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Thema: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

  1. #1
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    Standard Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Hallo Leute,

    ich entschuldige mich jetzt schon, dass das ein weiterer Heulthread wird, aber ich bin mit meinem Latein gerade wirklich am Ende.
    Ich versuche mich kurz zu fassen, aber halte es für sinnvoll weiter auszuholen.

    Seit Jahren hatte ich schon Probleme mit gelegentlicher Ängstlichkeit und Panikattacken, sowie Gewichtszunahme, Frieren, Schwindel und Gangunsicherheit und starken Muskelverspannungen im Nacken und Rücken.
    Vor ca 4 Jahren dann der vorläufige Tiefpunkt. Ich bekam tierisches Magen-Darmprobleme, Panikattacken und entwickelte plötzlich Unverträglichkeiten wie Milch.
    Mein Hauptproblem war damals das ständige Sodbrennen und Muskelverspannungen im Brustkorb (ein Brennen, durch kleine Knoten auf den Muskelsträngen ausgelöst).
    Besonders schlimm war meine geschwollene Zunge (Wassereinlagerungen) und Schluckprobleme (Ich hatte ständig Angst zu ersticken). Kein Arzt hat das bisher mit der SD in Verbindung gebracht, ist bei mir aber leider so. Naja, auf jeden Fall machte ich wegen der Panik eine Therapie und gewöhnte mich an den Gedanken, dass das einfach zu meiner psychischen Erkrankung gehört und nicht mehr weggehen wird.

    Als ich ein Jahr später schwanger wurde stellte die Gynäkologin eine leichte UF fest und verschrieb mir LT50. Und was soll ich sagen. Alle meine Symptome der letzten Jahre verschwanden.
    Selbst die geschwollene Zunge verschwand. Ich konnte von der Zungenspitze bis in den Hals den Rückgang mit jeder Dosissteigerung sehen. Als ich bei 50 LT ankam war das Problem verschwunden.
    Ich setzte das Antidepressivum, dass ich jahrelang genommen hatte ab und es ging mir so gut wie seit Jahren nicht mehr.
    Als ich das LT nach der Schwangerschaft absetzte fing die Zunge wieder an anzuschwellen und reagierte wieder sensibler auf Nahrungsmittel. Ich bekam wieder Schluckprobleme und die Muskelschmerzen kamen wieder. Oha, dachte ich mir. Es wird Zeit für einen Endo!
    Gesagt, getan. Diagnose Hashimoto, wieder mit LT beginnen. Das ganze Szenario wiederholte sich. Ich war seit seitdem absolut beschwerdefrei und auch psychisch absolut stabil.

    Ab dem Frühjahr diesen Jahres kamen dann leichter Schwindel, Haarausfall, trockene Haut und leichtes Sodbrennen. Ich ahnte schon, dass da was im Busch war. Aber an den Werten war Nichts zu erkennen. Im Sommer dann der Supergau. Ich bekam von einen auf den anderen Tag Herzrasen, Panikattacken, Sodbrennen und fühlte mich unglaublich schlecht. Bei kleinster Anstrengung ging mein Puls in die Höhe und beruhigte sich auch nicht mehr. Ich bekam Schlafprobleme (aufwachen um 5Uhr), Durchfälle (bis zu 10 mal täglich) und habe viel an Gewicht verloren (fast 20Kilo).
    Meine Werte zu der Zeit
    TSH 0,17 (0,27-4,2)
    fT4 1,7 (0,93-1,7)
    fT3 2,9 (2,0-4,43)

    Ich weiß nicht was da passiert ist, aber da fing meine Odyssee an. Seitdem geht bei mir einfach Nichts mehr.
    Ich habe einen echt bescheidenen Endo, an den ich damals nicht dran kam. Die Meinung von zwei Allgemeinmedizinern war nur: Dosis senken.
    Habe ich dann auch getan und es ging mir langsam besser, obwohl ich zu dieser Zeit nicht mehr alltagstauglich war. Ich habe die Dosis der LT auf die Hälfte reduziert, also 25.
    Nebenbaustellen waren auch ein Riesenproblem, weil ich nicht nur plötzlich auf viele Lebensmittel, sondern auch auf Medikamente reagiert habe. B12 habe ich beispielsweise in verschiedenen Formen ausprobiert und nicht vertragen. An Vitamin D habe ich mich mittlerweile herangetastet und schaffe es den Spiegel langsam zu heben. Ansonsten hat mir das meiste, das ich probiert habe große Probleme gemacht. (Und das bei eh schon vorhandenen Problemen Tabletten zu nehmen)
    Ich ernähre mich seitdem Milch-, Gluten- Soja- und Jodfrei. Achja, mit Histamin habe ich neuerdings auch Probleme. Darauf achte ich ebenfalls.
    Also habe ich mir gedacht: Erstmal Schilddrüse, dann den Rest. Dann wirds auch hoffentlich dem Darm besser gehen.
    Seitdem habe ich mich mehr schlecht als recht durchgeschlagen. Bei meiner Endo war ich zwischenzeitlich.
    Sie meinte, ich hätte das aussitzen können, solle aber weiterhin bei 25 LT bleiben. Wenn das vorbei sei wird meine Dosis aber vermutlich über der alten 50er liegen.

