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Thema: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

  1. #1

    Standard VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Hallo,
    ich bin noch ganz frisch - sowohl hier als auch mit dem Thema Schilddrüse. Ich weiß ja nicht mal, ob ich im richtigen Forum bin.
    Nun war ich gestern bei einer, na ja etwas seltsamen Vertretungshausärztin, um ggf. Thiamazol zu reduzieren und sie empfiehlt mir nun, auf 70mg zu erhöhen.
    Mir kommt das sehr komisch vor, da die Werte ja deutlich zurückgegangen sind, andererseits verstehe ich noch nicht allzuviel von der Materie.
    Also, falls jemand Nerv hat, sich die Werte im Profil anzuschauen, wäre ich sehr dankbar.
    Die Nerven liegen ein wenig blank, aber wem sag ich das...
    LG und danke, Mafalda2

  2. #2
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Oje Mafalda, da würden meine Nerven auch blank liegen.

    Bitte ruf beinm Endo an und verlange die Werte in Kopie. Wie sollten wir uns bei diesem Monsterdosis ein Bild machen über die Wirkung, wenn die Werte fehlen und die vorhandenen aus unterschiedlichen Labors stammen? Und das aktuelle fT3, das sehr wichtig ist bei MB, auch fehlt?

    Keineswegs erhöhen, Mafalda, die Frau guckt nur auf dein TSH, man stellt nicht nach (dem natürlich weiterhin supprimierten) TSH ein. 60 mg ist die ambulant gerade noch mögliche Dosis, sonst gehts ab ins Krankenhaus. Deine Leberwerte sind schlecht. Und nich weiß nicht, wie dein weißes Blutbild bei dieser Dosis sein mag, wurden wenigstens die Leukozyten überprüft? Das ist kein Kinderspiel, die möglichen Auswirkungen einer solchen Dauerdosierung sind ernsthaft. Hausärzte sind keine Begleitung bei diesen Werten!

    Klar ist dein fT4 jetzt tiefer, allerdings noch immer sehr hoch. Ich würde jetzt senken, aber mir ist überhaupt nicht gut bei deinen Leberwerten, denn 40 mg ist auch noch sehr viel. Wo ist denn dein Endo abgeblieben? Ich würde also sicher nicht mehr als 40 nehmen - höchstens bis Montag, denn deine Leberwerte und das weiße Blutbild müssen kontrolliert werden.

  3. #3

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Danke Panna!!!

    Tja, Endo ist bis 7.1. im Urlaub und meine HÄ auch. Die Werte sollten zur HÄ, dort sind sie wohl auch, aber als ich sie abholen wollte, war die Praxis schon zu. Dumm gelaufen...Keine Chance, da dranzukommen.

    Die restlichen Blutwerte scheinen okay, wobei diese Vertretungsärztin statt dem großen nur ein kleines angefordert hat (den Ft3 hatte sie ja auch vergessen). Der einzige, der ganz leicht aus der Reihe tanzt, ist Hämatokrit (35,7). Leukos sind wie vor 3 Wochen bei 5,6)
    Aber mir hilft grad schon deine Einschätzung, dass ich nicht spinne:-)

    Und wenn du sagst, dass die Werte immer noch recht hoch sind, beruhigt mich das auch - mir kommen sie im Vergleich halt sehr moderat vor.
    Ich denke, ich versuche dann nächste Woche nochmal bei einer anderen HÄ eine BE und Einschätzung zu bekommen und schau mal, ob ich jetzt bei 60 bleibe oder auf 40 runtergehe. (Nur wenn ich meiner Endo dann erzähle, dass ich dies auf Rat aus einem Forum gemacht habe, brauche ich dort wohl nicht mehr aufzutauchen;-).

    PS: Habe noch den Ft3 von gestern ergänzt - vom Labor noch bekommen.
    Geändert von Mafalda2 (28.12.18 um 17:14 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Bitte schreib immer den Referenzbereich dazu (fT3).

    Und bitte-bitte, keine Hausärzte mehr, die wissen zu wenig über MB. Such dir einen Nuklearmediziner, das ist tausendmal besser als ein HA (und häufig auch besser als ein Endo). Ich wundere mich sowieso, dass der Endo die Bildgebung nicht für nötig hielt, immerhin sind Szintigrafie und Sonografie diagnostische Mit-Mittel und sie sind wichtig, um deine Schilddrüse besser einzuschätzen.

    Meiner Erfahrung nach kommentieren die Ärzte nicht unbedingt immer die eigenmächtigen Senkungen. "Forum" musst du nicht dazu sagen. Und 60 ist wirklich keine Dosierung, die man ambulant einfach mal so verabreicht. Wenn deine Werte "besser" wurden, hätte er ja senken können - es wird nämlich schwierig genau dann, wenn die hohe Dosis dich irgendwann in die Unterfunktion schickt, du erheblich senken *musst* - woraufhin der MB gerne wieder voll zuschlägt.

    PS
    Und falls noch nicht geschehen, die im MB-Forum oben angepinnte MB-Einführung bitte lesen.

