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Thema: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

  1. #11
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Ich weiß nicht einmal, was ein differeziertes Blutbild ist. Ich habe geschrieben, dass du ein Blutbild brauchst, vor allem über den Stand der weißen Blutkörperchen, die Leukozyten:

    Wichtig ist die Kontrolle der weissen Blutkörperchen, die durch Thyreostatika vermindert werden können. Sehr selten (in ca. 0.18% aller Behandlungen) tritt eine schwere und lebensbedrohliche Verminderung aller Blutzellen auf. Diese sogenannte Agranulozytose kommt jedoch meist nur innerhalb der ersten 10 Wochen der Behandlung vor.
    http://www.basedow.ch/index.cfm?srv=...b=1027&id=1047

    Nebenwirkungen der Thyreostatika sind dosisabhängig und in den ersten Behandlungswochen
    am häufigsten. Meist handelt es sich dabei um leichte Nebenwirkungen wie allergische Hautreaktionen oder gastrointestinale Beschwerden. Schwere Nebenwirkungen wie Leberschädigung oder Blutbildveränderungen bis hin zur Agranulozytose sind selten, es sollte aber stets daran gedacht werden.
    Bei einer thyreostatischen Therapie sind anfangs engmaschige Kontrollen in zwei-bis dreiwöchigen Abständen erforderlich, später in sechs-bis zwölfwöchigen Abständen. Überprüft werden die peripheren Hormonwerte sowie das basale TSH. Bei einem Anstieg des basalen TSH auf hochnormale Konzentrationen muss die Dosis reduziert werden. Bei jeder Kontrolluntersuchung müssen auch die Leberenzyme und das Blutbild überprüft werden.
    http://nuklearmedizin.org/Hyperthyreose.htm

    Die Agranulozytose-Risiko ist auch dosisabhängig und du hast eine Monsterdosis bekommen, warum auch immer. Ich schimpfe nicht mit dir, warum sollte ich - aber es ist gefährlich, diese Dinge nicht zu kontrollieren. aber ich hätte an deiner Stelle etwas Anst, bei 60 mg diese notwendigen Kontrollen nicht zu bekommen.

    Es ist jetzt genau das eingetreten, was bei einer Monsterdosis (die vielleicht gar nicht nötig war, und wenn, dann kurz) leider immer wieder passiert: Deine freien Werte sind stark gesunken, wenn du stark reduzierst, könnten sie wieder hochgehen, wenn du zu wenig reduzierst, droht eine Unterfunktion (und damit Hand in Hand das Risiko einer Augenbeteiligung). Die Hemmerdosis richtet sich nicht nach dem TSH, sondern nach den freien Werten.

    Ich glaube, ich würde jetzt 30 mg nehmen (an sich auch zu hoch für deine heutigen Werte, aber der Sprung von 60 ist halt auch sehr groß, bzw. die Auswirkung davon sehr stark, und die Reaktion auf eine große Senkung leider unberechenbar, aber senken musst du) und spätestens am 14.1., am Montag, eine neue Kontrolle machen.

    Bitte such dir einen Nuklearmediziner.

  2. #12

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Danke Panna.
    Immerhin scheine ich inzwischen ein bisschen was kapiert zu haben. Meine Hoffnung war, dass ich jetzt auf 30mg reduzieren kann.
    Glück habe ich insofern, als die nächste Kontrolle schon am 8.1. ist - da ist dann endlich die Fachärztin (Endo/Nuk) wieder da.
    Wegen der Augen habe ich auch Angst, zumal die Lider vorgestern schon ziemlich geschwollen waren und die Augen gebrannt haben. Ich bin den ganzen Tag mit Sonnenbrille rumgelaufen. Das ist aber inzwischen wieder besser.
    Ich bin aber froh, dass du auch 30mg nehmen würdest - das war ja auch meine Idee und das werde ich jetzt auch so machen.

    Das mit dem differenzierten Blutbild hatte ich dann wohl falsch verstanden. Da werden die Leukos nochmal differenzierter untersucht (Granulozyten z.B.).

  3. #13
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Nein, der Termin am 8.1. ist kein so großes Glück. Jede Dosis braucht mindestens, wirklich mindestens 10-12 Tage, um anzukommen, im Regelfall sagt man: 14 Tage. Wenn du jetzt ab dem 4. die Dosis änderst und 4 Tage später BE hast, dann ist das alles, nur nicht optimal, eher für die Tonne.

