver wird und selbst noch mehr T4 bildet) oder soll ich lieber mehr LT nehmen – auf die alte Dosierung 100 LT/Tag gehen oder sogar noch höher? Das fT3 scheint ja recht stabil zu sein unabhängig von der Dosierung des LT.

    Mein wirklich netter Hausarzt ist in Bezug auf die Schilddrüse nicht so firm und schaut nur auf den TSH-Wert… Für einen Rat wäre ich echt dankbar.

    Vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, bis hierher zu lesen.

    LG und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  2. #2
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Na Du hast ja offensichtlich den Rutsch schon länger hinter Dir.... Referenzbereich vom TSH sieht auch komisch aus. Sicher muss das in der Mitte ein Bindestrich sein.

    Tausche mal Deine Prozente gegen die realen Zahlen, mit Prozenten fängt keiner etwas an. So kann man absolut nichts dazu sagen. Es kann zudem keiner wissen, ob die Werte nicht mit unterschiedlichen Referenzbereichen entstanden sind. Zudem wären die alten Werte wirklich interessant.
    Leider hast Du auch mit T3 solch eine lange Karenz. Gesplittet hast Du also das T3 nicht? Oder etwa einen Teil der Dosis am Tag vorher weg gelassen?
    LG

  3. #3
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Was die lange Karenzzeit betrifft: Ich dachte, man sollte die BE nüchtern durchführen lassen bzw. ohne vorherige Einnahme der Schilddrüsenhormone. Da ich meine Schilddrüsenmedikamente immer morgens in einer Gesamtdosis zu mir nehme, liegt die letzte Einnahme dann eben etwas mehr als 24 Stunden zurück. Ist das wegen der kurzen Halbwertszeit des T3 nicht richtig?

    Hier nochmal meine Werte mit Referenzrahmen:

    14.09.2017
    TSH 0,35 (0,3 < 4)
    fT3 2,74 (2,3 – 4,2 pg/ml) 23%
    fT4 1,09 (0,89 – 1,76 ng/dl) 23%
    Befinden: bescheiden

    13.02.2018
    TSH 0,68 (0,3 < 4)
    fT3 2,95 (2,3 – 4,2 pg/ml) 34%
    fT4 1,16 (0,89 – 1,76 ng/dl) 30%
    Befinden: naja

    28.08.2019
    TSH 0,5 (0,3 < 4)
    fT3 2,96 (2,3 – 4,2 pg/ml) 35%
    fT4 0,99 (0,89 – 1,76 ng/dl) 11%
    Befinden: innere Unruhe, gehetzt sein, depressive Verstimmung, alles ist zu viel, Müdigkeit, aber keine Ruhe finden, Haarausfall, Konzentrationsstörungen
    Rat des Arztes: reduzieren der Dosis, weil der TSH etwas stramm sei (zu dem Zeitpunkt waren mir meine freien Werte nicht bekannt)  Reduzierung auf wöchentlich 600 LT statt 700 (2x pro Woche nur eine halbe 100er-Tablette)

    18.12.2018
    TSH 0,95 (0,3 < 4)
    fT3 2,92 (2,3 – 4,2 pg/ml) 33%
    fT4 1,21 (0,89 – 1,76 ng/dl) 37%
    Befinden: „neben mir stehen“, (innerliches Vibrieren), Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, weniger Haarausfall, weinerlich (könnte ständig in Tränen ausbrechen), trockene Augen, Heiserkeit, hohe Blutfettwerte, Appetitlosigkeit (2-3 kg abgenommen), wenig Stresstoleranz; nach dem Weihnachtsfest etwas besser.


    Was die alten Werte betrifft: Ich habe erst relativ spät damit angefangen, mir vom Arzt die Werte aushändigen zu lassen und mir dazu die aktuelle Dosierung und das Befinden zu notieren. Anfangs glaubte ich meinem damaligen Hausarzt, dass Hashimoto Thyreoiditis keine komplizierte Erkrankung sei – man nehme sein L-Thyroxin und dann sei es gut. Die Erkenntnis, dass das nicht in jedem Fall so einfach ist, entwickelte sich dann langsam. Auch war es häufiger so, dass das Labor nicht die angeforderten freien Werte bestimmt hat, sondern nur TSH und eventuell noch T3 und T4…
    Erst ab 2013 sind meine Aufzeichnungen einigermaßen vollständig:

