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Thema: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

  1. #41

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Ich habe nun neue Werte und habe dich mal so lange lieber in Ruhe gelassen. Das Ärgern ist mit Außenperspektive vermutlich "einfacher", verstehe ich gut, aber ich könnte das im Moment nicht auch noch aushalten.
    Zur Beruhigung immerhin: Es ist nicht angedacht, vor 12 Monaten abzusetzen (behalte das aber im Auge).

    Ich soll nun auf 5mg erhöhen; die Werte machen mich aber gerade ein wenig ratlos - kann das so gar nicht deuten. Passt aber zum Befinden, das ich auch nicht deuten kann: Müde und antriebslos, aber auch aufgeregt und Puls wieder etwas höher und schneller außer Atem. Irgendeine Idee, was da gerade passiert?

    Mir ist inzwischen zumindest klarer geworden, warum mich die verschiedenen Empfehlungen so kirre machen: Ich habe schlicht keine Ahnung, wie ich das den Ärztinnen gegenüber kommunizieren sollte. Mein Problem: Ich kann nicht lügen. Und ich müsste entweder zugeben, dass ich mich nicht an die Empfehlung gehalten habe oder bezüglich der eingenommenen Dosis lügen (und das schriftlich).
    Ich habe zu diesem Thema auch keinen Faden finden können. Ist mir ein Rätsel, wie andere das machen. Es sei denn, es gibt nicht überall diese "Fragebögen" und man sagt halt einfach nix.

  2. #42
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    die Werte machen mich aber gerade ein wenig ratlos - kann das so gar nicht deuten.
    Ich probiere es mal. Deine freien Werte sind angestiegen in der kurzen Zeit, am meisten fT3 und dadurch ist das TSH (vorallem eben durch den höheren fT3) wieder gesunken. Deshalb war die Hemmerpause nicht gut. Wenn fT3 steigt und TSH sinkt heißt das, dass MB oder andere ÜF wieder durchstartet. Und daher möchte der Arzt, dass Du die Hemmer nun wieder nimmst. Im Grunde liegt er nun mit seiner Einschätzung was die Höhe der Hemmer angeht, beim Vorschlag aus dem Forum. Ich habe aber nicht alles gelesen.
    Deine Symptome können durchaus von dem deutlich gestiegenen fT3 kommen. Zusätzlich bist Du aber mit dem fT4 immer noch unter dem Referenzbereich.
    Zu den Fragebögen: Die kenne ich nur vom NUK und da nur von der ersten Behandlung. Da musste ich dann ausfüllen was ich alles für Vorerkrankungen habe und welche Medikamente ich nehme. Musst Du sowas jedes Mal ausfüllen?
    Das beste Argument ist eigentlich, wenn Du mit Deiner Dosis richtig lagst und das Befinden gut war oder besser wurde. Wobei das letzte jetzt im Moment nicht so entscheidend ist. Der Arzt kann immer nur eine Empfehlung aussprechen, niemals einen Befehl geben! Es ist Dein Körper, mit dem Du etwas tust oder nicht. Natürlich solltest Du gute Argumente haben, warum Du nicht der Empfehlung des Arztes gefolgt bist, aber die gibt es doch.
    LG

  3. #43

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Danke dir! Ja, es wird jedes Mal vor der BE abgefragt, welche Medikamente eingenommen wurden und seit wann. Wenn das nicht üblich ist, erklärt sich natürlich auch, warum ich da so am Rumeiern bin;-).

    Aber jetzt wird mir die Dosiserhöhung klarer. Ich hatte mich wohl zu sehr auf den niedrigen fT4 konzentriert. Aber dann passt das ja wieder mal hervorragend zum Befinden.

