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Thema: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

  1. #1
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    Standard Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Hallo allerseits,

    ich lese schon einige Zeit still mit. Meine Leidensgeschichte hab ich ins Profil eingetragen. Das sind auch alle Daten, die mir vorliegen, mehr hab ich nicht.
    Mache mir große Sorgen, dass ich die letze Dosis zu kurz gehalten habe. Alle Änderungen und es sind dieses Jahr leider sehr viele von runter bis hoch, hab
    ich immer auf ärztlichen Rat gemacht. Die letzte bin ich mir nicht sicher, ob zu kurz gehalten wurde und ich dann Überfunktionssymptome fälschlicherweise als
    Unterfunktionssymptome gedeutet habe. Es ging mir seit Mitte Januar 2018 sehr schlecht. Hatte alles, was nach einer Überfunktion aussieht. Es war aber immer
    nur der ft4 erhöht und ab und zu mal ohne L-Thyroxin über der Normgrenze. Entsprechende Symptome wie Übelkeit, Schlaflosigkeit, Zittern, frieren, glühen im Gesicht,
    unruhige Beine, psychische Sachen hatte ich in der ganzen Zeit (Januar-Augsut 20187). Genaue Geschichte siehe Profil. Nach starkem reduzieren, wurde ab
    Mitte August LT wieder langsam höher gesetzt. Die 6,25 Schritte hab ich gut vertragen. Ab 75 Mikrogramm begannen die Probleme langsam wieder. Bis auf die
    Schlafprobleme wurde alles besser bzw. war sogar weg. Dann kamen Unterfunktionssymptome, weshalb immer der Arzt immer bischen erhöht hat. Der Schritt von 62,5
    auf 75 Mikrogramm war wohl zu doll und wurde meiner Meinung nach nicht lange genug gehalten. Nur 4,5 Wochen. Da ich dann die Symptome falsch gedeutet habe
    (hoher Puls nachts und deshalb schlaflos, unruhig, übel) wurde auf 81,25 erhöht. Ergebnis nach 14 Tagen dieser Einnahme, dass ich die gleichen Symptome, wie
    Anfang des Jahres habe. Sind das nun Steigerungssymptome, welche lt. Arzt tatsächlich noch in den nächsten 4-6 Wochen vergehen werden oder schlitter ich in eine
    neue Überdosierung? Lt. Arzt kann der ft4 jetzt hoch sein aber TSH war ja noch nicht gut und das soll sinken, was es normalerweise in den nächsten Wochen tun
    sollte. Dadurch würde der ft4 dann auch wieder runter gehen. So die Theorie. Wie sind eure praktischen Erfahrungen dazu? Ich möchte nicht schon wieder die Dosis
    ändern und ggf. mit Betablocker aushalten, hab aber sehr viel Angst, dass es in die falsche Richtung geht. Andererseits wieder reduzieren bringt die Schildi nun noch
    weiter durcheinander und ich würde gerne mal eine Dosis 3 Monate halten. Meint ihr, das regelt sich alles noch, wenn ich das 3 Monate durchhalte? Wie waren Eure
    Steigerungssymptome und wie lange dauerten sie an?

  2. #2
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Mist, das speichern im Profil hat nicht geklappt. Werde es also morgen nachholen. Sry

  3. #3
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Hallo sansri,

    Dein Profil ist unsichtbar.

  4. #4
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Dann warten wir mal. Denke daran, dass dich das System automatisch auslogged wenn du das Häkchen beim Anmelden nicht setzt, dann klappt es auch mit dem Profil ;-)

    Aber vorweg schon mal: Wurden immer alle 3 SD-Werte gemacht und hast du am Tag der BE dein LT immer erst nach der BE genommen? Klicke dazu einfach mal auf Forumswissen unter BE.

  5. #5
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Zitat Zitat von Sansri Beitrag anzeigen
    Mist, das speichern im Profil hat nicht geklappt. Werde es also morgen nachholen. Sry
    Das Profil speichert automatisch, ist aber nicht automatisch für andere sichtbar.
    Gehe im Benutzerkontrollzentrum auf Profil-Privatsphäre in der linken Spalte Einstellungen.
    Prüfe dort, was hinter Über mich steht und ändere es gegebenfalls zu Für alle sichtbar, dann auf Änderungen speichern klicken.

  6. #6
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Guten Morgen,

    Hausaufgaben erledigt und alles sichtbar gemacht, hoffe ich.
    Profil ist sehr lang aber es geht ja alles auch schon 1 Jahr und ich hoffe, ihr könnt mir ein bißchen meine Angst nehmen, denn die ist gerade sehr groß.
    Will nicht wieder einen zu hohen ft4 kriegen. Aber bei TSH 3,04 bzw. 2,93 sollte das doch nicht passieren?

  7. #7
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Moin,

    Deine 81 mcg sind ft4. Erhöhst Du die Dosis, erhöhst Du in erster Linie ft4.