    Vor ca 9 Wochen dann der Umschwung. Ich merkte deutlich, dass die Symptome aus der Anfangszeit besser wurden, aber meine Zunge schwoll wie vor vier Jahren wieder an.
    Das ist für mich wirklich die Hölle. Ich habe gedacht ich ersticke gleich. Und es ist nicht eingebildet. Sie war wirklich total dick und unbeweglich. Ich kam mit der Zungenspitze noch nicht mal in die Nähe der Nase (normalerweise bis an die Zungespitze).
    Hinzu kamen wieder Frieren, Muskelschmerzen und das morgendliche Pulsrasen.
    Für mich war das ein Zeichen, dass die 25er Dosis nicht mehr ausreicht und ich wieder steigern sollte.
    Also ab zum Endo und Werte machen:
    TSH 1.961 µU/ml (0.4 - 3.5)
    freies T4 10.4 pg/ml (7.0 - 18.0)
    freies T3 2.6 pg/ml (1.8 - 4.2)
    Ich dachte auf Grund der Werte könnte man steigern, sah meine Endo aber nicht so. (Werte im Referenzbereich, ihr kennt das) Ich solle bei 25 bleiben, die Werte seien top. Seitdem stellt sie sich leider auch tot. Ich solle erst in 3 Monaten wiederkommen. Bei mir setzte Verzweiflung pur ein.

    Ich musste die Reißleine ziehen und haben wegen den Panikatacken und der ständigen Angst die letzten 5 Wochen in der Psychatrie verbracht. An Alltag war nicht mehr zu denken.
    Ich habe die Zeit dort genutzt, um die Dosis wieder zu steigern. Mittlerweile bin ich wieder bei 47 LT. Die erste Zeit war schlimm. Ich hatte viel Herzrasen und meine Zunge hat mich wahnsinnig gemacht. Es hat mir echt geholfen da zu sein, aber natürlich hat mir dort keiner geglaubt (Werte im Referenzbereich). Die haben mich teilweise therapieresistent genannt, weil ich keine großem Probleme hatte, über die ich reden konnte, sondern nur physische Symptome.
    Naja, jedenfalls hat sich das häufige Herzrasen (ich wusste nicht, ob das von einer UD, der Dosissteigerung oder doch einer psychischen Erkrankung kommt) gelegt und Panik hatte ich auch schon lange nicht mehr. Meine Durchfälle sind seit 2 Wochen auch fast weg. Meine Zunge ist noch nicht wieder im Normalzustand, aber zumindest der vordere Bereich und auch der Gaumen, der teilweise angeschwollen war, fühlen sich wieder normal an.
    Ich bin wieder zu Hause und so langsam kommt der Alltag wieder. Leider aber immer noch nicht ganz.
    Ich war in der Zwischenzeit als Selbstzahler bei einem Endo, der mir riet das LT auf 62,5 zu steigern. Natürlich mit regelmäßigen Kontrollen und nur so lange, bis ich einen Herzkasper bekomme. Dann wäre es es zu viel. (Außerdem soll ich mal Cortisol testen lassen. Den Test habe ich schon hier, aber ich kann den erst nach den Feiertagen wegschicken)