  4. #44
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    erklärt sich natürlich auch, warum ich da so am Rumeiern bin;-).
    Wieso eigentlich? Bisher hast Du doch glaube ich, immer das gemacht was der Arzt wollte?
    Ich würde da einfach hinschreiben, was Du genommen hast und dann abwarten. Falls es nicht das war was der Arzt vorgeschlagen hat, wird er wohl nachfragen. Vielleicht käme aber auch gar nichts...
    Ansonsten selbstbewusster werden.
    LG

  5. #45
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Du hast doch die Einnahmepause gemacht, sehe ich das richtig? zum Glück nur die 3 Tage? aus dem Profil:

    Thiamazol: 10mg/seit 26.01.
    -----------------------------------------------------
    6.2.19 Endo/Nuk

    fT3: >2,7 (3-10)
    fT4: 7,6 (13-28)
    TSH basal: 10 (0,2-3,5)
    GOT/ASAT: 68 (<35)
    GPT/ALAT: 92 (<35)

    Thiamazol: 9.2.-11.2. 0mg, ab 12.2.: 2,5mg
    -------------------------------------------------------------
    14.2.19 Endo/Nuk (Achtung: andere Referenzwerte)

    fT3: >3,43 (2-4,2)
    fT4: 0,78 (0,8-1,7)
    TSH basal: 1,37 (?)
    GOT/ASAT: 46 (<35)
    GPT/ALAT: 73 (<35)

    Thiamazol: ab 20.2.: 5 mg
    der im Vergleich zum noch unternormigen fT4 relativ hohe fT3-Wert überrascht, die Deutung ist für mich nicht eindeutig. Entweder der Basedow, bei dem fT3 immer voranpirscht (leider jetzt kein aktueller TRAK-Wert dabei), oder eventuell kompensatorisch erhöht noch wegen des davor noch hohen TSH (zu dieser Kompensatorik, zur kompensatorischen Erhöhung von fT4 bei unternormigem fT4 gehört nämlich auch ein starkes/erhöhtes TSH).

    Es ist jetzt echt schwierig zu sagen, was jetzt kommt - nach dem, was man mit dir veranstaltet hat, nämlich es ist kein schöner kontinuierlicher Verlauf, sonder dieses unglückselige (und ich will dazu sagen: verantwortungslose) Draufloshemmen erzeugte jetzt eben eine Talsohle, und wie du daraus hervorkommst, ist noch unklar. Entweder mit einem noch immer aktiven Basedow oder es kommen ruhigere Zeiten - unmöglich zu sagen.

    Und deswegen ist es auch relativ unmöglich zu sagen, ob 5 nun zu viel sein wird - oder gar zu wenig - oder richtig, weil das, was davor passiert war, keine Schlüsse erlaubt. In unbestimmten Situationen neige ich oft dazu, Kompromisse zu finden, der wäre hier die Wechseldosis 2,5/5 mg abwechselnd.

    Schade, dass du nicht lügen kannst. Die, die es besser können, haben öfter etwas gelogen, und später "gestanden". Dann gibt es natürlich die, die gleich gestehen, nämlich bei der nächsten BE, wenn ihre von der Arztempfehlung abweichende Entscheidung ihnen Recht gibt ... d.h., man nimmt eine andere Dosis, wartet die BE ab, wenn die eigene Dosierung einem Recht gibt, gesteht man :-). Und dann gibt es Ärzte, die manns genug sind, dies un-göttergleich hinzunehmen, und es gibt welche, die evtl. göttergleich sauer sind. Aber man kann es immer mit dem eigenen Befinden erklären.

    Achso, dann gibt es auch welche, die gar nicht mehr genau wissen, was sie sagten. Da du aber Fragebogen hast, kannst noch immer sagen, dass du dich falsch erinnert hast. Das ist zwar eine Lüge, aber in eigener Sache, der Arzt trägt keinen Schaden davon.

    Dein Befinden ist für mich einfach ein Unwohlgefühl bei paradoxer Stoffwechsellage, die du ja bei diesen Werten hast.

  6. #46

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Nochmal danke euch beiden - ich werde mal in mich gehen, was ich da ändern kann;-). Das mit dem Selbstbewusstsein ist derzeit in der Tat schwierig, weil ich oft genug noch das Gefühl habe, neben mir zu stehen oder es sich eben nicht nach "Ich" anfühlt.

