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Thema: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

  1. #31

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Vielen Dank auch dir, Karin. Eure Einschätzung kommt mir sehr schlüssig vor und nach nochmals drüber schlafen, werde ich es trotzdem so machen, wie die Ärztin es bestimmt hat.
    Ich gehe inzwischen davon aus, dass es einen anderen Grund gibt, das so anzuordnen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass "meine" Ärztin "nur" wegen der UF zu solch drastischen Maßnahmen greifen würde. Das passt so gar nicht zu ihr. Nun war es zwar eine andere Ärztin, die mich anrief, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass da was Anderes im Busch ist. Mir fiel auch wieder ein, dass diesmal 4 Röhrchen Blut abgenommen wurden und die BE dreimal so lang dauerte wie sonst.

    Leider scheint es bei einigen ÄrztInnen immer noch Usus, bestimmte Dinge erstmal nicht zu kommunizieren, was mich überhaupt erst auf so eine Idee bringt. Diesbezüglich muss ich endlich ganz klar Schiff machen - das kann ich so gar nicht ab.
    Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass ich mich irre. Nur: Wissen kann ich es nicht. Ich kann mich nur auf mein Gefühl verlassen.
    Kann nur hoffen, dass das wirklich einen guten Grund hat...

  2. #32
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Zitat Zitat von Mafalda2 Beitrag anzeigen
    Ich dachte jetzt auch nicht an eine durchgehende Hashimoto-Erzählung, eher dass er jetzt aktiv wird. Ich hatte das so verstanden, dass die sich abwechseln können.
    Nicht wirklich so, nicht auf diese "heute-so-und-morgen-anders" Art und Weise. Bzw. Basedow kommt schon eher plötzlich, zumindest entdeckt man es meist, wenn man schon mitten drin steckt, aber auch sonst sieht man hier öfter Leute, die wenige Wochen vor MB-Ausbruch noch völlig unauffällig waren. Aber: steckt man mitten drin, dann wird er nicht nach kurzer Zeit "abgelöst". Und da sie dir eine derart hohe Hemmerdosis aufgebrummt haben, ist der Absturz doch eher auch vorprogrammiert gewesen.

    Deine scheinbar negativen TRAK (bei allerdings nicht wirklich modernsten und wesentlich sensitiveren Messmethoden, nach der Normgrenze geurteilt) sind seltsam, das mag sein. Aber blind würde ich keinem Arzt vertrauen, dazu habe ich hier bei der Hemmerdosierung genug Haarsträubendes gesehen.

    Die Tatsache, dass das Diagnose-Verfahren Nr. 1 (Szintigrafie) für die Unterscheidung zwischen Leck-Hyperthyreose und MB nicht sofort am Anfang angeordnet wurde, macht die Prozedur auch nicht vertrauenswürdiger.

    Aber gut, mal gucken, was jetzt kommt.

  3. #33
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Panna und KarinE haben hier im Forum die allermeiste Erfahrung mit der Hemmertherapie und ich habe es noch nie erlebt, solange ich hier mit lese, dass sie komplett daneben lagen, eigentlich auch sehr selten bis gar nicht, dass sie auch nur ein kleines bißchen daneben lagen. Ich würde daher eher auf deren Meinung vertrauen, als der Ärztin.
    Die traurigen Ergebnisse von Fehlentscheidungen vor Anmeldung im Forum, kannst Du hier leider allzu oft lesen.
    Ich möchte Dich nicht in Deiner Meinung irrtieren, nur denke daran, wenn Du das nächste Mal Deine Ärztin triffst.
    In meinen Augen gibt es in Deiner Geschichte viel, viel zu viele Dinge die (Deiner Meinung nach), nicht ausgesprochen wurden, bzw. nicht kommuniziert werden. Ein vertrauensvolles Miteinander von Arzt und Patient beruht aber gerade darauf!

  4. #34
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Mir ist wichtiger, dass Mafalda nicht wegbleibt (weil sie nicht tut, was ihr gesagt wurde ), als dass sie macht, was wir ihr doch letztlich auf MB-Verdacht (statt Gewissheit) sagen.