    Aber genau das ist mein Problem! Ich habe in den letzten Wochen wirklich solche Probleme mit dem Steigern gehabt. Und ich bin es einfach leid jeden einzelnen Tag mit der Tablette da rumzubröseln.
    Jeden Morgen bei der Einnahme bekomme ich erstmal Angst ein mg zu viel erwischt zu haben und gleich dafür wieder nen Puls von 120 zu kassieren.
    Ich war die letzten 2 Tage mutig und habe 2mg mehr draufgepackt. Leute, ich war heute morgen kurz davor ins KH zu fahren, weil ich dachte ich bekomme gleich nen Herzinfarkt. Vor der Steigerung war das völlig weg. Also hängt es definitv am LT.
    Das gibt es doch nicht. Ich habe für mich heftige UD Symptome (ich friere ununterbrochen, habe unglaubliche Muskelschmerzen usw) und schaffe es momentan nicht weiter zu steigern. Und dabei reden wir nur von einer Einstiegsdosis von 50. Ich weiß, dass hier viele Leute ganz andere Werte und auch Medikamentendosen haben, aber ich reagiere anscheinend besonders empfindlich.

    Ich weiß grad nicht mehr weiter. Soll ich es weiter aushalten oder doch wieder leicht mir der Dosis runtergehen? Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr die Kraft da weiter zu kämpfen.
    Ich bin schon seit 3 Monaten krank geschrieben und könnte von dem Geld, das ich dieses Jahr für Tests, Heilpraktiker, Ärzte, Nems usw gelatzt habe in Urlaub fahren. Meine Familie kann es langsam auch nicht mehr hören und ich kann sie ja auch verstehen. Seit Monaten dreht sich mein Alltag um Nichts anderes mehr. Es ist zum verzweifeln.
    Aus lauter Verzweiflung habe ich heute wieder bei meiner Endo angerufen und die sagten mir, dass sie nur mit mir spricht, wenn ich einen neuen Termin ausmache. Und ich habe einen in 3 Monaten bekommen. Das ist doch ein Witz! Ich weiß grad einfach nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich will auch nicht zu viele Baustellen auf einmal aufmachen.

    Was ich noch vorhabe:
    NN mit Cortisoltest prüfen. Habe gelesen, dass damit auch die Steigerungsprobleme einhergehen können.
    Der Heilpraktiker hat KPU diagnostiziert. Davon kann man halten was man will, aber ich greife nach jedem Strohhalm.
    Neuen Arzt suchen!
    Die noch vorhandenen Schluckbeschwerden und die neu hinzugekommenen Muskel- und Gelenkschmerzen, die ich von früher kenne machen mich wahnsinnig.

    Fällt sonst noch Jemanden ein, wie ich wieder zumindest auf meine alte Dosis komme? Habe ich vll zu schnell gesteigert?
    Sonstige Ratschläge oder zumindest ein paar nette Worte, dass ich mit dem Mist nicht alleine da stehe würden mit schon helfen. So fühle ich mich zumindest gerade.
    Natürlich kommen nicht alle Probleme immer von der SD, aber andere Tests wurden ja schon gemacht und das ergibt zumindest für mich absolut Sinn.
    Danke fürs Lesen und vll ein paar nette Worte
    Grüße

  2. #2
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Habe ich vll zu schnell gesteigert?
    Das würde ich vermuten, wenn die ganzen Steigerungen in den letzten 9 Wochen passiert sind. 9 Wochen reichen grad so für 1 Steigerung, um halbwegs ein stabiles Ergebnis zu haben. Kann gut sein, dass 25µg etwas zu wenig war, aber wenn du empfindlich reagierst, wäre 1 kleine Steigerung vielleicht ausreichend gewesen, nach der du länger hättest warten sollen, um sie überhaupt beurteilen zu können.

    Jeden Morgen bei der Einnahme bekomme ich erstmal Angst ein mg zu viel erwischt zu haben und gleich dafür wieder nen Puls von 120 zu kassieren.
    Ich war die letzten 2 Tage mutig und habe 2mg mehr draufgepackt.
    Eine Dosis kannst du nicht einfach so nach dem bewerten, was sie am Tag der Änderung tut. Deswegen hat es hier keinen Sinn, "mutig" zu sein. Der Erkenntniswert ist gering, das Chaos wird größer.

    Schreib mal übersichtsartig die Daten auf, an denen du gesteigert hast und jeweils auf welche Dosis, seit du bei 25 warst. Im Fließtext ist das nicht ersichtlich.

