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Thema: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

  1. #41
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    2. Versuch:


    Sonographie:
    Der re. SD-Lappen weist ein Volumen von 8,52 ml auf, hier insgesamt 3 Knoten von 1,1x0,6, 1,0x0,7, 0,9x0,6 cm Größe. Der li. SD-Lappen weist ein Volumen von 7,99 ml auf. Hier 3 Knoten, ein echokomplexer von 1,5x1,1x1,3 cm Größe sowie ein zystischer Knoten von 5 mm und ein weiterer echokomplexer Knoten von 1x1,5 cm Größe.
    Vermehrte Perfusion bilateral. Im Bereich der Halsgefäße li. ein ovalerer Lymphknoten von knapp 1cm.

    SD-Szintigraphie:
    20 Min. p.i. Darstellung einer re. betonten Schilddrüse, welche im mittleren. und cranialen Anteil des re. SD-Lappens ein relatives Speichermaximum aufweist. Li. besteht nur eine sehr geringe Speicherung. Der Tc-Uptake ist mit 1,6% Innerhalb der Norm.

    SD-Laporparameter:
    TSH basal 0,005 uU/ml (0,35-4,94)
    MAK 2,61 U/ml (<5,6)
    TAK <1 U/ml (<4,1)
    TRAK <0,8 U/l (<1,8)
    Calcitonin <0,87 pg/ml (<1,4)
    Thyreoglobulin 89,9 ug/l (0,95-54)

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Das ist der Gesamt-Uptake-Wert, und der Wert ist als Gesamtwert normal, sich wohl zusammensetzend aus hypoaktiv links und hyperaktiv rechts. Interessant wäre gewesen, wie sich diese Normalität aus Hypoaktivität (links) und autonomer Hyperaktivität (rechts, dort "relatives Speichermaximum" ohne Quantifizierung) zusammensetzt, aber er hat das Speichermaximum-Areal nicht getrennt gemessen. Vermehrte Perfusion (Sono) weist auch auf Überaktivität hin, die wohl nicht von dauernder Natur ist, aber insgesamt über die Zeit offenbar stark genug, dass das TSH dauerhaft tief bleibt.

    Die linken Knoten sind echokomplex, das heißt, keine kalten KNoten. Er charakterisiert die Knoten rechts nicht bezüglich Echogenität, eventuell weil er hier den Sitz der Autonomie sieht und autonome Knoten sind ja nicht kalt (d.h. echoarm und damit u.U. nicht gutartig). Womit ein direkter suspekterd

    Jedenfalls, gesund ist deine Schilddrüse ja nicht wirklich. Dass die TRAK negativ sind, schließt einen (ruhenden) MB-Anteil nicht zwingend aus.

    Thyreoglobulin ist erhöht, das ist der Fall zwar auch bei Verdacht auf Bösartigkeit, aber ebenso bei Autonomie oder Basedow möglich. Da kann man jetzt nicht direkt etwas ableiten, glaube ich.

  3. #43
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Danke für die Antwort, Panna!
    Auf der Aufnahme steht, dass der Uptake rechts 0,5 beträgt und links 1,1.
    Wenn ich dich richtig verstehe, habe ich zu der Autonomie in der Schilddrüse auch noch autonome bzw. heiße Knoten. Ich habe mich auch gewundert, dass die Knoten rechts nicht weiter beschrieben werden. Und warum steht von heißen Knoten nichts im Befund? Übrigens war das eine Ärztin.
    Aber egal. Ich frage mich, ob es Sinn macht eine RJT zu machen.
    Ich wäre gern mal die Symptome los. Ich komme einigermaßen klar, wenn ich Jod strikt meide und das ist natürlich eine große Einschränkung.
    Liebe Grüße
    Ziva

  4. #44
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Zitat Zitat von Ziva Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort, Panna!
    Auf der Aufnahme steht, dass der Uptake rechts 0,5 beträgt und links 1,1.
    Tja, das ist ja nun nicht viel. Warum die Nuk nicht explizit wurde bei den Knoten rechts, weiß ich nicht, da könntest du aber nachfragen.

    In deiner Beschreibung des Befunds stand:

    Schilddrüse vergrößert, zahlreiche kalte Knoten,
    Verstehe ich nicht, 8 + 8 = 16 ml, das ist nicht vergrößert. Und kalte Knoten: Welche und wo denn? Hat sie diese Dinge geschrieben oder hast du es so interpretiert?

    zu der Autonomie in der Schilddrüse auch noch autonome bzw. heiße Knoten.
    Die Autonomie der Schilddrüse manifestiert sich bei dir durch autonome Knoten, so ist das meistens.