    TSH sollte zwar sinken, aber MEIN TSH tut, was es will. Mit gleicher Dosis schwankt der Wert querbeet zwischen 0,4 und 2,9. Geht hoch und runter.
    Nach TSH würde ICH als letztes einstellen. Warum ist das Deiner Ärztin so wichtig?

    Edit: Hast Du im Januar 2018 entbunden? Im Profil steht, Du hattest (wann?) einen Kaiserschnitt. Ging damit das Hormonchaos los?
    Geändert von Schlomis Muddi (07.12.18 um 09:32 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Huhu,

    also, die Familienärztin hätte es gerne gesehen, wenn ich die 75 länger als knapp 5 Wochen gehalten hätte aber das TSH hat sich so gut wie gar nicht bewegt und der ft3 war etwas gestiegen und der ft4 war gleich geblieben. Lt. Werte vom Hausarzt 22.11.2018. Darauf hin und weil ich weiter Beschwerden hatte, meinte sie, man könnte um 6,25 mcg erhöhen aber das dann 3 Monate halten, egal was kommt. Mein Endo hatte dann am 23.11.2018 nochmal eigene Werte gemacht und da war nur der ft4 höher. Statt 1,28 (0,93-1,7), wie beim Hausarzt, war er bei 15,8 (9,3-17,0). Werte sind lt Endo vergleichbar, man müsste nur das Komma verschieben. Er war der gleichen Meinung, wie unsere Ärztin in der Familie. Sie sagten mir beide auch, dass der ft4 derzeit nicht stabil wäre und jederzeit was anderes anzeigen könnte. Deshalb die Erhöhung. Ich habe auch nie ohne ärztliche Ansage meine Dosis geändert. Trau ich mir nicht zu. Meine Beschwerden waren insgesamt 3 Tage nach der Erhöhung fast weg. Ich hab mich gut gefühlt und sogar 6 Std am Stück geschlafen. Nach diesen 3 Tagen bekam ich nachts aber einen höheren Puls, zittern im Körper, vibrieren im Gesicht, glühen, Übelkeit, Durchfälle. Eigentlich alles was zu einer Überdosierung passt. Das hatte ich vorher bei den anderen Erhöhungen fast nicht. Ich denke die Erhöhung war in zu kurzer Zeit und der Körper hat jetzt ordentlich zu kämpfen. Vom Bauchgefühl her denke ich, hätte ich noch 2-4 Wochen aushalten sollen aber nun hab ich auf die Ärzte gehört und wollte auch nicht wieder reduzieren. Aber aufgrund der Symptome (Anfluten 2 Std. nach LT-Einnahme sowie den beschriebenen weiteren Symptomen nach letzter Erhöhung), wäre ich wohl besser beraten gewesen, wenn ich noch auf 75 ausgehalten hätte. Das ist aber gerade mein Problem. Ich hab gemerkt, das meine Schilddrüse anfängt zu kribbeln und zu vibrieren und nicht aufhört und das war bei den vorherigen Erhöhungen immer ein Zeichen, dass sie arbeitet und mehr macht als sie soll. Das TSH hats auch immer angezeigt und die fts waren zum Schluß entsprechend runter. Allerdings hab ich jetzt durch die verschiedenen Werte von zwei aufeinanderfolgenden Tagen ohne LT vor Blutentnahme solche Differenzen beim ft4. Bin geneigt den Ärzten zu glauben aber durch die tgl Symptome auch sehr im Zweifel, ob es richtig war. Da ist jetzt bei mir auch viel Kopfsache dabei. Dann hab ich im Forum bei Steigerungssymptomen und Überdosierungsthreads gelesen und nun mach ich mir natürlich zusätzlich Gedanken oder auch Vorwürfe, dass ich nicht länger ausgehalten habe. Lt. Ärzten wäre das TSH nach knapp 5 Wochen aber wohl nicht mehr so extrem gefallen, wie sei es gerne hätten. Unsere Familienärztin hätte es wenigstens bei 2,0 TSH erwartet aber es hat sich nicht bewegt. Sonst reagiert mein TSH immer recht zügig. Meine Ärztin stellt eigentlich nach den fts ein aber weil ich wahrscheinlich sehr gejammert hab, hat sie die Erhöhung abgenickt und Endo war ja auch einverstanden. Allerdings hat sie mich auch jetzt "ausgeschimpft" und gesagt, egal was kommt, halten. Zur Not mit Betablockern, damit Ruhe reinkommt. Sie sagte TSH wird sinken und ft4 dann auch aber das dauert und das macht zu Beginn Symptome. Natürlich, weil die Schilddrüse mitarbeitet und erstmal merken muss, dass da mehr kommt und das dauert bis zu 3 Monate. Ich soll auch nicht zurückgehen auf 75, das gäbe noch mehr Chaos. Ich soll durchhalten aber da steht mir jetzt meine Angst im Weg und ich hab im Hinterkopf, was ich alles hier schon im Forum über Steigerungssymptome oder Überdosierungen gelesen habe und dann denke, mist, dass hab ich auch fast alles. Gerade die Symptome der Überdosierungen. Deshalb frage ich mich, wann könnte es besser werden. Ich habe mal einen alten Beitrag von Jutta K. gelesen. Dort stand, dass solche Symptome 1-2 Wochen anhalten. Bei den vorherigen Dosiserhöhungen traf das zu. Nun ist es anders und ich frag mich, ob es an den zu kurzen Abständen (4-5,5 Wochen) liegt oder die beiden letzten Dosierungen in zu kurzer Zeit und dann zu "hoch" passiert sind und ich deshalb die Symptome noch 2 Wochen haben werde oder ich wieder in eine Überdosierung schlittere. Darauf meinten die Ärzte, dass sie das nicht glauben, da TSH noch zu hoch gewesen ist. Ich soll aber unbedingt 3 Monate jetzt aushalten und dann Werte machen. Hab aber Angst, dass es doch zuviel war und ich in 3 Monaten wieder reuzieren muss. Möchte die falsche Richtung verhindern, weil ich auch einfach keine Energie mehr habe.