    Ja, ich hatte nur 3 Tage pausiert, danach 2,5mg. Die Werte sind nun die vor 6 Tagen und mein Gefühl sagt mir, dass da inzwischen einiges passiert ist. Was genau, weiß ich natürlich nicht, aber die Unruhe ist stärker als noch vor 6 Tagen. Von daher tendiere ich im Moment tatsächlich zu 5mg, zumal die nächste BE schon in 5 Tagen ist und ich hoffe, dass sich bis dahin alles ein wenig beruhigt, um nicht noch höher gehen zu müssen (oder zu sollen oder wie auch immer).
    Kann man eigentlich im aktuellen Fall ungefähr sagen, ab welchen Werten dann eine höhere Dosierung als 5mg angemessen wäre? Dann könnte ich das ja gleich diskutieren. Oh Mann, ich hoffe, dass das nicht eintritt. Dieses Hin- und Her macht mich grad wahnsinnig.
    Du hast es sehr treffend beschrieben mit "paradox". Genauso fühlt es sich auch an.

    PS: Sorry, hab mich verrechnet: BE ist in 6 Tagen, dann hätte ich die Dosis 7 Tage genommen.
    Geändert von Mafalda2 (20.02.19 um 15:28 Uhr) Grund: PS hinzugefügt

  7. #47
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Och das ist suboptimal ... in 7 Tagen kommt die Dosis nicht wirklich an. Dazu braucht es mindestens 12 Tage. Das wäre gegangen, wenn du die Werte früher gehabt hättest.

    So werden wir nicht viel über die Wirkung der Dosis 5 mg befinden können. Kannst du nicht etwas verschieben?

    Die Dosishöhe ist immer auch etwas abhängig von der individuellen Vorgeschichte - vom Verlauf - und der deine ist eine Achterbahnfahrt, kein Verlauf, wo man etwas abschätzen könnte. auf dkeine aussagefähige Vorgeschichte.

    Es kann natürlich sein, dass die drei Tage Einnahmepause und die Minidosis nicht direkt förderlich waren - aber du warst eben in starker Unterfunktion, da kann man nicht wählerisch sein.

  8. #48

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Das dachte ich auch. Der Termin wurde von morgen (das wären dann 2 Wochen mit der niedrigen Dosis) auf nächste Woche verschoben. Auf meine Nachfrage, ob nicht besser morgen, dann erhöhen, dann wieder in 2 Wochen BE, hieß es: Auf keinen Fall. Deswegen dachte ich, man möchte die aktuell schlechteren Werte besser nicht dokumentiert haben. Ist aber möglicherweise auch eine wertebedingte "Paranoia".

    Dass die Werte so spät waren diesmal lag vermutlich an der geringen Blutmenge, die ich leider nur noch tröpfchenweise hergegeben hatte. Deshalb vermutlich auch die anderen Referenzwerte (war das gleiche Labor).

  9. #49
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Es ist beim gegenwärtigen Wertestand jedenfalls nicht klar ersichtlich, was 5 mg bewirken wird.

    fT4 ist *momentan* gehemmt genug, hat sich gerade erholt von einer richtig tiefen Unterfunktion. Ob 5 mg ihn wieder tiefer klopfen oder im Gegenteil, an einem erneuten Hochsteigen hindern werden - das steht in den Sternen.

    PS

    Dass die Werte so spät waren diesmal lag vermutlich an der geringen Blutmenge, die ich leider nur noch tröpfchenweise hergegeben hatte. Deshalb vermutlich auch die anderen Referenzwerte (war das gleiche Labor).
    Das glaube ich nicht. Schilddrüsenwerte sind meist am selben, spätestens am nächsten Tag fertig. Ärzte haben es nicht dringend.
    Und wenn der Referenzbereich anders ist, dann ist das entweder ein anderes Labor oder aber gerade jetzt eine Methodenänderung.
    Sind das Originalbefunde?
    Geändert von panna (20.02.19 um 17:18 Uhr)

  10. #50

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Habe die Werte telefonisch bekommen und wurde vorab auch angerufen, dass es diesmal länger dauert (sonst sind es meist 2 Tage ab BE, da es erst am Folgetag ins Labor geht).
    Was da hinter den Kulissen passiert vermag ich nicht zu beurteilen.
    Ich kam deshalb drauf, weil die MTA meinte, dass das Labor hoffentlich mit der geringen Menge Blut was anfangen kann. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die plötzlich das Labor wechseln (hatte im Übrigen auch schon Werte von der HÄ aus diesem Labor mit diesen Referenzwerten (s. 27.12.). Offenbar machen die beides, je nach Auftrag.

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