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Thema: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

  1. #1
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    Standard Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Hallo Zusammen,

    ich war lange hier nicht mehr aktiv, ich dachte immer mir geht es gut mit meiner SD so wie sie eingestellt ist. Aber zur Zeit fühl ich mich gar nicht mehr gut.

    Momentan sehen die Werte so aus:

    Blutwerte von November 2018

    fT3 2.2 - 5.2 -> 4.0 -> 60%
    fT4 0.9 - 2.2 -> 1.65 -> 57,7%

    TSH 0.01 komprimiert durch Tybon

    Momentan nehm ich morgens 185 LT und 20 TB und abends noch mal 10 TB. Bin aber recht müde und komme schwer aus dem Bett.
    Gewicht ist seit Juni um 5 kg nach oben explodiert.

    Viamin D ist bei 36, wird jedoch mit 3x die Woche Dektistol 20.000 aufgefüllt. Sobald ich es nicht mehr nehm rauscht der Wert in den Keller.

    Ferretin 14 - 295 -> 38
    HB 12.3 - 15.0 -> 13.1

    Da ichh schon länger an Schlafstörungen leider, nicht durchschlafen, schlecht einschlafen, nicht ausgeschlafen fühlen. Ratet der Arzt nun
    dazu das LT auf 200 zu steigern und das TB morgens auf 20 zu lassen und abends nichts mehr.

    Mit dem Gewicht hab ich richtig Angst. Ich esse weniger, zweimal am Tag, fahre jeden Tag sportlich 30 Minuten Fahrrad. Aber es geht immer weiter hoch.
    Hab eine Kupferspirale, falls die Info wichtig ist.
    Und eine Laktoseintolleranz die sich mit Blähungen auswirkt.

    Gibt es noch was, wo ich eventuell was beachten kann?

    Grüße
    Nela

  2. #2

    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Ich finde den Referenzwert von fT3 von 2,2-5,2 ungewöhnlich, da normalerweise bis 4,2 angegeben wird.
    auch der Referenzwert von fT4 ist bisschen höher als gängig.
    Richtet man sich nun nach den gängigen Referenzwerten bis 4,2 bzw 1,8 und deinen Werten, wären sie gar nicht mehr so im mittleren Bereich sondern sehr hoch. Ich hätte dann auch dieselben Symptome wie du, da ich bei Überdosierung auch sehr müde und schlapp werde und sogar stärker zunehme als in UF.
    Ich würde an deiner Stelle eher reduzieren.
    Zu Vitamin D: Wenn du den höher bekommen möchtest, würde ich über einen gewissen Zeitraum konstant eine höhere Dosis Vitamin D nehmen. Der Melz-Rechner eignet sich gut, um eine Dosis zu bestimmen
    http://www.melz.eu/index.php/formeln...substituierung

    Ansonsten würde ich noch die Meinung anderer abwarten. Es wird einfacher zu entscheiden sein, wenn du mehrere Meinungen eingeholt hast und sich vielleicht sogar eine Tendenz zeigt.

  3. #3
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Würde ich es mit den Referenzwerten berechnen die du nennst, sehe es dann so aus:

    fT3 90%
    fT4 83%

    Das ist schon recht hoch

  4. #4
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Ich glaube nicht, dass es hier abweichende Meinungen zu der von Dragophine geben wird.
    Du bist selbst mit der jetzigen Norm beim fT3 schon überdosiert, da Du bei einer Halbwertszeit von nur 19 Stunden von den genommenen 20µg T3 am Morgen praktisch nichts mehr gemessen hast und von den 10µg am Abend nur noch wenig.
    Für mich sehen die Referenzbereiche so aus, als wenn eine vorherige LT Einnahme mit abgedeckt ist. Aber genommen hast Du vor der BE nichts, oder?
    Wenn man berücksichtigt, dass bei den Meisten der fT4 sinkt, wenn T3 dazu genommen wird, würde ich wohl auch beim T4 senken und nicht nur beim T3. Weniger T3 und der fT4 steigt sonst nur durch die T3-Senkung.
    LG

    P.S. Wobei wenn man Deine Werte im Profil anschaut, bist Du schon viele, viele Jahre überdosiert und das mit exorbitanten Dosen T3...und Werte weit obendrüber (die verstehe ich eh nicht).
    Geändert von Amarillis (30.11.18 um 13:07 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben


  6. #6
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Danke für deine Antwort.

    Bei der BE war ich nüchtern. Hab auch am Abend davor kein T3 genommen.

    Also wär es eher ratsam das T4 auch zu senken, von 187 auf erstmal 175 und dann vermutlich auf 150 runter.
    Soll das T3 am morgen auf 20 bleiben oder eventuell auch senken?