    Ich frage mich, ob es Sinn macht eine RJT zu machen.
    Tja, beim geringsten Verdacht auf eine autoimmune Beteiligung würde ich sofort sagen: Nein. Bei familiärer Belastung in diese Richtung vielleicht auch eher nein. Ansonsten ist die RJT am ehesten bei Autonomie indiziert (nd bei MB eben nicht, auch wenn es trotzdem gemacht wird). Für deine Abwägungen des Für-und-Wider musst du wissen:

    Die RJT wirkt einige Monate bis zu einem Jahr (manchmal noch länger). Sie löst eine Entzündung in der Schilddrüse aus, in deren Verlauf Substanz, also SD-Gewebe, kaputtgeht, am ehesten dort, wo die Aufnahme am stärksten ist, also bei Autonomie logischerweise im autonomen Gewebe. Der Zerstörungsprozess kann in seltenen Fällen eine SD-Autoimmunität auf den Plan rufen, aber wohl eher dann, wenn eine genetische Disposition sowieso vorliegt. Aber das muss nicht sein. Kann aber sein.

    Das Ausmaß der Zerstörung ist etwas ungewiss, nicht genau im Voraus berechenbar. Es kann beides passieren: 1. die Dosis reichte nicht ganz, 2. Die Dosis hat gereicht und die Zerstörung ist insgesamt so, dass Hormonsubstitution nötig sein wird (wenn bei dir links eh nicht viel passiert, könnte das der Fall sein).

  5. #45
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Wenn du jetzt schon extrem auf Jod reagierst würde ich keine RJT machen. Die Zweitmeinung ist angebracht. Die Diagnostik scheint mir Mängel zu haben. Es wurde nur der TSH betrachtet, nicht fT4 und fT3, dann den alten AK-Maker Mak,...

    ich bleibe dabei eine Zweitmeinung muss her...

  6. #46
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Wenn du jetzt schon extrem auf Jod reagierst würde ich keine RJT machen.
    Jann entschuldige, aber was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Natürlich reagiert ein Autonomiker auf Jod, auf was sonst. Und was soll daran RJT-widrig sein? Bitte begründe doch mal deine Aussagen mit irgend etwas. Ansonsten - du kannst natürlich bei deiner Meinung bleiben, nur fehlt eine stimmige Begründung dafür.

    Es wurde nur der TSH betrachtet, nicht fT4 und fT3,
    Latente Überfunktion. Kann bekanntlich Symptome machen und kann durch Autonomie entstehen. Wo ist das Problem?

    Die Autonomie feuert nicht pausenlos Janne. Auf die Weise entstehen keine dauerhaft erhöhten freien Werte. Das spontane Schießen durch Autonomie reicht aber aus, um das TSH zu supprimierten. Klassische Sache.

    Mir ist unbegreiflich, wonach du hier fahndest, was du irgend sonstwas vermutest, sprich doch mal Klartext. Jemand, der seit 10 oder mehr Jahren latent überfunktioniert, hat keinen Hashimoto-Schub.

  7. #47
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Hi Panna,
    Ja das mit der vergrößerten SD hatte ich mit der letzten Sonographie verwechselt. Sorry, habe ich im Text oben inzwischen korrigiert.
    Und das mit der Autonomie hatte ich so interpretiert.
    Weil es ja immer hieß, dass ich keine heißen Knoten habe. Da blieb für mich logischerweise nur noch die sog. dissiminierte Autonomie übrig. Ist auch so blöd, dass die mit mir den Befund nicht nach der Untersuchung durchgesprochen hat. Da muss man sich dann irgendwas zusammenreimen. Bin froh, in diesem Forum zu sein.
    War heute beim Hausarzt, der sagte auch: heiße Knoten.
    Danke nochmal!
    Mit der RJT überlege ich mir noch. Ist nicht so einfach, sich zu entscheiden.
    Jedenfalls steht endlich nach so vielen Jahren eine Diagnose!
    Das ist schon mal gut. Und Jod meiden ist ja bei Autonomie immer angebracht. Das Jod bringt ja die Schübe, die sich eben nicht in den Hormonwerten widerspiegeln.

  8. #48
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    Standard AW: Subklinische/Latente SÜ durch Knoten und Basedow?

    Mit der RJT überlege ich mir noch
    Ja. Und nochmal: Bei leisestem MB/EO-Verdacht würde ich die Finger davon lassen und notfalls lieber die OP wählen.

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