  3. #3
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Eine Dosis kannst du nicht einfach so nach dem bewerten, was sie am Tag der Änderung tut. Deswegen hat es hier keinen Sinn, "mutig" zu sein. Der Erkenntniswert ist gering, das Chaos wird größer.
    .
    Ja leider, ich weiß ja. Ich war nur so ungeduldig, weil es mir wirklich schlecht ging. Ich habe halt gedacht, dass ich die Zeit in der Klinik nutze und so bald wie möglich steiger.
    Ich habe ja nach jeder Steigerung (mal abgesehen von 2 Tagen Nervösität und erhöhtem Puls) eine deutliche Besserung gemerkt. Deswegen war ich vermutlich auch zu ungeduldig.

    Als ich die Daten zusammengesucht habe ist mir aufgefallen, was das für ein Chaos bewirkt haben muss.
    Also hier die ungefähren Daten. Ich habe gerade beim Hochsteigern nicht immer die kompletten 6,25mg genommen, sondern immer ein Fitzelchen mehr alle paar Tage. Aber im Großen und Ganzen passt es vom Ablauf. Als ich das L Thyroxin das letzte mal eingeschlichen habe hatte ich viel weniger Probleme und bin jede Woche um 6,25 hochgegangen. Dieses mal habe ich mir rund 2 Wochen dafür Zeit genommen.

    10.09 43,75 LT
    24.09. 37,5
    08.10. 31,25
    22.10. 25
    Break inkl. BE
    12.11. 31,25
    26.11. 37,5
    03.12. 43,75
    10.12. 47

    Seit dem geht es nicht mehr weiter. Ist bei so kurzer Zeit aber vermutlich auch verständlich. Leider waren die Symptome so stark, dass ich es wohl erzwingen wollte.

  4. #4
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Da du ja auch (pseudo)Allergien bzw. HIT hast kann natürlich auch die Tablette schuld sein, bzw. die Füllstoffe. Bei mir war es jedenfalls so. Probiere doch mal Tropfen (SERB oder TIROSINT auf KK als Importware). Kann man auch besser dosieren mit 5 bzw. 3,5µ je Tropfen. Damit konnte ich jedenfalls steigern und mir geht es gut.

  5. #5
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Ich würde eine Szintigrafie der SD machen lassen,
    vielleicht hast Du ein autonomes Adenom.
    Gruß
    Otto

  6. #6
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Ich habe ja nach jeder Steigerung (mal abgesehen von 2 Tagen Nervösität und erhöhtem Puls) eine deutliche Besserung gemerkt.
    Das wäre das Zeichen gewesen, dabei zu bleiben und abzuwarten, ob sich die Besserung weiter verstärkt. Du weiß ja, wie das ist mit dem Spiegel im Blut, der sich erst langsam aufbaut und gleichzeitig/danach das restliche System sich darauf einstellt.

    Lt. der Aufstellung oben hast du erst am 22.10. mit 25 begonnen, aber die vorletzten Werte unter 25 waren auch vom Oktober? Die können ja dann gar nichts über diese Dosis aussagen, nach den paar Tagen. (Genaue Daten der BEs wären besser im Profil als immer nur das Monat.) Genauso wie die letzten Werte, die auch noch überhaupt nicht stabil sind.

    Das heißt, die Werte vom August unter 50 waren die letzten seriösen. Ich vermute ja, dass die Senkung gleich auf die Hälfte bei so leichter ÜD schon von vornherein der erste Fehler war und eine leichtere Senkung besser gewesen wäre. Da würde ich jetzt wieder anschließen und etwas zwischen 50 und 25 probieren - aber das dann wirklich mal stur mind. 6 Wochen bei gleicher Dosis und dann erst Werte machen lassen. Welche der Varianten dazwischen du nimmst... - vielleicht die goldene Mitte 37,5?

  7. #7
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Hallo Quäki,
    bei deinen Symptomen hab ich sofort an möglichen Eisenmangel gedacht. Aber vermutlich zusätzlich auch Mangel an B-Vitaminen B1,2,6), weil die in glutenfreien Nahrungsmitteln kaum enthalten sind. Wurde da schon mal was geprüft? Besonders Ferritin wäre wichtig, möglichst CRP dazu, weil erhöhtes CRP den Ferritinwert verfälscht..

    Einen B-Komplex könntest du auch so probieren, ein Zuviel an wasserlöslichen Vitaminen werden ausgeschieden.
    Gerade bei KPU wird B6 zusätzlich gebraucht (auch zur Herstellung von DAO wichtig, welches Histamin abbaut).

