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Thema: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

  1. #11
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    danke für die Mühe, die Du Dir mit mir machst

    ja, bisher hatte das Erhöhen ja immer was gebracht nach ca. 10 Tagen. Bis jetzt bringt mir die Erhöhung nichts bzw. mir geht es eher schlechter. Und dann noch mehr LT drauf packen will ich eigentlich auch nicht. Vor allem nicht so schnell. Bisher haben immer 12,5 µg mehr für eine Besserung gesorgt für Wochen. Und jetzt noch mehr drauf? Wo endet das dann? Der TSH noch weiter runter, die Schilddrüse macht Dauerurlaub und wenn dann fT3 noch niedriger wird, wie Du schreibst, geht es mir ja auch nicht grad besser. Und mein fT3 ist noch nie so niedrig gewesen, wie bei der letzten BE und das trotz der Menge an LT. Im Moment denke ich, ich schaue die nächsten Tage noch, wenn es mir dann nicht besser geht, werde ich runter mit dem LT. Ist zwar nicht toll so ein Hin und Her, wo ich grad etwas erhöht habe, aber wenn es mir sowieso schlecht geht, ist es ja auch egal. Und eigentlich kann es ja nur besser sein, wenn die Schilddrüse selbst wieder mehr tut. Und bisher hatte ich wohl nur einmal einen MB-Schub, der sofort behandelt wurde. Da kann ich ja doch hoffen, dass die Schilddrüse noch ein bisschen was tun möchte. RalfWei hatte ja auch geschrieben, dass es ihm mit weniger LT bzw. ohne wieder besser geht. Klar läuft das bei uns allen anders ab, aber einen Versuch könnte es wert sein, erst mal zurück auf 50 zu gehen. Vielleicht kann ich ja auch ganz von loskommen.

    Kann man denn sagen, was sinnvoll ist, wie schnell man das LT reduziert? Alle zwei Monate um 12,5 klingt ja schon langsam genug. Oder vielleicht nur um 6,25 runter, dafür schneller. Kann jemand dazu was sagen/hat jemand Erfahrung damit?

    Ich finde es klasse, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, einem hier zu antworten. Noch mal danke. Was von den Ärzten kommt, ist doch oft eher erschreckend. Jedenfalls hier bei mir in der Gegend. Habe ich nun auch schon von anderen mitbekommen. Die NUK soll auch nicht besser sein. Die Ärzte, die gut sein sollen (auch wenn man da ein gutes Stück hinfahren müsste), nehmen keine Patienten mehr an. Aber das geht wohl vielen hier.
    Geändert von Soralie (16.12.18 um 00:30 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Zitat Zitat von Soralie Beitrag anzeigen
    . Und mein fT3 ist noch nie so niedrig gewesen, wie bei der letzten BE und das trotz der Menge an LT.

    .
    Nicht trotz, sondern eher wegen. Mehr LT --> weniger TSH, weniger TSH --> weniger Eigenproduktion *und* weniger Umwandlung.

    Da kann ich ja doch hoffen, dass die Schilddrüse noch ein bisschen was tun möchte
    Weiß nicht, wie du auf die Idee kommst, dass eine MB-Schilddrüse nichts mehr tun will. In ruhigen Zeiten ist sie vielleicht mit einer Hashi-Schilddrüse vergleichbar, bisschen echoarm und so - aber doch nicht tot. Es ist keineswegs die Regel, dass man mit MB in Remission LT nimmt.

    Kann man denn sagen, was sinnvoll ist, wie schnell man das LT reduziert? Alle zwei Monate um 12,5 klingt ja schon langsam genug. Oder vielleicht nur um 6,25 runter, dafür schneller. Kann jemand dazu was sagen/hat jemand Erfahrung damit?
    Es gibt keine fixe Regel, es ist eher eine Frage des Temperaments. So wie ich deine Werte momentan sehe, kannst du auf 50 gehen und dann bleib mal eine Weile dabei und guck zu, woie es dir geht. Nicht nach 10 Tagen oder 4 Wochen, sondern nach 2 Monaten. Dann Werte, und dann guckst du weiter.