    31.07.2013 (aktuelle Dosierung 125 LT)
    TSH 0,19 (0,55 - 4,78)
    fT3 3,1 (2,3 – 4,2 pg/ml) 42,1%
    fT4 1,38 (0,89 – 1,76 ng/dl) 56,3%
     Reduzierung auf 100 LT

    30.12.2013 (100 LT)
    TSH 8,91 (0,55 - 4,78)
    fT3 2,27 (2,3 – 4,2 pg/ml) -1,6%
    fT4 1,1 (0,89 – 1,76 ng/dl) 24,1%
     Erhöhung auf 112,5 LT

    09.04.2014 (112,5 LT)
    TSH 6,51 (0,55 - 4,78)
    fT3 2,6 (2,3 – 4,2 pg/ml) 15,8%
    fT4 1,17 (0,89 – 1,76 ng/dl) 32,2%
     Erhöhung auf 125 LT

    16.06.2014 (125 LT)
    TSH 0,75 (0,55 - 4,78)
    Freie Werte wurden leider nicht bestimmt

    Besuch beim Endokrinologen, der mir meinen Verdacht auf eine Umwandlungsstörung bestätigte -> Einnahme von Thybon

    29.08.2014 (75 LT, 20 Thybon)
    TSH 0,07 (0,55 - 4,78)
    Freie Werte wurden leider wieder nicht bestimmt ,
    Befinden: Aufhellung der Stimmung, bessere Konzentrationsfähigkeit

    21.03.2016 (75 LT, 20 Thybon)
    TSH 1,6 (0,55 - 4,78)
    fT3 2,65 (2,3 – 4,2 pg/ml) 18%
    fT4 0,77 (0,89 – 1,76 ng/dl) -14%
    Befinden: unwohl, gehetzt sein
     Erhöhung auf 100 LT, 20 Thybon

    25.10.2016 (100 LT, 20 Thybon)
    TSH 0,03 (0,55 – 4,78)
    fT3 3,34 (2,3 – 4,2 pg/ml) 55%
    fT4 1,03 (0,89 – 1,76 ng/dl) 16%
    Befinden: unwohl, gehetzt sein, schwitzen -> Reduzierung wieder auf 75 LT, 20 Thybon

    26.01.2017 (75 LT, 20 Thybon)
    TSH 0,21 (0,55 – 4,78)
    Leider keine freien Werte…
    Arztempfehlung: reduzieren wegen niedrigem TSH, ich behalte aber bei, weil ich mich ganz wohl fühle

    11.04.2017 beim Endokrinologen (75 LT, 20 Thybon)
    TSH 0,29 (0,4 – 4)
    fT3 2,79 (2,3 – 4,2 pg/ml) 26%
    Befinden: Grundstimmung gut, wenig Energie, nächtliches Schwitzen, häufig kalt
     Umstellung auf 100 LT, 10 Thybon, dadurch etwas klareres Denken und weniger gehetzt fühlen

    Die danach folgenden Werte hatte ich ganz oben schon aufgeschrieben.

    Dank an alle, die sich bis hierher durchgekämpft und vielleicht noch einen klugen Rat für mich haben!
    Geändert von Linn1971 (01.01.19 um 15:34 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Warum ich mich oben amüsiert habe, hast Du offensichtlich nicht verstanden und den Fehler gleich mal wiederholt! Du hast also eine BE in 2019 gehabt? Interessant!

    Was die lange Karenzzeit betrifft: Ich dachte, man sollte die BE nüchtern durchführen lassen bzw. ohne vorherige Einnahme der Schilddrüsenhormone. Da ich meine Schilddrüsenmedikamente immer morgens in einer Gesamtdosis zu mir nehme, liegt die letzte Einnahme dann eben etwas mehr als 24 Stunden zurück. Ist das wegen der kurzen Halbwertszeit des T3 nicht richtig?
    In dem Moment wo Du die gesamte Dosis am Morgen nimmst, war das Vorgehen insofern richtig, als Du eine BE zwar nicht nüchtern, aber doch ohne die vorherige Einnahme der Hormone machen solltest. Aber, und das ist das problematische daran, Du bekommst beim fT3 einen Blutwert nach 24 Stunden, der komplett unrealistisch ist. Der Wert liegt über den Tag viel, viel höher, als er bei Dir bisher gemessen wird! Und genau da, ist glaube ich auch der Fehler in der Interpretiation bzw. in der Nichtinterpretation! Du hast nämlich jetzt Deine 33% beim fT3 ausgerechnet und meinst der Wert wäre zu niedrig. Dies ist aber der absolute Tiefststand.
    Zudem viel T3 drückt auch ganz oft den fT4 nach unten. Vermutlich bei Dir auch so passiert. Sieht man am 21.3.2016. Für mich ist diese Entscheidung eigentlich der Supergau gewesen.