    Hab eben den letzten Satz übersehen. Werd da wohl mit dem T3 auch mal runter auf 10 am Morgen und Abends ganz weg lassen.
    Geändert von Nela79 (30.11.18 um 13:12 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Hab auch am Abend davor kein T3 genommen.
    Wieso? Noch schlimmer für den gemessenen Wert!

    Ich würde mir an Deiner Stelle mal überlegen, dass Thybon zu splitten. T3 macht einen hohen Peak und geht dann schnell runter. Viel gleichmäßigere Spiegel im Blut bekommt man, wenn man es über den Tag verteilt und nicht alles auf einmal nimmt.
    LG

    P.S. Die Geschichte hinter den alten Werten, wäre schon interessant. Das was in den alten Threads steht, ist leider auch nicht erhellend. Offensichtlich hat jedenfalls keiner der Antworter gesehen und auch der Arzt nicht, dass die Karenzzeit beim fT3 berücksichtigt werden muss. Da wurde dann auch noch munter zum T3 steigern aufgefordert, dabei waren die Werte mit 10µg T3 schon hoch...

  8. #8
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Ich denke du könntest dein Eisen verbessern. Mir selbst geht es mit dem HB schlecht, dazu noch den niedrig in der Norm befindlichen Ferritinwert..., kein Holotranscobolamin, keinen aktuellen Selenwert bei Seleneinnahme ...

    BTW: Wie verhält es sich bei dir mit dem Thema Jodsalz? Wir brauchen kein zusätzliches Jod, da in unseren Lebensmittel (Stichwort Tierfutterjodierung) schon genug enthalten ist. Wir sind auch kein Jodmangelland mehr (Stichwort Gülle), unsere Böden sind jodreich!

    Die Kupferspirale ist leider für einen höheren Blutverlust verantwortlich, besser wären da Goldilly oder Kupferkette.

    Bei Lactoseintalleranz ist es meist so, dass man nur geringe Mengen an lactoserfreien Milchprodukten verträgt, bei einigen liegt es aber auch am Jodgehalt der Milch oder einer möglichen Zöliakie. Lactoseintalleranz ist meist ein Begleisymptom, da der Darm geschädigt ist.

    Ich würde mich daher mit dem Thema Milch- bzw. Käseersatz befassen. Einen Mandel-, Cashew- oder Kokos-Joghurt bekommt man spielend selbst hin, genauso wie Käseschmelz oder glutenfreie Hafermilch, Hafersahne, etc. Das geht für kleines Geld.

    Ich halte von den kohlenhydratreichen, glutenfreien Ersatzlebensmitteln nichts, sie schaden mehr als das sie nutzen, egal ob Zöliakie, Weizensensivität oder Gesund, so am Rande erwähnt.

    Dazu denke ich, wenn du die Umstellung erfolgreich hinbekommen hast, wäre eine Reduktion des LT's bzw. des T3's sinnvoll, da die Nahrungsaufnahme besser funktioniert.

  9. #9
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Für das Eisen hab ich Tabletten bekommen, soll ich einmal täglich nehmen.

    Jod nehme ich keines zusätzlich, wurde mir schon früh abgeraten.

    Sollte am Abend vorher schon kein T3 nehmen, Aussage vom Arzt der die BE machte.

    Fühl mich gerade völlig falsch beraten.
    Ich hab jetzt schon für den 9. Januar ein BE Termin ausgemacht. Ich werd jetzt versuchen die Dosis langsam zu reduzieren und sehe ja dann im Januar wie die Werte aussehen.
    Ist es okay wenn ich von jetzt 187 auf 175, dann 162 und schlussendlich auf 150 geh? In welchem Tempo ist dies ratsam?

    Wäre LT 150 und TB 10 am morgen ein realistisches Ziel?
    Abends kein TB mehr.

    Ich hab noch Blutwerte von den vergangen Jahren, soll ich diese mal in mein Profil eintragen? Welche Dosis ich damals genommen hab, weiß ich jedoch nicht mehr.

  10. #10
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    Standard AW: Bewertung der Blutwerte und das Gewicht geht nur noch nach oben

    Hallo Nela,

    So überdosiert, wie du jetzt bist, kannst du ruhig gleich auf 150 + 10 gehen, aber Thybon musst du unbedingt splitten und die letzte Dosis am Abend vor der BE nicht weglassen.
    Nur so kriegst du realistische Werte Anfang Januar, lieber sogar später.
    Bis zu deinem Termin ist nicht genug Zeit: 6 Wochen sind nach einer Dosisänderung die absolut kürzeste Frist.

    LG Donna

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