  3. #13
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Will ja nicht nur schreiben wenn es mir schlecht geht. Seit gestern Nachmittag ist der ganze Spuk der letzten Wochen wieder vorbei. Alle Symptome/Probleme die ich hatte, sind jetzt weg. Diesmal so 12 Tage, nachdem ich das LT erhöht habe. Da fällt es mir schwer, die Dosis jetzt zu senken. Genieße grad die wiedergewonne Energie. War auch problemlos trotz wenig Schlaf arbeiten. Und Samstag ging noch gar nichts. Da hätte ich den ganzen Tag nur heulen können.

    Ich werde dann jetzt wahrscheinlich erst mal abwarten, was die nächsten Wochen bringen. Wollte vielleicht nicht ganz bei den 75 µg bleiben, sondern bei ca. 69. Ist noch mehr als in den letzten drei Monaten, aber immer noch eine leichte Erhöhung. Mal schauen. Aber richtig runterzugehen, wo es mir jetzt grad wieder gut geht (bei mir war die Veränderung fast immer so krass zu merken nach Erhöhung von LT, auch für andere), wäre doch blöd oder?. Und so kann ich Weihnachten wohl doch mit meiner Familie verbringen (wohnen einige Stunden weg). Da war Samstag noch nicht mal dran zu denken.

    Mir ist auch klar, dass das nicht ewig so weiter geht. Kann ja nicht immer mehr draufpacken. Aber es tut grad so gut.

  4. #14
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Ich gehöre ja nicht zu der Fraktion die SD so wenig wie nötig zu Lasten des Befindens... Du könntest bei deinen Werten auf jeden Fall erst einmal bei der jetzigen Dosis bleiben und diese frühestens in 6 Wochen bewerten.

  5. #15
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Ich gehöre ja nicht zu der Fraktion die SD so wenig wie nötig zu Lasten des Befindens...
    Es gibt keine "Fraktion", die anderen Leuten Dosierungen "zu Lasten des Befindens" nahelegt. Das ist eine sehr unschöne - und absurde - Unterstellung.

    Bitte schreibe doch deine Empfehlung, ohne dabei anderen Unwahres zu unterstellen. Müsste doch gehen.

  6. #16
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Hallo Ihr,

    habe mal wieder neue Werte machen lassen. Wenigstens das macht mein HA. Mittlerweile auf Nachfrage auch immer problemlos die freien Werte.
    Hab seit 06.12.2018 auf 75 µg erhöht, hatte vorher 62,5 genommen. Eine Woche vor Weihnachten hatte ich abwechselnd 62,5/75 genommen, nach einer Woche kamen die Symptome aber wieder. Also seitdem 75 µg.

    Werte vom 23.01.2019 unter LT 75 µg seit 07.12.2018
    fT3: 2,87 ( 2,04-4,44)
    fT4: 1,39 (0,93-1,71)
    TSH: 0,42

    Das ist allerdings wieder das Labor vom HA. Das letzte Mal im Dezember war beim Endo. Die Referenzwerte unterscheiden sich etwas.

    Wie geht es mir? Der Nebel im Kopf ist weg, ich kann denken, wäre wohl auch nicht müde und hätte Antrieb, schlafe aber seit knapp drei Wochen nicht so toll. Kann nicht mehr durchschlafen, einschlafen ist kein Problem. Mein Blutdruck schwankt auch immer mal nach oben und ich fühle mich öfter plötzlich so flatterig und hab kaum noch Geduld. Hab auch fast jeden Tag so Spannungskopfschmerzen. Nacken und Schultern schmerzen auch. Muss natürlich alles nichts mit der Schilddrüse zu tun haben. Allein der schlechte Schlaf kann das alles nach sich ziehen. Und der kann ja auch sonst woher kommen. Bin Mitte 40, die Wechseljahre werden auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

    Was sagt Ihr zu den Werten? Der fT4 hat sich jetzt mal deutlich bewegt, fT3 nicht, wenn man die Werte vor Dezember vergleicht. Weiter auseinander sollte das sicher nicht gehen. Ich würde jetzt einfach noch abwarten und schauen, wie es mir in ein paar Wochen geht.