    Solange die Leukos nicht gesunken sind, muss man nicht unbedingt die Granulos extra untersuchen. Die Granulozyten sind die zahlreichsten Leukos, solange sie OK sind, ist es nicht wahrscheinlich, dass die Granulos ganz andere Wege gehen.

  4. #14

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Mist - aber danke für die Infos. Immerhin habe ich ab heute nur 30mg genommen (hab die immer aufgeteilt), nicht erst morgen...

    Leberwerte werden nicht bestimmt, da lt. Aussage der VTÄ nach einer Woche nicht sinnvoll.
    Geändert von Mafalda2 (04.01.19 um 10:48 Uhr) Grund: Ergänzung

  5. #15

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Ich habe jetzt gewartet, bis mein Befund und alle "alten" Werte da ist, um nochmal Danke zu sagen. Meine Ärztin war mit der Dosisanpassung sehr zufrieden. Die nächste BE ist am 22.1.

    Vielleicht mag ja jemand über den Befund und die Werte schauen. Vielleicht fällt ja noch was auf, was ich noch nicht verstehe. Das Ganze scheint nicht so eindeutig. Aber ich habe das große Glück, dass ich mich gut aufgehoben fühle dort.
    Mein Gefühl sagt, ich war jetzt ungefähr eine Woche in UF, seither steigt es wieder. Bin sehr gespannt, wie die aktuellen Werte aussehen. Befinden ist wieder sehr bescheiden...

    Ich werde noch fragen, ob Vitamin B noch gemessen werden kann, weil ich ganz oft taube Zehen (Füße) und Finger habe.

  6. #16
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Wo warst du denn in Unterfunktion? Ich sehe nichts dergleichen.

    Du hast jetzt zwischen dem 3. und 8. Januar 30 mg genommen, obwohl auch diese Dosis für die Werte davor viel zu hoch war - aber weniger haben wir uns (ich mich) nicht getraut, weil da der Sprung zu groß gewesen wäre. Und die Situation ist jetzt nicht anders. Erstens, weil du 30 mg nur 5 Tage genommen hast, d.h. die volle Wirkung ist noch nicht da, die Werte könnten noch runtergehen. Aber vor allem: Schon wieder ist es so (wegen der anfänglich horrend und unsinnig hoher Dosis), dass wir den niedriger werdenden Werten hinterherlaufen - von 30 auf 10, da gilt genauso: Entweder geht das gut, oder deine Werte springen höher. Also Waten im Dunkeln.

    Deine Leberwerte sind ziemlich ungut, kannst dich bei dem mit 60 mg bedanken ... menno. Hoffentlich wird es besser.

  7. #17

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Die kannst du auch nicht sehen;-) Das war "nur" die gefühlte nach der letzten BE. Depri zurück, fast nur geschlafen und tierisch gefroren. Das ist jetzt seit einer Woche wieder anders.

    Aber wieso meinst du von 30 auf 10? Ich bin ja jetzt 2 Wochen bei 20.
    Habe mich aber auch gefragt, warum auf 60 erhöht wurde. Und was die Leberwerte angeht: Da scheinen ÄrztInnen einen anderen Maßstab anzulegen. Da war die Rede von leicht erhöhten Werten...
    Oh Menno, ich hoffe auch, dass das bald besser wird. Gehirn funktioniert nicht gut und ich bekomme auch immer noch schnell Panikattacken bei der kleinsten Anforderung oder Irritation.
    Dank dir!

  8. #18
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Ich hab das Datum mi der Dosis verwechselt im Profil, daher die 10

    Versuch die Werte frühestmöglich zu erfahren, sie kommen vom Labor am gleichen oder nächsten Tag zurück.

  9. #19

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    So, jetzt bin ich bei 10mg . Und bin nur noch müde. Ich vermute mal, es ist besser, dem einfach nachzugeben, statt dagegen anzukämpfen, oder? Leberwerte sind noch schlechter...
    Geändert von Mafalda2 (27.01.19 um 12:04 Uhr)

  10. #20
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    Da gibt es nichts zu bekämpfen, unter Hemmertherapie fühlt man sich nicht unbedingt gut und bei deiner Rosskur plus bei solchen Leberwerten wundert mich das nicht.

    Was mir wirklich Sorgen machen würde, das sind eben die Leberwerte. Ich kann dir nicht sagen, wo die Grenze ist zwischen "Tolerabel/kann sich regenerieren" auf der einen und "bleibender Leberschaden" auf der anderen Seite. Und genau darum würde ich mich jetzt kümmern, bei der Hemmerdosis kannst du jetzt nur gucken, wie deine Schilddrüsenwerte reagieren.

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