    Für mich ist die ganze Entscheidung mit Thybon sehr, sehr fraglich. Der Endo hat sich offensichtlich nur auf die BEs nach dem 30.12.2013 gestützt. Vorher sah man nichts von einer Umwandlungsstörung.
    Wie hast Du Dich mit den 125µg LT gefühlt? Reduziert wurde damals wohl ausschließlich wegen des niedrigen TSHs, und dann gleich um 25µg, spricht auch für einen Rundumschlag. Alles was dann kam, war meiner Meinung nach einfach zu wenig um auch einen guten fT3 zu bekommen. Aber wie gesagt, vor dieser unseligen Senkung waren die Werte gut. Jetzt aktuell sind sie es nicht mehr, und das Befinden wohl auch nicht. Also weiß ich nicht, ob ich so weiter machen würde.
    LG

  5. #5
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    ...
    Für mich ist die ganze Entscheidung mit Thybon sehr, sehr fraglich. Der Endo hat sich offensichtlich nur auf die BEs nach dem 30.12.2013 gestützt. Vorher sah man nichts von einer Umwandlungsstörung.
    Wie hast Du Dich mit den 125µg LT gefühlt? Reduziert wurde damals wohl ausschließlich wegen des niedrigen TSHs, und dann gleich um 25µg, spricht auch für einen Rundumschlag. Alles was dann kam, war meiner Meinung nach einfach zu wenig um auch einen guten fT3 zu bekommen. Aber wie gesagt, vor dieser unseligen Senkung waren die Werte gut. Jetzt aktuell sind sie es nicht mehr, und das Befinden wohl auch nicht. Also weiß ich nicht, ob ich so weiter machen würde.
    LG

    Ich denke, du kommst ohne T3 besser klar. Lass dich in Zukunft nicht auf Dosisreduktionen bei gutem Befinden ein.

  6. #6
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Zunächst einmal meinen aufrichtigen Dank für die Zeit, die ihr dem Lesen und Durchdenken meiner Situation und dem Schreiben eurer Meinung dazu gewidmet habt!!! Man ist mit dieser Krankheit ziemlich auf sich alleine gestellt, was Hilfe und Beratung durch die (Haus-)Ärzte und auch die Endokrinologen betrifft, finde ich. Glücklicherweise gibt es dieses Forum.

    Ich habe noch Werte von 2011 bzw. 2012, die mit dazu geführt hatten, dass ich eine Umwandlungsstörung bei mir vermutete:

    30.06.2011 (Dosierung LT nicht mehr bekannt)
    TSH 1,15 (0,4 – 4,2)
    fT3 2,4 (2,3 – 4,2 pg/ml) 5,3%
    fT4 1,8 (0,89 – 1,76 ng/dl) 104,6%

    22.09.2011 (Dosierung LT nicht mehr bekannt)
    TSH 0,83 (0,55 – 4,78)
    fT3 2,9 (2,3 – 4,2 pg/ml) 31,6%
    fT4 1,8 (0,89 – 1,76 ng/dl) 104,6%

    08.06.2012 (Dosierung LT nicht mehr bekannt)
    TSH 0,69 (0,55 – 4,78)
    fT3 2,72 (2,3 – 4,2 pg/ml) 22,1%
    fT4 1,36 (0,89 – 1,76 ng/dl) 54,0%