    Allerdings wird bei KPU meist auch mehr Zink gebraucht, was einen möglichen Eisenmangel verstärken kann.
    Bei gleichzeitigem nachgewiesenen Eisen- und Zinkmangel sollte man zunächst eine Zeit (mind. 1 Woche) nur Eisen nehmen und dann im tägl. Wechsel mit Zink. Die B-Vitamine ruhig täglich.
    Wenn Du Probleme mit NEM hast, dann lieber niedriger dosierte Präparate nehmen. Je höher dosiert, um so schlechter verträglich (zumindest bei mir).

    Liebe Grüße
    Sabinchen

  8. #8
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Danke für eure Antworten ihr Lieben. Toll, dass es hier Menschen gibt, die einen unterstützen.

    Zitat Zitat von Prototyp Beitrag anzeigen
    Da du ja auch (pseudo)Allergien bzw. HIT hast kann natürlich auch die Tablette schuld sein, bzw. die Füllstoffe. Bei mir war es jedenfalls so. Probiere doch mal Tropfen (SERB oder TIROSINT auf KK als Importware). Kann man auch besser dosieren mit 5 bzw. 3,5µ je Tropfen. Damit konnte ich jedenfalls steigern und mir geht es gut.
    Danke, das wäre eine Idee. Ich werde das beim nächsten Endo Besuch mal ansprechen.

    Zitat Zitat von Otto Beitrag anzeigen
    Ich würde eine Szintigrafie der SD machen lassen,
    vielleicht hast Du ein autonomes Adenom.
    Gruß
    Otto
    Das wurde tatsächlich noch nie bei mir gemacht. Meine Endo macht immer nur einen Ultraschall. Der letzte wurde aber im Oktober gemacht und war wohl unauffällig. Hätte man sowas da nicht gesehen?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Das wäre das Zeichen gewesen, dabei zu bleiben und abzuwarten, ob sich die Besserung weiter verstärkt. Du weiß ja, wie das ist mit dem Spiegel im Blut, der sich erst langsam aufbaut und gleichzeitig/danach das restliche System sich darauf einstellt.

    Lt. der Aufstellung oben hast du erst am 22.10. mit 25 begonnen, aber die vorletzten Werte unter 25 waren auch vom Oktober? Die können ja dann gar nichts über diese Dosis aussagen, nach den paar Tagen. (Genaue Daten der BEs wären besser im Profil als immer nur das Monat.) Genauso wie die letzten Werte, die auch noch überhaupt nicht stabil sind.

    Das heißt, die Werte vom August unter 50 waren die letzten seriösen. Ich vermute ja, dass die Senkung gleich auf die Hälfte bei so leichter ÜD schon von vornherein der erste Fehler war und eine leichtere Senkung besser gewesen wäre. Da würde ich jetzt wieder anschließen und etwas zwischen 50 und 25 probieren - aber das dann wirklich mal stur mind. 6 Wochen bei gleicher Dosis und dann erst Werte machen lassen. Welche der Varianten dazwischen du nimmst... - vielleicht die goldene Mitte 37,5?
    Das mit dem 2 Tage Herzklopfen hatte ich aber auch in Zeiten, in denen ich die Steigerung besser weggesteckt habe. Scheint bei mir wohl normal zu sein.
    Morgendliches Herzklopfen hatte ich aber auch, als ich unterdosiert war. Von daher kann ich das nie so genau auseinander halten. Ach, es ist einfach nur verwirrend.

    Weil es mir so schlecht ging habe ich es leider verpeilt die Werte genau zu notieren und bin immer nach Befinden in der Dosis hoch und runtergegangen. Die Daten sind leider nur so ungefähr.
    Ich weiß aber, dass ich definitiv vor der Oktober BE 6 Wochen die 25 gehalten hatte. Die Werte wurden vom Endo gemacht.
    Die Werte vom Dezember sind nur als Richtungswert zu sehen. Das wurde routinemäßig in der Klinik gemacht.

    Vermutlich hätte ich gar nicht so weit senken müssen. Aber leider konnte ich mit meiner Endo nicht sprechen und meine Hausärztin sagte ich solle die Tabletten komplett weglassen. Das habe ich mich wiederum nicht getraut und habe sie darum erstmal halbiert. Reichte ja auch schon, um die starken Symptome mit der Wassereinlagerung aus meine UD Zeit wieder hervorzurufen.