    Liebe Grüße

  7. #17
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Da die Dosis noch nicht gereift ist würde ich jetzt erst einmal nochmal abwarten.

    BTW: Mit Mitte vierzig muss man die noch nicht haben. Statistisch gesehen erst mit 51. Oft ist es aber Progesteron was schon deutlich früher abfällt. Das könnte allerdings mit reinmischen. Man sollte es auf jeden Fall checken lassen.

  8. #18
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Du kennst ja meine grundsätzliche Meinung bereits - LT noch unter Hemmern angefangen, beim Absetzen erhöht, was ja nicht hätte sein müssen - weil du deiner Schilddrüse keine Chance gegeben hast, erst per Hemmer gehemmt, dann per LT verdrängt (ich meine, unter dem gegenwärtigen TSH gibt es kaum Impulse zur Mitarbeit).

    Kann dir also nur nochmal mitgeben: Vorsicht, diese Zyklen (erhöhen, 10-14 Tage gut, dann wieder schlecht, Reaktion: erneutes Erhöhen usw. usf.) sind hier im Forum bestens bekannt, aber nicht wirklich als zu empfehlende Methode ;-). - Zu den Werten gibt es nicht viel zu sagen, sie sind auch nicht vergleichbar mit den vorherigen - und wozu auch, Bewegung nach oben ist nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit besser für dich.

    Halte jetzt bitte inne, zumindest da gehe ich mit dir konform.

  9. #19
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    gebe Dir vollkommen recht Panna, kurz vorm Absetzen zu erhöhen, war nicht die beste Idee, da hätte ich erst abwarten sollen. Aber da wusste ich noch nicht, dass ich die Hemmer absetzen soll. War im September zum Kontrolltermin. Ich musste dem Endo dann noch sagen, dass ich das Carbi nehme. Da kam er erst auf die Idee, dass es ja Zeit sein könnte, das abzusetzen

    hab dann im Oktober auch versucht, wieder auf die 50 zurückzugehen beim LT. Nach nicht mal ganz zwei Wochen war ich wieder zu kaum was zu gebrauchen. Das habe ich da noch nicht länger ausgehalten. Da ist bei mir inzwischen auch die Angst dabei, dass es mir wieder so geht wie ab Herbst 2017, wo zum Schluss wochenlang gar nichts mehr ging als stumpf zu Hause rumzuliegen und mir die Energie und der Antrieb fehlte, fast nur mal einen Arm zu heben. Und nicht mehr denken zu können.

    Hab nächsten Monat einen Termin beim Gyn. Der ist engagiert. Werde ihn mal ansprechen. Er prüft das Progesteron bestimmt mal.
    Meine Schwester ist drei Jahre älter. Hat auch MB. Ein paar Jahre vor mir bekommen. Bei ihr gingen die Wechseljahre mit 47 los. Heißt natürlich nicht, dass das bei mir da auch schon losgeht bzw. wenn, dann hätte ich ja noch ein bisschen Zeit bis dahin

    Und abwarten werde ich auf jeden Fall erst mal, erhöhen will ich eigentlich auch nicht weiter. Hab die Werte auch nur machen lassen, um zu wissen, ob ich jetzt schon irgendwie raus bin, vielleicht deutlich zu hoch bin. In ein paar Wochen sehen die sicher noch mal anders aus.

    Danke Euch.
    Geändert von Soralie (24.01.19 um 21:42 Uhr)

  10. #20
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    Standard AW: Unterfunktionssymptome oder was kann da sein

    Die Situation im Herbst 2017 war etwas anders, eine etwas zu starke Hemmung, damit muss man nicht unbedingt vergleichen wollen.

    Und das Zurückgehen - es ist ja nicht anders wie beim Erhöhen: beide brauchen viel Zeit, da kommst du nicht drum herum.

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