    Es gibt insgesamt doch zu viele Ungewissheiten. Wieso die TRAK nicht erhöht, wieso keine vermehrte Durchblutung bei der Sonografie (wer hat sie gemacht), wieso dennoch die Angabe "gering hyperperfundierte Schilddrüse", die ja der anderen Angabe "keiner vermehrten Durchblutung" eigentlich widerspricht, wieso keine Szintigrafie ... insofern kommt man mit dem üblichen Instrumentarium der Hemmertherapie auch nicht wirklich weiter, es fehlt einfach einiges und unklar ist auch, wer was gesagt hat, es waren Endo, Vertretungsärztin und Hausärztin im Spiel ...

  5. #35

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Das hast du ja nett formuliert . Du beweist zudem noch Menschenkenntnis - ich tue in der Tat selten einfach so, was mir gesagt wird, zumindest nicht, ohne es zu hinterfragen. Letzteres ist genau mein Problem, weil ich für meinen Geschmack noch viel zu wenig Wissen habe, um selbst entscheiden zu können und ich zudem davon ausgehe, dass das Thema wahrscheinlich weitaus komplexer ist, als wir alle bislang wissen.

    Heißt, solange ihr mich nicht rausschmeißt, weil ich nicht blind oder unwissend oder auch mal zu ängstlich jedem Ratschlag folge, sehe ich keinen Grund wegzubleiben. Gab schon den einen oder anderen Gedanken daran, wer mich wohl zuerst zur Schnecke macht, die Ärztin oder ihr... Womöglich einfach eine andere Schule.
    Was mich tröstet bei alldem: Vielleicht können ja andere, die irgendwann auf diesen Faden stoßen aus meinen "Fehlern" lernen. Für mich durchaus auch ein Grund, diese hier zu dokumentieren.

    Auch danke an dich, Amarillis. Wenn ich die Kompetenzen von Panna und Karin E. nicht schätzen würde, wäre ich ganz sicher nicht auch schon dem Rat gefolgt Aber ich sehe auch, dass ich dort in der Praxis als Notfall reingeschneit bin, egal ob grad Kapazitäten oder nicht. Und eine wirklich umfängliche ärztliche Betreuung, geschweige denn Aufklärung, habe ich noch nie erlebt und erwarte ich auch nicht mehr (und das jetzt ganz ehrlich ohne Zynismus). Mag auch sein, dass inzwischen klar geworden ist, dass ich mich anderweitig informiert habe.

    PS: Die Angaben sind alle (wenn nicht ausdrücklich erwähnt) von Nuk/Endo. Dort wurde auch die Sono gemacht, Szinti in der Tat nicht.
    Die Widersprüche wiederum passen zu mir

  6. #36
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Exakt hierum geht es:

    Besteht eine Schilddrüsenüberfunktion, kann man in der Szintigrafie die Ursache feststellen. Das ist wichtig für die nachfolgende Therapie, denn verschiedene Ursachen können völlig unterschiedliche Behandlungen zur Folge haben.

    Produzieren heiße Knoten ohne jeden Regelkreis unkontrolliert Schilddrüsenhormon?
    Oder ist ein Morbus Basedow die Ursache für übermäßige Schilddrüsenhormonproduktion?
    Oder wird die Überfunktion durch zerfallendes Schilddrüsengewebe im Rahmen einer Entzündung (zum Beispiel chronische Immunthyreoiditis Hashimoto) hervorgerufen?
    https://www.schilddruesenpraxis.at/szintigrafie.html

    Hättest du eindeutig (und nicht geringfügig) erhöhte TRAK, kann man das Weglassen der Szintigrafie halbwegs verstehen, weil du zwar auch dann auch noch heiße Knoten (zusätzlich) haben könntest, aber der MB wäre jedenfalls schon mal gesichert, und damit die *Langzeit*-Hemmertherapie. Für heiße Knoten und Zerfallshyperthyreose sieht das anders aus.