    Meine Entbindung war im Januar 2011. Kind wird 8 Jahre aber mit der Zeit hat die olle Narbe einige Probleme bereitet. Das gute, die Probleme sind weg, das schlechte, die Schildi machte danach, was sie wollte. Meine Vermutung ist, da die weiblchen Hormone und die Schilddrüsenhormone auf einer Achse laufen, dass durch die Osteopatie die Eierstöcke evtl angeregt wurden und somit die Schildi auch mehr gemacht hat. Aber, wie gesagt, nur eine Vermutung. Die Osteopatin hat auch meine Atemprobleme weg bekommen. Hatte vorher immer das Gefühl, dass beim einschlafen die Atmung aussetzt. Bin dann hoch vor Schreck und hab erstmal Luft geholt. Das hab ich auch nicht mehr. Wenn ich ehrlich bin, würde ich die alten Symptome wieder zurücknehmen. Hät ich gewusst, was ich durch Osteopatie anrichte, hät ich es gelassen.

    Ihr sollt mir auch nichts raten unbedingt. Das ist bei meinem Verlauf wohl auch sehr schwierig einzuschätzen und ich muss selber sehen, wie es in 2-4 Wochen ist. Wenn es besser wird, wäre ich ja auf dem richtigen Weg, wenn nicht, hab ich ein Problem. ihr könnt ja auch keine Glaskugel befragen, in welche Richtung es mit mir geht aber ich dachte, vielleicht hat einer von euch schon mal so etwas erlebt und kann mir was dazu sagen. Mein größtes Problem sind derzeit meine Angstgefühle. Ich merke jedes Zipperlein und vor allem der Puls, der Nachts manchmal einfach so hoch geht macht mir Angst. Das Zittern hab ich beim Anfluten und meistens geht es Nachmittags weg. Ich denke, ich muss einfach abwarten.

    Hätte mich gefreut, wenn mir einer was zu Steigerungssymptomen und Dauer sagen kann.

  9. #9
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Hallo Janne1,

    ich nehme meine Tablette immer erst nach der Blutentnahme. Anfang des Jahres habe ich das noch nicht gemacht und zwischenzeitlich
    bin ich bei unvorhergesehenen BE mit Tablette gewesen aber ich achte seit August akribisch darauf, dass das nicht der Fall ist.

    Hab das Häkchen beim "anmelden" gesetzt. Daran hats gelegen.

    Danke

  10. #10
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    Standard AW: Ratlos, brauche Hilfe, Dosis hin und her

    Also - ich persönlich hätte nicht weitergesteigert, wenn ich noch mitten im Symptomchaos der vorherigen Steigerung stecke.

    Aber gut, nun würde ich die Dosis auch erstmal durchhalten. Das Hin und Her ist überhaupt nicht gut.

    Hier im Forum schwirren immer die übersichtlichen ein bis zwei Wochen herum, bis eine Steigerung keine Probleme mehr macht. Das war bei mir damals völlig anders: Die Anfluterei hatte ich über Monate, inklusive hohem Puls, Zittern und hohem Blutdruck. Nachmittags hingegen war alles schön. Geholfen hat mir damals das Splitten, sprich morgens die Hälfte, abends die andere Hälfte. Ich wäre sonst nicht arbeitsfähig gewesen.

    Aber Achtung, falls Du es auch ausprobieren möchtest: Manche vertragen den Hormonschub zur Nachtruhe nicht und stehen im Bett kopf Außerdem ist man naturgemäß abends nicht mehr nüchtern - damit kann man nie sagen, wieviel von der zweiten Dosis überhaupt ankommt. Rückblickend würde ich hier empfehlen, den Schwerpunkt auf die morgendliche Dosis zu legen bzw. es so zu versuchen.

    Ich persönlich brauchte wiederum Monate, um vom Splitten zurück zur morgendlichen Kompletteinnahme zurückzufinden, weil ja die Dosis nicht mehr gepasst hat.

    Generell kann man Symptome bei jeder Hormonveränderung haben, also auch ohne klassisch Über- oder Unterfunktionswerte zu haben.

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