    Ich bin jetzt seid rund 3 Wochen wieder bei 47 und es stabilisiert sich langsam (bis auf den Ausrutscher vor 2 Tagen, der mir noch ein bisschen nachläuft).Ich versuche die Dosis jetzt noch tapfer 3 Wochen zu halten und gehe dann zu meiner HA neue Werte machen. Bei meiner Endo habe ich erst in 2 Monaten wieder einen Termin bekommen.

    Zitat Zitat von Sabinchen Beitrag anzeigen
    Hallo Quäki,
    bei deinen Symptomen hab ich sofort an möglichen Eisenmangel gedacht. Aber vermutlich zusätzlich auch Mangel an B-Vitaminen B1,2,6), weil die in glutenfreien Nahrungsmitteln kaum enthalten sind. Wurde da schon mal was geprüft? Besonders Ferritin wäre wichtig, möglichst CRP dazu, weil erhöhtes CRP den Ferritinwert verfälscht..

    Einen B-Komplex könntest du auch so probieren, ein Zuviel an wasserlöslichen Vitaminen werden ausgeschieden.
    Gerade bei KPU wird B6 zusätzlich gebraucht (auch zur Herstellung von DAO wichtig, welches Histamin abbaut).

    Allerdings wird bei KPU meist auch mehr Zink gebraucht, was einen möglichen Eisenmangel verstärken kann.
    Bei gleichzeitigem nachgewiesenen Eisen- und Zinkmangel sollte man zunächst eine Zeit (mind. 1 Woche) nur Eisen nehmen und dann im tägl. Wechsel mit Zink. Die B-Vitamine ruhig täglich.
    Wenn Du Probleme mit NEM hast, dann lieber niedriger dosierte Präparate nehmen. Je höher dosiert, um so schlechter verträglich (zumindest bei mir).

    Liebe Grüße
    Sabinchen
    An Eisen hatte ich ganz am Anfang auch gedacht. Ich hatte mal eine Eisenanämie mit sehr hohem Puls. Aber da war ich so gelb, das wäre mir aufgefallen
    Ferritin ist gemacht worden und lag bei 52 ng/ml (20-186). Die Klinik hat den CRP gemacht 0,35 mg/l (0,00-5,00). Dort sagte mit aber die Ärztin, dass sie mir erstmal kein Eisen geben, bis sich die Schilddrüse wieder eingependelt habe, da Eisen die Schilddrüsenhormone beeinflussen kann. War das nicht richtig?

    Ich nehme bereits B6 und B12. Hatte 3 verschiedene B Komplexe probiert und nicht vertragen. Von daher war ich erstmal froh, das eine Präparat gefunden zu haben, das geht.
    Seit dem ich das nehme träume ich übrigens wieder. Hatte ich seit Monaten nicht. Ich habe gelesen, dass man dann erstmal die richtige Dosis B6 gefunden haben soll.

    Ja, ich taste mich langsam heran. Bei den B Vitaminen konnte ich anfangs von kleinsten Dosen nicht mehr schlafen. Hat sich mittlerweile wieder gebessert und ich konnte steigern.
    Schön, dass ich nicht alleine so sensibel reagiere. Ärzte nehmen einen da oft nicht Ernst mit.

    Liebe Grüße

  9. #9
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Dort sagte mit aber die Ärztin, dass sie mir erstmal kein Eisen geben, bis sich die Schilddrüse wieder eingependelt habe, da Eisen die Schilddrüsenhormone beeinflussen kann. War das nicht richtig?
    Es stimmt, dass Eisen die SD-Hormone beeinflußt. Sie werden dadurch besser verwertet.

    Bei solch niedrigem Ferritin würde ich Eisen nehmen anstatt LT zu steigern.

  10. #10
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - steigern?

    Danke dir, das merk ich mir.
    Oh Mann, schön wieder eine neue Baustelle.
    Das ist wirklich zum Verzweifeln.
    Muss man da etwas besonderes beachten oder reicht es mich erstmal mit niedrig dosieren Drogerieprodukten ran zu tasten?

    Da mein letzter Steigerungsversuch vorgestern so in die Hose gegangen ist bin ich seid gestern wieder auf die alte Dosis von 46/47 zurück. Nachdem gestern OK war, war heute wieder ein schlechter Tag, an dem ich wieder ÜD Symptome hatte. Der erste Gedanke ist da natürlich wieder etwas runter zu gehen. Ich habe echt keine Kraft mehr für diese Achterbahn. Aber ich versuche jetzt erstmal durchzuhalten.
    Danke euch!

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