    Zwar hat man bei Zerfallshyperthyreose keine derart hohen Werte. Andererseits aber ... weißt du, für mich ist das, was du ins Profil geschrieben hast: "seronegativer Morbus Basedow", eine Absurdität, weil die MB-Überfunktion geht, per definitionem, auf die TRAK als Direktverursacher zurück.

    Die Szinti jetzt zu machen ist eher witzlos, deine Schilddrüse ist erstmal ausgeknockt, momentan.

  7. #37

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Ach so. Ich dachte bisher, dass man die Knoten auch in der Sonographie sieht und da da keine waren, auch die Szintigraphie nicht notwenig war. Oder es war halt auf die Schnelle keine Zeit..
    Und wenn ich dich nun richtig verstanden habe, wären die TRAK ja auch positiv nach den aktuelleren Normen. Die Zerfallshyperthyreose hattest du ja schon zu Beginn für höchst unwahrscheinlich erklärt - damit hatte ich das erstmal abgehakt.
    Irritiert hat mich eher, dass die TRAK im Laufe der Hemmertherapie gestiegen sind, aber halt auch nur ganz wenig.

  8. #38
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Zitat Zitat von Mafalda2 Beitrag anzeigen
    Ach so. Ich dachte bisher, dass man die Knoten auch in der Sonographie sieht .
    Heiße nicht. Kalte bedingt ja.

    Oder es war halt auf die Schnelle keine Zeit..
    Tschuldigung, das giltet nicht.


    Und wenn ich dich nun richtig verstanden habe, wären die TRAK ja auch positiv nach den aktuelleren Normen.
    Nein. Für jeden Wert gilt die Norm des Labors, in dem der Wert bestimmt wurde.

    Die Zerfallshyperthyreose hattest du ja schon zu Beginn für höchst unwahrscheinlich erklärt - damit hatte ich das erstmal abgehakt.
    Da dachte ich noch, deine MB-Diagnose steht (bei diesen Werten) auf festen Füßen - aber auch sonst: so hohe Werte sind bei einer Zerfallshyperthyreose sehr unwahrscheinlich, ja! Typisch wären sie bei MB oder bei Jodexzess (oder evtl. bei heftiger Autonomie, evtl. verbunden mit Jodexzess oder so).

    Irritiert hat mich eher, dass die TRAK im Laufe der Hemmertherapie gestiegen sind, aber halt auch nur ganz wenig
    Das waren zwei Labors (?), weil einmal mit Norm >16 und einmal mit Norm >15, so steht es im Profil? und Werte aus unterschiedlichen Labors sind ab ovo nicht vergleichbar. Auch wenn diese Werte in einem Labor entstanden wären, die Größenordnung ist eher eine Schwankung. - Und vor allen Dingen: Die Werte sind unterhalb der Normgrenze.

  9. #39

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Nee, war das gleiche Labor, vielleicht ein Fehler beim Tippen des Befunds.
    Aber mir fällt gerade wieder ein, dass es hieß, dass sich das im Verlauf klären wird, ob es MB ist. Woran muss ich dann mal nachfragen.
    Dank dir Panna.

  10. #40
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Zitat Zitat von Mafalda2 Beitrag anzeigen
    Aber mir fällt gerade wieder ein, dass es hieß, dass sich das im Verlauf klären wird, ob es MB ist. .
    aber genau das ist falsch ... bzw. für diese Klärung ist die anfängliche diagnostische Szintigrafie da.

    Die in Grund und Boden gehemmte Schilddrüse nach Monaten zu szintigrafieren ist eben nicht mehr aufschlussreich.

    Weißt du, das alles ist keineswegs egal. Hört man bei einem MB zu früh mit der Therapie auf ("setzen sie mal ab" usw.), ist das statistische Risiko für den Rückfall größer. Und was sagen dann deine Ärzte beim Rückfall? Genau: Rezidiv, also OP oder RJT. Dabei wäre es evtl. nicht zum Rezidiv gekommen bei einer ordentlich geführten Therapie - falls es MB ist. Und falls nicht, dann therapiert man sowieso anders.

    Also ich höre jetzt auf, könnte mich grün ärgern (so: )

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