  5. #5

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Sorry, ich habe den Referenzwert nicht - werde ansonsten dran denken.

    Mich hat es auch gewundert, dass das so einfach an die Hausärzte delegiert wird. Die Praxis, wo ich untergekommen bin ist Nuklear/Endo und dort habe ich auch das Gefühl, dass die wissen, was sie tun. Die haben allerdings auch eine Wartezeit von 11 Monaten für einen Termin. Ich fürchte, da muss ich jetzt durch zwischen den Jahren schon gar.
    Sonographie wurde ja auch gemacht - mir wurde nur nicht so viel erzählt (wobei ich da auch in einem Zustand war, wo ich mir sicher nichts gemerkt hätte). Und der Arztbrief dauert wohl noch ein paar Wochen.
    Noch ist ja zudem unklar, ob MB oder eine Freisetzung die aktuellen Werte verursachen.

    Ich glaube, das Wichtigste im Moment ist, dass ich mich nicht verrückt mache (zugegeben nicht die leichteste Übung in dem Zustand..
    Werde aber auf 40mg reduzieren. Danke dir.

  6. #6
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Zitat Zitat von Mafalda2 Beitrag anzeigen
    Noch ist ja zudem unklar, ob MB oder eine Freisetzung die aktuellen Werte verursachen.
    Die Freisetzung im Rahmen einer Hashimoto-Toxikose macht keine solchen Werte. Mich wundert, dass das überhaupt in Frage kam.

    Der TRAK-Wert, den ich bei dir gar nicht finde, ist in einem Tag fertig im Labor - wo ist deiner? Der beweist MB (im Verbund mit solchen Werten) sowieso ziemlich eindeutig. Wenn dann käme eine Autonomie als Alternative in Frage - aber für solche Sachen, also für die Diagnoseklärung, ist die Szintigrafie da.

    Dass du den Referenzwert nicht hast für das fT3, ist schon wichtig. Es könnte sowohl noch weit oberhalb des Referenzbereichs sein, als auch (bei Messeinheit pmol) gerade an der Obergrenze. Und für Dosisentscheidungen ist dies alles, nur nicht egal.

    Damit möchte ich dir sagen: Kümmere dich. Erwarte nicht überragend viel von den Ärzten. Versuch dich einzulesen.

  7. #7

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Na ja, die Werte sind in der Endopraxis. Für den Referenzwert werde ich nochmal im Labor anrufen.
    Ich vermute, dass die Zweifel auch darin begründet sind, dass ich über Monate eher Symptome von UF hatte.
    Und ja: ich werde mich kümmern. Bücher sind auch unterwegs.

  8. #8
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Wenn Du das Labor weißt, kannst Du ja auch mal auf seiner Internetseite schauen, ob dort ein Analysenverzeichnis angeben wird. Da findet man dann oft alles, was die bestimmen mit Referenzwerten.

  9. #9
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    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Hinterlasse den Arztpraxen ein paar frankierte und adressierte Umschläge, dann sparst du dir manchen Hindernislauf.

    Auch einige gute Arztpraxen sparen an Laborwerten. Vielleicht kannst du zwischen HA und Facharzt wechseln, falls nötig.

  10. #10

    Standard AW: VT Ärztin - Zweifel an Dosisanpassung

    Danke für die Tipps!

    Hier nun ein heutiges Update.
    Mir geht es deutlich besser, der Nebel im Kopf lichtet sich ein wenig :-)
    Ich war letzte Woche allerdings doch nicht gleich so mutig, auf 40mg zu reduzieren, habe dies dann aber ab dem 31.12. umgesetzt.

    War nun gestern wieder bei einer anderen HÄ zur BE. Ihr habe ich die Reduzierung auch gebeichtet, was nicht gerade Begeisterung hervorgerufen hat (hatte ich aber auch nicht erwartet) und ich solle doch bitte wieder auf 60mg erhöhen, was ich nicht getan habe.
    ---------
    So, nun sind die neuen Werte da. Dosisempfehlung diesmal: 60mg (wie von der Endo empfohlen; diese hatte aber für die VT vermerkt: "Hochdosierte Thyreos...- schnell/bald anpassen?)
    Und schimpf nicht mit mir, liebe Panna. Ich hatte 3mal gesagt, dass ein großes BB gemacht werden sollte und die Leberwerte wichtig sind. Könnte grad kotzen. Bekomme die Leberwerte möglicherweise morgen. Differenziertes Blutbild gibt es nur bei Chemo.

    Ich wäre für einen Hinweis zu der Dosierung sehr sehr dankbar. Ich kann das einfach noch nicht abschätzen. Die Werte sind ja deutlich besser als die letzten, der Puls sind, das Gewicht steigt wieder. Dann sind die 60mg vermutlich dem noch immer supprimierten TSH geschuldet und wenn ich das richtig verstanden habe, geht es um den im Moment noch gar nicht, oder?
    Hoffe, das ist nicht zu kauderwelschig...
    Geändert von Mafalda2 (03.01.19 um 19:20 Uhr) Grund: was vergessen

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