    Das sah damals schon so aus, als würde das fT3 nicht so richtig nachziehen – dachte ich – und der Endokrinologe hat dem nicht widersprochen.
    Zunächst fühlte ich mich mit der Einnahme von Thybon tatsächlich ja auch besser.
    Mittlerweile habe ich mich auch schon gefragt, ob es möglich ist, dass eine solche Umwandlungsstörung eventuell auch reversibel sein könnte (sofern es sie bei mir denn je gegeben hat). Habt ihr sowas schon mal gehört? Tatsächlich würde ich gerne versuchen, Thybon wieder wegzulassen. Wie gehe ich da jetzt am besten vor? Kann ich es einfach von jetzt auf gleich weglassen? Und soll ich dann sofort LT steigern? Um wieviel? Erst mal um 12,5 für eine Zeit x und dann nochmal um 12,5 auf insgesamt 125? Was meint ihr?

    Dankbare Grüße

  7. #7
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Warum ich mich oben amüsiert habe, hast Du offensichtlich nicht verstanden und den Fehler gleich mal wiederholt! Du hast also eine BE in 2019 gehabt? Interessant!
    Nee, hatte ich echt nicht gecheckt! Kann man mal sehen, wie Matsch ich häufig in der Birne bin - unkonzentriert etc... Es waren aber auch so viele Zahlen, dass mir nachher ganz schön der Kopf geraucht hat - zumal mir das Ganze zwischendurch abgestürzt ist und ich es noch ein zweites Mal tippen durfte. Ich hatte schon überlegt, ob du einen Rutsch in die UF meintest...

  8. #8
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Ich glaube bei T3 ist es besser es auszuschleichen, als es abruppt abzusetzen. Der Spiegel sinkt doch sehr schnell, anders als bei T4.
    Ich würde wohl erstmal nur das T3 reduzieren und abwarten, was die eigene Umwandlung tut und was vorallem der fT4.
    Und ich würde auf jeden Fall T3 splitten!
    Wenn Du vielleicht auf 7,5µg T3 gehen würdest hieße das, 2,5µg davon morgens mit LT zusammen, die letzte Dosis 2,5µg vor dem schlafen gehen und die zweite in der Mitte von diesen beiden Einnahmen. Oder auch 5µg, dann morgens und abends je 2,5µg nehmen im 12 Stunden Abstand.
    Vor der nächsten BE nimmst Du alles am Tag vorher. Dann bekommst Du nämlich mit LT eine 24-Stunden-Karenz, mit T3 aber und das wäre gut und richtig, eine Karenz von ca. 10 Stunden.
    Du merkst bei T3 ziemlich frühzeitig, ob sich was tut und vielleicht auch, ob es richtig oder falsch sein könnte. Nach 3 Tagen ist jedenfalls das Zuviel verbraucht und der Spiegel im Blut aufgebaut. Bis in allen Geweben eine Änderung eingetreten ist dauert es natürlich länger, aber oft kann man schon vorher eine Tendenz fühlen.
    Schwierig wird es allerdings, wenn der fT4 tatsächlich viel zu niedrig liegt. Das kann man halt im Moment leider nicht abschätzen. Dann würdest Du aber Symptome zusätzlcih davon bekommen, dass der fT3 nicht auch noch den fT4 teilweise ausgleicht.
    Einfach ist die Sache jetzt sicher nicht.
    LG

    P.S. Kaufe Dir einen Tablettenteiler, z.B. den Exakt. Die Tablettenhälfte muss genau parallel zur Vorderkante Tablettenteiler liegen. Die Spitze der Tablette zeigt dabei immer nach vorne zur Öffnung des Teilers und mit der Oberseite der Tablette nach oben, auch bei den schon mal geteilten Stücken; bzw. die Rundung der Tablette immer hinten. Die Spitze des Tablettenviertels zeigt außerdem genau (!) auf die Längskerbe im Tablettenteiler. Ausrichtung der Tablette geht mit einem spitzen Gegenstand.
    Geändert von Amarillis (02.01.19 um 12:50 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Danke, Amarillis! Ich habe mir heute einen Tablettenteiler besorgt und werde damit loslegen.
    Ich habe schon ein bisschen Angst, aber einen Versuch ist es wert! So wie im Moment möchte ich mich jedenfalls nicht den Rest meines Lebens fühlen... Drück mir die Daumen...

    LG

  10. #10
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    Standard AW: Wie soll ich meine Werte interpretieren?

    Daumen sind gedrückt!
    LG

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